Kohlenhydrate verkürzen das Leben

 klar, schlicht, einfach

29.10.2017

Der große Vorteil der BILD-Zeitung. Wissen wir alle. Vereinfachung. Wie es der Zufall will, spricht jetzt auch BILD über

richtiges Essen,
kommentiert also gerade rechtzeitig die 10 NEUEN goldenen Regeln der DGE, sowie die überwältigend klaren Ergebnisse der PURE-Studie. Welche in erster Linie ja bewiesen hat

Kohlenhydrate verkürzen das Leben
Wohl verstanden: Da geht´s mal nicht ums Abnehmen. Da geht’s auch nicht um Diabetes oder Bluthochdruck. Da geht’s um Ihr Leben. Dieser Zielpunkt ist sehr geschickt gewählt.

Nun haben wir ja so ein kleines Problem mit der DGE und ihren Ausreden: Ihre Sprecherin: „Unsere Regeln gelten nur für Gesunde“. Wo steht das? Wer hat das je so verstanden? Gelten die auch für das deutsche Volk (DGE ist eine deutsche Gesellschaft).?

BILD wird direkt. Typisch. Und behauptet

  • 75 % der deutschen Männer
  • 50% der deutschen Frauen
  • sind zu DICK

Und damit krank (aufgezählt wird Diabetes, Fettleber, Bluthochdruck und Sodbrennen). Für die also gelten die Ratschläge der DGE nicht. Die DGE scheint ein Elite-Verein zu sein. Mit einem Elite-Verständnis. Spricht jedenfalls nicht für die deutsche Bevölkerung, laut BILD.

Und was gilt nun für diese über 50% kranken Deutschen? Zitieren wir wiederum BILD

    • Schlank werden und bleiben?
    Verbannen Sie Kohlenhydrate!

Das war die Message. Simpel, schlicht, direkt. BILD. „Verbannen Sie Kohlenhydrate“. Und was sollen Sie dafür essen? Auch hier ganz klar: „75% Ihrer täglichen Kalorien sollen aus Gemüse bestehen“. Deutlicher kann man´s nicht ausdrücken. 75%! Sie müssen das mal in Masse, in Größe, in Kilogramm übersetzen. Wir haben da nur so vage Vorstellungen.

Typisch BILD. Bringt selbstverständlich sofort ein Beispiel. Eine Person. 105 kg, 1,65 m. BMI über 38. Und was hat die getan? Nicht weniger, sondern anders gegessen. Der entscheidende Trick.

  • Also: Nicht weniger, sondern anders
  • Häufiger Salat, gelegentlich Geflügel und Fisch, täglich frisches Gemüse
  • Zum Frühstück eiweißreich: Basilikum-Rührei mit Mozzarella.

Resultat, im Foto dokumentiert: 40 kg abgenommen. Und jetzt , für alle Skeptiker: „Und so gut gegessen, wie nie zuvor“!

Der letzte Punkt ist selbstverständlich entscheidend. Kasteien will sich niemand. Ich auch nicht. Ich will gut essen. Mir soll´s schmecken. Ich will Freude am Essen. So beiße ich derzeit mit kindlichem Spaß in riesige Mohrrüben.

PS: Für alle, die jetzt gerade gähnen. Nicht schon wieder. Immer das gleiche Thema. Lassen Sie uns endlich zu frieden. Nun: Sie haben wirklich keine Ahnung. Sie haben keine Ahnung vom Denken der deutschen Bevölkerung. Wie sie mir täglich gegenüber sitzt. Die haben keine Ahnung. Die sind eben nicht so weit wie Sie. Die wissen gar nichts von Kohlenhydraten. Das glauben Sie mir nicht. Die fragen nach, was denn dann mit Kartoffeln sei. Ernsthaft. Und gucken einen nach 10 Minuten Erklärung immer so zweifelnd von der Seite an.

Gedanken lesen kann ich inzwischen: Der erzählt Geschichten! Für mich ist das nix. Bei mir ist alles genetisch.

Deshalb begrüße ich solche BILD-Artikel. Zum Thema Ernährung muss man wirklich immer und immer und immer wieder in die gleiche Kerbe hauen. Dass so beglückende: Endlich ist es auch die gleiche Kerbe. Endlich sind es immer wieder die Kohlenhydrate. Endlich hat sich Wahrheit einmal durchgesetzt.

