Bindegewebsschwäche, Leitungswasser

Wespenallergie

Artikel #908 vom 07.08.2017

So etwas Simples wie ein Wespenstich. Wie wollen Sie den vermeiden?

Indem Sie das übliche Prinzip umdrehen: Nicht all die Feinde, die Sie haben auf dieser Welt, bekämpfen, sondern indem Sie sich selbst ändern. Indem Sie Ihren Körper verändern. Indem Sie Ihre Immunantwort auf das Wespengift verändern.

Kann man das?

Woher soll ich das wissen? In der Uni hat man mir höchstens das Desensibilisieren beigebracht. Mag ja manchmal helfen. Eine andere, viel elegantere Lösung wird mir soeben in der mail des Tages beigebracht. Darf ich?

Tirili… da ist mir doch etwas „Merkwürdiges“ passiert. Vor ein paar Jahren wurde bei mir eine Wespenallergie festgestellt, als ich nach einem Stich in die Klinik gebracht wurde mit Quaddeln am ganzen Körper, Atembeschwerden und Brennen überall. Es sei lebensgefährlich, attestierten mir die Ärzte, gaben mit sofort Infusionen. Ich hatte mich auch wirklich miserabel gefühlt.

Nun gut. Vor 2 Wochen hat mich doch so ein Viech wieder mal gestochen, am Abend. In „Notfällen“ funktioniere ich immer völlig emotionslos und ganz klar. Also zuerst mal schauen, ob ich Quaddeln bekomme, irgendetwas brennt, ich ohne Probleme atmen kann. Nee, nix. Die Stelle um den Stich, auweia, dick und rot und schmerzhaft. Durchmesser 15 cm. Aha, was macht Frau in dem Fall? Essig und kühle Kompresse aus dem Eisfach, 5 meiner Zink-Tabletten – kann ja nicht schaden. In die Klinik kann ich immer noch.

Und wissen Sie was? Es ist nix passiert. Nach 4 Tagen war nichts mehr zu sehen.

Seit mehr als 1 Jahr ernähre ich mich no/low carb, nehme NEM´s, jogge und fühle mich pudelwohl. Zink ist zurzeit mein Favorit.

Ob das alles was mit der „Nicht“-Reaktion meines Körpers auf den Wespenstich zu tun hat? Ich nehme es mal an….

Ich nehme es auch an. Mein Gefühl (!!!) sagt mir: Ein Körper, pfleglich behandelt, dankt Ihnen. Benimmt sich anständig. Bringt Sie nicht so oft in Lebensgefahr, bringt Sie dann auch nicht um.

Werd ich gleich wieder pädagogisch. Ein Körper, der nicht aus 30% (Sie), sondern aus 72% Muskulatur besteht, überlebt auch einmal einen Bruch der Wirbelsäule. Jedenfalls eher mal. Also?

Also los! Jetzt!

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Bindegewebsschwäche

07.08.2017

Ist etwas Fassbares und Sichtbares. Kann man nicht wegleugnen. Auch wenn das Thema in der ärztlichen Ausbildung übergangen wird. So habe auch ich diesen Begriff lange Zeit nicht akzeptiert. Auffälligerweise viel häufiger bei Frauen als bei Männern. Völlig automatisch macht man daraufhin die Hormone verantwortlich. Ein Ungleichgewicht. Mag sein. Ich weiß nicht so recht: Kommt ja schon bei ganz jungen Menschen vor. Und das sollte sich das ganze Leben hinziehen? Verändern sich Hormone denn nicht?

Der häufigste, leider nicht beruhigende Satz heißt wohl: „Ist genetisch“. Einverstanden. Mag sein. Alles können Sie irgendwie genetisch fixieren. Was soll das? Wir kennen heute die Epigenetik. Also muss man so etwas ändern können.

Und wie ändert man Bindegewebsschwäche? Durch gutes Zureden sprich Massage? Da glaube ich eher an zwei von drei Säulen richtigen Lebens.

  • Bewegung, Muskelkraft
  • Ernährung

Wenn Sie Ernährung auf den Punkt bringen wollen, also einen normalen Menschen möglichst wenig verwirren wollen, ihm einen positiven Ratschlag geben wollen (keine Kohlenhydrate ist schon viel zu kompliziert) dann sage ich ihm

  • Eiweiß
  • Vitamine

Das beschreibt beispielsweise unser Immunsystem. Und ist jedenfalls nicht falsch. Und genau diesen Rat gebe ich auch jedem, der sich über Bindegewebsschwäche beklagt. Wissen Sie warum?

    Weil ich glaube, dass Professor Dr. Pauling klüger war als ich.

Nun gut. Dann hören wir IHM einmal zu.

