Makuladegeneration

Makuladegeneration

Artikel #842 vom 16.01.2017

Lässt Menschen verzweifeln. Manche von Ihnen kommen zu mir. Nachdem die Schulmedizin Ihnen „einfach nicht hilft“. Nun ja: nicht helfen kann.

Makula ist der gelbe Fleck auf Ihrer Augen-Netzhaut. Die Stelle des schärfsten Sehens. Und die „degeneriert“. Fang ich an, nachzudenken. Wenn mein Hirn degeneriert, wenn mein Knochen degeneriert, dann fehlen an dieser Stelle vielleicht entscheidende Stoffe. Meine Grundidee. Dass der Körper zusammenfügen, aufbauen, heilen möchte, dass setze ich stets voraus. Nur kann er die fehlenden Stoffe nicht herzaubern.

Aber wir können das. Mit verblüffendem Erfolg. Hatten Sie am 20.05.2009 lesen dürfen. Mir bleibt bei solchen Berichten jedes Mal der Mund offen stehen. Weil ich derlei als Arzt nicht gelernt habe. Nicht an der Universität. Also los:

Makuladegeneration bedeutet blind werden. Betrifft über 1 Million Deutsche. Ein Netzhautabschnitt im Auge verkümmert. Einfach so. Die Medizin bemüht Cortison und Avastin. Ein Zytostatikum. Ein Chemotherapeutikum. Wird auch verwendet beim Dickdarmkrebs, beim Mammakarzinom, beim Lungenkrebs, beim Nierenzellkarzinom. Und das wird ins Auge gespritzt. Sehr, sehr teuer. Ein Fläschchen kostet laut Roter Liste 1.589,57 €.

Und das soll helfen. So viel zur Theorie. Dann können wir ja zur Praxis übergehen:
Da hat also ein Patient diese schleichende Blindheit. Und bekommt

  • Zwei mal in das Auge Cortison
  • Drei mal in das Auge Avastin

Bei Kontrolluntersuchung findet sich eine erneute Verschlechterung des Befundes. So viel zur Medizin. Daraufhin wird die Behandlung umgestellt:

„Hiernach begann der Patient eine hochdosierte Substitutionstherapie mit Zink, Selen, Magnesium und Arginin“.

Bei Kontrolluntersuchung findet sich ein deutlicher Rückgang des Makulaödems und eine Visusverbesserung. Und bei einer zweiten Kontrolluntersuchung, zwei Monate später, eine weitere Visusverbesserung des Auges.

Das ist die Praxis. Das ist naturwissenschaftliche Medizin. Da werden essentielle, also lebensnotwendige Stoffe dem Menschen und damit dem Auge gegeben. Zuvor hat man auf die Pharmaindustrie vertraut. Chemotherapeutika eingesetzt. Vergeblich.

Die Natur lacht uns täglich schallend aus. Wir hören es nur nicht mehr.

Es ist Ihr Auge!

zurück zur Übersicht

Cholesterinarme Diät

Ach, du meine Güte. Da seh ich mich immer in gestreifter Gefängniskleidung am Sperrholz-Tischchen sitzen und ein dünnes Wassersüppchen löffeln. Cholesterinarme Diät! Alles, was irgendwie schmeckt, wird da doch wohl gestrichen. Was für eine scheußliche Idee.

Essen ist Lebensfreude! Da haben Beiwörtchen wie „- arm“ oder gar „Diät“ nichts verloren. Deswegen funktionieren die ja auch so… gut.

  • Studien mit Millionen Teilnehmern haben gezeigt, dass cholesterinarme Diäten das Gesamtcholesterin um 3% senken. 3% von 300mg% sind 9. Bleiben 291.
  • Der berühmte Witwer, der 30 Jahre lang täglich 25 Eier konsumierte, hat bewiesen, dass eine Diät, maximal angereichert mit Cholesterin, das eigene Cholesterin eben nicht anhebt. Oder fast nicht. Sein Trick war ein anderer.

Falls Sie also Tabletten vermeiden möchten (diese Unsitte nimmt zu!), falls Sie keine Statine schlucken möchten, schlag ich Ihnen drei Wege vor:

  • Unbequem: Laufen Sie. Nein, besser gesagt: Rennen Sie! Ich habe mein genetisches Cholesterin weggerannt innerhalb von 4 Wochen. Nun ja: Das möchten Sie nicht. Unbequem.
  • Nehmen Sie Omega 3 Kapseln. So 3 bis 4g täglich. Das dauert zwar ein bisschen, Sie können Ihr Cholesterin damit aber um ein Drittel senken. Von 300 auf 200. Genügt.
  • Lesen Sie doch einmal die News vom 21.04.2009. Und zwar jetzt:

Zucker, also Saccharose enthält zur Hälfte Fruktose. Also Fruchtzucker. Und genau darauf kommt es an.

Schon 1970 (Am.J.Clin.Nutr.23,525) war bekannt, dass zuckerfreie Kost Cholesterin dramatisch senkt. Wussten Sie das?

Ein Ausgangscholesterin von 230 sinkt innerhalb von 4 Wochen auf wunderschöne 160, wenn die Menschen keinen Zucker bekamen. Wobei entscheidend der Fruktose-Anteil war. Glukose hätten sie essen dürfen.

Fruktose, also reiner Fruchtzucker, wurde von uns Menschen natürlich täglich gegessen. Etwa 10 Gramm. Früher. Heute, dank Haushaltszucker, kommen wir auf 50 bis 100 Gramm.

Dummerweise macht Fruktose im Körper Acetat, das dann teilweise in Cholesterin umgewandelt wird. Dummerweise ist die Umwandlungsrate von Fruktose in Blutfett 3- bis 8-mal größer als die Umwandlung von Glukose. Und dummerweise ist in erster Linie der Fruktose-Anteil im Zucker schuld an der Insulinresistenz, also der Vorstufe von Diabetes.

Heißt ganz praktisch: Zucker gehört in den Müll. Jetzt verstehen Sie das Schlimme an Limonade, die ja 110 Gramm Zucker pro Liter enthält. Und wir wundern uns über die Zunahme von Diabetes bei Kindern: Es ist gar nicht so sehr das Essen, es ist eher das Trinken. Stichwort Cola.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s