Exotische Krankheiten

Kinder haben Träume

Täglich bitten Sie mich um Rezepte. Um Gebrauchsanleitungen. Wie Sie in Zukunft Ihr Leben gestalten sollten, um endlich… glücklich zu werden. Wirklich gesund zu werden. Leistungsfähig, erfolgreich zu werden. Mich schaudert es jedes Mal innerlich vor diesem technischen Denken. Gebrauchsanleitung zum Glück, bitte ganz kurz, in zehn Punkten. Wissen Sie wirklich nichts von der in Wahrheit treibenden Kraft Ihres Lebens, vom Glauben? Von Ihren Träumen?

Dabei habe ich Ihnen diese Gebrauchsanleitung längst mitgeteilt. Sie haben sie nur – wie so häufig – einfach überlesen. Dann darf ich das Ganze (aus dem Jahre 2008) einfach noch einmal wiederholen. Vielleicht schwingt ja diesmal etwas in Ihnen mit…

Ich bin Arzt.

Daher lerne ich. Täglich. Und am meisten und am eindrücklichsten lerne ich von Kindern.

Kinder lachen 400 mal am Tag. Erwachsene 16 mal. Kinder laufen täglich 10 Kilometer. Erwachsene einen einzigen. Kinder haben Träume ‐ Erwachsene haben Angst. Noch einmal: Kinder haben Träume ‐ Erwachsene haben Angst

Drum ist das Wichtigste in meinem Beruf eben nicht das Drohen, die Warnung vor Ihrem Cholesterin und dem Blutzucker, sondern die Einladung:

Wecken Sie das Kind in sich! Glauben Sie wieder (Glauben kann man machen! Machen heißt Technik!), also glauben Sie wieder an das Glück, an das Lächeln, und an die Kraft, die in Ihrem Körper steckt. Lernen sie wieder, zu lachen, zu laufen und zu wünschen wie ein Kind. Schwierig? Wieso? Sie haben es doch schon einmal gekonnt! Nachweislich waren Sie ein Kind!

Und dann brauchen Sie noch ein paar Vitalstoffe, die Ihre 70 Billionen Körperzellen glücklicher machen, und ein paar Anti‐Stress‐Rezepte ‐ und Sie werden täglich jünger und jünger und jünger …

Liebe Internet‐Stöberer: weshalb lest Ihr eigentlich meine Bücher nicht? Diese behutsame Einführung in das Lebensglück stammt aus meinem dünnsten und glücklichsten Büchlein, nämlich „Forever Young: meine 15 besten Fitness-tipps“

Exotische Krankheiten

Artikel #824 vom 31.10.2016

Kennen Sie PXE? Nun, ich auch nicht. Musste mich erst belesen. Da degeneriert das Bindegewebe. Führt im Auge zur Erblindung. Führt an den Blutgefäßen zur Verkalkung, zum Bluthochdruck, zu inneren Blutungen. Unangenehm.

Dann, wenn es einen selbst betrifft. Was tut man? Greift nach jedem Strohhalm. Solch ein Strohhalm bin ich. Bin mir dessen wohl bewusst. Also kam der junge Mann mit der Frage, ob ich ihm helfen könne.

Weiß ich doch nicht.

Ich weiß nur, dass jede Heilung eine Selbstheilung sein muss. Anders geht das gar nicht. Hier ist die Medizin, wie sie heute gelehrt wird, viel zu abgehoben und arrogant geworden. Nein, nein: Jede Heilung ist Selbstheilung. Nur: Man muss den Körper dazu in die Lage versetzen. Also auch optimale Blutwerte schaffen. Und einiges am Lebensstil ändern. Und da gab es doch einiges zu tun.

Jeder Universitätsmediziner wird hier nur skeptisch den Kopf schütteln. Die haben in diesem Fall tatsächlich geglaubt an Blutdrucksenker, an Statine, an Avastinspritzen ins Auge (ein Chemotherapeutikum). Was sie eben so gelernt haben.

Bekommt ein Reh Avastinspritzen? Haben Rehe PXE? Wann wacht die Medizin endlich auf? Also gut: Wir haben den jungen Mann für ein Reh gehalten und entsprechend beraten. Resultat:

„Mir geht es mit No Carb bestens. 20 kg abgenommen. PXE gestoppt. Meine regelmäßigen
2 monatlichen Besuche in der Augenklinik Bonn konnte ich seit einem Jahr einstellen. Keine Veränderungen mehr in den Augen und damit keine Avastinspritzen mehr. Meditation, Laufen und Freeletic haben mich komplett verbessert.
Dank des Besuches in Ihrer Praxis satt schlaff durch das Leben schleppend, jetzt voller Kraft und Energie, sowie bereit, neue Gipfel zu erstürmen.

Könnte man auch ein Wunder nennen. Ein Wunder der Heilung. Zeigt schlicht und einfach, dass die Frohmedizin Recht hat, nicht die Drohmedizin. Wieder einmal.

Denken Sie bei diesem Sätzchen weiter? Denken Sie an die Hunderttausende von Patienten, die vergeblich auf Linderung oder gar Heilung hoffen… müssen? Weil sie „exakt“ schulmedizinisch behandelt werden? Und man ihnen das Wunder der Selbstheilung – ja, was nun – vorenthält?

Das mit dem „vorenthält“ ist gar nicht so ganz einfach. Erfordert „Konsequenz und Motivation“, also schlicht  Energie. Einsatz auf seiten des Arztes. Was auch dieser Patient recht gut erkannt hat:

„Danke, lieber Dr. Strunz. Sie haben mit Ihrer Konsequenz und Motivation bei mir und meiner Familie Ungeheures geleistet!“

PS: Laut Springer Lexikon „Medizin“ gibt es bei PXE „keine kausale Therapie“. Heißt: Kann man nichts machen. Lieb vertraute Worte der heute weltweit vorherrschenden Schulmedizin. Sie finden diesen Satz sehr, sehr häufig, wie Sie ja inzwischen wissen. Ein merkwürdiges System, in dem ich da groß geworden bin. Kompliziertes Wortgeklingel, dass schlussendlich so häufig in dem gleichem Sätzchen endet: „Kann man nix machen“.

Das dumme an der Geschichte: Wir können. Oben nachzulesen. Solche Briefe haben Sie ja nun inzwischen Hunderte mitbekommen. Irgendetwas stimmt hier am Gebäude der Schulmedizin nicht. Grundsätzlich nicht.
Wir dürfen fröhlich feststellen: Epigenetik und Molekulare Medizin helfen. Weil sie auf Naturwissenschaft beruhen.

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