Magnesium plus Tryptophan war eine Offenbarung!

Effektive Arbeitsweise

Artikel #958 vom 04.06.2018

Bescheinigt mir eine junge Dame. Die Betonung liegt auf effektiv. Denn arbeiten tun wir alle. Sie und ich. Tut jeder der 450.000 Ärzte in Deutschland. Zweifelsfrei. Wir arbeiten. Hab ich 17 Jahre an der Uni auch getan. Geschuftet. Bis zu 20 Stunden täglich. Tun viele meiner Kollegen heute noch. Arbeiten.

Ohne Effekt.

Will sagen: Patient nicht zufrieden. Muss Tabletten schlucken. Fühl sich unwohl. Nebenwirkungen. Oder… schluckt Tabletten völlig umsonst. Schmerztabletten beispielsweise. Oder Antibiotika… und der Infekt geht nicht weg. Das nennt man eine ineffektive Arbeitsweise.

Die für den Arzt jedenfalls genauso anstrengend ist. Sollten wir da nicht lieber alle von ineffektiv auf effektiv umschwenken?

Ja freilich. Selbstverständlich. Wenn man wüsste, wie´s geht. Das dumme daran: Könnte man alles nachlesen. Wenn Sie wollen, in biochemischen Lehrbüchern. Wenn Sie abkürzen wollen, in den täglichen News auf strunz.com.

Was heißt effektiv? Ich zitiere:

  • Die Kombination Magnesium plus Tryptophan war eine Offenbarung! Ich habe vergessen, wie es sich anfühlt tief zu schlafen und am nächsten Morgen erholt aufzuwachen. Danke!
  • Regelmäßig Arginin und simsalabim – weg waren kalte Hände und Füße. Einfach göttlich! So einfach kann Leben sein.
  • Mein Aminogramm ist jetzt, nach der ersten Messung, deutlich besser aufgestellt. Ich merke das. Null Infekte. Mehr Kraft. Noch ist es nicht perfekt, und ja daran arbeite ich.

Was steht hier? Ein Wunder nach dem anderen. In der Schulmedizin nicht vorgesehen. Da schläft jemand… tief! Ausdrücklich tief! Und wacht sogar – gar nicht selbstverständlich – am nächsten Morgen erholt auf. So sollte es eigentlich sein. So ist es aber nicht. Ist es selten.
Und da bevölkern Tausende von Patienten täglich die Schlaflabors Deutschland. Können diese Patienten diesen Satz formulieren? Nein, in der Regel nicht. Nennt man ineffektive Arbeitsweise.

Und dann „kalte Hände und Füße“. Ein Volksleiden. Jetzt – simsalabim – einfach weg. Einfach göttlich! Wie viel Millionen Durchblutungs-Tabletten – selbstverständlich völlig sinnlos – werden da jährlich in Deutschland verteilt. Ich habe in meinen Seminaren ausführlich über Dusopril, Trental und Konsorten berichtet. Ineffektiv. Die Natur ist effektiv. Heißt Arginin. Könnte auch Magnesium sein.
Wenn ich mich in meine Gedankenwelt als Assistenzarzt an der Uni zurückversetze, ist allein schon diese Rückmeldung eine Sensation. Unerhört. Hätte ich nie geglaubt.

Und dann: „Null Infekte“. Der Traum der gesamten Schulmedizin. Der Traum jedes Heilpraktikers. Die dann mit Ozon oder Eigenblut arbeiten. Alles gut gewolltes Bemühen. Klappt ja manchmal. Klappt oft nicht. Nenne ich ineffektiv.
Die effektive Arbeitsweise beschäftigt sich mit dem Immunsystem direkt. Präzise. Und das besteht nun einmal einzig und allein aus Aminosäuren. Aus nichts sonst. Weshalb werden die an Ihrer Uniklinik nicht gemessen?

  • Wenn Sie mir diese Rätselfrage beantworten können, dann wüssten Sie mehr über die Seele, die verstockte, der Menschen, der Kollegen, als ich.

