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Billigbiere kommen aus namhaften Markenbrauereien

Das haben Recherchen des MDR-Magazins Umschau ergeben. So stellt das überregional bekannte Freiberger Brauhaus neben seiner Premiummarke „Freiberger“ auch das preiswertere Pils „Meisterbräu“ für den Lebensmittelhändler Netto Marken-Discount her. Aus dem Hause Warsteiner kommt neben der gleichnamigen Stammmarke auch das Billigbier „Paderborner“, das vor allem in Tankstellen verkauft wird. Nach Auskunft des Deutschen Brauerbundes ist die Produktion von Billigbieren in der Branche ein üblicher Weg, um freigewordene Kapazitäten auszulasten. Der Absatz bei den Markenbieren war in den vergangenen Jahren rückläufig.

Die Brauereien weisen jedoch darauf hin, dass sich die Billigbiere von den Markenprodukten in der Rezeptur und Brauverfahren unterschieden. So lassen nach eigenen Angaben die Freiberger Brauer das „Meisterbräu“ bei einer höheren Gärtemperatur schneller reifen als das „Freiberger“. Das spart Zeit und Kosten. Dieser Vorteil werde bei der Preiskalkulation an den Kunden weitergegeben, erklärte eine Sprecherin. So kostet der halbe Liter „Meisterbräu“ mit 0,30 Euro ungefähr nur halb so viel wie das „Freiberger“ (zirka 0,55 Euro).

Viele Brauereien fürchten um ihr Image, wenn bekannt wird, dass sie Billigbier abfüllen. Deshalb wollen sie auf den Etiketten nicht genannt werden, erklärt ein Sprecher der Firma Netto Marken-Discount. So ist es auch bei der Mauritius Brauerei in Zwickau. Recherchen des MDR-Magazins haben ergeben, dass der sächsische Betrieb für Netto das „Sachsengold“ und für Lidl das „Bergadler Premium Pils“ herstellt.

Das Penny-Bier „Adelskronen Premium Pils“ kommt für die Märkte in den Neuen Bundesländern aus der Darguner Brauerei GmbH in Mecklenburg-Vorpommern. Aldi lässt nach Auskunft des Deutschen Brauerbundes sein „Maternus Premium Pils“ für Mitteldeutschland in der Frankfurter Brauhaus GmbH in Frankfurt an der Oder brauen. Der Betrieb ist einer der größten deutschen Auftragsbrauereien und produziert für fast alle Discounter die Eigenmarken. So füllt er auch das „Grafenwalder“ für Lidl und die „Kaiserkrone“ für Norma ab. Nach Informationen des Brauerbundes kommt auch das „Schlosspils“ für Netto aus der Oderstadt. Der Eigentümer der Frankfurter Brauerei ist kein Getränkekonzern, sondern die TCB Beteiligungsgesellschaft mbH (Berlin).

Quelle: MDR-Magazin Umschau

http://www.bierspot.de/news/markendetektiv_hinter_billigbieren_verbergen_sich_grosse_brauereien_622.html

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DARM … Stuhlspende

Rund 400 Quadratmeter – so groß ist die Oberfläche der menschlichen Darmschleimhaut. Das entspricht der Wohnfläche einer mittleren Villa. Kein Wunder also, dass der Darm nicht nur verdaut und Nährstoffe ins Blut weitergibt, sondern auch bei der Abwehr von Krankheitserregern und Giftstoffen eine große Rolle spielt.

Im Dickdarm unterstützt ihn dabei ein Heer von Mikroorganismen. Allerdings mit großen individuellen Unterschieden: Jeder Mensch beherbergt seine ganz eigene Multikulti-Bakteriengesellschaft. Welchen Einfluss dieses sogenannte Mikrobiom auf die Gesundheit seines Gastgebers hat, beginnt die Wissenschaft gerade erst auszuloten.

So konnten zum Beispiel mehrere Studien zeigen, dass kranke Menschen eine andere Darmflora besitzen als gesunde. Was läge also näher als zu versuchen, das Bakterienspektrum eines Kranken gegen die Darmflora eines Gesunden zu tauschen?

Hartnäckiger Darmkeim

Genau das hat der Magen-Darm-Spezialist Prof. Max Reinshagen am Klinikum Braunschweig bereits mehrfach getan. Und zwar bei einem ganz speziellen Krankheitsbild: der chronisch-wiederkehrenden Clostridien-Dickdarmentzündung (Clostridiencolitis). „Bei diesen Patienten funktioniert das extrem gut“, berichtet Reinshagen.

Am Anfang steht die Suche nach einem geeigneten Spender. „Meist wählt man dafür junge, gesunde Menschen, bei denen der Darm keine Probleme macht“, erklärt Reinshagen. Diese werden zunächst auf Krankheiten wie HIV oder Hepatitis untersucht. Ist der Spender rundum gesund, gibt er eine Probe seines Stuhls ab. Diese wird in einer Salzlösung gelöst und anschließend durch eine Gaze gefiltert. So verdünnt und gereinigt, ist die Stuhlprobe fertig für die „Transplantation“ in den Darm des Empfängers.

Dessen Darm wird zuvor gereingt, denn der Spenderstuhl wird via Darmspiegelung übertragen. Das Endoskop hat dafür neben der Kamera einen sogenannten Spülkanal, über den die Stuhlflüssigkeit eingespritzt werden kann, sobald der Arzt den kranken Darmbereich erreicht hat.

Das Resultat der ungewöhnlichen Behandlung: Innerhalb weniger Tage klingen die Beschwerden der Patienten ab. „Man nimmt an, dass die Bakterien des Spenders die Clostridien zurückdrängen“, erklärt Reinshagen das Prinzip. Das verschaffe der eigenen Darmflora die kleine Verschnaufpause, die sie braucht, um sich zu stabilisieren. Denn nach einigen Tagen bis Wochen ist die Spenderflora wieder verschwunden und durch die eigene des Patienten ersetzt.

Schubweise Durchfall und Koliken

Warum aber wirkt die Transplantation gerade bei Clostriden-Patienten so gut? Etwa einer von zwanzig Menschen trägt den Darmkeim Clostridium difficile in sich. Meist führt er ein Schattendasein. Er verursacht weder Symptome, noch breitet er sich weiter aus. Die anderen im Darm beheimateten Bakterien halten ihn in Schach. Wird die natürliche Darmflora aber aus ihrer Balance gebracht – etwa durch eine Antibiotikatherapie – nutzt der Keim gern die Chance und breitet sich aus. Typische Beschwerden: Durchfälle, manchmal auch blutig und starke, krampfartige Schmerzen.

Die Clostridien können sehr hartnäckig sein: Bei rund jedem zehnten Betroffenen gewinnt die hauseigene Darmflora nicht mehr die Oberhand, und fast alle gängigen Antibiotika sind gegen den Keim wirkungslos. Schlimmer noch: Mit jedem Rückfall schrumpft das Arsenal wirksamer Gegenmittel. Gleichzeitig steigt das Risiko für neue Schübe. Mediziner sprechen dann von der wiederkehrenden (rezidivierenden) Clostridiencolitis.

„Clostridien produzieren außerdem ein Gift, die Patienten fühlen sich ziemlich krank“, so Reinshagen. Dementsprechend sei der Leidensdruck der Betroffenen. Er ist so groß, dass Betroffene bereit sind, die ungewöhnliche und auf den ersten Blick etwas abschreckende „Fäkaltransplantation“ über sich ergehen zu lassen.

