Lungenkrebs verhindern

B-Vitamine verhindern, nicht machen Lungenkrebs. Der endgültige Beweis.

28.10.2017

Nachdem wir soeben (August 2017) geschockt werden durch die VITAL-Studie, die uns zeigt, dass Vitamin B6 und Vitamin B12 das Lungenkrebsrisiko bei gemischter Bevölkerung (Raucher und Nichtraucher) um etwa 1 ‰ pro Jahr steigert (Promille sind 1 Tausendstel) und daraufhin sich wieder einmal bei Ärzten, bei Bevölkerung der Eindruck festhängt:

Vitamine sind gefährlich,
kommt jetzt der Widerruf. Nicht von den Autoren, sondern von viel höherer Stelle. Aus der EPIC-Studie, an welcher viel mehr, nämlich 520.000 Menschen teilnahmen, von denen 386.000 Blut gespendet hatten.

Da wurden die B-Vitamin-Spiegel tatsächlich im Blut gemessen. Und nur messen heißt wissen. Das oben angeführte Urteil (B-Vitamine machen Lungenkrebs) beruht nicht auf einer Messung, sondern auf dem Glauben, dass jemand irgendwelche Kapseln geschluckt hat. Klitze-kleiner Unterschied.

Für mich der Unterschied zwischen Märchen (Schulmedizin) und Molekularmedizin. Die beruht auf Naturwissenschaft, auf Messung. Auf Fakten.

Diese riesige EPIC-Studie gibt uns einen Rahmen. Zeigt uns das kumulative Lungenkrebsrisiko (was auch immer das sei) für Männer.

  • 0,5% für Nichtraucher.
  • 3,4% für ehemalige Raucher.
  • 10,8% für aktuelle Raucher.

So deutlich habe ich das eigentlich noch nicht gelesen. Und in diesen Rahmen passt sie ein drei Stoffe: Vitamin B6, Methionin, Folsäure. Gemessen! Teilt ihre Versuchspersonen ganz schlicht ein in

  • Menschen mit überdurchschnittlicher Serumkonzentration und
  • Menschen mit unterdurchschnittlicher Serumkonzentration.

Und findet folgende sechs Zahlen. Sechs Zahlen kann ich Ihnen zumuten. Die Zahlen beziehen sich auf gemessene Vitamin B6-, gleichzeitig Methionin-Spiegel. Wieder das kumulative Lungenkrebsrisiko:

Aktuelle Raucher

  • 6,6% bei hohen Serumspiegeln
  • 14,9% bei tiefen Serumspiegeln

Ehemalige Raucher

  • 2,7% bei hohen Serumspiegeln
  • 5,2% bei tiefen Serumspiegeln

Nichtraucher

  • 0,32% bei hohen Serumspiegeln
  • 0,9% bei tiefen Serumspiegeln

Da wissen Sie gleich, wo Sie hin möchten: Sie möchten zu den nur 0,32%, also praktisch 0 beim Nichtraucher mit hohen Spiegeln an Vitamin B6 und Methionin. Können Sie haben. Kann jeder von Ihnen erreichen.

Das Gegenteil wären statt 0,32% satte 14,9% Krebsrisiko. Dann, wenn Sie rauchen, und wenig B-Vitamine haben.

Übersetzt werden diese Zahlen in der Arbeit mit über 50%. Heißt: Bei hohen Serumspiegeln von B6 und Methionin sinkt Ihr Lungenkrebsrisiko um über 50%. Für mich eine ungeheuerliche Aussage.

Getoppt wird das Ganze mit Folsäure: ist auch noch Folsäure über dem Durchschnitt (14,4nmol/l) sinkt Ihr Lungenkrebsrisiko tatsächlich

um 68%.
Quintessenz dieser Arbeit. Wichtig die Anmerkung, dass die Zahlen auch für Vitamin B6 getrennt und Methionin getrennt in ähnlicher Größenordnung stimmen.

Vorschlag: Wir teilen Studien in Zukunft in zwei Klassen ein: In Studien, von welchen nicht gemessen wird. Nur gefragt und geglaubt wird. Und in die Anderen, die sich der Mühe der Messung unterziehen. Ein sicheres Fundament bieten.

Quelle: JAMA, 16.06.2010, Vol 303, No. 23, S 2377

 

Das Muster der Milliardäre.

28.10.2017

Gast-News Nr. 9

Elon Musk, CEO von SpaceX und Tesla warnt vor nicht nachhaltigen Geburtenraten, in 100 Sekunden auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=dswbe1S6LuA.

Das tat auch schon J.W. Forrester in den 70er Jahren. Prof. Heinsohn nennt das aktuell sogar „Suizid“. Ein Selbstmord der Industrie-Länder.

Ein Thema, das Ihnen beliebig tausende Stunden Forschung ermöglicht. Egal mit welchem Teilbereich man sich beschäftigt, je tiefer man gräbt, desto mehr muss beachtet werden. Desto mehr muss gegraben werden. Unendlich komplexes Thema.

Analog identisch mit der Berechnung von Küstenlängen. Versucht man die Küste Englands mit einem Lineal und Lupe zu messen ergibt sich: sie ist unendlich lang.

Weil bei jedem bisschen mehr Vergrößern mit der Lupe, mehr Küste zu messen ist. In der Natur gibt es keine Grenzen. Es gibt nur fließende Übergänge.

There are no limits.

Darum muss man sich auf einen Maßstab einigen. Die „Rauheit“ einer Küste. Man kann keine Struktur der Natur mit klassischen Methoden messen. Man muss einen natürlichen Maßstab finden. Und je nach Umgebung ist eine Küste eben etwas mehr oder etwas weniger rau.

Der Zufall ist flach, rutschig wie eingeschmierte Fliesen. Aber die Natur ist nicht flach. Sie ist rau, fraktal, fließend. Wie Hitze, die sich ausbreitet.

Und laut Peter Thiel ist der erfolgreiche Mensch ebenso wenig flach. Er polarisiert. Ist nicht einfach beschreibbar. Der Mensch ist rau, mit fließenden Übergängen. Die Erklärung auch hier: Epigenetik. Das ist der Maßstab des Menschen.

„Die Antwort der Organismen wäre dann nämlich kein Produkt des Zufalls, wie es die gängige Theorie fordert, sondern ein Resultat der Formbarkeit und Flexibilität, die den Entwicklungsprozessen von der befruchteten Eizelle bis zum fertigen Organismus innewohnt.“

Vom Allerkleinsten bis ins Ganze und darüber hinaus: Unsere Kinder.

Alles eine Frage der Ernährung. Nachzulesen in „Epigenetik Wie Erfahrungen vererbt werden.“ von Bernhard Kegel.

Bei uns ist der Maßstab Ihr Blut. Wir verschwenden keine Zeit mit ewigen Lupenzoomen. Erbsenzählen. Schwätzen.

Machen nicht einmal moderne Informatiker mehr. Die messen Distanzen mit Hitzealgorithmen. Und wissen, dass es keine ideale Lösung gibt: https://www.youtube.com/watch?v=Dgu-V9ciGi8.

Lassen Sie sich von ewigen Nörglern nicht ablenken. Fanatismus ist ein Internetphänomen. Das wusste auch schon Steve Jobs:

„Mistakes will be made. Some people will be pissed off. Some people will not know what they’re talking about. But I think it is so much better than where things were not very long ago.”

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