Einflüsse der Darmflora auf die Gesundheit

Die gestörte Darmflora

26.03.2018

rückt immer mehr in den Mittelpunkt medizinischer Aufmerksamkeit. Die Anzahl der Studien steigt. Die der Internetartikel auch. Und Sie wissen immer mehr Bescheid über den Zusammenhang zwischen Darm und Gesundheit. Heißt in meiner Sprache ganz banal: Über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. Für mich das Gleiche. Aber nun ja…

Um Ihnen klar zu machen, dass Gesundheit wirklich am Darm hängt, zitiere ich:

„Die Forschung der letzten 20 Jahre hat Einflüsse der Darmflora auf die Gesundheit in den folgenden Bereichen entdecket:

  • Verdauung (Enterokolitis, Sepsis, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung).
  • Immunsystem (Allergien, Ekzeme, Morbus Crohn, Zöliakie).
  • Nervensystem (Koliken, Stress, Verhaltensstörungen, neurologische Störungen).
  • Lunge (Asthma, Bronchitis, COPD).

Da fehlt ja wirklich nicht mehr viel. Hängt wirklich alles am Darm? Überflüssige Frage: Hängt wirklich alles an der Ernährung? Wurde schon von Hippokrates bejaht.

Das mit der Verdauung verstehen wir: Magen-Darmbeschwerden hängen von der Darmflora ab. Einverstanden. Das mit dem Immunsystem spricht sich herum, besonders wenn man Kinder mit Allergien und Ekzemen hat. Lässt man beispielsweise Milchprodukte weg und die Kinder sind geheilt… hat man etwas gelernt.

Der Zusammenhang mit dem Nervensystem ist schon ungewöhnlich: Depression, Psychosen, Schizophrenie… haben einen Zusammenhang mit dem Darm? Doch natürlich: Denken Sie an Tryptophan, an Zink, an Omega 3. Und die Lunge? Weiß ich von meinem Sohn. An einer Walnuss nur einmal geschnuppert und … sofort Asthmaanfall.

Bei der Aufzählung fehlt, wie Sie alle wissen, ein wesentlicher Punkt, nämlich

  • Metabolisches Syndrom, Diabetes, Übergewicht.

Dazu Zitat:

„Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Darmflora bei gesunden Menschen vielfältiger ist als bei kranken Menschen. Bei kranken Menschen ist die Vielfalt oft stark reduziert. Vor allem Jäger und Sammler beispielsweise die Hadza verfügen über ein viel breiteres Mikrobiom als westliche Menschen (Segata, 2015). Bei diesem Stamm – und vergleichbar traditionell lebenden Völkern – werden im Allgemeinen keine chronischen Krankheiten wie Typ II Diabetes berichtet.“

Und dass man Fettsucht (bei Mäusen) sogar mit Übertragung von kranker Darmflora in gesunde Mäuse erzeugen an, war längst bekannt. Fazit: Der Darm als der größte Teil unseres Immunsystems ist wichtig. Noch wichtiger. Und dennoch lenkt diese Aussage ab. Verführt viele, sich Stuhlanalysen anfertigen zu lassen. Die selbstverständlich immer ein krankhaftes Ergebnis zeigen. Immer. Hat Sie das noch nicht gewundert?

Die Wahrheit dahinter ist banal. Darmflora spiegelt Ihre Ernährung wieder. Das war´s auch schon. Und dass es eine genetisch korrekte Ernährung gibt, also Ernährung, die für alle Völker dieser Welt ausnahmslos gilt, war auch mir lange Zeit nicht klar.

Genetisch korrekte Ernährung? Nachzulesen in „Die Wahrheit“ News vom 09.12.2009.

 

Kontrollen sind das A und O

Artikel #948 vom 26.03.2018

Wir leben in einem sehr, sehr reichen Land mit einem ausgezeichneten Gesundheitssystem. Das geht jedem von uns auf dann, wenn wir uns vergleichen. Mit anderen Ländern. Wir sind privilegiert. Da sollte man nicht nur täglich Danke! sagen, sondern die angebotenen Möglichkeiten

auch nutzen

Die nachfolgende, ach so typische mail zeigt, dass jeder von uns sozial eingebunden ist. Dass jeder von uns Hilfe braucht. Das gilt genauso für mich, der ich soeben erneut 4mal operiert wurde und auch nachfrage. Und Informationen sammle. Um Hilfe bitte. Weshalb sollten Sie darüberstehen?

