Die Reichen werden immer reicher,

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Steinmeier ruft zu Vertrauen in die Politik auf und zerstört es dabei sofort wieder.

Die Reichen werden immer reicher, der Mittelstand wird finanziell zerdrückt und für alle anderen gibt es kaum Chancen für einen Aufstieg. Die Politik wird nachweislich überwiegend von Wirtschaftslobbyisten bestimmt. Und dann muss man sich zu Weihnachten so etwas anhören:

http://www.zeit.de/…/bundespraesident-steinmeier-ruft-zu-ve…

Heute hat sich der Zusammenhang zwischen Zucker und einem Risiko an Diabetes etabliert. Das war vor Jahrzehnten noch anders

 

Im Frühjahr 2016 kam ein Video hinzu, das „Die Zucker-Verschwörung“ heißt. Darin wird behauptet, eine Lobby aus Agrarindustrie, Zuckerfabrikanten und Lebensmittelherstellern habe gemeinsam mit gekauften Wissenschaftlern jahrzehntelang verheimlicht, wie ungesund und gefährlich Zucker wirklich sei: Er verursache Diabetes, sei verantwortlich für die grassierende Fettleibigkeit und mache süchtig – „im gleichen Maße wie Kokain! “ Anders als die hanebüchenen Theorien über Illuminaten-Komplotte oder Alien-Gene könnte an der Geschichte von der Zucker-Verschwörung aber tatsächlich etwas dran sein. Das zumindest legen die Recherchen von Forschern und Journalisten nahe, die in diesem Jahr publik geworden sind.

Um die Verschwörung zu verstehen, muss man ein paar Jahrzehnte zurückgehen, mindestens bis 1980. In dem Jahr verabschiedete die US-Regierung zum ersten Mal in ihrer Geschichte Richtlinien für gesunde Ernährung. Es war höchste Zeit. In den drei Jahrzehnten seit Ende des Zweiten Weltkriegs hatte die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der dadurch verursachten Todesfälle massiv zugenommen. Schuld daran, so gaben sich quasi alle einflussreichen Wissenschaftler überzeugt, waren gesättigte Fettsäuren und Cholesterin. Weniger Fleisch, Butter, Eier: Das war dann auch die klare Empfehlung der Ernährungsrichtlinie.

Und die Menschen hielten sich daran – sie tranken fettarme Milch und schmierten Margarine aufs Brot. Nur: Die Zahl der Adipösen und Diabetes-Kranken sank nicht, sie stieg sogar weiter. Den Verdacht, dass dafür Zucker – und nicht Fett – verantwortlich sein könnte, hatte ein Wissenschaftler bereits viel früher: Der britische Mediziner John Yudkin vertrat die These schon in den fünfziger und sechziger Jahren. In seinen Studien konnte er einen Zusammenhang zwischen übermäßigem Zuckerkonsum und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweisen.

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Yudkin verwies darauf, dass der Mensch schon immer ein Fleischfresser war, Zucker aber erst seit etwa 300 Jahren zu unserer Ernährung gehört. 1972 wollte er mit dem Buch „Rein weiß und tödlich“ Alarm schlagen. Doch Yudkin fand kaum Gehör. Je mehr er den Zucker ins Visier nahm, desto seltener wurde er auf Konferenzen eingeladen, er durfte nicht mehr in Fachzeitschriften veröffentlichen, seine Kollegen schnitten ihn. Warum? Yudkins Außenseiterdasein war zum einen der Dynamik des Wissenschaftsbetriebs geschuldet. Die Fett-Theorie war herrschende Meinung, wer dagegen anschrieb, wurde nicht gehört. Zum anderen aber standen einige der Forscher, die den Briten öffentlich stigmatisierten, der Zucker-Industrie nahe.

Drei Ernährungswissenschaftler der Harvard-Universität erhielten etwa den heutigen Gegenwert von 50.000 Dollar vom wichtigsten Branchenverband der US-Zuckerhersteller, damit sie in ihrer Arbeit einen Zusammenhang zwischen Fett und Herz-Kreislauf-Erkrankungen herstellten. Noch bis 2014 finanzierte Coca-Cola Fachkonferenzen, auf denen die These vertreten wurde, nicht Zucker sei an der Adipositas-Epidemie schuld – sondern die mangelnde Bewegung der Dicken. Die verschwörerische Macht der Zucker-Lobby hatte da längst ihren Zenit überschritten, die Bestechungsversuche des Limonaden-Konzerns waren eher Rückzugsgefechte. Denn die Deutungsmacht in der Was-macht-uns-dick-und-krank-Debatte hatte sich wieder verschoben.

Heute gilt ein Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und etwa dem Risiko, an Diabetes zu erkranken, als etabliert. Gesättigte Fettsäuren und Cholesterin sind nicht entlastet, aber auch nicht mehr alleine schuld. Die Weltgesundheitsorganisation nahm 2002 in ihre Leitlinien die Empfehlung auf, dass Zucker nur zehn Prozent der täglichen Kalorienaufnahme ausmachen sollte. Der Durchschnittsdeutsche aber verbraucht etwa das Dreifache. Viel zu viel, sagen Experten.

