Die Folge…erektile Dysfunktion Und Inkontinenz….

Eine sehr kluge Ärztin…

18.12.2017

… hat kürzlich in den „Erfolgsgeschichten“ (kennen Sie diese Rubrik?) etwas über „Schranken im Kopf“ gesagt. Ein Begriff, allen Ärzten wohl vertraut. Aber wahrscheinlich auch Ihnen.

Heißt in meiner Sprache: Wir wissen zu viel. Wir kennen die Grenzen unserer Mitmenschen und… akzeptieren die vielschweigend auch für uns. Ein grober Fehler. Als ob nicht jeder Mensch ein eigenes Geschöpf Gottes wäre. Und sich immer und in jedem Fall deutlich von seinem Mitmenschen unterscheidet. Kann man ja schon molekularmedizinisch beweisen.

Das eigentlich begnadete „Nicht-Wissen“, kennen Kinder. Die wissen nichts von Grenzen, die rennen einfach los. Die wissen nichts von Aerodynamik, die fliegen einfach in ihrer Phantasie. Wo ist der Unterschied zur Realität? Dieses „Nicht-Wissen“, die damit fehlenden Schranken habe ich persönlich einmal dramatisch erlebt in Canada. Als ich – doch, ich bin auch ein Mensch und einfach nur stolz – die Weltbestzeit im abschließenden Marathon lief (AK). Noch nie seit Gründung des Ironman war irgendein Mensch diesen Marathon (in meiner AK) schneller gelaufen als ich.

Kann ich natürlich gar nicht. Nur: Ich war Kind. Ich wusste das nicht. Und dann tut man´s eben einfach. Vielleicht erzähl ich Ihnen diese Geschichte mal unter diesem Aspekt.

Die sehr kluge Ärztin hat auf Grund ihrer Lebenserfahrung eine andere bemerkenswerte Feststellung getan.

    Jemand, nämlich Dr. Strunz, hat
    „die Perspektive auf den Kopf gestellt“.

Was sie damit meint? Wörtlich:

  • In einer Gesellschaft, wo für die Senioren meistens Friedhof-Führungen organisiert werden, oder in Unis für Fortbildungshungrige meistens Kurse über das Altern und dass wie man das akzeptieren muss, stattfinden…
  • … hat Jemand diese Perspektive auf den Kopf gestellt.

Und weiter:

  • Man müsse in den Spiegel gucken und feststellen, alles was man sieht, ist das Ergebnis der letzten Jahre.
  • „Dann aber die neue fantastische Aussicht: Es ist nie zu spät! Alles was man verpasst hat, kann man schrittweise nachholen.“

Nachholen? Woher weiß die das? Merkt man das? Genau das ist der springende Punkt. Versprechungen gibt es genug. Schwätzer übrigens auch. Hier wird bewiesen:

  • „Wenn man anfängt mit der richtigen Ernährung, merkt man förmlich, wie beim Sport die Kraft wächst. Jeden Tag ein bisschen mehr, und man fühlt sich wieder stark und nicht mit dem Altern ausgeliefert“.
  • Dieses Gefühl (bitte merken Sie auf!) kann die früheren Schranken im Kopf ausräumen, das Leben ist wieder sonnig und lebenswert.
  • Und genauso richtig: „Richtige Ernährung, Bewegung können auch die Seele und die Gedanken heller färben.“

Hell wird es, wenn die Sonne aufgeht. Wenn die Nacht verschwindet. Auch in unserem Leben. Erinnern Sie sich an den „Zombie“? News vom 25.08.2017. Was hatte der eigentlich noch für eine Chance? Notgedrungen voller Antidepressiva, Antikonvulsiva und dann noch Statine.

Auch dem hat jemand die Perspektive auf den Kopf gestellt. Lassen Sie mich immer und immer wieder betonen, dass das Ganze für mich täglich ein Wunder bedeutet. Hier ist nichts selbstverständlich. Nur: Hier werden keine Studien zitiert, schon gar nicht Schrottstudien, sondern hier werden Briefe von Patienten, von Lesern abgedruckt.

Eine höhere Wahrheit (siehe Max Planck) gibt es nicht.

