B6 verhindert Lungenkrebs

Vitamin B6 verhindert Lungenkrebs

13.10.2017

Genau das Gegenteil behauptet soeben die nagelneue VITAL-Studie. Verwirrt mich. Denn: Ein Vitamin ist für den Körper essentiell und sollte ihm nicht schaden, sondern schützen. Also erwarte ich, dass auch Vitamin B6 gegen Krebs hilft. Auf die dies beweisende Studie „B6 verhindert Krebs“ – werde ich gleich eingehen.

Beweisend, weil Vitamin B6 hier tatsächlich gemessen wurde. Im Blut gemessen. Also nachgewiesen wurde, dass der Proband nicht nur irgendeine Kapsel geschluckt hat, sondern Vitamin B6 in seinem Blut da ist und wirkt.

Weshalb das so wichtig ist? Weil soeben, August 2017, die VITAL-Studie erschienen ist, die behauptet, dass Vitamin B12 und Vitamin B6 Lungenkrebs machen. Der Unterschied? Hier wurde nicht gemessen.

Hier wurde einfach nachgefragt: Haben Sie irgendeine Kapsel geschluckt? Und das wurde geglaubt. Verstörend. Kommt hinzu:  Wenn ich persönlich eine Vitamin B12 Kapsel schlucke, steigt mein Blutspiegel eben nicht an. Mein Magen nimmt´s nicht auf. Bekannte Tatsache. Und sollte für Millionen andere Menschen auch gelten? Doch, tut es laut Lehrbuch.

Über diese Tatsachen hat diese negative Studie sich schlicht hinweggesetzt

  • Könnte das überhaupt die Erklärung für all die Studien sein, in denen Vitamine angeblich schaden? Wurde da wirklich gemessen? Oder wurde wieder einmal nur geglaubt?

 

Zurück zur neuen negativen Studie: Vitamin B6 macht Lungenkrebs (VITAL)

Kurze Aufzählung:

  • Dann, wenn Höchstdosis Vitamin B6 (über 20mg/Tag) genommen wurde, erhöhte das Risiko sich von 1,25 % auf 1,86 %.
  • Also in 10 Jahren um 0,61 %. Pro Jahr 0,6 Promille. Nur um die Größenordnung zu zeigen.
  • Der Lungenkrebs war ausschließlich der üblicherweise durch Rauchen hervorgerufene, nicht der andere (Adeno).
  • Das ganze gilt nur für Männer, nicht für Frauen. Woher kennt B6 den Unterschied?
  • Erklärungsversuch: Männer seien bekanntlich empfindlicher gegenüber Raucherkrebs. Und vielleicht fördert B6 das Wachstum von „bereits mutierten Zellen beim rauchenden Mann“. Vielleicht war der Krebs also bereits da. Durchs Rauchen, nicht durchs Vitamin B6.
  • Und wurde dann gefördert im Wachstum. Durch ein Vitamin. Scheint mir eine vertretbare Ansicht.

Diese soeben erschienene, Vitamine verdammende Arbeit (VITAL) könnte man also auch anders übersetzten:

Rauchen schadet.

Habe ich schon einmal gehört. Kennen wir alles schon vom Beta-Carotin (News vom 12.04.2013)

Wie wohltuend dagegen die Studie von 2001 (Am. J. Epidem. Vol. 153, Iss. 7, 01.04.2001, Seite 688).

HIER WURDE GEMESSEN

der Vitamin B – Spiegel im Blut gemessen.

Und außerdem hat man sich – ein bisschen ehrlicher – auf männliche Raucher gestürzt. Also auf wirklich gefährdete Menschen. Ausschließlich. Zur Erinnerung: In der obigen negativen bösen Studie (VITAL) war das ein gemischtes Publikum. Das Ergebnis also verwischt.

