DIABETES + OMEGA 3

Omega 3 steigert Muskelkraft

Weil ich die Nachricht so außerordentlich glücklich empfinde… weil hier endlich einmal Frohmedizin wissenschaftlich studiert wird… weil hier eine Universität sich sinnvoll betätigt… nämlich mit dem Lebensglück und der Lebensenergie der Mitmenschen, noch einmal zum Thema Omega 3 und Muskelkraft.

Hatten Sie ja soeben gelesen. Aber eben in recht künstlichen Studien mit speziellen Infusionen. Haben möglicherweise mit dem Leben nichts zu tun. Die folgende Studie nun greift hinein ins normale Leben.

Normal. Leider. Leben nach dem 30 Lj. heißt ja Abbau. Rückgang. Ab 30 geht’s nun einmal bergab. Deswegen ist die folgende Studie zwar

nicht für Sie

aber für mich besonders wichtig. Es geht hier um Menschen zwischen 60 und 85 Jahren. Also Greise. Das stimmt so: Ich weiß ganz genau, dass mir als 5-jährigem mein Papa mit 50 „uralt“ erschien. Und was sonst soll gelten?

Zurück zur kontrollierten doppelten Studie von der Univ. St. Louis, USA. Da bekamen also gesetzte Herrschaften 2,5g Omega 3. Nach sechs Monaten hatte

das Oberschenkel-Muskelvolumen zugenommen
die Griffstärke zugenommen
die maximale Kraft zugenommen

und das ganz ohne Training. Während bei den Kontrollpersonen alle diese Mess-Parameter abgenommen hatten. Was ja normal und üblich ist.

Jetzt kommt’s: Die Wissenschaftler errechneten, dass sechs Monate Omega 3 genau den Abbau der Muskelmasse und der Muskel-Funktion, die innerhalb von 2 bis 3 Jahren normaler Alterung ja erfolgt, kompensieren kann.

Stimmt nicht: Schaut man sich das Ergebnis an, wird sogar überkompensiert. Also nicht nur der Abbau gebremst, sondern Aufbau betrieben. Und das – noch einmal – ohne jedes Training.

Was passiert mit Training? Omega 3 hat nicht nur Peter Greif fasziniert.

Quelle: Am J Clin Nutr 2015; Mai 20. Doi: 10.3945

http://www.strunz.com/de/news/omega-3-steigert-muskelkraft.html

Diabetes ist Burn-out…

Artikel #744 vom 31.08.2015

… der Bauchspeicheldrüse. Schon mal über das kleine, zarte Gebilde da mitten in ihnen nachgedacht? Eine quicklebendige Drüse, zuständig für wertvolle Verdauungssäfte genauso wie für das Insulin. Das kleine Ding hat eine bestimmte Größe. Von der Natur, von der Evolution angepasst auf ihre Körpergröße.

Also so auf 50, 60 kg. So war das gedacht. Fangen Sie schon an zu lächeln? Können Sie sich vorstellen, was 110 kg Lebendgewicht, was 150 kg von dieser armen, kleinen Bauchspeicheldrüse fordern?

Überstunden. Auch Samstag, Sonntag. Reicht nicht. Also muss sie schneller arbeiten. Noch mehr produzieren. Höchstleistung bringen. Noch mehr schuften, bis zum … Burn-out. Dann brauchen Sie Insulin. Weil die arme kleine Bauchspeicheldrüse „ausgebrannt“ ist.

Sie selbst würden sich krankschreiben lassen. Auf Reha gehen. Einverstanden. Und ihre arme kleine Bauchspeicheldrüse?

Komm ich drauf, weil ich soeben zwei weltbewegende (bitte wörtlich) kurze Nachrichten lese:

Ganz lakonisch in der BILD: Rapider Anstieg der Zuckerkrankheit in Deutschland auf heute
9,6 %. Besonders auch bei jüngeren Menschen. Und der Grund sei – Sie werden’s kaum glauben – „Fettleibigkeit“. Laut BILD.
Im BritMedJ analysieren Forscher aus Amsterdam die wissenschaftliche Literatur über Diabetes-Medikamente. Der letzten 20 Jahre. Und finden doch tatsächlich 3782 Artikel. Über Tabletten, die den Zucker senken sollen. Ein Großteil dieser Studien wurde direkt oder indirekt bezahlt von Pharmafirmen. Wird Sie nicht mehr überraschen.

3782 Artikel heißt knapp 4 pro Woche. Jede Woche. 20 Jahre lang. Immer zum gleichen dämlichen Thema: Wie verkaufe ich der Menschheit Anti-Zuckertabletten.

Wo doch ein Wort, ein einziges Wort genügen würde: No carb. Mit dem gleichen Elan, mit der gleichen Intelligenz, mit dem gleichen Geld in den gleichen Zeitschriften unters Volk gebracht (einschließlich BILD): Dann wären Tabletten überflüssig.

Aber genau darum geht es ja. Bei inzwischen – Freude über Freude in der Pharmaindustrie – 400 Millionen Diabetikern weltweit. Und das schönste: „Ihre Zahl nimmt stark zu“ (Zitat).

Quelle:

BILD am Geburtstag von Dr. Merkel
FOCUS 31/2015, Seite 13

http://drstrunz.de/news/2015/20150901_Diabetes_ist_Burn-out.php

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