Hagebutte hilft bei Gelenkschmerzen

Arthrose

Hagebutte auf dem Prüfstand

Das Spektrum der Therapieansätze zur Linderung arthrosebedinger Symptome konnte um standardisiertes Hagebuttenpulver erweitert werden. Als aktive Inhaltsstoffe konnten Galaktolipide identifiziert werden, die im Fokus neuerer Untersuchungen stehen und interessante wissenschaftliche Perspektiven eröffnen….

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2581

Verglichen mit Placebo verbesserte das Hagebuttenpulver die Beweglichkeit des Hüftgelenks signifikant. Auch der Schmerz nahm in der Verumgruppe signifikant ab. In der gesamten Studienpopulation berichteten letztendlich 64,6 Prozent der Probanden über eine Reduzierung der Schmerzen während der Einnahme des Pulvers. Auffallend war der laut Probandenberichten weit über die Studiendauer hinaus anhaltende Langzeiteffekt (Carry-over-Effekt).

 

Senkung von CRP und LDL-Cholesterol

 

Aus dieser Studienpopulation analysierten die Forscher die Wirkung von Hagebuttenpulver im Vergleich zu Placebo an insgesamt 32 Patienten mit Arthrose der Handgelenke. Diese Form der Arthrose ist für die Betroffenen besonders unangenehm und behindernd. 88 Prozent der Patienten, die initial drei Monate lang Hagebuttenpulver erhalten hatten, berichteten über eine deutliche Schmerzsenkung bei der Durchführung häufiger Alltags-Handgriffe. In der Placebogruppe waren es nur 36 Prozent.

 

In einer weiteren Subgruppenanalyse gelang es, den Beweis zu erbringen, dass Hagebuttenpulver nicht nur den erhöhten Entzündungsparameter CRP senkt, sondern auch das LDL-Cholesterol, das sich in den Gefäßen ablagert und zur Arteriosklerose führt. Ob jedoch mit Hagebuttenpulver ein wirksamer Gefäßschutz erzielt werden kann und ein erhöhter Blutdruck gesenkt werden kann, ist noch zu klären.

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Hagebutte

Rosa canina L. (Rosa carmata, R. caucasica, R. frondosa, R. glauca, R. lutetiana, R. taurica), die Gemeine Heckenrose, Familie Rosacea, ist ein 1 bis 5 m hoher Strauch mit bogig überhängenden Zweigen, der an Waldrändern, Hecken und Steinhaufen in Europa, Nordafrika, Klein-, Nord- und Westasien  sowie Nordamerika verwildert vorkommt.

 

Der rote Anteil der Hagebutten ist der fleischig gewordene Fruchtboden. Schneidet man die Hagebutte auf, findet man darin die Kerne, Semen cynosbati, die als Haustee mit mild diuretischem Effekt Anwendung finden.

 

Unter den einheimischen Früchten hat die Hagebutte mit circa 500 mg/100 g den höchsten Ascorbinsäuregehalt. Ihr Mark hat 20-mal mehr Vitamin C als Zitronen. Ihre Früchte sind reif an Provitamin A und B-Vitaminen. Ferner enthalten sie viele Mineralstoffe sowie die Spurenelemente Kupfer  und Zink.

 

Vom Strauch in den Mund können Hagebutten nicht verzehrt werden. Sie werden jedoch getrocknet oder in Form von Suppen, Likören, Gelee oder Marmelade oder als Früchtetee angeboten.

Das Pulver gibts bei Amazon.

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Unter Apoptose versteht man einen so genannten “Zellselbstmord”. Das ist eine sehr sinnvolle Einrichtung der Natur, denn dadurch wird einerseits die Vermehrung von Gewebszellen gestoppt und andererseits werden nicht mehr benötigte Zellen aus dem Organismus entfernt. Letzteres spielt insbesondere bei der Regeneration (Verjüngung) des Gewebes eine wichtige Rolle. Für die Entdeckung der Apoptose wurde 2002 der Medzin-Nobelpreis an Forscher aus Großbritannien und den USA verliehen. Alle unsere Körperzellen verfügen über so ein Apoptose-Programm. Fast alle … außer: Krebszellen! Die sind entartet. Die vermehren sich ungehemmt weiter, wodurch es zum Wuchern des Krebses kommt.

