Abtreibung nur wegen einer Behinderung des Kindes

Spätabtreibungen sind ethisch umstritten

Vor allem die Spätabtreibung ist ethisch umstritten – doch sie ist gesetzlich erlaubt, wenn eine medizinische Indikation besteht.

Eine Abtreibung nur wegen einer Behinderung des Kindes ist seit 1995 gesetzlich verboten. Besteht jedoch eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter, kann die Schwangerschaft auch noch nach der 22. Schwangerschaftswoche beendet werden – zu einem Zeitpunkt, wo der Fötus außerhalb des schützenden Mutterleibs überlebensfähig wäre.

Mutter drohte mit Selbstmord

In Tims Fall entschieden sich die Ärzte, dem Wunsch ihrer Patientin nachzukommen. Sie erklärten ihr, dass eine Abtreibung in diesem späten Stadium der Schwangerschaft riskant sei und baten sie, es sich noch einmal zu überlegen. Doch ihre Verzweiflung war zu groß – sie wollte partout kein behindertes Kind.

Sie war laut ärztlicher Beschreibung „in einem psychisch desolaten Zustand“. Sie hatte mit Selbstmord gedroht, wenn die Ärzte nicht abtreiben würden.

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