Krebszellen verhungern

 

Thema Krebs: Ist der Mensch lernfähig?

21.08.2017

Nö. Glauben Sie mir. Ich bin erst 45 Jahre Tag für Tag in diesem Geschäft. Der Mensch ist es nicht. Da hören Sie von mir in den letzten Monaten/Jahren glasklare Erklärungen zum Thema Krebs und Ketose. Zum Thema: Krebszellen verhungern, wenn man Ihnen den Zucker entzieht. Zum Thema Wunderheilung, also wenn völlig verkrebste Menschen nach Zuckerentzug ihren Krebs völlig verlieren.

Alles nachzulesen. Haben Sie alles wieder vergessen.

Und diskutieren im Forum, ob man wirklich den Blutzucker in einem lebenden Menschen so weit absenken kann, dass Krebszellen verhungern. Und beweisen, dass das schon physiologisch gar nicht geht.  Einverstanden. In der Theorie.

Es diskutieren Techniker. Damit meine ich Intellektuelle, die mit Patienten nichts zu tun haben. Die wissen nicht, dass das Leben noch andere Dimensionen hat. Außer ihrer selbstverständlich brillanten, präzisen  Rechnerei. Darf ich´s noch einmal wiederholen, für Lieschen Müller, ganz langsam?

  • Beginnt 1913. Ratten bekommen Krebszellen eingepflanzt. Ratten mit Normalkost sterben daraufhin. Selbstverständlich.  Ratten ohne Kohlenhydrate im Futter (nur Casein, bitte nachlesen) werden gesund. Trotz Krebs. (News v. 14.09.2016)

Damit ist doch jede Diskussion bereits beendet. Der Beweis ist doch längst erbracht.

  • Nein, da wird theoretisch nachgedacht, ob man den Blutzucker (z.B. in diesen Ratten) genügend absenken kann, damit Krebszellen sterben. Noch einmal: Das Leben hat´s längst bewiesen. Die Ratten überleben, die Krebszellen sterben, wenn die Mäuse keine Kohlehydrate zu fressen bekommen.

Habe ich Ihnen doch soeben zum Thema Antikrebskost drei Beispiele gebracht. (News v. 24.07.2016) Für mich so beeindruckend der kleine Junge mit Hirntumor. Wo die Mutter (ich koche bei diesem Wort vor Wut: nicht der Arzt, die Mutter!) auf die Idee kam, durch die Nasensonde (Kind konnte nicht mehr schlucken) ketogene Kost in den Magen zu spritzen. Resultat? Hirntumor verschwand.  Nachlesen. Ist doch alles längst passiert. Wieso diskutieren Sie dann im Forum über die Natur? Die lacht Sie einfach aus.

  • Freilich: Genauso hatte ich Ihnen zu den Ratten erklärt, dass dies ein besonderer Fall war. Die Ratten nämlich waren gesund, als sie die Krebszellen bekamen. Da hats geklappt.
  • Sind Sie als Krebspatient nicht. Sie sind krank. Sie haben irgendwelche energetischen Fehler begangen. Ihre Mitochondrien verschreckt. Lesen Sie doch bitte bei Kuklinski nach. Haben deshalb den Krebs bekommen.
  • Wenn Sie jetzt den Zucker weglassen, wird das bewiesene Prinzip eben nicht greifen. Werden Sie eben nicht gesund werden. Hatte ich Ihnen doch längst erklärt: Weil Ihr ganzer Körper krank ist. (News v. 14.09.2016)
  • Der erste Schritt, Zucker und Mehl wegzulassen, ist freilich richtig. Aber das ist nur ein erster Schritt. Jetzt müssen Sie Ihren Körper in Ordnung bringen. Zum Beispiel Aminogramm. Zum Beispiel Ihr Vitamin D. Zum Beispiel, zum Beispiel, lesen Sie doch bitte nach bei Kuklinski. Er ist der Beste in Deutschland.

 

Und wenn Sie glauben, jetzt haben Sie begriffen, jetzt hätten Sie´s geschafft, haben Sie sich immer noch getäuscht. Auch das hatte ich Ihnen kürzlich mitgeteilt. Lesen Sie wirklich nicht? Können Sie sich nichts merken? Ist es wirklich schon so weit? Schlimm. Sie kommen darauf, wenn Ihnen auffällt, dass meine Bücher auf drei Worten aufbauen, nämlich auf

  • Bewegung
  • Ernährung
  • Denken

Glauben Sie wirklich, wir sind so naiv, die Krebsfreiheit ganzer Völker nur der richtigen Ernährung zuzuschreiben? Glauben Sie wirklich, nur Sie könnten kritisch denken? Das eigentliche Geheimnis dieser krebsfreien Völker (wie seinerzeit die Indianer, oder die Menschen in Alaska, oder Schwarzafrikaner in Südafrika….. können Sie alles nachlesen). …das eigentliche Geheimnis war selbstverständlich, aufbauend auf Bewegung und no carb plus Vitamine, das richtige Denken.