 

Prostata und PSA

Artikel #933 vom 18.12.2017

Kürzlich hatte ich Sie einen Brief mitlesen lassen, in welchem die Ehefrau berichtete, ich hätte das Prostatakarzinom als Ursache von Gewichtsabnahme entdeckt, während 10 Fachärzten dies vorher nicht gelungen war.

Die hatten kein PSA gemacht. Ein einfacher Bluttest, mit welchem man Prostatakrebs erkennen kann. Wenn der Wert hoch genug ist, mit hoher Sicherheit. Das war hier der Fall.

Genauso hatte ich Ihnen schon früher berichtet, dass bereits 18-jährige Krebszellen in der Prostata aufweisen. Und etwa 60% der 60-jährigen. Das können wir zusammenfassen

  • 17% amerikanischer Männer erhalten im Laufe ihres Lebens die Diagnose Prostatakrebs. Das sind 56 Millionen (aus 330 Millionen). Ganz schön viel.
  • Der typische Amerikaner hat nur eine 3%ige Chance, an Prostatakrebs zu sterben (wie z.B. Linus Pauling oder Richard Feynman.)
  • Heißt in anderen Worten, nur einer von sechs Prostatakrebsen ist tödlich.
  • Viele, viele Prostatakrebse werden nie groß genug, um überhaupt gefunden zu werden. Hackethal, mein Oberarzt in Erlangen, sprach daher vom Haustierkrebs.

Ja, aber wenn man doch mit dem PSA Test das Problem in jedem Fall so leicht lösen kann? Wo bleibt da ein Problem? Nun, PSA bietet eben in der Regel keine klare Aussage. Dazu gibt es zwei, nämlich eine amerikanische und eine europäische Großstudie.

  • Die amerikanische Studie (PLCO) umfasste 77 000 Männer. Die Hälfte wurde regelmäßig PSA getestet, die andere nicht.
    Regelmäßiges PSA-Screening fand 22% mehr Fälle von Prostatakrebs. Dummerweise hat diese Tatsache die Überlebenszeit nicht beeinflusst. Die war in beiden Gruppen gleich.
  • Die europäische Studie (ERSPC) umfasste 162 000 Männer.
    PSA-Screening reduzierte das Sterberisiko an Prostatakrebs um 20%. Heißt: Statt 3% sank dieses Risiko auf 2,4%.
  • Der Preis dafür? Um einen Todesfall zu verhindern, mussten 48 Männer, die eigentlich kein Risiko hatten, behandelt werden. Also Operation und/oder Bestrahlung.

Hat sich das ganze gelohnt? Wissen Sie: Operation hat zwei Risiken, nämlich

  • Die erektile Dysfunktion. Nichts geht mehr. Und die Inkontinenz. Sie tragen ab sofort Windeln. Am Schreibtisch.

Daraufhin hat die US Preventive Services Task Force die Daten zusammengefasst, analysiert und fand heraus: (Jetzt wird’s wirklich spannend) Für jeweils tausend Männer, die 10 bis 15 Jahre regelmäßig PSA-kontrolliert wurden

  • wurde ein Todesfall an Prostatakrebs verhindert
  • wurde 120 Männer (falsch-positiv) umsonst biopsiert
  • erhielten 100 Männer die Diagnose Prostatakrebs. 80 davon wurden behandelt. 60 hatten die oben genannten, sogenannten ernsten Komplikationen.
    Zur Erinnerung: Nicht mehr können und/oder Windeln tragen.

Schlussfolgerung: Deshalb hat diese in der USA zuständige Services Task Force 2012 allen Ärzten der USA geraten, das Routine-Screening (PSA Test) für Prostatakrebs einzustellen. Denn das Risiko der folgenden Behandlungen/Falschbehandlung sei höher als der Nutzen.

Anmerkung: Nicht in meinen Augen, nicht in meiner Hand. Denn die in USA übliche, routinemäßige Biopsie gibt es bei mir nicht. Grundsätzlich nicht. Heißt ja nichts anderes, als Tumorzellen in die Blutbahn zu schleusen und im Körper zu verteilen. Hier stoßen wir auf den blinden Fleck der Schulmedizin heute: Die haben immer noch nicht begriffen, dass Tumorzellen in der Blutbahn eine außerordentliche Bedeutung haben. Ich erinnere an Professor Wiestler (Heidelberg), der die Rolle der Stammzellen so deutlich beschreibt.