Die mail endet mit dem klugen Satz: „Bald steht wieder eine hektische Lebensphase bevor und ich will ganz gerne vorsorgen“. Klug. Drum ist mein persönlicher Magnesium-Spiegel derzeit 1,12 mg%. Also „zu hoch“. Nenne ich Vorsorge. Und meine persönlichen Aminosäuren derzeit doppelt so hoch wie der obere Grenzwert. Also zu hoch. Nenne ich Vorsorge.

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Schritte zählen

04.06.2018

Modern. Beliebt. Der Schrittzähler. Wieder einer dieser kleinen Motivations-Tricks, der uns zu einem gesünderen, fitteren, fröhlicherem Leben verhelfen soll. Die Idee ist übrigens überraschend weit verbreitet. Viele von Ihnen, die mich hier besuchen, tragen solch einen Zähler in der Tasche. Was steckt dahinter?

Könnten Sie nachlesen in „der strunz-kalender“. Erscheint am 04. Juni 2018 im Buchhandel oder bei Amazon. Dort lesen Sie auch ein paar Gedanken zu diesem kleinen technischen Hilfsmittel, dem Schrittzähler. Darf ich zitieren?

    „Laufen hilft. Praktisch gegen alle Krankheiten, gegen jegliche Verstimmung. Und hilft auch, alle möglichen Krankheiten zu verhindern, die wir uns im Laufe der Zivilisation zugelegt haben: Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Krebs, Depressionen. Natürlich auch Rückenschmerzen. Und Übergewicht sowie das damit einhergehende Volksleiden Diabetes. Viele von Ihnen laufen. Täglich. Chapeau!
    Viele aber auch nicht. Bei starkem Übergewicht ist das manchmal sogar besser – die Knie halten die Belastung gar nicht gut aus. Trotzdem muss Bewegung sein, immer, für alle. Unser Herz-Kreislauf-System, unser Stoffwechsel, unser Muskel-Skelett-System gehen kaputt, wenn wir uns nicht bewegen.
    Wie gesagt: Wir sind von Natur aus Läufer. Die Haltung des Menschen in geschlossenen Räumen auf gepolsterten Drehsesseln ist alles andere als artgerecht und führt zwangsläufig zu vielfältigen Ausfallerscheinungen!
    Also Bewegung. Mir persönlich ist Laufen das Liebste. Dennoch sehe ich, dass Gehen immer noch besser ist als gar keine Bewegung. Deshalb habe ich mich (als Läufer: schweren Herzens!) mit dem Thema »Schritte zählen« befasst.

Aufschreiben schafft Überblick

In diesem Kalender finden Sie also erstmals einen Überblick darüber, mit wie vielen Schritten pro Tag Sie wie viel Energie verbrennen. Sie können das mit einem elektronischen Schrittzähler erfassen, aber auch viel einfacher:

Führen Sie zum Beispiel über Ihre gelaufenen Kilometer Buch. 10.000 Schritte entsprechen je nach Schrittlänge etwa sechs bis acht Kilometern. Oder Sie schauen auf die Uhr: in zehn Minuten Fußmarsch schaffen Sie etwa 1.000 Schritte. In der Vergleichstabelle lesen Sie wahlweise ab, wie vielen Schritten eine Einheit Schwimmen, Staubsaugen oder … Sex entspricht. So können Sie, wenn Sie mögen, am Ende des Tages jeweils eintragen, wie mit vielen Schritten Sie sich etwas Gutes getan haben.

Schritt für Schritt zum Läufer

Ich sehe die Sache mit den Schritten als einen guten Anfang. Im Laufe des Jahres können Sie sich das Ziel immer höher setzen: immer mehr Schritte, immer längere Strecken.

Und dann: immer mehr Ausdauer, Gesundheit, Glück. Und mit der Zeit nehmen Sie eine immer stärkere Haltung an. Nicht nur als Läufer – als Mensch.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Idee, Stück für Stück zu immer mehr Gesundheit zu gehen. Jeden Tag ein bisschen gesünder. Je mehr kleine Inseln gesundes Leben Sie sich in Ihrem Leben bauen, desto gesünder wird auf Dauer Ihre ganze Lebenslandschaft.“

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