Öl‐ und proteinreiche Diät lässt Krebszellen darben

Pareto-Prinzip
18.09.2017

Menschen sind grundsätzlich gut. Sie brauchen nur einer Mutter zuschauen, die mit ihren drei Kindern spielt. Lacht, scherzt, sie kitzelt, ganz bei ihnen ist. Das ist der Mensch.

Auch als Volk kommen wir Deutsche in diesen Bildern gar nicht schlecht weg. Seit Jahrzehnten haben wir Millionen und Abermillionen „Fremde“ in unserem Land aufgenommen. Freundlich. Haben sie integriert, ernährt, mit Arbeit versehen. Deutschland war Jahrzehnte ein Hauptfaktor der Türkischen Wirtschaft (Geldrückfluss hiesiger Arbeiter). Das war uns allen selbstverständlich.

Bis dann – ganz plötzlich – , wie hat sie das geschafft – Intoleranz, Hass, Gewalt, Rassismus in unsrem Land aufblühte. Vor wenigen Jahren. Da ist eine klitzekleine Bauchentscheidung entgleist. Die Menschen fühlten ihre Seele verletzt und müssen jetzt mühsam nach – rationalisieren. „Wir schaffen das“. Wieso? Wir haben´s immer geschafft bisher. Wir mussten darüber gar nicht nachdenken.

Lange Rede kurzer Sinn: Des Menschen Seele ist empfindlich. Wer hier ins Fettnäpfchen tritt, schafft unendliches Leid. Und dann ist der Mensch plötzlich nicht mehr grundsätzlich gut.

Aber er versucht´s. Manche von Ihnen lesen aus diesen News gelegentlich Resignation (News vom 27.08.2017). Und fangen dann an, mich ganz lieb zu trösten. Darf ich?

  • Die heutigen News klingen ein wenig nach Resignation. Warum sollte bei Ihnen das Pareto-Prinzip nicht gelten? Und genau für die 20% lohnt es sich, nicht zu schweigen, sondern weiter zu reden.
  • Ich werde in wenigen Monaten 60 Jahre und bin seit 12 Jahren bekennender Strunzianer. Ich bin heute fitter, stärker, gesünder, resilienter als vor 25 Jahren.
  • Laufe Marathon (3:15h), habe einen BMI von 21 bei ca. 10% Körperfettanteil, kenne Ärzte nur von Vorsorgeuntersuchungen (Okay. Auch mal von Sportwehwehchen) und bin so gut wie nie krank.
  • Im nächsten Jahr werde ich mit dem Triathlon-Training beginnen. Mit 60 Jahren braucht es neue Herausforderungen!

 

So kann man Frohmedizin definieren. Genau das ist gelebte Epigenetik. Für Sie vielleicht nur „gesunder Lebensstil“, für Wissenschaftler, für Nobelpreisträger das bisher tiefste Geheimnis, das sie der Genetik, wahrscheinlich aller Natur bisher entreißen konnte. Frohmedizin habe ich seinerzeit intuitiv gelebt. Das identische Wort Epigenetik (klingt seriöser) ist der wissenschaftliche Beweis, dass der Mensch sein Leben, seine Gesundheit, seine Lebensenergie, seine Lebensfreude eben doch selbst steuern kann.

Manchmal mit einem kleinen bisschen Hilfe vom Onkel Doktor. Zugegeben.

Einführung für Krebs-Anfänger

Artikel #917 vom 18.09.2017

Geschrieben bereits vor 10 Jahren. Also längst vergessen. Und allen neu hinzugekommenen Lesern unbekannt. Die sich zunehmend darüber wundern, dass wir doch tatsächlich behaupten, man könne Krebs,

der den Körper schon befallen hat

erfolgreich bekämpfen. Bisher war das anders. Bisher hieß Krebsvermeidung Vorsorge. Bisher mussten Sie vorher, möglichst Ihr ganzes Leben epigenetisch korrekt leben, nämlich

  • Täglich laufen.
  • Täglich genetisch korrekt essen.
  • Täglich entspannen.