Den Erfolg der Fäkaltransplantation haben mehrere Untersuchungen belegt. So kehrte in einer Pilotstudie aus Boston bei 18 von 20 Colitis-Patienten durch den Bakterientransfer wieder Ruhe in den Darm ein. Zahlen, die sich mit den Erfahrungen von Reinshagen decken, der das Verfahren in Deutschland als Erster anwendete.
Rechtlicher Haken

Die Sache hat allerdings einen Haken: Die Fäkaltransplantation ist in Deutschland nicht als Therapie zugelassen. „Die Behandlung kann nur als Teil eines individuellen Heilungsversuches erfolgen“, erläutert Reinshagen, was so viel bedeutet wie: Der Patient muss alle gängigen und zugelassenen Methoden ohne Erfolg ausprobiert haben. Eine Ethikkommission entscheidet in jedem Einzelfall, ob die Option einer Stuhltransplantation als letzte Therapieoption gezogen werden darf. Das aufwendige Verfahren ist sicher einer der Gründe, warum der Braunschweiger Gastroenterologe in den vergangenen Jahren gerade mal eine Handvoll Patienten mit der Fäkaltransplantation behandelt hat.
Chance für entzündliche Darmerkrankungen?

Trotzdem: Die erfolgreiche Behandlung der Clostridiencolitis lässt auch Menschen mit anderen chronischen Darmkrankheiten Hoffnung schöpfen. Vielerorts wird bereits mit Hochdruck daran geforscht, ob beispielsweise Menschen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ebenfalls von einer Stuhltransplantation profitieren könnten. Auch bei ihnen weiß man inzwischen, dass die Darmflora eine wichtige Rolle spielt.

„Bei Morbus Crohn hat bisher noch keine Studie Erfolg vermelden können“, sagt Reinshagen. „Dagegen haben bei Colitis ulcerosa gerade Kollegen in Kanada für Aufregung gesorgt.“ Die hätten 75 Erwachsenen, die gerade einen Schub der entzündlichen Darmerkrankung durchmachten, Einläufe mit einer Fäkallösung verpasst. Sie stammte von sechs verschiedenen Spendern. Zuerst habe es den Anschein gehabt, als würde die Behandlung nichts bringen. „Aber dann stellten Paul Moayyedi und seine Kollegen fest, dass es unter den Kranken eine Subgruppe gab, die besonders profitierte. Und die hatten alle eine Transplantation vom selben Spender bekommen“, erklärt Reinshagen das Ergebnis.

Jetzt blicken die Forscher und auch die Patienten gespannt auf die Feinanalyse der Bakterienflora des sogenannten Superspenders. „Aber“, dämpft Reinshagen vorschnelle Hoffnungen, „solange man nicht mehr über die Mechanismen weiß, wie die Fäkaltransplantation wirkt, ist eine Stuhltransplantation für Colitis-ulcerosa-Patienten keine Therapiemöglichkeit.“ Auch wenn sie möglicherweise Potenzial habe.
Ekeltherapie neutral verpackt

Natürlich ist die Vorstellung, fremden Stuhl verabreicht zu bekommen – egal ob als Einlauf, oder per Dünndarmsonde durch die Nase – nicht gerade appetitlich. Der Ekelfaktor ist im Rahmen einer Darmspiegelung zwar deutlich kleiner, aber der Eingriff selbst ist aufwändig. Vielleicht ein weiterer Grund, warum die Methode, obwohl schon seit 1958 bekannt, bisher kaum Karriere machen konnte.

Man sucht daher nach anderen Wegen: Eine Idee ist es, die gereinigten Spenderbakterien in Form von Kapseln in den Dünndarm zu schleusen – insbesondere als Dauertherapie auf jeden Fall leichter anzuwenden. Aber sind “Kotkapseln“ genauso wirksam? Zumindest bei Clostridium difficile scheint das nach ersten Studien so. In einer Untersuchung des Bostoner Spezialisten Dr. Ilan Youngster gesundeten rund 90 Prozent der Patienten, die Kapseln mit tiefgefrorenem Spenderkot schluckten. „Wenn das mal funktioniert und sicher ist, dass keine Nebenwirkungen auftreten, könnte die Methode auch bei uns zugelassen werden“, hofft Reinshagen. „Spannende Aussichten“, findet der Forscher.

http://www.netdoktor.de/magazin/geheilter-darm-dank-stuhlspende/?utm_source=Newsletter+29.07.2015&utm_medium=E-Mail&utm_term=Geheilter-Darm-dank-Stuhlspende&utm_content=1

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Vitamin D – wie viel?

Vitamin D gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten essentiellen Nährstoffen für eine optimale Gesundheit. Aber die Frage nach der Menge, die man täglich braucht, ist noch offen. Dr. Robert Heaney zählt zu den weltweit führenden Experten in Bezug auf Vitamin D. Dr. Heaney arbeitet auch als Forschungsdirektor der Organisation GrassrootsHealth, die von Carola Baggerly geleitet wird und Daten und Fakten aus zahlreichen bevölkerungsbasierten Studien wie etwa dem »D*Action Projekt« zusammenträgt und auswertet.

Klar ist aber, dass die gegenwärtig »empfohlene Tagesdosis« (RDA, »Recommended Dietary Allowance«) tatsächlich um das 10-15fache über dem Wert liegt, den das amerikanische Institute of Medicine (IOM) empfiehlt.

Nach seiner Ausbildung zum klinischen Endokrinologen führte Dr. Heaney in den vergangenen 50 Jahren klinische Forschungen vor allem im Zusammenhang mit Vitamin D durch. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Frage nach der quantitativen Erfassung des Vitamin-D-Stoffwechsels. Zu diesem Komplex gehört auch Frage nach der Menge von Vitamin D, die man zu sich nehmen muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen; nach der vermutlichen Größe der Wirkungen bei einer bestimmten Dosis sowie wie viel Vitamin D die eigene Haut in Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung produziert und wie lange dieser Effekt anhält.

»Wirklich wichtig sind die Menge, die aufgenommen und ausgeschieden wird, und der erreichte Ausgleich«, erklärte er, »Auf diese Probleme habe ich mich bei meinen Forschungen der vergangenen 25 Jahren konzentriert«.

Aufgrund falscher Berechnung sind die gegenwärtigen Empfehlungen unzureichend

Nach Ansicht von Dr. Heaney wirft die Position des IOM in Bezug auf den Vitamin-D-Bedarf zwei Fragen auf:

»1. Hat [das IOM] einen angemessenen Wert als Indikator für eine ausreichende Versorgung ausgewählt? Das IOM legte 20 Nanogramm (ein Nanogramm ist ein Milliardstel Gramm) pro Milliliter (ng/ml) als Serumkonzentration des 25-Hydroxy-Vitamin D [eine Vorstufe von biologisch aktivem Vitamin D] als ausreichend fest, aber viele Vitamin-D-Experten halten diesen Wert für zu niedrig.

2. Um eine Konzentration von 20 ng/ml aufrechtzuerhalten, sollte man nach Ansicht des IOM 600 Internationale Einheiten (IE, bei Vitamin D liegt dieser Wert bei etwa 0,025 μg) pro Tag bis zum Alter von 70 Jahren und 800 IE täglich zu sich nehmen, wenn man älter als 70 Jahre alt ist.«

Nach Ansicht von Dr. Heaney ist die zweite Aussage schlichtweg falsch und das Resultat eines Rechenfehlers. Im letzten Jahr veröffentlichten zwei Forscher der Universität im kanadischen Edmonton in der Fachzeitschrift Nutrients eine Untersuchung, die aufzeigte, dass dem IOM bei der Berechnung der Einnahmemenge, die notwendig sei, um eine Serumkonzentration von 20 ng/ml zu erreichen und aufrechtzuerhalten, schlicht ein Rechenfehler unterlaufen war. Bei korrekter Berechnung liegt die empfohlene Tagesdosis mindestens um das Zehnfache höher als offiziell angegeben.

