Zuckersirup aus Mais tötet

 

Kinder bekommen Statine. Warum?

Artikel #942 vom 12.02.2018

Die US-Regierung schlägt Alarm: Kinder werden immer dicker, 20% haben erhöhte Cholesterin-Spiegel. Ein Regierungsbericht, der diese Tatsache konstatierte, empfahl den Ärzten, die Kinder mit Statinen zu versorgen.

Denn eindeutig senken Statine den gemessenen Cholesterin-Spiegel. Auch bei Kindern.

Ursache? Hintergrund? Ganz einfach: HFCS. Abkürzung für High Fructose Corn Syrup, also Zuckersirup aus Mais. Vom Staat subventioniert. Besteht aus

  • 55% Fructose
  • 45% Glucose

Also ganz ähnlich wie unser Tafelzucker. Entscheiden ist hier der Anteil an Fructose.

Süßes Obst war schon immer Teil der menschlichen Ernährung. Im Herbst. In zwei Wochen. Wenn die Beeren reif waren. Aber nicht tagein, tagaus, das ganze Jahr. Wenn ALDI oder LIDL liefert.

  • Wussten Sie, dass Glucose-Infusionen routinemäßig in jedem Krankenhaus, auf jeder Intensiv-Station gegeben werden. Aber niemals Fructose. Fructose i.v. gilt als gesundheitsschädlich.

Im Unterschied zu Glucose kann Fructose eben nicht „normal verstoffwechselt“ werden, sondern wird in der Leber zu Fett-Partikeln umgewandelt. Das wiederum führt zu Insulinresistenz, Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheit.

Diese Fructose ist die Ursache des erhöhten Cholesterines bei Kindern. Natürlich kein Problem: Dafür gibt es ja Statine.

Tatsächlich hat 1998 die amerikanische Akademie von Kinderärzten ein Komitee eingesetzt, was sich mit dieser Frage beschäftigte, und Richtlinien veröffentlichte, wie Kinder mit Statin behandelt werden könnten.

Skandal. Es kam heraus, dass Doktor Daniels, einer der Co-Autoren, von der Firma Merck bezahlt wurde. Merck stellt Statine her.

  • Na und? Wo ist der Skandal? Diese Zusammenhänge sind doch Alltag. Nennt sich Korruption. Ganze Staaten leben davon.

Immer noch existiert die CD mit 2000 griechischen Namen. Die Creme der Politiker, von Geschäftsleuten. Immer wenn Brüssel Milliarden-Zahlungen anwies, wurde das Geld weitergeleitet auf Schweizer Konten. Auch die Konten sind bekannt. Irgendwas passiert? Nö.
Daher mein: Na und?

Wenn Sie mal kurz die Nebenwirkungen der Statine nachlesen, wissen Sie, weshalb mache deutschen Ärzte das Verschreiben dieser Droge für kriminell halten. Das schönste daran: Es gibt keinerlei medizinische Studien, die irgendeinen Vorteil der Statin-Behandlung bei Kindern bewiesen hätte. Keine!

Vorsicht: Bevor Sie sich aufregen. Bevor ich mich noch mehr echauffiere. Auslöser der Story war Mais-Sirup. Zucker. Süß. Auch Sie lieben Süßes. Die meisten von Ihnen sind ebenfalls abhängig. Also: Wer wirft den ersten Stein?

Vorsicht, Vorsicht. Bevor Sie widersprechen. Eiweißpulver habe ich vor 27 Jahren selbstverständlich ohne Zucker, ohne Süßstoff für Seminarteilnehmer eingeführt. Ihr Kommentar? „Zumutung“. „Tapetenkleister“. Sie haben mich damals zutiefst gekränkt.

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Wem hören wir zu?

12.02.2018

… wenn es um die Gesundheit geht? Einem Elektriker? Einem Fliesenleger? Wohl eher nicht. Auch wenn manche von Ihnen schlechte Erfahrungen gemacht haben, bleibt wirklich nur der Arzt. Einverstanden. Und welchem? Einem jungen Arzt? Ohne viel Erfahrung? Eher nicht. Ich hatte Ihnen einmal geraten, wenn überhaupt, dann einen 65-jährigen Landarzt im Bayerischen Wald zu Rate zu ziehen, wenn Sie wirklich ein Problem haben. Sie verstehen mich.

Ganz besonders wertvolle Ratgeber sind Ärzte, die eine oder mehrere Krankheiten überwunden haben. Die können wirklich mitreden. Solch einer Ärztin ist, wie Sie wissen, Frau Dr. Terry Wahls. Internistin in Iowa. Multiple Sklerose. Die lag im Rollstuhl. Die Schulmedizin hat ihr nicht mehr geholfen.

