„himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt“

Was tun, wenn das Leben dunkel wird

27.10.2017

Interessanterweise kennt die Psychiatrie nur drei krankhafte Zustände, nämlich

  • Psychosen
  • Depression
  • Bipolare Störung

Das letztere am besten beschrieben mit „himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt“. Diese Einteilung stammt von Postel (Gerichtsgutachter). In jedem Fall stecken Sie tief im Loch. Ihre Seele in einem Käfig. Sie selbst, allein, haben keine Chance, da wieder herauszukommen.

Deshalb gibt es professionelle Hilfe. Wissen Sie. Da wird gesprochen, erklärt, geforscht, Ihre Vergangenheit zerlegt und/oder da werden Tabletten angeboten.

  • Der häufige Satz „ und da haben die mich Tabletten vollgestopft“ ist nicht nur dumm, sondern eine Beleidigung eines ganzen, hart arbeitenden Berufsstandes. Tabletten werden angeboten. Nicht „Sie werden vollgestopft“.

Heute, September 2017, haben Sie eine neue, ganz andere Möglichkeit. Nämlich die Chance, sich eben doch selbst aus dem Sumpf herauszuziehen. Das verdanken wir einem ganz unglaublichen Buch. In meinen Augen das Beste, was zu diesen Themen jemals geschrieben wurde.

Verfasst – ein entscheidender Punkt – von einer Betroffenen. Einer „Bipolaren“, die jahrelang litt. Dutzende Male im Krankenhaus landete. Die ganze Palette der Psychopharmaka inzwischen auswendig kennt. Alles durchprobiert hat. Und die schlussendlich

die Lösung
gefunden hat. Gesund wurde. Wieder strahlt. Ein zweites Leben beginnt. Die Dame war nun so energiegeladen und dem Schicksal dankbar, dass sie alles aufschrieb. Ihre gesamten Erfahrungen, Ihr ganzes neues Wissen, kurz und gut

den Ausweg
Sehen Sie… dieses Aufschreiben. Das macht den Unterschied. Ganz besonders den Kinderärzten nehme ich übel, dass sie dies meines Wissens nicht tun. Jeder erfahrene, ältere Kinderarzt weiß. Er schaut das Kind an und weiß.

Die Mutter nicht. Die ist hilflos, wenn das Kind nachts um 3 Uhr das schreien anfängt. Wenn der Bauch weh tut. Ist das jetzt der Blinddarm, eine Darmverschlingung, oder harmlose Blähungen? Die Mutter ist hilflos und fürchtet jedes Mal um das Leben Ihres Kindes.

Ein simples schlichtes Ratgeber-Buch eines erfahrenen Kinderarztes nach dem Frage/Antwort Prinzip würde so viel unendliche Sorgen und Leid beseitigen. Gilt natürlich auch für andere Medizin-Sparten. Bin eben besonders empfindlich, wenn es um Kinder geht.

Dieses sehr dicke, einzigartige Buch, eine Sammlung auch praktisch allen Wissens über Vitamine, Mineralien, Spurenelemente (hören Sie zu! Hier haben Sie Ihr Nachschlagewerk!) heißt

Stabilität kann man essen?!
Annett Oehlschläger
Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt
ISBN 978-3-744-87233-1
Das Buch wird on Demand gedruckt. Hat eine ISBN Nummer. Kann also von jedem von Ihnen angefordert werden.

Nicht sehr oft empfehle ich Bücher. Dieses aber lege ich Ihnen wirklich ans Herz. Wissen Sie weshalb?

Weil Sie die Ratschläge, diese gesammelte Epigenetik wohl auf praktisch jede andere Krankheit auch anwenden können. Hier wird ein allgemeines Prinzip beschrieben. Nämlich

Kümmere dich um deinen Körper
dann kümmert der sich um deinen Geist

Wenn Sie kurz nachdenken, ein ziemlich genialer Trick. Gar nicht so selbstverständlich.

 

Panta rhei. Wenn du läufst…

27.10.2017

Gast-News Nr. 8

Am 19.10.2010 hatte Ihnen Papa mit zum ersten Mal von meinem Onkel Thomas berichtet. Der mit Freude bereits über 160 Marathons gelaufen ist. Auf seiner Webseite laufspass.com mit einer riesigen community im Rücken über Abenteuer berichtet (siehe News 25.06.2017).

Der mir übrigens leider jegliche Möglichkeit nahm, mich über mein Asthma zu beschweren. Er ist selbst Asthmatiker. Hat noch mehr Allergien als ich. Ein Arzt meinte mal zu ihm, er könne sich eigentlich gleich erschießen…bei all den Lebensmittelunverträglichkeiten.

Irgendwann 2013 nahm ich an einem seiner organisierten Läufe teil. Grob 26km durch die Fränkische Schweiz. Sicher ein Dutzend Teilnehmer.

Bei Kilometer 15 gab’s eine kleine Pause. Auf einem Tisch wurden angeboten: Gummibärchen, Salamistücke, Käse, auch Bounty/Mars und Co. für die „Unterzuckerten“. Auch dabei: eine Tupperdose mit fast einem halben Kilo fast fettfreier Rinderchips. Im Denns erhältlich.

Alle waren erschöpft, und beim Essen wurde geschwiegen. Jeder isst, was er will. Es gibt kein schlechtes Gewissen. Es gilt jetzt, vernünftig aufzutanken. Wie, das muss jeder selbst entscheiden.

Und ich beobachtete: die Rinderchips waren ratzfatz weg. Alles andere war sekundär. Zucker und Fett, nett. Aber reines Protein? Woher kommt die Einsicht, woher kommt der Wille, ausgerechnet jetzt sich nicht den Mars-Riegel zu gönnen?

Das ist somatische Intelligenz. Der einsichtsvolle Wille. Den gilt es zu verstehen.

Darum funktionieren Berater nicht. Wenn Ihnen Dr. Volek und Dr. Phinney im Kapitel “The joy of cooking (and eating) fat” erzählen

„Let go of your guilt for a second (…)“
haben die schon Recht…

Aber wir fühlen uns nun mal immer schuldig, wenn wir ins Bounty reinbeißen. Und das fettarme Filet verschmähen. Weil wir in diesem Moment sitzen und lesen. Nicht Laufen.

Vielwisserei lehrt keine Vernunft; sonst hätte sie Hesiod belehrt und Pythagoras, auch Xenophanes und Hekataios. Denn das Weise ist das Eine:
den einsichtsvollen Willen zu verstehen, der alles durch alles hindurchsteuert.
Zitat, Heraklit. Wie hat der eigentlich schon alles wissen können?

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