Schluckt ein Reh Betablocker?

Bluthochdruck und Magnesium

23.02.2018

Schluckt ein Reh Betablocker? Nascht eine Antilope jeden Morgen einen potenten Cholesterinsenker? Weshalb lächeln Sie?

Sie schlucken nämlich. Denken Sie nie darüber nach?

Freilich haben wir uns das magische Denken des Mittelalters bewahrt. Wenn irgendetwas nicht passt in unserem Leben, dann gibt es sicher… ein Kräutlein. Eine geheimnisvolle Droge. Die uns von unseren Molesten befreit. Denken Sie einmal über Religion nach…

Das grandiose Erwachen zumindest der Medizin beginnt ja erst. Beginnt soeben mit Entdeckung der Epigenetik. Mit dem wissenschaftlichen Beweis – anders glauben wir´s ja nicht – dass einzig und allein unsere Lebensführung unseren Genapparat steuert. Also die Tatsache, dass wir laufen oder meditieren oder genügend Omega 3 essen. Das versteht man unter Lebensstil.

Folgerichtig unterliegt auch eine der häufigsten Molesten, der Bluthochdruck, diesen Gesetzen. Waren sie bisher auf Tabletten der Pharmaindustrie, überreicht von einem tüchtigen Arzt, angewiesen, so WISSEN Sie heute:

    • Bluthochdruck verschwindet heute
    durch richtigen Lebensstil.

Und wenn Ihnen ein fitter, schlanker Körper unerreichbar scheint (Wieso eigentlich? Wer sind Sie? Haben Sie gar kein Selbstwertgefühl?), wenn ein stressfreies Leben ein Traum bleibt (Wieso eigentlich?) haben Sie immer noch die Biochemie. Die Molekularmedizin. Und die hilft. Hilft wirksam.

Als Beispiel heute nur Magnesium. Das Salz der inneren Ruhe. Beschreibt eigentlich sehr gut den Zustand „Bluthochdruck“. Nämlich die fehlende innere Ruhe. Dass und wie sehr Magnesium sogar als Einzelsubstanz (von vorneherein natürlich ungenügend und falsch), also als einzelne Substanz wirkt, wurde längst in Studien bewiesen.

Da hat man 20 Studien mit 1120 Patienten zusammengefasst. Die Patienten mit Bluthochdruck bekamen Magnesium zwischen 250 und 1000 mg am Tag. Und was passierte (außer Durchfall)? Der Blutdruck sank. Sowohl der systolische (1. Wert) wie auch der diastolische (2. Wert). Nämlich um

  • Systolisch 4,3 mm Hg
  • Diastolisch 2,3 mm Hg

… für jeweils 250mg Magnesium täglich. Heißt übersetzt:

  • Bei 1000 mg Magnesium täglich
  • sank der Blutdruck um
  • 17 mm Hg systolisch
  • 9 mm Hg diastolisch

Und das Ganze mit nur einer einzigen Substanz, die jeder vernünftige Mensch, besonders jeder Sportler, sowieso täglich zu sich nimmt.

Ich persönlich übrigens derzeit 3,6g täglich. Da geht´s um die innere Ruhe, wie Sie verstanden haben. Bei meiner Lebensweise eine eher seltene Gnade, die mir die Biochemie freilich schenkt.

PS: Bitte ersparen Sie mir Ihre jetzt fällige Durchfalls-Schilderung. Belesen Sie sich lieber. Es gibt immer Lösungen. Noch nie von Magnesium-Öl gehört?

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