Inzwischen finden sie mit ihren Warnungen wieder Gehör. Der Mediziner Robert Lustig ist einer der prominentesten Mahner, sein Vortrag „Zucker – die bittere Wahrheit“ wurde auf Youtube mehr als sieben Millionen Mal angesehen. Lustig und seine Kollegen fordern auch von der Politik, die Zucker-Gefahr einzudämmen – etwa durch eine Zucker-Steuer oder eine bessere Kennzeichnung von Inhaltsstoffen. 2010 scheiterte im EU-Parlament ein Plan, dafür eine radikal einfache Inhalte-Ampel einzuführen. Vorausgegangen war eine monatelange Lobbyschlacht zwischen Verbraucherschützern und Food-Industrie. Am Ende setzte sich „Big Sugar“ durch.

Dieser Text erschien zuerst im gedruckten Magazin von NGIN Food.

 

Zu Ramallah geboren (…ist uns ein Märtyrerlein)

Von Thilo Schneider.

Also, das war nämlich ganz anders: Es wurde keine Weihnachtsfeier aus dem Pflichtunterricht vormittags zu einer freiwilligen Weihnachtsfeier nachmittags wegen der Beschwerden einer Muslima gelegt, sondern es wurde eine Weihnachtsfeier aus dem Pflichtunterricht vormittags zu einer freiwilligen Weihnachtsfeier nachmittags verlegt, weil vormittags zu wenig Personal da war. Nachmittags sind mehr Lehrer in der Schule. Und der Hausmeister hat Zeit. Es ist nämlich ein Vorurteil, Lehrer würden nur vormittags nicht arbeiten.

Die eigentliche Beschwerde der Muslima ging nämlich dahin, dass sie im „verpflichtenden Fachunterricht“ (Singen? Sport? Mathe?) „im letzten Jahr“ hätte Weihnachtslieder singen sollen können dürfen müssen, was sie irgendwie nicht so richtig gut fand. Daher hat der Schulleiter Friedrich Suhr dazu aufgerufen (über die Gegensprechanlage? Im Lehrerzimmer bei Zimtschnecken? Im Rundbrief? In Verzweiflung?), „sensibel irgendetwas im Pflichtunterricht zu handhaben“.

Wie der Spiegel weiter berichtet, sagt der der sensiblen Handlungsempfehlung zugrunde liegende Paragraf 3 des niedersächsischen Schulgesetzes, dass auf die „Freiheit zum Bekennen religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen zu achten und auf die Empfindungen Andersdenkender Rücksicht zu nehmen“ ist. Allerdings steht da nicht drin, dass Muslime auf die Empfindungen von Christen Rücksicht nehmen müssen – oder umgekehrt. Aber egal. Es bestimmt ja der mutmaßlich nichtmuslimische Schulleiter das Programm und nicht die nicht Weihnachtslieder singende Muslima. Deswegen müssen er und die anderen Schüler irgendetwas sensibel handhaben und nicht die weihnachtsliedaphone Schwester.

Deswegen muss auch mit Pflichtweihnachtsfeiern sehr sensibel umgegangen werden – und am besten verlegt man sie deshalb auf den Nachmittag oder sagt sie gleich ganz ab. Mag die nichtweihnachtsgesinnte Dame dann erscheinen oder nicht, allerdings würde ich persönlich mich da an ihrer Stelle ausgegrenzt fühlen. Aber das nur am Rande.

Das sensible Handhaben von irgendetwas

Allerdings, auch das schreibt der Spiegel, sei das sensible Handhaben von irgendetwas kein ausdrückliches Verbot, christliche Weihnachtslieder in der Schule zu singen.

Daher schlage ich folgendes sensible Repertoire vor:

  • Zu Ramallah geboren (…ist uns ein Märtyrerlein)
  • Maria verhüllt durch den Dornwald ging
  • Der Halbmond ist aufgegangen (kein Weihnachtslied, aber schwer kultursensibel)
  • Ihr palästinensischen Kinderlein kommet
  • Stille tausendundeine Nacht, heilige tausendundeine Nacht
  • Macht hoch die Grenztür, die Gefängnistor macht weit
  • Am Grenzschlagbaume die Lichter brennen
  • Oh Du fröhliche, oh Du selige, gnadenbringende Fastenzeit
  • Kling, Steinchen, klingelingeling, kling, Steinchen, kling (Molotov und Lava, wirf auf den Merkava)
  • Oh Olivenbaum

So kann jeder mitsingen, niemand ist beleidigt, alle sind sensibel und außerdem lernen alle Schüler in Nullkommawegennix die Integration, und es bleibt wenigstens die Melodie der Lieder erhalten. Geht doch!

Moscow dressed up for the holiday season

Flüchtling aus Afrika klettert auf Weihnachtsbaum in Mailand

Ein Gastbeitrag von Philip Carl Salzman (Gatestone) Im letzten Jahrzehnt haben viele im Westen an einem historisch beispiellosen Narrativ geschliffen – einem, das nicht nur auf die Kultur verzichtet, die sie geerbt haben, sondern das ihre Existenz leugnet. [Lesen Sie dazu auch: Keine spezifisch deutsche Kultur? Nachhilfe-ABC für Frau Özoguz!] Ein paar Beispiele: So begann der damalige…

über Multikulturalisten arbeiten daran, die westliche Zivilisation zu untergraben — philosophia perennis

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