Sein Bestseller „Leben ohne Brot“. ..

Abszesse und Fisteln

Artikel #876 vom 08.05.2017

Begleiten sehr häufig die fürchterliche Darmerkrankung morbus Crohn. Heißt für Sie: Blutige Durchfälle. Unaufhörlich. Jeden Tag. Bauchschmerzen. Krankheitsgefühl.

M. Crohn hat mich geprägt. Wir hatten in Erlangen eine ganze Abteilung nur für diese Krankheit. Sie können sich das Leid wirklich nicht vorstellen. Schlimmer als Krebs schon deshalb, weil es in der Regel Jugendliche betrifft.

Und solch ein armer Bub hatte sich mir 2014 vorgestellt. Der hatte alles hinter sich: Krankenhaus, Notaufnahme, Cortison, Azulfidine, Azathioprin, Humira, Remicade… also stärkste Immun-Modulatoren.

Das übliche Lied der heutigen Schulmedizin. Hat wie immer mit Heilung nichts zu tun. Nur: was bleibt einem solch armen Patienten übrig? Er muss sich all das gefallen lassen. Er weiß es ja nicht besser.

Dabei hat die Lösung dieses Problems uns ein Priv.-Doz. Dr. Lutz aus Salzburg längst erklärt. Sein Bestseller „Leben ohne Brot“. Damals eine Sensation. Heute in 17. Auflage käuflich. Aufbauend auf diesem Wissen trauen wir uns heute zu, morbus Crohn zu heilen. Jedenfalls für immer in die Remission zu schicken. Nämlich mit:

  • No carb
  • Optimierten Blutwerten, also einem kompetenten Immunsystem.

Hochinteressant in diesem Fall: Da fehlte ja nicht nur maximal Zink, sondern ganz bezeichnend sechs von acht essentiellen Aminosäuren. Heißt übersetzt: Immunsystem praktisch Null. Also kein Wunder. Sehen Sie: Dieses Wissen hatten wir in 70´er Jahren in Erlangen noch nicht. Und deswegen haben wir nur sehr, sehr selten geholfen. Meines Wissens nie.

Jedenfalls stellte der junge Mann sich präzise drei Jahre später, also heute vor, um „DANKE!“ zu sagen. Er sei gesund. Er fühle sich gut. Er hätte nie mehr Fisteln oder Abszesse, die ihn seinerzeit so gequält hätten. Natürlich auch keine Bauchschmerzen, keine Durchfälle. Besonders wichtig war ihm der „gute Schlaf“. Auch könne er jetzt joggen und Bergwandern.

Kurz und gut: Ein glücklicher junger Mann. Glücklich deshalb, weil er den anderen Pol, das Unglück massiv erlebt hatte.

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie soeben mitbekommen haben, was ich Ihnen hier erzählt habe. Nichts weniger als die Revolution unserer gesamten Medizin. Unseres gesamten Medizinsystems. Den erneuten, den tausendsten Beweis, dass die heutige Schulmedizin sich selbst ins Abseits gestellt hat. Nachweislich – wir waren schließlich in der Medizinischen Universitätsklinik Erlangen keine Deppen – nichts taugt. Obwohl sie sich so unendlich viel Mühe gibt. Unbestreitbar.

Diese kleine Geschichte über morbus Crohn, Fisteln, Abszesse ist beispielhaft für das Wunder der Heilung, das Ihnen in den Kliniken nie (oder selten) begegnen kann (!), das Sie aber mit ein bisschen Eigeninitiative, mit ein bisschen Lesen und Nachdenken sehr wohl erleben würden.

Sie, der Patient.

zurück zur Übersicht

Offizielle Leitlinien

08.05.2017

Zur Verhinderung und zur Behandlung der Fettsucht. Von der DGE. Können Sie aus dem Internet herunterladen. 80 Seiten stark. Da muss einfach alles berücksichtigt sein.

Ist es auch. Ein rundum gelungenes Werk.

Gelungen dann, wenn man Medizin als Politik missversteht. Also als abschließendes Kommuniqué ohne Inhalt. Und genau das liegt hier vor.

Die Adipositas-Leitlinie 2014.

Darf ich Ihnen deutlich machen an zwei kleinen Abschnitten. Zunächst die Vorsorge. Die Verhinderung:

  • „Empfehlungen zur Prävention der Adipositas.
    Zur Frage, welche Präventionsmaßnahmen besonders geeignet und effektiv sind, gibt es vergleichsweise wenige valide Untersuchungen. Die zu diesem Thema vorhandenen Studien sind nicht ausreichend belastbar, um konkrete Empfehlungen zur Art der Präventionsmaßnahmen zu formulieren.“

Heißt auf deutsch: Null. Nichts. Wir können Ihnen nicht helfen, liebe Patienten, liebe Menschen in Deutschland, die ihr nicht auch so fett werden wollt wie viele eurer Politiker. Nenne ich ein totales Desaster.

Weshalb drucken die das eigentlich?

Dann geht´s um die Behandlung. Die Therapie der Fettsucht. Da werden Empfehlungen ausgesprochen. Ja, hoffentlich. Der übergewichtige Deutsche erwartet Hilfe von einer DGE. Na dann man los:

  • „Hintergrund und Evidenz zu den Empfehlungen Menschen mit Adipositas sollen individualisierte Ernährungsempfehlungen erhalten, welche an Therapieziele und Risikoprofil angepasst werden.
  • Zu diesen Empfehlungen liegen keine validen Studien vor. Dennoch empfiehlt die Leitlinienkommission auf der Basis empirischer Erfahrung, dass die Ernährungstherapie die Individualität der Betroffenen, die speziellen Lebensumstände und die vorhandenen Ressourcen berücksichtigen soll.“

Jaaahhh: Wie war das: „Valide Studien“ liegen nicht vor. Die Kommission gibt hier „empirische“ Ratschläge. Also über den Daumen gepeilt. Und dann kommen… Wie nennt man das? Sprechblasen?

Da soll jeder Einzelne individuell behandelt werden? Bei über 40 Millionen Übergewichtigen in Deutschland? Heißt doch in Wahrheit: Wir wollen gar nicht. Klappt sowieso nicht. Resignation pur.

Es braucht Regeln! Klare Anleitung für Millionen: „Kohlenhydrate unter 10%“ zum Beispiel, oder „Laufen Sie täglich“.

Fazit: Ich dachte immer, ein Arzt ist per Gelöbnis verpflichtet, zu helfen. Helfen ist immer konkret. Heißt zum Beispiel: „Keine leeren Kohlenhydrate“ oder „keine Mehl, kein Zucker“ oder „Zucker ist Gift (Zitat: Prof. Ludwig)“. Das wäre konkret.

Sie sollten diese 80 Seiten wirklich einmal durchblättern. Sie halten das nicht für möglich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s