»Unter der empfohlenen Tagesdosis versteht man, wie die meisten von uns wissen werden, die einer Menge, die nachgewiesenermaßen notwendig ist, um den Nährstoffbedarf von 97,5 Prozent der Bevölkerung zu decken. …

Welche Menge gilt nun als ausreichend? Das Institute of Medicine erklärt 600 IE seien ausreichend. Aber wie sich überzeugend zeigen lässt, reichen 600 IE nicht aus, um bei 97,5 Prozent der Bevölkerung eine Konzentration von mehr als 20 ng/ml herbeizuführen. Das haben die Forscher aus Edmonton nachgewiesen.

Es ist eine Tatsache …, dass praktisch die Hälfte der Menschen, die 600 IU täglich zu sich nehmen, den Wert von 20 ng/ml nicht erreicht. … Die Wissenschaftler aus Edmonton haben eine Dosis von 8895 IU pro Tag errechnet, wobei sie die gleichen Untersuchungen zugrunde legten, auf die auch das IOM seine Berechnung gründete.

Als ich in der Lage war, auf die GrassrootsHealth-Datenbank zurückzugreifen, ergab sich ein ganz anderer Datensatz als der, den das IOM benutzte, und wir konnten die erforderliche Einnahmemenge unmittelbar berechnen. …

Aufgrund der GRH-Datenbank wissen wir nun genau, wie hoch der Anstieg des 25-Hydroxy-Vitamin D eines Teilnehmers bei welcher Einnahmedosis ausfiel. Nach unseren Berechnungen sind etwa 3800 IE täglich zusätzlich zu allem anderen Vitamin D, das sie [etwa aus der Nahrung oder durch Sonneneinstrahlung] gewinnen, erforderlich, um sicherzustellen, dass 97,5 Prozent der Bevölkerung einen Wert von 20 ng/ml erreichen.

Unter Berücksichtigung der basalen Aufnahme der GRH-Population konnten wir zeigen, dass man etwa 7000 IE pro Tag aufnehmen muss, um eine Situation zu erreichen, in der 97,5 Prozent der Bevölkerung einen Wert über 20 ng/ml erreichen. Das kommt den Berechnungen der Forscher aus Edmonton sehr nahe, die auf 8895 IE kamen.«

Möglicherweise ist auch ein höherer Serumanteil an Vitamin D notwendig als gegenwärtig empfohlen

Für die genauere Bestimmung der Dosierung sind noch weitere und bessere Untersuchungen erforderlich. Aber gegenwärtig ist schon klar, dass die Menge an Vitamin D, die erforderlich ist, damit ein Großteil der Bevölkerung einen Serumanteil von mehr als 20 ng/ml erreicht, mindestens zehn Mal höher ist als die Empfehlung des IOM. Dieses Ergebnis hätte sich auch aus deren eigenen Daten ergeben, wenn sie richtig gerechnet hätten.

Doktor Heaney und seine Kollegen haben vor Kurzem die Empfehlungen des IOM zu Vitamin D infrage gestellt und erklärt, die gegenwärtig empfohlene Tagesdosis liege um den Faktor zehn zu niedrig. Die meisten Vitamin-D-Experten stimmen auch darin überein, dass eine Serumkonzentration von 20 ng/ml für eine optimale Gesundheit zu niedrig angesetzt ist. Dies bedeutet, dass der Bedarf der meisten Menschen sogar noch höher ist.

So geht GrassrootsHealth davon aus, dass ein Serumanteil von 40 ng/ml für Vitamin D ein sehr viel angemessenerer Minimalwert ist. Laut Doktor Heaney ist davon auszugehen, dass 20ng/ml für eine Prävention gegen Osteomalazie nicht ausreichen.

»Es ist einfach so, dass das Institute of Medicine hier völlig falsch liegt. Und zwar nicht, weil sie von falschen Zahlen ausgegangen wären, sondern weil ihnen ein Rechenfehler unterlaufen ist. Sie haben sich einfach verrechnet, und dass ist schon wirklich peinlich, wenn man einmal darüber nachdenkt. Es hat einfach niemand nachgerechnet«, sagte Dr. Heaney.

»Wir haben es hier mit Bürokraten zu tun, und nachdem dieser Fehler gemacht worden war, wollten sie ihn einfach nicht korrigieren. Sie werden nicht erklären: ›Tschuldigung, wir haben einen Fehler gemacht, hier ist die richtige Antwort.‹

Stattdessen hört man von ihnen: ›Nein, wir haben alles richtig gemacht. Wir haben uns nicht geirrt, [und] solange keine Bundesbehörde nach einer Überprüfung verlangt, könnte es bis zu zehn Jahre dauern, bevor sich irgendjemand wieder damit beschäftigt.‹«

Ein Rechenfehler mit weitreichenden Folgen

Glücklicherweise ist Vitamin D praktisch überall als Nahrungsergänzungsmittel käuflich zu erwerben, und Ihnen und Ihrem Arzt steht es frei, die Empfehlung des IOM zu ignorieren. Aber andererseits beeinflussen die Tagesdosisempfehlungen des IOM bestimmte Regierungsprogramme, wie etwa die Mahlzeiten für Militärangehörige, das Essen für ältere Mitbürger und das Schulessen.

Die IOM-Empfehlungen werden auch dem Nahrungsmittelhilfsprogramm für (insbesondere schwangere und stillende) Frauen, Kleinkinder und Kinder (WIC) aus ärmeren Schichten zugrunde gelegt. Sie haben auch weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Nährstoffversorgungslage der amerikanischen Bevölkerung. Auch die Kanadier sind vom Fehler des IOM betroffen.

Kanada hat sich an der Finanzierung des IOM beteiligt, und so ist ein besonderes Problem für die indigene indianische Bevölkerung (»First Nations«) entstanden, die in den nördlichen Provinzen des Landes leben. In den vergangenen Jahren hatten sie sich weitgehend von Meerestieren wie ölreichem Fisch, Seehunden und Walspeck ernährt, die alle viel Vitamin D enthalten. In der jüngeren Zeit haben sie sich eher industriemäßig hergestellten Nahrungsquellen zugewandt, die wenig Vitamin D aufweisen.

In den Nördlichen Territorien reicht die Sonneneinstrahlung nicht aus, damit die Menschen über ihre Haut selbst genügend Vitamin D produzieren können. Daher ist Kanada nun mit der Gefahr epidemieartig auftretender Rachitis und Osteomalazie in diesen Regionen konfrontiert. Denn den Menschen dort nur 600 IE täglich zur Verfügung zu stellen, reicht nicht aus, auch wenn dies die offiziell empfohlene Tagesdosis ist.

Eine neue Untersuchung aus den Niederlanden weist nach, dass bei Personen, die nachweislich unter Vitamin-D-Mangel leiden, eine tägliche Gabe von 800 IE dazu führt, dass weniger als die Hälfte von ihnen einen Wert von 20 ng/ml erreicht.

