Tierisches Eiweiß senkt die Sterblichkeit. Man lebt länger.

Das Ganze noch einmal bildlich

17.11.2017

Sie wissen, dass ich gerne mit Bildern arbeite. Ist mir immanent. Gerne trockene Tatsachen übersetze in möglichst farbige Gemälde. Darf ich das einmal bei der allerneuesten Ernährungsstudie tun, die soeben, am 29.08.2017 erschienen ist?

Wir sprechen über die  …. PURE Studie. 200 Forscher sammeln die Daten von 135.000 Menschen in 18 Ländern über 7 Jahre. Und finden zwei (für die DGE völlig neue) Gesetze.

  • Tierisches Eiweiß senkt die Sterblichkeit. Man lebt länger.
  • Kohlenhydrate erhöhten die Sterblichkeit. Man lebt kürzer.

Da kann er nur lachen, der schnellste Amerikaner auf dem Rennrad. Das war nicht Lance. Das war David. Den ich fast täglich beim Training im Fernseher (Tour de France) vor Augen habe.

Wer ist David? Dazu druck ich Ihnen – und das war das offerierte Bild – einfach noch einmal einen Artikel vom 27.02.2014 ab. Vielleicht haben Sie ihn überlesen. Für mich war das eine der faszinierendsten dieses Jahres.

Der kann über diese PURE-Studie nur lachen. Der hat das alles längst hinter sich. Der tut´s und hat Erfolg. Im Sinne von „Wer heilt, hat Recht“. Na, dann mal los:

 

Der schnellste Amerikaner…

….auf dem Rennrad war – nein, nicht Lance – sondern David Zabriski. Amerikanischer Zeitfahrmeister seit 2000. Und 2004, 2006, 2007, 2008, 2009. Eine überzeugende Vorstellung.

Wenn man das Siegen gewohnt ist, bekommt man ein Problem. Im Alter. Heißt, wenn man das 30. LJ überschritten hat. Jeder erwartet den nächsten Sieg… Und was tut man?

Wenn Sie jetzt glauben, die Antwort heißt Doping, muss ich Sie enttäuschen. Diese Möglichkeit steht solchen Cracks nicht mehr offen. Die haben sie nämlich schon lange hinter sich. David brauchte also eine neue Idee. Eine frische Idee. Und kam darauf, seine Ernährung komplett zu verändern.

Er aß Paläo. Das begann mit täglich Eiweißpulver, dazu Hühnchenbrust, Eier, Rindfleisch, Nüsse und natürlich Gemüse. Die errechnete Zusammensetzung dieser Ernährung für den besten Amerikaner war

32 % Eiweiß

54 % Fett

15 % Kohlenhydrate

Ausdrücklich nur ein Viertel Kohlenhydrate, verglichen mit den meisten Radprofis. Was passierte?

Innerhalb weniger Monate verringerte er sein Gewicht um sechs Kilogramm. Man bedenke: Ein Hochleistungsprofi! Sein BMI glich sich damit dem von Contador an: Präzise 20,0.

Beim Gewichtheben schaffte er statt 70 Kilogramm neu 110 Kilogramm. Und auf dem Rad, da wo es drauf ankommt, wurde er

15 % stärker.

Indem er also Kohlenhydrate drastisch reduziert hatte. Und so natürlich – Sie kennen sich aus – seinen VO2max gesteigert hatte.

Überzeugt? Immer noch nicht? Die Natur lässt sich nicht betrügen: Wer da oben mitspielen möchte, körperlich oder geistig, muss schon für den richtigen Betriebsstoff sorgen.

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