„Darmbakterien und Autismus“

Ein kluger Mensch

29.07.2017

schreibt mir heute eine Mail mit einer klugen Schlussfolgerung. Betrifft die News „Darmbakterien und Autismus“ vom 23.06.2017.

In welcher wir die geniale Nachricht finden, dass somalische Eltern autistischer Kinder in Kanada angeben, dass die Kinder, kaum in die Heimat Somalia zurückgekehrt, die autistischen Symptome verlieren. Wie von Geisterhand. Also wieder gesund werden.

Solche Kurznachrichten sind mir beinah heilig. Weil sie mir ein Prinzip aufzeigen. Es ist eben nicht die Tablette, nicht die Pharmaindustrie. Es ist die Natur, die Evolution, wenn sie nur richtig verstanden und angewandt wird. Letzten Endes Epigenetik.

Die auch eingreifende Störungen wie Autismus – zumindest in diesem Fall – verschwinden lassen. All das habe ich in der Universität nicht gelernt. Und die meisten meiner Kollegen auch nicht.

Nun hat der oben zitierte kluge Mann aus Stuttgart nachgedacht und schreibt mir die folgende Mail.

Was lernen wir? Da greifen – wie wohl immer – viele verschiedene Systeme ineinander. Der Mensch ist keine einfache Maschine. Sie kennen meinen Satz von den Läusen und Flöhen.

Der Fehler der Medizin – oft auch mein Fehler – ist, dass man sich mit einer Erklärung zufriedenstellt. Sagen wir: Vitamin D-Mangel führt zu Autismus. Oder sagen wir: Falsche Darmbakterien machen Autismus und umgekehrt. Insofern sind wiss.-Studien eben doch berechtigt: Man bekommt ein runderes Bild, einen größeren Zusammenhang.

Und kann so sehr viel leichter helfen.

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