»Im Rahmen dieser kontrollierten Studie wurde genau die Dosis verabreicht, die laut IOM für Menschen, die älter als 70 Jahre alt sind, empfohlen wird – und es ging schief. Das Ergebnis wich von dem ab, was das IOM erklärt hatte. Der Grund dafür hat schlicht damit zu tun, dass die Arbeit des IOM schlampig war. Das Institut of Medicine hat sich verrechnet. Ich kann das nicht genug betonen, die Leute haben sich verrechnet.«

Entscheidend ist der Serumanteil, nicht die aufgenommene Dosis an sich

Die meisten Menschen wollen einfach wissen, welche Menge an Vitamin D sie zu sich nehmen müssen. Man muss sich aber klarmachen, dass in der Verstoffwechselung jeder Dosis bei verschiedenen Menschen große Unterschiede auftreten. Man sollte sich also nicht auf die aufgenommene Dosis an sich konzentrieren, sondern darauf achten, wie hoch der Anteil des 25-Hydroxy-Vitamin D bei einer bestimmten Dosierung ist. »Ich strebe für mich selbst einen Wert von mehr als 40 ng/ml an«, sagte Dr. Heaney, »Wenn dieser Wert mit meiner Anfangsdosierung nicht überschritten wird, dann muss ich sie eben erhöhen, so einfach ist das.«

Selbst bei höheren Konzentrationen im Blut ist die Gefahr einer Vergiftung extrem gering. Forscher konnten zeigen, dass man einen Wert von 200 ng/ml deutlich überschreiten muss, damit überhaupt das Risiko einer Vergiftung auftritt, und selbst dann ist das Risiko sehr gering. Unter einem Wert von 200 ng/ml ist eine Vergiftung durch eine Überdosierung ausgeschlossen.

Man kann also festhalten, 200 ng/ml sind der Grenzwert für eine Vergiftung und 40 ng/ml sind der Minimalwert für therapeutische Wirkung und der untere Grenzwert für den Schutz der Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung. Das bedeutet, wenn Sie Vitamin D unter Aufsicht eines Arztes im Rahmen der Behandlung einer Gesundheitsstörung zu therapeutischen Zwecken einnehmen, können Sie Ihre Dosis durchaus erheblich steigern.

In der Regel empfehle ich einen Wert zwischen 50-70 ng/ml für eine optimale Gesundheit und als allgemeine Krankheitsvorsorge sowie als Ergänzungsmittel bei der Behandlung von Herzerkrankungen und Krebs. Laut Dr. Heaney gibt es »viel Luft nach oben. Solange die betreffende Person weiß, was sie tut, werden keine Probleme auftreten«.

Man muss darauf hinweisen, dass eine Nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) die Fähigkeit der Leber einschränken kann, 25-Hydroxy-Vitamin D zu produzieren. Dieser Zustand wird möglicherweise durch eine zu hohe Fruktoseaufnahme noch verstärkt. NAFLD steht in einem engen Zusammenhang mit Übergewicht, aber Eingeweidefett an und für sich speichert kein Vitamin D, was sonst zu einer höheren Tagesdosis führen würde. Der Grund dafür hat damit zu tun, dass die meisten Menschen ihre Vitaminvorstufen durch Hydroxylase so rasch zum aktiven Vitamin D umwandeln, dass praktisch kein ursprüngliches Vitamin D mehr vorhanden ist, das im Fettgewebe gespeichert werden könnte.

Vitamin D kann nur in Fettgewebe gespeichert werden, wenn die Fähigkeit der Leber 25-Hydroxy Vitamin D herzustellen, erschöpft ist. Dann reichert sich Vitamin D im Blut an, da es nicht mehr in entsprechendem Maße verstoffwechselt werden kann. Aber dies geschieht nicht bei einer Dosierung von weniger als 50 000 IU pro Woche, und das bedeutet, dass bei den meisten von uns nicht sehr viel Vitamin D im Fettgewebe gespeichert ist«, erklärte Dr. Heaney.

Überprüfen Sie um der Gesundheit Ihrer Familie willen die Vitamin-D-Werte

Viele Familien erleben gegenwärtig, dass sie einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für Gesundheitsausgaben aufwenden müssen. Für viele liegen diese Kosten jetzt schon höher als ihre Ausgaben für Lebensmittel. Ihre Vitamin-D-Werte regelmäßig zu kontrollieren und zu optimieren, gehört zu den einfachsten und kostengünstigsten Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung Ihrer Gesundheit und könnte dazu beitragen, die ausufernden Gesundheitsausgaben einzudämmen.

Die Optimierung des Vitamin-D-Haushaltes gehört zu den wirksamsten Strategien einer effektiven Gesundheitsvorsorge

Denken Sie immer daran, Sie sind nicht an die falschen Berechnungen und daraus folgenden fehlerhaften Vorgaben des IOM gebunden. Sie können bedenkenlos 8000 IE Vitamin D oder mehr am Tag zu sich nehmen, wenn dies erforderlich ist, um eine Konzentration von mindestens 40 ng/ml zu gewährleisten. Vitamin D ist an der epigenetischen Überwachung von tausenden Genen beteiligt und kann dazu beitragen, das Risiko für Herzerkrankungen, Osteoporose, Osteomalazie und vieles mehr deutlich zu verringern. Vitamin D ist ein essentieller Nährstoff mit vielen gesundheitlichen Vorteilen.

Denken Sie aber daran, dass Sie bei einer oralen Einnahme von Vitamin D auch den Bedarf an Vitamin K2 sowie an Zink und Magnesium erhöhen, damit es eine optimale Wirkung entfalten kann. Da Vitamin D fettlöslich ist, nimmt man es am besten zusammen mit einigen wertvollen und gesunden Fetten ein.

Stellen Sie auch sicher, dass der Vitamin-D-Bedarf Ihrer Kinder vor allem im ersten Lebensjahr gedeckt ist. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie Ihre Vitamin-D-Werte feststellen lassen, um zu garantieren, das sich der Vitamin-D-Anteil im »grünen Bereich« befindet, da Ihr Kind während der Entwicklung in der Gebärmutter auch einen hohen Bedarf hat. Dr. Heaney schreibt dazu:

»Es ist niemals zu spät, damit zu beginnen, aber es ist auch niemals zu früh, damit anzufangen. Es bestätigt sich immer mehr, dass in der Lebensmitte und am Ende des Lebens Spätfolgen eines Vitamin-D-Mangels in der frühen Kindheit auftreten. Und es macht uns sehr betroffen, wenn wir diese Verbindung ignorieren. Wir müssen eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D bei Kleinkindern vor allem in der Phase sicherstellen, in der sich ihr Immunsystem entwickelt… . Wenn es dort zu Mangelerscheinung kommt, drohen später verschiedene Autoimmunerkrankungen von Diabetes Typ 1 bis hin zu Multipler Sklerose.

Vor Kurzem konnte nachgewiesen werden, dass Frauen im gebärfähigen Alter häufiger an Präklamsie leiden, wenn sie in ihren ersten Lebensjahren selbst [an einem Vitamin-D-Mangel gelitten haben]. Der Gedanke ist niederschmetternd, dass Fehlverhalten in den frühen Lebensjahren später zu entsetzlichen und mit hohen Kosten verbundenen Spätfolgen führen kann.«

Vitamin-D-Tests können Ihre Gesundheit nachhaltig verbessern

Immer mehr Forschungsergebnisse machen deutlich, dass Vitamin D eine entscheidende Rolle für eine gute Gesundheit und die Krankeitsvorsorge spielt. Über sogenannte Vitamin-D-Rezeptoren, die sich an bestimmte Stellen des menschlichen Erbgutes binden, wirkt das Vitamin auf Ihre DNS. Wissenschaftler haben fast 3000 Gene identifiziert, die durch Vitamin D beeinflusst werden, und Vitamin-D-Rezeptoren wurden im ganzen menschlichen Körper gefunden.

