Demenz Rücken Depression

Zum zweiten Mal Demenz

15.03.2018

muss immer mit Vitamin C zusammen genommen werden. Ist Ihnen bekannt. Tun Sie es nicht, wird Vitamin E selbst im Körper ein schädlicher Stoff.

Vitamin E muss immer mit Vitamin C zusammen genommen werden. Ist Ihnen bekannt. Tun Sie es nicht, wird Vitamin E selbst im Körper ein schädlicher Stoff. Erst Vitamin C erneuert ununterbrochen die hochwirksame antioxidative Wirkung des Vitamin E.

Weiß die Natur. Bei keinem Lebewesen kommt Vitamin E allein vor. Sondern immer zusammen mit Vitamin C.

Wissen Wissenschaftler nicht. Drum heißen sie Wissenschaftler. Die führen immer noch Studien mit „nur Vitamin E“ durch und wundern sich … Und sprechen im deutschen Fernsehen über die schädliche Wirkung von Vitamin E. Nun ja … Wissenschaftler.

Da stoße ich gerade auf die sogenannte Cache County Study mit 4740 Patienten. In welcher nachgewiesen wurde, dass Vitamin E + Vitamin C den so gefürchteten Alzheimer um 78% verhindert. Um 78%. Also praktisch völlig verhindert. Alzheimer überflüssig! Mit einfachen Kapseln (Arch. Neurol.2004,61).

Der Welt und auch Ihnen wird immer klarer, dass Vitamine sehr viel stärker, sehr viel wirksamer sind als jegliche vom Menschen jemals erdachte Tablette. Einschließlich Chemotherapie. Genau das ist übrigens der Grund, weshalb Sie in letzter Zeit zunehmend gewarnt werden vor „künstlichen Vitaminen“.

Sie müssen die milliardenschwere Pharmaindustrie schon verstehen … Die kriegt zunehmend Angst. Und „lässt warnen“.

Rückenschmerzen sind gutartig

10.03.2018

… fast immer. Und gehen – fast immer – wieder weg. Wenn man seine Komfort-Zone verlässt, wenn man die Beine selbst in die Hand nimmt, wenn man aktiv wird. Sich um den Muskel kümmert.

Das ist die Message hinter einem selten glücklichen, psychologisch außerordentlich geschickten Interview im neuen SPIEGEL (Der SPIEGEL 6/2018, Seite 96). Es äußert sich ein Physiotherapeut vom Rückenzentrum Am Michel in Hamburg.

Der nachgedacht hat. Und sehr viel davon hält, dass der Patient seinen „Schmerz verstehen“ sollte. Heißt übersetzt: Ein richtiges Bild von Rückenschmerzen haben sollte. Was in der Regel eben nicht der Fall ist.

Der Patient bekommt in aller Regel ein drohmedizinisches, ein falsches, ein schlimmes Bild von seiner Wirbelsäule, von seinen Bandscheiben vermittelt. Verzweifelt innerlich und… steht der Heilung selbst im Wege. Das Interview ist so geschickt und klug, dass ich es einfach wörtlich abschreiben möchte. Also Zitat:

„SPIEGEL: Sie sagen, viele Patienten hätten eine falsche Vorstellung, warum der Rücken wehtut. Was meinen Sie damit?

Richter: Unbedachte Aussagen von Ärzten, Osteopathen, Physiotherapeuten werden als Drama und Katastrophe verstanden. Eine Beispiel: Wenn der Behandler sagt, die Lendenwirbelsäule sei nicht stabil genug, dann meint er eigentlich nur, die Muskulatur arbeite nicht harmonisch – doch der Patient hört, die Region könnte bald auseinanderbrechen oder sei verrutscht. Tatsächlich ist es aber eine normale Erscheinung des Alterns. Auch Begriffe wie „degeneriert“ oder „verschlissen“ werden so verstanden, dass der Rücken kaputt ist. Daraufhin schützt und schont der Patient seine Lendenwirbelsäule – und macht den Schmerz hierdurch noch schlimmer.

SPIEGEL: Wer zu verschiedenen Behandlern geht, der bekommt oft sehr unterschiedliche Erklärungen für seinen Schmerz serviert. Warum ist das so?

Richter: Die Erklärungsmodelle der verschiedenen Heilberufe können sehr unterschiedlich sein, erst recht, wenn die Beschwerden bei einem Patienten nicht weggehen. Deswegen bekommt er unzählige Befunde und Diagnosen zu hören. Der Patient versteht das leider so: Was ich habe, ist so komplex, dass keiner die Ursache finden kann. Wir sehen Patienten, die kommen mit Aktenordnern voller Diagnosen und Berichte. Sie werden vom System regelrecht krank gehalten.