Ergebnis diesmal: Raucher mit dem höchsten Vitamin B6 Spiegel (im Blut gemessen über

48 nmol/l) hatten nur halb so viel (51%) Lungenkrebs. Heißt:

Vitamin B6 schützt vor Lungenkrebs

Sogar den Raucher

Während Vit B 12 (gemessen) keinen Einfluss hat

Werden wir wieder sozialpolitisch oder sozialmedizinisch: Von der Studie jemals gehört? Aber von der neuesten Studie (VITAL), die Vitamin B6 und Vitamin B12 zu Krebserregern stempelt ohne zu messen, summt und brummt die Presse. Hängt sich im Gehirn der Ärzte fest.

„Ja ja, haben wir doch schon immer gewusst: Vitamine machen Krebs“

Arbeitsmethode der Medien. Auf den Spiegel hatte ich ja schon hingewiesen (Die Vitaminlüge). Wenn die das in meinem eigenen Fach, das ich überblicke, so genial beherrschen, diese Verleumdungsstrategie, dieses „in eine Ecke stellen“, wie gut beherrschen die das dann in der Politik?

Nun, das hat meine Familie Mitte des vorherigen Jahrhunderts vernichtend zu spüren bekommen. Die Macht der Presse, die Macht der Propaganda. Und Millionen andere Familien auch.

PS: Aufgemerkt? Gefordert werden vom Vitamin B6 über 48nmol/l. Normal in deutschen Labors 8,7-27,2. Der Normal-Arzt glaubt das.

„Ich fliege“

13.10.2017

Schreibt mir eine junge Dame. Wenn man kurz nachdenkt, unerhörte Worte. „Ich fliege“: ein bisschen gekifft? Nun, allen Leserinnen und Leser dieser Web-Site ist dieser Begriff wohl vertraut. Dieses wunderherrliche Gefühl des Fliegens können Sie ja tatsächlich machen. In dem Sie etwas TUN. Ich kann´s immer wieder nur betonen. Die Welt steht Ihnen offen! Sie haben´s selbst in der Hand. Zwei Möglichkeiten:

  • Das Gefühl des Fliegens kann man biologisch erreichen. Mit Molekülen.
  • Oder mental über die Kunst der Meditation.

Persönlich hab ich mir das Gefühl einmal für ein paar Sekunden an einem Brückengeländer verschafft. Welches ich überflogen habe und immerhin 8 Meter Freiflug genoss. Methode nicht empfehlenswert. Glauben Sie mir.

Die junge Dame teilt uns das Rezept sehr präzise mit. Auch die mühsame Vorarbeit. Man kriegt eben nichts geschenkt.

  • „… habe endlich eine Eiseninfusion vom Hausarzt verordnet gekriegt, nachdem der Ferritin-Spiegel bei 57 lag. Die Tabletten nicht angeschlagen haben… Ich habe dem Hausarzt gesagt, dass ich keinen Ferritin-Spiegel unter 100 akzeptiere… Nach langem Hinundher ließ er sich überzeugen, echt mühsam!!!“
  • „Siehe da, Sie haben das selber so schön beschrieben; ich „krieche“ nicht mehr, ich „fliege“, und die Lebensfreude kehrt endlich zurück…!!! Ich könnte weinen vor Glück.“

Noch bin ich nicht so abgestumpft, als dass mich Worte wie „weinen vor Glück“ nicht berührten. Seit wann schenken Ärzte ihren Patienten solche Gefühle? Wann endlich spricht sich so etwas herum? Wann endlich verstehen Sie wahre Revolution der Medizin, der Sie hier Tag für Tag miterleben?

Aber zurück zum Ferritin. Für Sie eine nackte Zahl. Für mich gelebtes Leben. Jahrelang (sicher über 10 Jahre) habe ich mir Ferritin erarbeitet. In Testläufen. Persönlich drei Mal die Woche 10km (wichtig wegen der Regeneration) bei verschiedenen Ferritin-Spiegeln. Unterschiede gemessen. Meine Triathleten an den Kanal geschickt: 5 km oder 10km Laufstrecke bei verschiedenen Ferritin-Spiegeln.