Um sich vor Krebs ziemlich sicher zu schützen. So wie alle anderen Säugetiere. Das gilt heute nicht mehr. Wir haben glücklicherweise einen völlig neuen Zugang. Und der heißt

Öl‐ und proteinreiche Diät lässt Krebszellen darben

Ein Artikel (gekürzt) aus dem Internet

Die Krebsforschung, Krebsdiagnostik und- Therapie könnten vor einer gravierenden Richtungsänderung stehen. Denn der Wissenschaftler Dr. Johannes F. Coy (42) aus Habitzheim hat herausgefunden, dass aggressive, Metastasen bildende Krebsformen ihre Energie nicht aus der Verbrennung von Zucker zu Kohlendioxyd und Wasser gewinnen, sondern vielmehr aus der Vergärung von Zucker zu Milchsäure.

Eine gleich lautende Hypothese hatte bereits vor mehr als 80 Jahren der deutsche Zellphysiologe Otto Heinrich Warburg (1883‐1970) aufgestellt, der 1931 für seine Arbeiten (Erforschung der enzymatischen Reaktionen bei der Atmung) den Nobelpreis erhielt.
Warburg hatte vermutet, dass eine veränderte Energiegewinnung entscheidend an der Entstehung von Krebs beteiligt ist – er hatte dies aber nicht beweisen können.

Die Vergärung des Zuckers Glukose zu Milchsäure ist normalerweise als Ausweichreaktion des Körpers bei Sauerstoff‐Unterversorgung bekannt. Hochleistungsathleten insbesondere in Ausdauersportarten kontrollieren daher den Laktatwert in ihrem Blut während des Trainings, um den Bereich abschätzen zu können, in dem es an ihre Leistungsgrenzen geht, ihre Muskulatur sprichwörtlich „sauer wird“.

Nun ist klar, dass bestimmte Tumorzellen auch dann einen Vergärungsstoffwechsel durchführen, wenn ihnen genügend Sauerstoff zur Verfügung steht (der nach dem Nobelpreisträger benannte Warburg‐Effekt). Das Enzym TKTL1 erklärt erstmals die Glukosevergärung auch in Gegenwart von Sauerstoff.

Nach Coy lässt sich Krebs nunmehr in zwei Unterklassen einteilen: Krebszellen, die Glukose verbrennen und Krebszellen, die Glukose vergären. Die bahnbrechenden Ergebnisse über die Bedeutung des TKTL1‐Enzyms in Krebszellen wurden in der jüngsten Ausgabe (Vol. 94: 578‐85) des renommierten Fachmagazins „British Journal of Cancer“ veröffentlicht.

Das Wissen um die Art der Energiegewinnung kann die Medizin therapeutisch nutzen, denn Krebszellen, die Glukose vergären, sind abhängig von der Glukoseversorgung als alleinigem „Treibstoff“. Da nachgewiesen werden konnte, dass diese Tumorzellen absterben, sobald die Glukosevergärung unterbrochen ist, wird nun ein viel versprechender Hemmstoff des TKTL1‐Enzyms zum Anti‐Krebsmedikament weiterentwickelt.

Krebspatienten mit Tumoren, die Glukose vergären, können nach Coys Erkenntnissen selbst gegen aggressive Tumore aktiv werden. Da diese nicht nur abhängig von der Glukoseversorgung sind, sondern auch Öle oder Fette nicht als Energiequelle nutzen können, kann man ihnen durch glukose‐ und kohlenhydratarme, dabei öl‐ und proteinreiche Ernährung das Leben erschweren.

 
Kommentar: Natürlich wird der Körper immer, auch bei kohlenhydratfreier Kost, Zucker für das Gehirn produzieren. Aus Eiweiß. Aber eben nur kleine Mengen. Deshalb stimmt: Man kann den aggressiven Krebszellen das Leben mit geeigneter Kost erschweren. Warum tun Sie’s nicht gleich? Denn: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

PS: Wissensstand 2007. Wir sind heute viel weiter. Finden Sie alles auf diesen Seiten.

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