Konnten Sie in News v. 20.11.2016 nachlesen. Heißt immer so geheimnisvoll „spirituelle Dimension“. Da bekomme ich gleich leichte Krämpfe, bei diesen Worten. Die Menschen hatten einfach ein Urvertrauen. Das wars.

Das wollte Ihnen die Religion bieten. Auch die katholische. Und Sie habens weggeworfen. Besserwisserisch. Weil Sie „die da“ durchschaut haben. Also die kirchlichen Würdenträger. Da haben Sie zwar recht, das hilft Ihnen aber nicht. Sie haben nämlich gleichzeitig Ihr Urvertrauen, das jeder gläubige Mensch (den Sie ja für dumm halten) in sich trägt, weggeworfen.

Ohne Urvertrauen sind Sie Krankheiten wie dem Krebs hilflos ausgeliefert.

Noch einmal: intellektuelle Diskussionen über Blutzuckerspiegel sind mir wohl vertraut. Auch ich bin Naturwissenschaftler. Bin aber zusätzlich Arzt und weiß um die anderen Dimensionen im Leben. Die viel Wichtigeren. Bitte bleiben Sie also bei diesen technischen Diskussionen nicht stehen.

Das Thema ist viel zu ernst. Das sitzt mir jeden Tag mehrmals gegenüber. Danken Sie Gott, dass Sie das nicht aushalten müssen.

 

Lungenkrebs – Ein Hoffnungsschimmer

Artikel #912 vom 21.08.2017

Eine nagelneue wissenschaftliche Publikation vom 26.05.2017. Verfasst von 23 Professoren an vier verschiedenen Universitäten, die die Ergebnisse von vier Modellen zusammengefasst haben:

  • menschliches Krebsgewebe
  • Mäusemodell
  • gezüchtete Tumorzellen
  • The Cancer Genome Atlas (TCGA)

Das muss einfach eine bahnbrechende Arbeit sein. Ist sie auch in den Augen der Autoren. Freilich mit einer kleinen Einschränkung

  • gilt nur für 30 % aller Lungenkrebse (squamös – zellige). Also nicht für die häufigen Adenokarzinome.

Und was hat dieses Footballteam von Forschern gefunden?

  • Lungenkrebs-Zellen unterscheiden sich von normalen Zellen durch einen sehr viel stärkeren Glut1-Glukosetransporter, welcher
    • die Zuckeraufnahme und den Zuckerabbau verstärkt.

Klinisch, so meinen die Forscher, also draußen in der Praxis, korreliert diese Glut1-vermittelte Glykolyse sehr stark mit den strahlenden Bildern im PET-CT und

  • mit einer schlechten Prognose.

Heißt übersetzt: Krebszellen auch in der Lunge leben ganz entschieden vom Zucker. Je mehr, desto aggressiver sind sie. Deswegen kann man sie im PET-CT auch anfärben. Das freilich war schon sieben Jahre vorher beschrieben, nämlich 2010.

Heißt für mich, wieder übersetzt, das ach so Sensationelle war in der Praxis längst bekannt. Dem Radiologen nämlich. Der solche PET-CT´s anfertigt.

Wir wollen bitte nicht vergessen, dass diese Zuckerabhängigkeit längst bewiesen war, nämlich 2005 von dem Biologen Dr. Coy am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg. Der hat die Initialzündung gegeben. Was wir hier lesen, sind die ganz typischen und natürlich notwendigen Versuche, die Entdeckung von Dr. Coy immer und immer wieder neu zu bestätigen.

Selbstverständlich finden Sie in der Arbeit kein Wort zu der vielleicht doch dringenden Notwendigkeit, den Menschen zu raten, deshalb auf Zucker zu verzichten. Um diese ganz besonders hässliche Krebsart vielleicht nicht zu bekommen. Zumindest wäre das ein logisch klingender Anfang. Aber dieser Zusammenhang wäre echten Forschern viel zu simpel. Die brauchen – Sie erratens schon – Medikamente wie z.B. 2-deoxy-glucose (2-DG). Oder einen Glut1-spezifischen Blockierer genannt WZB117.

Na, das klingt doch schon viel seriöser.
Quelle: Nature Communications 8, Art. Nr. 15503 (2017)

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