„Bittet, und es wird euch gegeben “ ist eine wesentliche Einsicht. Bringt mir meine Frau jeden Tag aufs Neue bei, das Wort „bitte“. Nichts ist selbstverständlich. Aber dann wollen wir mal mitten in diese außergewöhnliche mail.

Die Dame begann im Sprechzimmer mit „mir geht´s nicht gut, mir ist zum Heulen“. Seit 3 Jahren starke Schmerzen in der Hand, in den Füßen, offene Schleimhaut im Mund, ständig müde, Gewichtszunahme 10kg, käme „nicht die Treppe hoch“.

Da ist wirklich kein Leben. Versteht jeder von uns. Kann man hier helfen? Doch. Sie war beim Neurologen, der sagte „das ist psychisch“. Kommentier ich nicht.

  • Und wiederhole mich: Vor dem Fach habe ich wenig Respekt. Vor den Ärzten dahinter den allergrößten. Die haben wirklich ein sehr schwieriges Patientengut. Erleb ich ja auch täglich.

Das war vorher.

Jetzt kommt nachher:

  • „Die von Ihnen empfohlenen Vitamine und Co. haben eine „unheimlich fruchtbare“ Wirkung auf mich gehabt.“ Sie ist nämlich schwanger. Dies war nicht geplant, sie freut sich aber sehr darüber.
  • „Mit der im Februar gestarteten Einnahme aller NEM´s war ich binnen Tagen topfit!! Wach, stark, guter Schlaf, kein vermehrtes Durstgefühl, schmerzfrei, kein Gelenkknacken etc.“

Ziel erreicht, könnte man denken. Sie alle, liebe Leserinnen und Leser, können das wirkliche Wunder hinter diesen Aussagen, glaube ich, nicht richtig würdigen. Für mich ist das etwas Magisches. Jedes Mal. Ich habe genügend studiert und gelernt. Das aber nicht. Will sagen: In jeder dritten E-mail lesen Sie, wie unsere heutige Medizin auf den Kopf gestellt wird. Plötzlich etwas wirkt. Hilft. Die Leute glücklich macht. Und nichts, wirklich nichts davon spricht sich herum draußen in den deutschen Universitäten. Das System dort ist praktisch abgeschottet.

Aber weiter: Dieser herrliche Zustand hielt nur 4 Wochen an. Dann wurde das ganze rückläufig. Die Schmerzen kamen wieder, der Durst kam wieder, allerdings hätte sie 12kg abgenommen. Die Hände zittern wieder, das „Monster Fibromyalgie“ hätte sie voll im Griff.

Habe ich mich fürchterlich geärgert. Über mich selbst natürlich. Drücke ich mich nicht klar genug aus? Ganz offenkundig nicht. Das entscheidende Wort hier wäre gewesen

Kontrolle!

Wenn der Erfolg nachlässt, wenn die Schmerzen wieder kommen, doch bitte sofort im Blut nachmessen. Beweisbar hatten wird doch Gründe für die Fibromyalgie gefunden und beweisbar auch kurze Zeit behoben.

Woher weiß die junge Dame, dass ihr Eisenspeicher jetzt voll ist? Dass ihr Vitamin D die nötige Höhe hat? Dass die sechs fehlenden Aminosäuren jetzt aufgefüllt sind? Woher weiß sie, dass die katastrophale Folsäure wirklich angestiegen sei? Folsäure wird auch nicht umsonst vom amerikanischen Gesetzgeber jedem Mehl dort drüben beigemischt.

Kontrolle also! Prompt habe ich heute einen Merkzettel diktiert, der jedem Patienten gleich zu Anfang ausgehändigt wird. Der nichts weiter betont als das Wort

Kontrolle!

Denn Zahlen vergleichen können Sie selbst. Sie werden von mir reichlich mit Information ausgestattet. Sie sind jetzt eigenverantwortlich. Sind erfreulich selbstständig. Müssen nicht unbedingt immer beim Fachmann (Arzt) nachfragen.

Wichtige Anmerkung: Grundsätzlich beurteile ich kein Fremdlabor. Das tun ab jetzt Sie selbst. Zwei Zahlen vergleichen kann jeder.

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