Verwundert es da, dass unabhängig davon, welche Krankheit oder welchen Gesundheitszustand man auch untersucht, Vitamin D eine immer wichtige Rolle spielt?

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/dr-joseph-mercola/wie-viel-vitamin-d-ist-zu-viel-sie-werden-ueberrascht-sein-.html

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Grexit-Planer Varoufakis

Griechenland ist Mitte Juli nur knapp einem Putsch entgangen, einem Währungs-Putsch – geplant von Mitgliedern der radikal-linken Regierungspartei Syriza.

Anführer nach BILD-Informationen: der damalige Energie-Minister Panagiotis Lafazanis (68) und mindestens fünf Mitglieder des Syriza-Zentralkomitees. Die ultra-orthodoxen Linken wollten laut Putsch-Plan, über den auch das „Handelsblatt“ berichtet,

► den Chef der griechischen Zentralbank verhaften,
► die Gelddruckerei besetzen,

► die Bargeldbestände der staatlichen Münzanstalt und der Zentralbank beschlagnahmen. Die Putschisten hofften auf etwa 20 Mrd. Euro, um Löhne und Gehälter während einer Übergangszeit zu zahlen;
► den Euro durch die Drachme ablösen.

UND: Varoufakis selbst plante die „Geheimoperation GREXIT“.

Hacker bekamen den Auftrag, das Steuersystem zu kapern

Laut „Kathimerini“ habe er zudem enthüllt, dass er das gesamte Datensystem der Steuerverwaltung hacken ließ, über die die Gläubiger von EU, EZB und IWF die Kontrolle hatten!

Verantwortlich für die Hacker-Attacke: ein Professor der Columbia University. Der IT-Experte sei ein Freund aus Kindertagen, so Varoufakis. Alle wichtigen Steuerdaten der Griechen und von Firmen sollten gespeichert werden. Eine Woche nach der Wahl habe der US-Professor die volle Kontrolle über das gehackte System gehabt.

Das Ziel: Aufbau eines vom Euro-System und von den Gläubigern unabhängiges eigenes Bankensystem und eine Parallelwährung.

Etwa 14 Milliarden Euro hatte Moskau Athen zugesagt. Als Grexit-Planer Varoufakis nach dem gewonnenen Referendum „siegestaumelnd“ zu Tsipras ins Büro kam, habe er dort die Luft der Niederlage geatmet.

Ausgerechnet Moskau hatte ihn fallen lassen.

Dabei hatten Tsipras, Putsch-Planer Lafazanis und mindestens vier weitere ranghohe Syriza-Vertreter im Mai 2014 den Grexit-Plan in Moskau zusammen mit Vertrauten von Kreml-Führer Wladimir Putin entworfen – in der Kreml-Denkfabrik RISS.

http://www.bild.de/politik/ausland/yanis-varoufakis/plante-geheimoperation-grexit-41953670.bild.html

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Die Goldimplantation bei Arthrose

Die Methode der Goldimplantation wurde Mitte 1980 erstmals von dem Amerikaner Terry Durkes erfolgreich angewandt. Der Tierarzt Dr. Jens Klitsgaard führte sie 1988 in Dänemark ein, 1993 wies er den deutschen Tierarzt Ralf Schweda (bekannt durch Fernsehsendungen) in die Therapie ein. Bereits 1996, also vor 18 Jahren (!), begannen drei dänische Humanmediziner damit, die Goldimplantation auch am Menschen anzuwenden, da den Wirkprinzipien von Mensch und Tier gemeinsame Bausteine zu Grunde liegen. Mindestens 8.000 Menschen haben nach unseren Informationen bereits Goldimplantate erhalten, wahrscheinlich sind es deutlich mehr.

Europäische und japanische Studien aus dem Humanbereich belegen eindeutig die starke Affinität des Goldes zu den Gelenken:1

1.  Die Goldimplantation wird von Humanmedizinern bei der Behandlung von Patienten mit Arthrose angewandt bei:

Knie
Hüfte
Schmerzen im Nacken
kleinen Gelenken
im Rückenbereich
u. a.

2.  Der Einsatz der Goldtherapie beeinflusst den gesamten Bewegungsapparat.

Goldimplantaten werden aufgrund bisheriger Erfahrungen folgende Wirkungen zugeschrieben

Goldimplantate setzen Goldionen frei (dies ist durch Untersuchungen belegt)
Goldionen wirken entzündungshemmend
Der Rückgang von Entzündungen verhindert Schmerzen
Durch verminderte Schmerzen wird Schonhaltungen vorgebeugt
Die Vermeidung von Schonhaltungen entlastet den gesamten Bewegungsapparat

Die hier exemplarisch vorgestellte Wirkungskette ist ein Vorschlag zur Deutung der Wirksamkeit von Goldimplantaten. Sie beinhaltet kein konkretes Heilversprechen sondern beruht auf den bisher vorliegenden Erfahrungen und Untersuchungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Ausschließlichkeit oder garantierte Wirksamkeit.

3.  Die Goldimplantation ist für den Patienten ausgesprochen schonend:

Nebenwirkungen sind gemäß den bisherigen Erfahrungen nicht bekannt.
Es entstehen laut Auskunft von Patientinnen und Patienten keine wesentlichen Operationsschmerzen.
Die Patienten sind in der Regel sehr bald wieder bewegungsfähig.
Die Einnahme von Schmerzmitteln kann im Normalfall abgesetzt oder stark reduziert werden.
Das implantierte Gold reduziert gemäß bisheriger Erkenntnisse Entzündungen im Gewebe.
Die Goldtherapie bewirkt im bestmöglichen Fall völlige Schmerzfreiheit.
Anschließende Rehamaßnahmen sind in der Regel entbehrlich.
Zusätzliche therapeutische Maßnahmen sind nicht die Regel.
Alle Ärzte können nach entsprechender Einweisung und Schulung die Goldtherapie durchführen. Wie in jeder ärztlichen Disziplin hängt der Erfolg einer Therapie letztlich auch stark von dem Können des Arztes ab…..

http://goldimplantation-fuer-menschen.de/pages/de/infos/goldimplantation-am-menschen-im-ueberblick—anwendung-und-wirkungsweise.php

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Glaukom / grüner Star

Wunder Antibiotika

Nicht Schulmedizin, sondern Epigenetik heilt Sie. Nicht die Pille, nicht die Pharmaindustrie, sondern genetisch korrektes, also evolutionsgerechtes Leben heilt Sie.

Bringt Ihnen nicht nur Gesundheit, sondern auch Lebensfreude und Lebensenergie.

Lesen Sie seit Jahren an dieser Stelle. Und oft genug scharfe Kritik an der Pharmaindustrie. An den Pillen.

Berechtigter Einwand: Antibiotika? Sind deren Entdeckung nicht ein Segen für die Menschheit gewesen? Haben die nicht Millionen von Leben gerettet? Produkte der Pharmaindustrie.