Dann hat sie sich selbst geholfen. Hat noch einmal studiert. Physiologie, Biochemie und so weiter. Inzwischen reitet sie, fährt Fahrrad. Wie das geklappt hat, hat sie in einem Buch veröffentlicht. Das Buch ist mir leider zu dick.

Also versuche ich, Ihnen einen ganz kurzen Einblick zu geben, in die Gedankenwelt dieser herausragenden ärztlichen Persönlichkeit.

Multiple Sklerose gilt als Auto-Immun-Krankheit. Also hat man sich lange auf den entzündlichen Prozess konzentriert. Inzwischen glaubt man sehr viel mehr an Neurodegeneration, also Untergang von Zellen. Und arbeitet daran, diesen Untergang aufzuhalten. Zu verzögern, vielleicht sogar umzukehren.

Frau Wahls schlägt vor: Training. Einschließlich Elektrostimulation. Denn dies würde Stoffe wie

  • den Nervenwachstumsfaktor (NGF),
  • den im Gehirn entstehenden Neurotrophen Wachstumsfaktor (BDNF),
  • den Insulinähnlichen Wachstumsfaktor (ILGF)
  • und den Wachstumsfaktor für die Gliazellen (GGF)

stimulieren. Zusätzlich auch das Immunsystem stärker machen. Sie persönlich hat bewiesen, dass dieser Weg zum Erfolg führt.

Und Ernährung. Denn wenn da neue Zellen wachsen sollen, wenn da neue Nervenzellen sich vernetzen sollen, braucht das Wachstum Stoffe. In erster Linie, meint sie, Omega 3, Vitamin D, Vitamin B12.

Dabei ginge es ganz besonders um die Mitochondrien. Ihnen bekannt. Die uns, wenn richtig ernährt, entgiften. Dass Umweltgifte unser Leben bestimmen, unsere Gesundheit, glauben wir ja langsam. Nur können wir denen nicht entgehen. Also: Helfen Sie Ihren Mitochondrien.

Und die produzieren Energie. Je besser Sie sie ernähren, desto mehr ATP. Je mehr ATP Sie aber haben, desto besser können Sie trainieren. Desto mehr Energie haben Sie. Desto mehr reissen Sie sich morgens zusammen und … steigen aufs Rad. Da greift Ernährung und Training ineinander.

Hier nennt Frau Wahls als besonders wichtig die B-Vitamine und Q10. So würde auch der oxidative Stress in den Mitochondrien gesenkt und die blieben stabil.

Ihnen alles vertraute Worte und Begriffe.

Und dann Ihr APPELL:

Und was ist mit all denen, die auch an chronischen Krankheiten leiden? Krankheiten, die ja epidemisch zunehmen auch unter der Jugend, während gleichzeitig wir, die Gesellschaft, unsere Mitochondrien schlechter und immer schlechter ernähren.

Wir wissen aus Tausenden von Studien, dass mehr Gemüse und Obst bei praktisch jeder chronischen Erkrankung hilft, ob das Bluthochdruck, Herzkrankheit, Asthma, Arthritis oder Diabetes ist. Das gilt sogar für jede Form von Krebs, meint Dr. Wahls.

Unsere Großmütter, so betont sie, hatten Recht. Wir sollten viel mehr Gemüse und Obst täglich und Leber einmal die Woche zu uns nehmen. Schon Hippokrates hätte Recht gehabt: „Die Nahrung sollte deine Medizin sein“. Und dann wird sie persönlich (kennen Sie das?):

Ich wünschte, schreibt sie, dass mehr Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer, Ernährungsspezialisten lernen würden, wie die Mitochondrien, unsere Kraftwerke, die Energie, also die ATP erzeugen. Und wie sehr das gesteuert wird von unserem Essen.

Wir könnten durch Ernährung reich an essentiellen Substanzen (also genetisch korrekte Kost) mehr erreichen, was unsere Gesundheit und Lebensenergie angeht, als jeder Doktor, der ja (nur) Medikamente verschreibt.

Es sei tatsächlich möglich, meint Dr. Wahls, den Schaden, den wir unserem Gehirn, unserem Rückenmark bereits zugefügt haben, aufzuhalten oder sogar wieder gut zu machen. Der Rat von Hippokrates sei immer noch…

der Beste aller Ratschläge.

 

Quelle: Terry Wahls „Minding my Mitochondria“

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