Bioindikatoren

Quergedacht! v4.0

Mitunter, wenn ich in Gesellschaft unterwegs bin, und dieses oder jenes Tier oder diese oder jene Pflanze zwecks Fotografie gesucht wird, dann sage ich: „Lass‘ uns mal dahinten nachsehen!“ Üblicherweise kommt dann als Frage: „Warum?“ Das „Warum“ ist schnell erklärt. Molche bspw. meiden sauren Boden (und auch saure Gewässer); eigentlich gilt das sogar für so ziemlich alle Amphibien. Eigentlich muss man nur auf ein paar Pflanzen (oder Tiere) achten, um daraus ableiten zu können, wie die Umgebung beschaffen ist. Die betreffenden Tiere und Pflanzen nennen sich „Bioindikatoren„. Mit etwas Übung braucht man keine großartigen Messungen, um aus dem Auftreten von Bioindikatoren etwas ableiten zu können. Damit sind auch ohne aufwendige und teure Analytik Rückschlüsse möglich: Bestimmte Pflanzen und Tiere können entsprechend ihrer Bedürfnisse auch definierte Bodentypen bzw. Bodeninhaltsstoffe und Gewässergüten anzeigen. Bekannte Bioindikatoren listet die folgende Aufstellung auf.

– Ackerschachtelhalm: verdichteter, feuchter Boden
– Weiße Taubnessel, Lupine: stickstoffreicher…

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