Und dann über die Erlösung geplaudert

Fliegen statt kriechen

29.11.2017

Erinnern Sie sich an die News „Ich fliege“ vom 21.10.2017? Die Dame hat sich noch einmal gemeldet. Ist inzwischen so glücklich, dass sie SIE ALLE MITNEHMEN MÖCHTE AUF IHREM WEG INS GLÜCK.

Hat deshalb noch einmal all das geschildert, was Sie mir jeden Tag im Sprechzimmer erzählen. Ihr Leid. Und dann über die Erlösung geplaudert. Das meine ich ganz ernst: „Erlösung“. Ich weiß inzwischen, dass all Ihr Leid, ob körperlich oder seelisch, eben nicht gewollt ist, sondern gemacht ist. Und wenn etwas – durch Dummheit oder Unwissenheit, wohlverstanden – gemacht wird, kann man es ja wohl möglicherweise auch wieder rückgängig machen. Wie hier bewiesen. Dann mal los:

VORHER:

„Die letzten Jahre waren geprägt von Allergien, Unverträglichkeiten, chronischen Darmentzündungen mit traumatischen Schmerzen, eine Darmoperation, Schilddrüsenunterfunktion und völliger Abhängigkeit von Abführmitteln, Migräneattacken, ein permanentes Gefühl der Erschöpfung und Energielosigkeit. Dass ich mich auch während dieser Zeit immer wieder aufgerappelt habe und versucht habe, mich zu bewegen, grenzt eigentlich an ein Wunder. Ich bin buchstäblich durchs Leben „gekrochen“.“

Dann folgte Juli 2017 Frohmedizin. Epigenetik. Blutanalyse. Ernährungsumstellung. Und was passierte? Ganz einfach, dass was immer passiert, wenn man ein kleines bisschen auf die Evolution achtet.

NACHHER:

  • Keine chronische Darmentzündung, Verstopfung und Migräne mehr
  • Wieder mit Laufen und Meditieren begonnen
  • Ich „krieche“ nicht mehr, ich „fliege“ und das noch lächelnd
  • Schlafe nachts wie ein Murmeltier
  • Wunschgewicht fast erreicht, noch 2-3 Kilos, damit ich noch besser und schneller „fliegen“ kann…
  • Endlich wieder Energie und Lebensfreude

Genügt eigentlich. Immer der gleiche Vorgang. Wann endlich werden Sie angesteckt? Oder spreche ich in lächelnde Gesichter… sind Sie schon so weit? Na, dann können wir ja einmal über die praktische Seite, über die Nutzanwendung sprechen. Besser noch: Sprechen lassen:

„Heute erstmals die Grand-Prix Originalstrecke gelaufen. Sonne, Wind und Regen; perfektes Laufwetter, definitiv die 10 schönsten Meilen der Welt!! Kriege immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke.

Dank no carb und viel Eiweiß (heute zum Frühstück 6 Rühreier, etwas Schinken und ein paar Salatblätter) Energie ohne Ende, ab Kilometer 10 nur noch „geflogen“, Strecke von A bis Z mit einem Lächeln im Gesicht gelaufen. Was für ein Gefühl, wenn der Motor einfach läuft.

Nach einer Stunde kämpfte mein Mann mit leeren Glykogenspeichern, ich war solidarisch und bin ihm nicht um die Ohren geflogen… Aber ich glaube, Sie kriegen einen weiteren „Strunzanhänger“, denn dass die eigene Frau, die erst seit 2 Monaten läuft, fröhlich plaudernd locker und leicht bis am Schluss lief, gab ihm definitiv zu denken.“

Genau. Das ist meist der Unterschied. Frauen handeln, Männer denken. Meine kleine Frau, soeben Zuhörerin beim Diktat, lacht schallend. Und macht freche Bemerkungen. Kein Problem: Mein Magnesiumspiegel ist derzeit 1,06 mmol/l. Da steht man weit, weit drüber.

ABER mitbekommen? Wir hören uns das lächelnd an. Nicken mit dem Kopf. Wieder so eine Wunderheilung. Du meine Güte, denke ich: Da draußen warten Millionen meiner Mitmenschen, und wissen nichts davon. Könnten Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht Ihren Mund ein bisschen weiter aufmachen? Die Frohbotschaft weitertragen? Solche News vervielfältigen und verteilen?