Und habe gelernt, dass der bei jedem Hausarzt erlaubte Ferritinwert von 25 oder 30 für den Körper eine Katastrophe ist. Weiß der Hausarzt nicht. Der ist halt kein Läufer. Der macht auch solche Experimente nicht. Der glaubt einfach.

Ich bin Physiker. Ich habe nie geglaubt. Ich habe gemessen.

Und weiß heute durch solche peniblen Messungen, dass Sie mit Ferritin 87 sehr wohl persönliche Bestzeit auf 10km laufen können. Dass ein Ferritin 95 sehr wohl genügt, um im Marathon eine Bestzeit zu laufen.

Vorsichtshalber schlage ich immer etwa 50 drauf. Was weiß man. Ich verlange heute von Ihnen als Mann 130 als Untergrenze. Bei einer Frau – haben Sie je über diesen Unfug nachgedacht? – sollen 60 genügen. Nun… ich will nicht ständig der Querulant sein, der seinen Kollegen widerspricht.

Eine Frau, so lerne ich in den Lehrbüchern, habe nun mal einen tieferen Eisenspeicher. Das läge an der monatlichen Periode. Stimmt. Ja und? Weiß das Ihre Wade? Weiß die Wade, die soeben Marathon läuft, dass sie einem Mann oder einer Frau gehört? Nein, weiß sie nicht. Sehen Sie: Drum die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Sport.

Sie akzeptieren mir zu viel Unsinn. Auch von uns durchaus ernsthaften Ärzten in weißen Kitteln.

Seit auf dem Kardiologen- Weltkongress in Orlando als Untergrenze für ein gesundes Herz Ferritin 100 festgesetzt wurde… hat jeder Hausarzt Unrecht, der Sie bei 50, 60, 70 tröstet oder sogar abweist. Bitter Unrecht!

Nur: Vergessen Sie nie den Schlenker zum Glück. Die Fortführung Ihrer Gedanken ins Positive. Sie haben etwas gelernt. Andere Menschen – in dem Fall ich – haben für Sie gearbeitet. Sich Gedanken gemacht und haben dieses Wissen weitervermittelt… Damit Sie „weinen können vor Glück“.

Heißt wiederum: Der Mensch ist gut: Grundsätzlich. Wir helfen einander. Grundsätzlich. Wer bitte sagt, dem wird beigestanden. Grundsätzlich. Haben wir doch – ich weiß, ich weiß – in der aktuellen Flüchtlingskrise sehr wohl erlebt. Tagtäglich. Seien wir doch einmal ein bisschen stolz auf uns.

Und werden wir übermütig. Das hat die junge Dame getan. Sie hat „meinem Mann wohl spontan das verrückteste Geburtstagsgeschenk des Lebens gemacht… Ich habe ihm eine Teilnahme am Grand-Prix von Bern, Kategorie  Sie&Er geschenkt… Ich packe die 16km, mit gefülltem Eisenspeicher, an der Seite meines Mannes…“

16km? Kein Pappenstiel. Ich wünsch ihr viel, viel Glück und vielleicht sogar Freude.

Dazu passt ein Bild in der Post soeben: Ein Adler. Präzise das gleiche Bild wie auf dem Logo „forever young“. Diesmal aber in Natur fotografiert. Wunderschön. Mit dem Text:

  • „Diese Radtour in Frankreich in 1600 Höhenmetern können wir, 67 und 62 Jahre, dank Ihrer unermüdlichen News, die uns immer wieder motivieren, wieder machen.
  • Dieser Vogel ist uns heute begegnet und spontan dachte ich: ein Gruß von Dr. Strunz. Sie schenken uns jeden Tag Energie und gute Laune.

Nachgedanke: Wir sind in Deutschland 450.000 Ärzte. Können wir uns wirklich nicht zumindest gedanklich zusammenschließen? Das Können haben wir doch? Und Sie tagtäglich motivieren, solche Briefe zu schreiben. Das gegenseitige Glück wäre doch wohl so überwältigend, dass wir die „böse Polletik“ (Zitat Andenauer) einfach vergessen würden.

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