Vor rund 15 Jahren wurde nun entdeckt, dass sich auch Krebszellen durch äußere Einflüsse zur Apoptose zwingen lassen, und zwar Lungenkrebs-, Bauchspeicheldrüsenkrebs- und Prostatakrebszellen. Der Mechanismus, nach dem das geschieht, ist bisher nur in groben Zügen, nicht aber im Detail bekannt. Es handelt sich dabei um recht komplexe Biochemie, daher sollen uns die Einzelheitzen an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Nur soviel: Um die Apoptose der Krebszellen einzuleiten, wird eine zusätzliche Substanz benötigt, nämlich das Capsaicin. Capsaicin stoppt selektiv das Wachstum von Krebszellen der genannten Krebsarten.

Da Capsaicin der Schärfestoff in den Chilipflanzen ist, wurden zwischenzeitlich spezielle Chilis mit extrem hohem Capsaicingehalt wie bspw. “HP56 Death Strain” speziell für die Krebsforschung gezüchtet. Derartige Chilis sind nicht im normalen Handel erhältlich, denn zu scharfe Lebensmittel können der Gesundheit schaden. Für einen Anti-Krebs-Effekt sind nun aber recht hohe Capsaicin-Dosierungen vonnöten.

Wie hoch? Recherchen ergaben drei wöchentliche Dosen von 400mg Capsaicin pro 100kg Körpergewicht. Oder, anders ausgedrückt:
“Einzeldosis ED (mg Capsaicin) = 4 * Körpergewicht (kg)” sowie
“Wochendosis (mg Capsaicin, aufgeteilt auf 3 ED) = 12* Körpergewicht (kg)”
Das entspricht grob geschätzt zzgl. Pi mal Fensterkreuz etwa vier Habaneros oder zwei Carolina Reapern pro Woche. Eine Person von 85kg Gewicht müsste gemäß der obigen Gleichung für die Wochendosis folglich “12*85kg = 1.020mg Capsaicin = 1g Capsaicin” pro Woche aufnehmen. Das ist viel. Ist das noch erträglich oder kann man sich damit schon vergiften? Vergiften eher nicht, denn bei zuviel Capsaicin legt die Verdauung den Rückwärtsgang ein. Das ist nicht wirklich angenehm. Gefährlich wird das aber nur dann, wenn sich jemand hoffnungslos überschätzt hat und zugleich bewusstlos wird. Dann kann er nämlich am Erbrochenen ersticken.

Der gemeine Chilihead dagegen dürfte derartige Dosierungen problemlos vertragen können, denn rechnen wir mal: Gesamtcapsaicingehalt und Scoville können  mit einem Faktor (1mg Capsaicin/kg = 16,1 Scoville = 16,1 SHU) ineinander umgerechnet werden u. d. h. 16,1 SHU = 1 mg Capsaicin/ kg Mischung. Bei einer Wochendosis von 1g Capsaicin, entsprechend 1.000mg, würden folglich “16,1SHU * 1000mg = 16.100SHU” zwecks Krebsprophylaxe benötigt werden. Nehmen wir jetzt mal eine Flasche Carolina Reaper Sling Blade mit ihren typischen 148ml Inhalt. Diese Soße ist mit 1.474.000 SHU angegeben. Per Dreisatz umgerechnet auf die o. e. Wochendosis ist darin die notwendige Capsaicinmenge in 1,62ml enthalten. Legt man nun die Faustregel “1 ml entspricht ungefähr 1 Tropfen” zugrunde, dann ist man mit nur zwei Tropfen dieser Soße bereits auf der sicheren Seite (mit Bumblefoot’s Bumblef**ked Hot Sauce braucht man nicht mal annähernd soviel!). Und welcher Chilihead hält sich schon mit den paar Tropfen auf?!? Ich für meinen Teil zumindest verfeinere Nudelgerichte immer mit so 4-5 Tropfen (pro Teller) von der Reaper-Soße und bei Nudelsuppe gehört sich ein viertel bis halber Reaper (aus der Tiefkühlung) pro Teller!

http://quergedacht20.square7.ch/?p=19890

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