SPIEGEL: Was empfehlen Sie?

Richter: Zu Beginn sollte der Behandler den Patienten systematisch informieren:

Schmerz ist ein Frühwarnsystem, das bereits aktiviert wird, wenn potenzieller Schaden droht oder erwartet wird, auch wenn gar keine Struktur beschädigt ist. Schmerz ist also nicht identisch mit einem Gewebeschaden – und deshalb kann man trotz Rückenschmerz aktiv sein. Mit dieser Botschaft bekommen wir viele chronische Patienten wieder zurück in die Aktivität.

SPIEGEL: Hilft Ihr Ansatz auch Menschen mit nur gelegentlichen Beschwerden?

Richter: Rückenschmerz ist nahezu immer gutartig und geht von allein weg – wenn das mehr Menschen wüssten, dann gäbe es für viele Hausärzte, Orthopäden und Physiotherapeuten gar nicht mehr die Möglichkeit, das Krankheitsbild Rückenschmerz so aufzubauschen.“

Fazit: Wir Ärzte sollten sehr, sehr auf unsere Worte achten. Denn wir vermitteln oft genug falsche Bilder. Meinen es ja gar nicht böse, werden aber so schlimm verstanden. Und das macht die Krankheit des Patienten in der Regel nur noch schlimmer. Wird hier wunderhübsch erklärt.

Besonders wichtig scheint mir auch die Aussage, dass man „trotz Rückenschmerzen aktiv sein“ solle. Also sich eben gerade nicht schonen müsse. Wieder einmal lernen wir, dass Heilung auf Aktivität beruht. Wurde uns lange genug falsch gepredigt.

Die wirksamste antidepressive Substanz

09.03.2018

die je entdeckt wurde, ist …? Wissen Sie´s? Auch nicht?

Dass Laufen, dass Ausdauersport zu den stärksten anti-depressiven Prinzipien gehört, ist Ihnen klar. Aber wenn man nun einmal… faul ist? Keinen Antrieb hat? Besonders als depressiver Mensch? Dann sollten Sie jetzt gut zuhören: Es gibt tatsächlich eine Pille, die viel, viel, viel stärker hilft als alle Psychopharmaka.

Eine Pille der Natur.

Darauf gekommen ist man in Experimenten mit Ratten. Die man künstlich in Depression versetzen kann. Man lässt sie in einem Topf mit Wasser einfach um ihr Leben schwimmen. Nach zehn Minuten verzweifeln die. Wiederholt man das Experiment am nächsten Tag, verfallen sie schon nach zwei Minuten in einen „depressiven Erstarrungszustand“.

Gemein. Bin völlig Ihrer Meinung. Aber lassen Sie mich fortfahren: Man kann diese erzeugte Depression tatsächlich mit irrsinnig hohen Dosen von Psychopharmaka unterbrechen. Desgleichen auch mit Elektrokrampftherapie. Und jetzt kommt´s. Kürzlich an der Harvard-Uni entdeckt: Das gleiche glückt auch mit OMEGA 3.

Also hat man´s beim Menschen wiederholt.

Depressive Patienten bekamen Psychopharmaka. Acht Wochen lang. Ohne Erfolg. Wurde jetzt einem Teil dieser Patienten 1g Omega 3 zusätzlich gegeben, wurden 70% gesund.

Dagegen nur 25% der Patienten, die weiterhin Psychopharmaka nahmen. Diese 25% entsprechen übrigens dem bekannten, gut erforschten Placebo-Effekt.

Also 70% gegen 25%. Diese Zahl könnte die Rettung für viele von Ihnen sein.

Wenn Sie genügend Omega 3 essen würden. Das haben wir uns leider abgewöhnt. Denn Omega 3-Fette werden produziert von

  • Pflanzenblättern
  • Gräsern
  • Algen

Das war´s. Tiere, die diese Nahrung zu sich nehmen, sind reich an Omega 3. Heißt übersetzt: Wild. Heißt übersetzt: Fische, die sich von Algen ernähren. Was füttern wir unseren Tieren? Körner wie Mais. Also Omega 6.

Deswegen dürften unsere Vorfahren eher keine Depression gehabt haben. Die aßen Omega 3: Omega 6 im Verhältnis 1:1. Wir heute im Verhältnis 1:16. Also praktisch kein Omega 3 mehr. Sondern viel schädliches Omega 6.

So kultivieren wir unsere Depressionen.

Zeit-typische Abhilfe: NEM. Eine Pille. Eine Kapsel mit Omega 3. Hilft auch. Nur: immer wenn sich einer von Ihnen mokiert, sich beschwert über NEMs, die er nehmen solle, bekommt er von mir recht grob als Antwort:

„Dann essen Sie halt richtig!!!“

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