Völlig richtig. Stimmt. Aber lassen Sie uns weiterdenken:

Stimmt für kurze Zeit. Ein bis zwei Wochen. Dann ist dieser Keim abgetötet. Ihr Leben gerettet. Und vier Wochen später? Das nächste Antibiotikum? Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, wovon ich soeben spreche. Was soll das Ganze?
Wie so immer entpuppt sich der Segen als Fluch dann, wenn man nur ein bisschen warten kann. Im Moment erleben Sie all überall Initiativen gegen den Einsatz von Antibiotika. Wegen der multiresistenten Keime. Man hat eben nicht gewusst, welche Büchse der Pandora man hier öffnet… der Fluch folgt dem Segen auf den Fuß. Dürfen Sie bei jeder Pille annehmen.
Schlucken Rehe Penicillin? Öffnen die, versteckt hinter dem Busch, heimlich ihr Pillendöschen? Diese grundsätzliche Überlegung hat mich weitergebracht. Wieso braucht es überhaupt Antibiotika?

Könnte da nicht ein klitzekleiner Fehler vorangegangen sein? Könnte es nicht sein, dass Sie (Sie, lieber Leser)  sich zu wenig um Ihr Immunsystem gekümmert haben? Nicht verstanden haben, was Stress für tödliche Folgen haben kann? Was unbedachtes Essen mit Ihrem Immunsystem anrichtet?

Zusammengefasst:

Würden Sie sich benehmen wie die Tiere auf dieser Welt, bräuchten Sie erst gar nicht Antibiotika zu erfinden. Die Grundidee der Epigenetik.

Weil Idealvorstellungen, weil schön reden wenig hilft, begrüße ich ganz pragmatisch die Schulmedizin, die Pharmaindustrie für den Notfall. Für ganz kurze Zeit. Als Nothilfe.

Weiß aber, dass der Fehler vorher gemacht wurde. Selbst ein extremes Beispiel wie der Beinbruch kommt bei Ihnen oder mir vor, jedoch höchst selten beim… Bergbauern. Irgendetwas macht der vorher schon richtig.

Mein Physiotherapeut erklärt mir soeben, ganz gelehrt, frisch von der Uni, die Bedeutung  der „angepassten Muskulatur“. Also auch beim Beinbruch: Der Fehler wurde vorher gemacht.

Und ist vermeidbar. Das kann man lernen. Also gut: Das wäre wirklich ein lohnendes Büchlein. 50 Seiten praktische Tipps für: Wer sich vorher richtig benimmt im weitesten Sinne, braucht den ganzen Kram der Schulmedizin, der Pharmaindustrie nicht.

PS: In zwei Stunden besucht mich ein Freund. Kreuzbandriss linkes Knie. Dummerweise Triathlet. Hat sich selbstverständlich operieren lassen. Klingt ja logisch. Einfach zusammengenäht. Das übliche Resultat: Noch Monate später geschwollenes Knie, kann nicht laufen. Der geplante Triathlon in Roth bleibt ein Traum. Schulmedizin.

PS: Nicht böse gemeint. Ein stimmiges System, was nun einmal das, was Sie sich wünschen und erträumen, von vornherein gar nicht liefern kann. Kann man ein System überwinden? Dazu morgen mehr.

http://www.strunz.com/de/news/wunder-antibiotika.html

Glaukom / grüner Star

Artikel #739 vom 27.07.2015

Lässt im Laufe der Jahre Ihren Augennerv (Sie haben nur einen) verkümmern und führt zur Erblindung. Der zweithäufigste Grund. Aber keine Angst: Zum einen misst Ihnen jeder Augenarzt gerne den Augendruck (weshalb haben Sie nicht schon längst…?), und zum anderen gibt es Hilfe aus der Pharmaindustrie: Augentropfen, die den Druck senken. Zuverlässig senken.

Wenn da bloß nicht die komischen Nebenwirkungen wären. Sicherlich hat jeder von Ihnen, der hier betroffen ist, den Beipackzettel zu den Augentropfen… lieber nicht gelesen.

Stichwort Lesen. Dr. Virno hat schon 1966 eine merkwürdige Entdeckung gemacht: Vitamin C, 30-60g als Infusion, senkt den Augendruck innerhalb von einer Stunde sehr stark.

Daraufhin hat Dr. Virno seinen Patienten die gleiche Menge als Tablette verabreicht. 3 – 4 Mal täglich. Und hat „almost normal pressures“ erzielt. Mit Vitamin C. Wie gesagt, 1967.

Das hat auch Dr. Boyd gelesen. Freilich erst knapp 30 Jahre später. Hat 30 seiner Augenpatienten durchschnittlich 10g Vitamin C verabreicht und den Augendruck um durchschnittlich

5,6 mm HG

abgesenkt. Genau dies tun gute Augentropfen der Pharmaindustrie auch. Nur… Vitamin C, 10g, hat nun einmal keinerlei Nebenwirkungen. Ah, ja.

Leider bin ich kein Augenarzt. Kann also das gelesene nicht nachvollziehen. Drum schreib ich´s einfach auf. Hoffnungsfroh…

Quelle: JOrthomolMedVol10, Nr. 3 + 4, 1995, Seite 165

http://drstrunz.de/news/2015/20150727_Glaukom_gruener_Star.php

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Xiaomi Mi4

Performance des Xiaomi Mi4

mi4-performanceIPS-Displays sind natürlich der absolute Standard und so bekommt das Mi 4, wie auch schon das Mi 3, ein IPS-Panel mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) spendiert. Das Panel mit einer Pixeldichte von 441 ppi ist wirklich unglaublich gut und muss sich keineswegs vor anderen Geräten mit dieser Auflösung verstecken, sondern übertrumpft diese meiner Meinung nach.

Der Prozessor, ein Snapdragon 801, werkelt mit 4 Kernen mit bis zu 2,5 GHz und hat 3GB RAM im Rücken und selbst jetzt langweilt sich die ‚etwas ältere‘ 32-Bit CPU über alle, ihm gestellten, Aufgaben – es handelt sich also wirklich immer noch um ein Highend-Modell. Unser OS (MIUI 6.2.1 Stable auf Android 4.4.4) läuft damit natürlich ohne Probleme. Spielen ist absolut kein Problem und alles andere würde bei 46635 Punkten im AnTuTu Benchmark und ‚maxed out‘ im 3DMark auch verwundern.

Selbst Highend-Smartphones größerer Marken (für Europa) wie z.B. das OnePlus One, das HTC One (M8) oder das Galaxy S5 schneiden schlechter ab. Der 3080mAh große Akku schafft gut und gerne zwei Tage und wer ein paar Erfahrungsberichte zu diesem Thema haben möchte, der sollte sich vielleicht mal die Daten im Android-Hilfe.de Akkulaufzeitsthread anschauen. Dank einem Performance und einem balanced-mode gibt es auch eine MIUI interne Stromsparfunktion. Eine Notification-LED befindet sich unter dem Home Button.

Es stehen zwischen 16GB und 64GB ROM zur Verfügung. Eine Erweiterung über MicroSD-Karten ist nicht möglich. Definitiv ein enttäuschendes Manko, aber leider scheint dies all zu oft üblich zu sein, um noch etwas dazu zu verdienen. Mit 64GB sollten aber eigentlich fast alle Nutzer zufrieden sein – wozu gibt es schließlich Clouddienste!

Fast-charging gehört mit zu den wichtigsten Features des MI 4 und so werden Ladezeiträume auf ein Minimum verkürzt. Das NFC nicht an Bord ist, scheint wohl nur für die wenigsten interessant zu sein, und ist meiner Meinung nach definitiv verzeihbar. BT 4.0 und WLAN bis ac-Standard sind natürlich Pflicht und als einzige kleine Überraschung gilt die IR-Fernbedienung, welche fast 3000 verschiedene Protokolle unterstützt und von Fernseher, über Kühlschrank bis hin zum Toaster sicher einiges steuern kann.