Quelle: BILD, 11.10.2017, Seite 8

 

Wie mache ich Flow?

29.10.2017

I) Erkenne: du kannst.

Gast-News Nr. 10

Das WAS kennen Sie. Tiefschlaf, Alpha-Phase durch Meditieren. Aufwachen, fit sein, Turnschuhe an. Joggen. Duschen, arbeiten gehen. Voll durchblutet, Eiweißriegel im Auto. Höchstleistung.

Das WIE dagegen ist schwierig. WIE meditiere ich denn jetzt? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Wenn ich persönlich (Vorsicht: meine Gefühlswelt – nicht Ihre) Gebrauchsanweisungen lese…

Macht mich das eher aggressiv. Ich soll jetzt gefälligst still dasitzen? Beine über Kreuz? „ooooom“.

 

Das WAS also vorausgesetzt. Sie joggen, sind ausgeschlafen und ernähren sich korrekt. Los geht’s:

Atmung ist erledigt. Machen Sie automatisch richtig. Warum? Weil Sie joggen. Sie atmen immer dreimal aus, einmal ein. Sind Sie Asthmatiker, und untrainiert, dann halt viermal aus, zweimal ein. Geben Sie enorm Gas, weil Wettkampf, einmal aus, einmal ein.

Sie haben gelernt, die Atmung den Verhältnissen anzupassen. Atmung erledigt. Das können Sie. Wenn die neuen Verhältnisse sind, zu meditieren, weiß Ihr Körper, was zu tun ist.

Sitzhaltung ist Quark. Meditieren können Sie während Sie sitzen, stehen, liegen, laufen, singen, sprechen, schreiben, im Aufzug Smalltalk führen.

Die innere Ruhe ist erledigt. Hatten Sie heute Nacht. Das reicht für 16 Stunden Höchstleitung bereits.

Atmung, Haltung, Für-Sich-Sein. Alles erledigt.

Das war der erste Schritt des WIE. Die Erkenntnis, das Verstehen, dass Sie das alles können, wenn Sie das WAS erledigt haben. Das kann Ihnen Dr. med. Strunz so viel besser erklären.

Damit sind 8 von 10 Meditationsbüchlein abgehakt. Darauf können Sie sich verlassen.

Der innere Dialog, der uns ständig ablenkt. Erledigt. Sie sind Läufer. Bei Ihnen klebt kein iPhone am Arm. Sie haben leichte Schuhe mit wenig Absatz. Verlassen sich auf Ihre Muskeln, nicht auf unnatürliche Sohlen. In Ihren Ohren stecken keine weißen Ohrstöpfle mit „Hearts on Fire“.

Sie tauchen ein in den Wald. Ihnen begegnet ein Wildkaninchen, das Sie sehen. Andere laufen dran vorbei. Weil über das Wochenende geschnattert wird. Ein Specht, 2 Meter neben Ihnen, den Sie wahrnehmen ohne hinzugucken. Andere bleiben stehen, glotzen, machen selfies, er fliegt weg. Sie sehen die Farbenpracht, ungefiltert. Auf instagram wird jedes Foto nachbearbeitet. Nichts verstopft Ihre Sinne. Sie glotzen nicht nach unten, weil whatsapp ruft.

Sie sehen nach vorne, weil Sie ein Mensch sind. Ein Hetztier. Ein Sammler.

Gleich, ob Sie mit Wollmütze im Sommer laufen, oder „ungestyled“ kunterbunt angezogen joggen. Sie rennen den Berg hoch. Andere hecheln auf dem Mountainbike, wenn’s mal nicht bergab geht. Sie tänzeln um Wurzeln ohne nachzudenken. Vertrauen Laub, wenn man Laub vertrauen kann. Wissen wann Laub Sie zum Rutschen bringt. Ohne dass Sie sich fragen müssen. Ohne Risikoanalyse. Oder „cool“ Risiken einzugehen. Kindergarten.

Der erste Schritt: erledige das WAS. Täglich. Erkenne, dass du alles kannst. Das ist so. Punkt.

 

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