„ich bin ja ein Mann und mein Körper eine Maschine…“

Es geht um Welten besser

28.11.2017

Täglich spreche ich mit Ihnen. Deswegen heißt das Sprechzimmer. Übrigens auch über Gott und die Welt. Gestern über die Frage, weshalb ich täglich außerordentlich angenehme Erfolgsmeldungen, Dankesbriefe bekomme. Und nur ganz, ganz selten Beschwerden, Klagen. Fällt auf.

Erwarten würde man doch halb-halb. Kurzes Nachdenken bringt mich darauf: in 21 Jahren kassenärztlicher Tätigkeit habe ich keinen einzigen Dankesbrief bekommen. Nachdem ich der gleiche Arzt bin, mein Charakter sich wohl kaum geändert hat, muss Ihr verändertes Verhalten (IHR!) mit der anderen Medizin zu tun haben. Mit dem Unterschied zwischen Schulmedizin (damals) und Frohmedizin oder Epigenetik (jetzt).

Diese Bemerkung mache ich ganz bewusst nicht nur für Sie, sondern für Kollegen, die diese News lesen.

Anders ist ein drei-seitiger handschriftlicher Brief nicht erklärbar. Da ist jemand „auf den Geschmack für Lebensenergie“ gekommen. Er hätte „im wahrsten Sinne Blut geleckt und möchte seine Leistung noch steigern“.

Dabei waren die Voraussetzungen denkbar schlecht. Darf ich?

  • Beruflich erfolgreich. Stress. Hätte „nur noch Fastfood gegessen, eine Schachtel täglich geraucht und sich Null bewegt.“
  • Na und? Er dachte „ich bin ja ein Mann und mein Körper eine Maschine…“
  • Das hätte er sechs Jahre durchgehalten, bis 152kg und „dann konnte ich nicht mehr“.
  • Angstzustände, keine Luft, überempfindlich, weinerlich… Körper war steif, Gelenke schmerzten und so weiter. Das volle Programm.

Dann hätte er gekündigt und sei auf Kur gegangen. Hätte tatsächlich 20kg abgenommen mit viel Bewegung. Nur: „War ich körperlich trotz weniger Gewicht noch schwächer als vorher“.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind ja Experten. Sie ahnen, was da los war. Kur-Ärzte haben sich zwar um Gewichtsabnahme gekümmert. Löblich. Aber nicht um den Status essentieller Stoffe in seinem Körper. Also keine Blutanalyse. Resultat: Noch schwächer als vorher. Dann stieß der Herr auf mich. Und eröffnete sein Gespräch ungewohnt:

  • „Ich brauche einen Picasso für Blutanalyse“. Tja. Picasso? Ich kann mir höchstens Mühe geben.
  • „Als Ihr Ergebnis kam… endlich hat jemand erkannt, dass mir körperlich was fehlt. Jeder Arzt, Hausarzt, und auch Psychologe: Es ist alles in Ordnung, es sei halt stressbedingt.
  • Durch Ihre Behandlung ging es mir täglich spürbar besser. Freilich habe ich statt bisher 1g Aminosäuren jetzt 48g täglich eingenommen.
  • Endlich hat es geklappt, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Ich lebe jetzt ketogen. Und dann der Satz:
  • Mir geht es schon um Welten besser und bin jetzt auf den Geschmack für Lebensenergie gekommen.

Ziel erreicht. Wer einmal die richtige Spur gefunden hat, hört nicht mehr auf. Erfolgserlebnisse lenken den Menschen. Übrigens der Grund, weshalb ich auf den „Geheimplan“ schwöre und so oft auf ihn zurückgreife. Eine Woche kann man sich zusammenreißen. Bei süchtig machenden Protein-Shakes. Das Erfolgserlebnis nach wenigen Tagen ist es, worauf es ankommt.

Dann braucht man den Leuten nichts mehr erzählen, muss sie nicht mehr motivieren. Sie sind es bereits.

PS: Da steht doch wirklich ein PS. Darf ich zitieren? Ich hab mich köstlich amüsiert.

„Ich wusste nicht, dass Sie bereits im Rentenalter sind. Ein fitter 50-jähriger, dachte ich, als ich Sie erlebt hatte. Als ich dann in den News gelesen habe, dachte ich mir, warum machen sich viele Sorgen, dass Sie aufhören. Er ist doch noch gar nicht so alt…“

PS II: Tja. Vielleicht ist doch was dran an der Epigenetik?

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