Ein Problem mit China-Handys ist immer LTE und auch wenn es eine Version des MI4 gibt, welche LTE unterstützt, so wird dieses niemals auf Band 20 (800MHz) zugreifen können. Da dies das Flächendeckend am besten ausgebaute LTE-Netz ist, muss vielleicht all zu oft auf LTE-Empfang verzichtet werden. Wer aber in einer etwas größeren Stadt wohnt, der kommt auch mit den Bändern 3 (1800MHz) und 7 (2600MHz) und dem MI4 bestens zurecht. Die letztgenannten Netze befinden sich im stetigen Ausbau, also kann man hier hoffen, dass auch bald Smartphones, die für den asiatischen Markt gedacht sind, auch hier überall genutzt werden können.

http://www.china-gadgets.de/gadget/xiaomi-mi4/

das hätte ich gerne

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So riecht Krankheit – Zehn Beispiele

BLOG

Der Duft des Lebens

Wie Krankheit und Gesundheit riechen

Gerüche spielen nicht nur in der Weihnachtszeit eine Rolle, sondern auch in der Medizin: Viele Krankheiten haben ihren eigenen Geruch, und viele Düfte werden eingesetzt, um Beschwerden zu lindern und zur Genesung beizutragen.

Lesen Sie, wie Krankheit und Gesundheit riechen.

Von Mag. Sabine Stehrer

Bei 88 bis 97 Prozent lag ihre Trefferquote, als es um das Erschnüffeln von Brust- und Lungenkrebs am Atem von 86 Patientinnen und Patienten ging – und sie erkannten die Krankheit in einem Stadium, in dem der Tumor mit anderen Diagnosemitteln noch gar nicht nachweisbar war: Speziell dressierte Hunde für Forschungen an der Pine Street Foundation in Kalifornien, USA, eine Stiftung, die die genannten Studienergebnisse 2006 veröffentlichte.

Zwar könne er sich nicht vorstellen, dass es in nächster Zeit zu einem routinemäßigen Einsatz von Hunden zur Früherkennung von Krebserkrankungen kommt. Doch dass Hunde Substanzen riechen, die in Tumoren stecken, hält Prim. Dr. Marcus Franz, Vorstand der Internen Abteilung am Wiener Hartmannspital, für durchaus möglich: Erstens weil es auch schon in anderen Ländern Hunde gab, die z. B. Hauttumore erschnüffelten, und zweitens, weil auch der menschliche Geruchssinn seit jeher eine wichtige Rolle spielt, wenn es um die Diagnose von Krankheiten geht.

Anschauen, Angreifen, Anhören, Riechen

Primar Franz: „Wenn wir Ärzte zu einem Patienten gehen, nehmen wir ihn prinzipiell ganzheitlich wahr.“ Was zu dieser Art und Weise der Wahrnehmung gehört? „Anschauen, Angreifen, Anhören und Feststellen, wie jemand riecht.“ Letzteres sei wichtig, denn der Geruch eines Menschen sage einiges über seinen Gesundheitszustand aus. Woran das liegt?

„Der Gesunde riecht neutral oder ein bisschen nach den Nahrungsmitteln, die er konsumiert hat, und natürlich nach den Substanzen, mit denen er sich gewaschen oder parfumiert hat“, so Franz. Anders verhalte es sich beim Kranken. „Sind bestimmte Krankheiten aufgetreten, werden verschiedene Stoffwechselprodukte entweder im Übermaß oder überhaupt erst produziert, und das sind Substanzen, die man gut wahrnehmen kann.“

Dies entweder über den Geruch des Atems oder den Geruch von Auswurf, von Schweiß, Harn und Stuhl, von Scheidenausfluss und Darmwinden.

Welche Krankheiten lassen sich besonders leicht mit der Nase diagnostizieren? „Sehr einfach am Geruch zu erkennen sind schwerer Diabetes, der nach Nagellackentferner riecht, schwere Leber- und Nierenerkrankungen, die nach Leber bzw. Harn riechen, aber auch chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, bei denen der Stuhl einen fauligen Geruch hat, und bakterielle Scheideninfektionen, bei denen der Scheidenausfluss schlecht riecht“, so Franz.

So riecht Krankheit – Zehn Beispiele

* Harnwegsinfekte: Übler Geruch nach Harn, da bestimmte Bakterien Fäulnisprozesse im Urin in Gang setzen. Manche Betroffene verlieren auch unfreiwillig Harn, was man ebenfalls riecht.
* Diabetes: Geruch nach Nagellackentferner bzw. dessen Inhaltsstoff Aceton, der sich im menschlichen Körper bildet, wenn eine Unterversorgung mit Zucker besteht. Das ist beispielsweise auch beim längeren Fasten der Fall, weshalb Fastende auch nach Aceton riechen können.
* Lebererkrankungen: Geruch nach einer Mischung aus tierischer Leber und Erde, der entsteht, wenn die erkrankte Leber bestimmte Stoffwechselprodukte nicht abbauen kann.
* Chronische Nierenerkrankungen: Geruch nach Harn und Ammoniak, der entsteht, wenn die in Mitleidenschaft gezogene Niere verschiedene Stoffwechselprodukte nicht abbauen kann.
* Chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse: Der Stuhl riecht faulig, weil der Darminhalt durch den entzündungsbedingten Mangel an Enzymen nicht richtig verdaut wird.
* Infektion mit Trichomonaden: Bei der Frau erkennbar an übelriechendem Scheidenausfluss, da die Erreger die natürliche Scheidenflora überwuchern und zersetzen.
* Chronische Entzündungen der Atemwege: Übler Mundgeruch, der aufgrund der bakteriellen Infektion von Bronchien, Mandeln oder Nasennebenhöhlen entsteht.
* Unterfunktion der Schilddrüse: Schweißgeruch, der an Harn oder Essig erinnert. Der Grund: Bei einer Schilddrüsenunterfunktion verändern sich der gesamte Stoffwechsel und der Körpergeruch.
* Typhus: Geruch nach frischem Brot, der von den Salmonellen ausgeht, die die in den Tropen heimische bakterielle Infektionskrankheit verursachen.
* Hyperhidrose bzw. übermäßiges Schwitzen: Durch die krankheitsbedingte Überproduktion von Schweiß riechen die Betroffenen rasch unangenehm, da Schweiß von Bakterien zersetzt wird und der Geruch bei einer Überproduktion von Schweiß automatisch intensiver wird.

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Mit Düften zur Heilung beitragen

So wie man Krankheiten an ihrem Geruch erkennen kann, könne man umgekehrt mit Düften auch Beschwerden lindern, sagt Marcus Franz. „Das Wissen aus der sogenannten Aromatherapie wird heute begleitend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt.“ Und zwar durch Auftragen von Duftölen auf die Haut, durch Duftölbäder oder indem der Geruch von Duftölen über Duftlampen, Duftstäbe etc. in der Raumluft verteilt wird. Wie die Düfte wirken?