    • „Proteine sind Bausteine, die dem Körper Form und Struktur geben. Die Hauptbestandteile unseres Stütz- und Bindegewebes, Kollagen und Elastin, sind komplexe, spiralförmige angeordnete und miteinander verschränkte Eiweißverbindungen, die die Form und Textur z.B. der Haut, Sehnen, Adern, Knochen und Gelenkverbindungen bilden. Für die körpereigene Synthese und die Funktionsfähigkeit dieser Eiweißverbindungen werden auch die Aminosäuren

Lysin

    •  und

Prolin

    •  zusammen mit

Vitamin C

     benötigt. Die Balance zwischen Geschmeidigkeit und Stabilität ist das Kennzeichen eines gesunden Stütz- und Bindegewebes.
    Ist diese Ausgewogenheit gestört, z.B. durch unzureichende Neubildung von Kollagen oder durch den Verlust von Kollagen im Laufe des Alterungsprozesses, werden die Folgen sichtbar: Die Haut wird schlaff und faltig, das Zahnfleisch blutet leicht, Wunden oder kleine Verletzungen brauchen länger, bis sie abgeheilt sind und selbst ein kleiner Stoß verursacht blaue Flecken.
    Der verschlechtere Zustand des Kollagens hinterlässt nicht nur äußerliche Spuren, sondern kann sich in mangelnder Elastizität und Rissigkeit der Adern und Gefäße manifestieren, aber auch in einer Schwächung und zunehmender Brüchigkeit der Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke.
    Zusammen mit Vitamin C sorgen Lysin und Prolin für ein gesundes Bindegewebe.

Was Sie da soeben gelesen haben, ist zum großen Teil Original Professor Pauling. Nur so ein unbedeutender zweifacher Nobelpreisträger (wenn Sie sich im SPIEGEL informieren). Der berühmteste, bedeutendste Biochemiker des 20.ten Jahrhunderts. Der das wichtigste Lehrbuch seiner Zeit geschrieben hatte. Dem waren solche banalen Zusammenhänge wie Lysin, Prolin, Vitamin C völlig klar. Der „sah“ das vor seinen inneren Augen.

Falls Ihr Leidensdruck hoch genug ist, werden Sie heute beginnen. Die drei Komponenten bekommen Sie rezeptfrei in jeder Apotheke. Sie könnten einfacher auch „Eiweiß und Vitamine“ essen.

Gekauftes Mineralwasser ist nicht besser als Leitungswasser – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der „Stiftung Warentest“, die 30 stille Mineralwässer und Leitungswasser aus 28 Städten und Gemeinden getestet hat.

Lohnt Flaschenschleppen am Ende gar nicht?

► Zehn stille Mineralwässer sind geschmacklich einwandfrei, enthalten keine oberirdischen Verunreinigungen oder nennenswerte Mengen kritischer Stoffe, sind auch für immunschwache Menschen geeignet und haben eine verlässliche Kennzeichnung.

► Dazu gehören beispielsweise: Adelholzener Alpenquellen Naturell, Bad Liebenwerda Naturell und Celtic Naturell, das mit 33 Cent pro Liter auch eines der günstigsten ist.

► In fünf der 30 stillen Mineralwässer fanden die Tester oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, in einem Süßstoff und in einem ein Abbauprodukt, das vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt. Die Spuren sind gesundheitlich unbedenklich, weisen aber darauf hin, dass die Quellen nicht ausreichend geschützt sind.

► Sechs der stillen Wässer enthalten so viele Keime, dass sie für immunschwache Menschen riskant sein können (für Gesunde sind sie nicht kritisch).

► Dazu gehören beispielsweise: Gerolsteiner Naturell und Märkisch Kristall Naturelle.

► Von den stillen Mineralwässern enthält fast jedes zweite wenig Mineralstoffe.

► Nur acht der 30 Wässer enthalten mehr Mineralstoffe als das mineralstoffreichste Trinkwasser im Test.

► Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Strenger als Flaschenwasser!

► Alle Proben entsprachen der strengen Trinkwasserverordnung. Die Hightech-Analysemethoden offenbaren zwar Spuren von Chemikalien, die Konzentrationen sind aber gesundheitlich unbedenklich.

Gute Nachricht: Das Pestizid Glyphosat wurde in keiner der Trinkwasserproben (und auch in keinem der getesteten Mineralwässer) gefunden.

► „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, sagte der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus.

► Ein Liter Leitungswasser kostet rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test 70 Cent pro Liter.

► Vermieter müssen übrigens für einwandfreie Leitungen zwischen Anschluss und Wasserhahn sorgen, bis zum Hausanschluss liegt die Verantwortung beim zuständigen Wasserversorger.

Der komplette Test Leitungs- und Mineralwasser erscheint am 29. Juli in der August-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und ist unter www.test.de/wassercheck abrufbar.

http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/trinkwasser/flasche-oder-leitung-welches-wasser-ist-besser-47018164.bild.html

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