Wen es interessiert: Wir kennen Kernspin, kennen PSMA-PET-CT, kennen HIFU, und andere schonende Maßnahmen.

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Das gefallene Schwert.

18.12.2017

Gast-News Nr. 31

Ihr Unterbewusstsein ist nicht IHR Unterbewusstsein. Es gibt nur ein Unterbewusstsein. Das reicht. Das kollektive. Wenn Sie das Wort „kollektiv“ nicht mögen…kann ich Sie verstehen.

Etwas so Elegantes, Fließendes, Einzigartiges in ein Kollektiv einzureihen, klappt in etwa so gut, wie einige hundert Liter Wasser in einem Bücherregal unterzubringen… elegant fließendes Wasser in starre Bücher, in Buchwissen?

Das Unterbewusstsein liegt unter-dem-Bewusstsein. Bewusstsein ist bewusstes-Sein. Kann man auch unbewusst-sein? Ja. Sie können Handlungen im FLOW vollbringen. Das machen Profi-Sportler, gerade die besten. Auch Formel-1 Fahrer. Kampfsportler. Die „machen“ einfach. Und gewinnen.

Bewusst-sein dagegen ist, wenn Sie Kartoffeln schälen und plötzlich merken, dass Sie Kartoffeln schälen. Wenn Sie zunächst an nichts denken, und Ihnen plötzlich eine quäkende Stimme mitteilt „Denke jetzt nicht an eine leere Flasche aus Plastik, mit einem Gänseblümchen auf dem Etikett.“.

Da wachen Sie auf. Und haben genau dieses Bild vor Augen. Und beobachten sich selbst dabei, wie Sie sich dieses dämliche Bild vorstellen.

Also haben wir FLOW und Bewusstsein geklärt.

Jetzt wollen wir Unter-Bewusstsein verstehen. Also nochmal: Bewusstsein ist Unterscheiden. Sie haben vor sich einen Bildschirm. Dabei wissen Sie doch genau, seit Einstein, dass der eigentlich aus einer einheitlichen Masse besteht. Aus Elektronensuppe. Und um den Bildschirm ringsherum ist doch auch nur Elektronensuppe.

Ihr Sehsinn hilft Ihnen dabei, Dinge wegzulassen. Benötigen Sie. Hilft Ihnen, die Welt simpler darzustellen, als sie eigentlich ist. Weil schnell bewegte Elektronensuppen, so wie eine Wildsau, uns halt leider net mögen, nicht auf uns eingehen, uns net riechen können. Rein theoretisch freilich könnte ein Lebewesen alles wie eine einzige Suppe wahrnehmen. Als das, was es seit Einstein ist.

Das gesamte Universum als eine Einheit wahrnehmen. Kann es das geben? Eine einzige Universalität, die alles vereint?

Sobald Sie den Mund aufmachen, sobald Sie etwas hinschreiben, fixieren, sobald Sie sich selbst dabei beobachten, wie Sie sich dieses merkwürdige Bild einer universalen Elektronensuppe vorstellen, trennen Sie, ist also die Antwort schon gegeben.:

Nein. Es bleibt immer ein Rest, der nicht durch unseren Sehsinn erfasst wird.

Verstanden? Sie haben durchs Hinschreiben, durchs DENKEN das wahre Sein schon ge-, schon zerstört.

    Beispiel? Ein Kind fühlt, spürt, weiß etwas über und zusammen mit seinem Meerschweinchen. Das will jetzt dahin gehen und dort essen. Kommt der Erwachsene mit seiner Vernunft und korrigiert, erklärt, stört, zerstört das heilige Einvernehmen.

Nur in der reinen, puren, unvoreingenommen, selbstlosen, ehrlichen Handlung gibt es eine universelle, alles beschreibende Einheit.