Über die Wahrnehmung von Gerüchen durch die Riechzellen in der Nase komme es zum einen zu Veränderungen der Stoffwechselprozesse im Gehirn, sagt Franz. Diese Veränderungen können entspannen und Schmerzen lindern. Zum anderen werden Gerüche auch über die Lunge und die Haut in den Blutkreislauf aufgenommen. Franz: „So wirken sie direkt auf den Körper ein, können die jeweils gewünschten Effekte einleiten und zur Heilung beitragen.“

So riecht Gesundheit – Zehn Beispiele

* Zitrusöl: Stärkt das Immunsystem, wirkt antirheumatisch, angstlösend, entspannend, konzentrationsfördernd.
* Rosenöl: Stärkt Immunsystem und Haut, wirkt antibakteriell, antiviral, stimmungsaufhellend.
* Ylang-Ylang-Öl: Wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, angstlösend, psychisch stabilisierend und stärkt die Haut.
* Sandelholzöl: Stärkt Venen und Haut, wirkt stimmungsaufhellend.
* Bergamotteöl: Senkt den Blutdruck, wirkt entkrampfend, entspannend.
* Lavendelöl: Wirkt entzündungshemmend, stärkt die Haut, fördert die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und den Schlaf.
* Eukalyptusöl: Stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, wirkt antiviral, erfrischend, angstlösend, beruhigend.
* Rosmarinöl: Stärkt Haut und Schleimhäute, wirkt schleimlösend, antibakteriell, antiviral, antirheumatisch, antidepressiv, fördert die Konzentration.
* Zimtöl: Fördert die Durchblutung, wirkt schmerzstillend, antibakteriell, antiviral, antirheumatisch, krampflösend.
* Mentholöl: Löst Schleim, reduziert Husten, stärkt die Haut.

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Stress kann man riechen

So wie körperliche Krankheiten riechen, können auch psychische Belastungen und Erkrankungen einen bestimmten Geruch erzeugen, sagt Primar Dr. Marcus Franz. Bei chronischen Stresszuständen wird beispielsweise das Stresshormon Adrenalin vermehrt produziert, was wiederum die Schweißproduktion der sogenannten apokrinen Drüsen anregt und auf diese Art und Weise den typischen Angst- und Stressgeruch erzeugt. Derselbe Mechanismus setzt sich bei Schizophrenie in Gang – mit denselben Folgen: der Entstehung von starkem Schweißgeruch.

Krankheiten kann man schmecken

Noch bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war es üblich, Krankheiten nicht nur durch Anschauen, Angreifen, Anhören und Riechen, sondern auch durch Schmecken zu diagnostizieren: Die Ärzte kosteten den Harn der Patienten. Auf diese Art und Weise wurde beispielsweise die Zuckerkrankheit entdeckt: Süß schmeckender Harn war der entscheidende Hinweis auf Diabetes.

Buchtipp:
Gruber, Franz, Gerüche. Der sechste Sinn, ISBN 978-3-902552-60-0
160 Seiten, € 14,90 Verlagshaus der Ärzte 2010

http://www.medizinpopulaer.at/archiv/medizin-vorsorge/details/article/der-duft-des-lebens.html

Nierenerkrankungen äußern sich zunächst durch unangenehme Ausdünstungen des Harns, in fortgeschrittenen Stadien leiden die Personen unter Mund- sowie unter einem säuerlichen Körpergeruch. Als Foetor hepaticus bezeichnet man bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen oder -versagen einen süßlichen Hauch des Atems und des Urins, der an Erde oder tierische Leber erinnert. Man vermutet, dass dieser auf Merkaptane (organisch-chemische Verbindungen, die als typische Funktion eine Thiolgruppe tragen) zurückzuführen ist.

Bei Harnweginfekten riecht der Urin aufgrund von Fäulnisprozessen häufig streng. Bestimmte Krebsarten in späten Stadien gehen aufgrund des Zellverfalls mit verstärkter Geruchsbildung einher. Ein Beispiel hierfür ist Gebärmutterhalskrebs, bei dem es zu einem an Verwesung erinnernden Ausfluss kommt. Auch langwierige Wunden wie Druckgeschwüre (Dekubitus) oder ein offenes Bein (Ulcus cruris) weisen ein charakteristisches, fauliges Aroma auf.

In manchen Fällen macht sich eine Schilddrüsenunterfunktion durch störenden Schweißoder Mundgeruch bemerkbar. Das Fischgeruchsyndrom (Trimethylaminurie) ist eine angeborene Erkrankung, bei der Urin, Schweiß und Atemluft nach Fisch riechen, da sie einen erhöhten Anteil der Substanz Trimethylamin enthalten. Eine Bromhidrose ist eine Sonderform der Hyperhidrose (übermäßige Schweißproduktion), bei welcher der Schweiß besonders scheußlich muffelt. Typisch für die bakterielle Infektionskrankheit Diphtherie ist ein faulig-süßlicher Geruch aus dem Mund der Patienten, ähnlich dem vergorener Äpfel.

»Häufig tritt verstärkter Körpergeruch bei bestimmten Krankheiten auf.«

Beim sogenannten Zenker-Divertikel bleiben häufig Essenreste in den Ausstülpungen der Speiseröhre hängen, die einen unangenehmen Dunst verbreiten. Eine Krankheit der Haut, die unangenehmen Gestank an den betroffenen Stellen verströmen kann, ist Fußpilz.

Schlechter Atem Mundgeruch (Halitosis, Foetor ex ore) ist ein häufiges Problem und beruht auf den unterschiedlichsten Ursachen. Betroffene nehmen ihren Eigengeruch meist nicht wahr und erkennen ihr Problem oft erst, wenn sie Hinweise von ihren Mitmenschen erhalten. Auslöser für den schlechten Atem sind lokale Probleme wie Entzündungen im Bereich der Mundhöhle, aber auch Infektionen des Rachens und der Mandeln rufen unter Umständen übel riechenden Atem hervor.

Mundgeruch ist jedoch nicht gleich Mundgeruch: Beim Foetor ex ore sind die üblen Dünste nur beim Ausatmen (also bei offenem Mund) spürbar und die Ursache liegt in angrenzenden Bereichen wie der Mundhöhle oder den Mandeln (z. B. bei einer Mundschleimhautentzündung oder Tonsillitis), wo Bakterien bei der Verwertung von Nahrung Nebenprodukte wie flüchtige Schwefelverbindungen produzieren.

Auch Pilzinfektionen, Karies, Parodontitis, Abzesse, Nasennebenhöhlenentzündungen oder Tumore können zu Mundgeruch führen. Bei der Halitosis entweicht der schlechte Atem nicht nur über den offenen Mund, sondern auch durch die Nase. Verantwortlich dafür können Nasenpolypen, chronische Nasennebenhöhlen-, Lungenentzündungen, Sodbrennen oder Tumore sein. Auch bei Vergiftungen oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente tritt in einigen Fällen Mundgeruch auf.

Riechende Darmwinde Blähungen gehen mit einer verstärkten Entwicklung von Gasen wie Methan, Kohlendioxid oder Schwefelwasserstoff im Magen-Darm-Trakt einher. Diese entschwinden rektal, wobei Darmgeräusche zu hören sein können und ein unangenehmer Geruch verbleibt. In der Regel sind die Ursachen einer Flatulenz harmlos und reichen vom Genuss blähender Speisen über Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zum Reizdarmsyndrom. Auch eine gestörte Darmflora, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege sowie weitere Darmerkrankungen kommen als auslösende Faktoren in Betracht.

Den Artikel finden Sie auch in Die PTA IN DER APOTHEKE 06/14 ab Seite 74.

http://www.pta-aktuell.de/praxis/news/10522-Es-stinkt-gewaltig/

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