 

Pure Lust

29.11.2017

Gast-News Nr. 17

 

Falls Sie sich fragen, weshalb die News thematisch oft abschweifen, breitgefächert – zwar hauptsächlich Gesundheit, dann allerdings auch Klima, Kultur, Politik, Erziehung…

Was hat das mit Laufen, no-carb und alpha Zustand zu tun?

Es geht meinem Papa seit jeher um eine Sache, um den magischen Prozess der Evolution.

Schmeißen Sie irgendein Problem in diesen Fluss der Evolution, wird das Problem im Gezeitenstrom gelöst. Immer. Egal wie starr und diesem Fluss scheinbar unberührbar das Problem auch zu sein scheint.

So ein starres „Ding“ ist vermeintlich die Mathematik. Feste Regeln. Nur: Der berühmte Mathematiker Mikhael Gromov erklärt, was auch der Mathematiker Grothendieck lange vor ihm verstanden hatte:

Die Mathematik benutzt starre Fettbatzen. Die sich nicht auflösen, nie flüssig werden. Macht sich selbst vor, dass Matrizen, Größer-Gleich Zeichen, Winkel etc. etc. etc. etwas Wohldefiniertes seien. Dass 98 natürlich größer sei als 89.

Und dann fragt Gromov, hinterlistig lächelnd, wie denn ein Kind lernt? Ein Kind könne nämlich ganz schwer 89 von der 98 unterscheiden.

Es gibt für ein Kind auch kein „größer gleich“. So lernen wir nicht. Drum gibt es das auch nicht! Drum ist jede künstliche Intelligenz nichts weiter als ein primitiver Münzapparat. Starr. Nix Leben. Hat mit Menschengeist nichts zu tun, schon gar nicht mit dem kindlich Grenzenlosen. Künstliche Intelligenz bedient sich nämlich künstlicher Konzepte.

Die Mathematik kann ab einer gewissen Denk-Tiefe nicht abstreiten, dass sie nur funktioniert, wenn und weil sie „be-schrieben wird“. Dass sie davon lebt, dass ein (kranker) Affe Symbole in Stein meißelt. Beschreibt. Fixiert.

Die Entropie dagegen, die unaufhaltsame Auflösung jeder Struktur in Richtung Chaos, also der Urfeind jedes Ingenieurs, scheint, laut Gromov, wie von Zauberhand „wahr“ zu wirken. Hat etwas mit Symmetrie zu tun.

Erinnern Sie sich noch, wie uns als Kinder Formen interessierten? Wie uns symmetrische Gesichter einfach so gefallen? Höhlenmalerei, hübsche Damengesichter…

Das haben Mathematiker sehr wohl begriffen. Und daher Symmetrien gesammelt. Das größte Mathematik-Projekt des 20. Jhd’s. 10000+ Veröffentlichungen, nur um Symmetrien zu beschreiben.

Zurück zu Gromov. In seiner Vorlesung sind die Herren Mathematiker still. Und baff. An Gromov wagt sich so schnell keiner (Vielleicht aber unser Forum?). Einmal ist es Gromov ja

auch laut und deutlich rausgerutscht:

‚Der erste Fehler ist, dass wir denken, dass wir denken.‘

Diesen Gezeitenstrom, diese unwiderstehliche Energie umschreibt Papa gern als die GROSSE, die EINE Kraft. Die grüne Kraft. Die Kraft des Windes, die den Adler trägt. Wir können mit ihr fließen oder ohne sie leben und untergehen. Ich bin da noch störrisch und halte an dem Begriff Entropie fest. Dieser Begriff allein beweist mir:

Es wird in allen Bereichen unglaubliche Fortschritte geben. Ständig. In meiner Sprache: Die Entropie nimmt unaufhaltsam zu.

Immer. Zu unser aller Segen? Ja…

wenn man es macht wie der Aff‘. Wie das Kind. Und sich nicht arrogant, mit rümpfender Nase, über die Natur, die Gesetze der Evolution hinwegsetzt. Das freilich führt zu persönlichem Leid, zu Klima-Katastrophen, zu Flüchtlings-Strömen…

Übrigens hat Grothendieck auch Meditationsbücher geschrieben. Genauso wie alle großen Physiker zwangsläufig religiös wurden.

Und selbstverständlich hat der Mathematiker Grothendieck auch  mit dem Weltenbuch gesprochen.

Mit dem lieben Gott.

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