Sobald man das hinschreibt, wie eben meine Finger das machen, sobald man das sagt, wie eben mein Hirn meinen Fingern, ist die Einheit gestört, ist sie zerstört, zerfällt sie.

Moment. Worüber wir soeben sprechen, das ist doch nicht Unter-Bewusstsein. Das ist SEIN! Reines SEIN!

Zurück zum Unter-Bewusstsein. Dem NICHT-SEIN. Das kann man erreichen durch Tauchen, durch Tief-tauchen. Heißt Meditation. Dazu mehr ein anderes Mal.

Übrigens, das alles ist doch nichts Neues. Woher sollt´s auch kommen. Alles längst bekannt auch in alten Kulturen. Freilich sind manche Dinge, hingeschrieben, deklariert, rausposaunt… fähig viel zu ändern. Wenn man auf das Gesagte aufbaut. Klappt in Wahrheit (weisen Menschen wohlbekannt) etwa so gut, wie ein Bücherregal auf einige hundert Liter Wasser draufzubauen. Man versucht´s aber immer wieder.

Adam Mickiewicz hatte das 1834 in Pan Tadeusz hingeschrieben. Dass man sich bitte auf die Natur der Dinge verlassen möge, und nicht auf Worte, die die Natur der Dinge nur beschreiben. Letzteres soll sogar Nero gesagt haben.

Da mein ererbtes Hirn leider nicht mehr polnisch spricht (wie meine Großmutter) und ich Ihnen Englisch nicht zumuten möchte, hier meine künstlerische Übersetzung, gefunden in “ That noble quest: From true nobility to enlightened society in the Polish-Lithuanian Commonwealth, 1550-1830 “ aus David M. Althoen’s Dissertation:

    Der hohe Beamte verkündete, uns zu reformieren,
    Zivilisiert würden wir sein, durch die Konstitutionalisierung;
    Er sprach von den klugen Franzosen,
    Deren neue Erfindung: „Alle Menschen sind gleich!“.
    Obwohl dies Gesetz ja schon in der Heiligen Schrift geschrieben steht.
    Und jeder Priester es von den Dächern pfeift.
    Das ist doch nur alte Wissenschaft, aber immerhin fast zum guten Ende gebracht

Aber

     dann kam die „Blindheit“,
    • Die ältesten

Dinge

     der Welt wurden bezweifelt,
    • Wenn sie nicht in einem französischen Blatt

geschrieben

     standen.

Jedes Reh weiß das. Behandelt uns, uns angeblich so unterschiedliche Menschen alle gleich. Jede Wildsau weiß das. Macht keine Unterschiede. Und möglicherweise war auch Königsberg einst ein Ort, von welchem ausgehend dieses „Weltenherz“ zu sprießen begann, nämlich:

    Wahre, liebende Nicht – mehr – Unterscheidung. Die alles ansieht. Alles gleich macht wie Suppe. Nicht mehr urteilt. Ist im Gefühl sehr wohl wahr. Im Erfahren wahr. In der Handlung wahr. Im Zweifellosen wahr. Ist im Geschriebenen allerdings höchst angreifbar.

Sie beginnen dann zu fragen, „Wo kommt das her?“. Dann sagt einer „Aus diesem Buch!“. Dann sagt einer „Warum nur aus diesem Buch! Gibt es nicht noch andere?“. Dann sagt einer „Nein, nur aus diesem Buch!“. Sie beginnen, auf einer einzelnen Paradoxie (aus diesem einen Buch, rein zufällig) soziale Systeme aufzubauen. Der schiefe Turm von Pisa. Und wenn Sie sich an Varzi erinnern (Gast News Nr 4, 23.10.2017), kann man jetzt beliebig lang und immer zu Recht streiten. Fake-news, überall. Der Turm zur Babel.

Und irgendwann stürmen wir aufeinander los. Wie Wildsauen. Syrien derzeit. Dann kracht unser Turm ein.

Drum steht das alles hier auf unserer „Eiweißwebseite.“. Weil wir Ihnen mit der magischen Trias

Bewegen – Ernähren und dann Denken…

…die uralte Lösung für dieses Problem anbieten. Eben nur modern verpackt. Kurz, knapp, zur Sache.

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