Bestrahlung, Chemotherapie. Ein qualvoller Tod

Deutlicher geht´s nicht

08.06.2018

Hatte ich Ihnen schon vor 10 Jahren erzählt. Offenbar vergeblich, wenn ich die vielen Krebspatienten täglich bedenke. Also noch einmal:

Eine meiner Angestellten weint. Hat soeben ihren Vater verloren. Lungenkrebs. Bestrahlung, Chemotherapie. Ein qualvoller Tod. Papa war schon vorher zuckerkrank. Diabetes Typ II. Umsonst – wie fast immer – alle guten Ratschläge zum Thema. Also mehr Bewegung, Industriemüll in den Müllschlucker usw.

Ihre beste Freundin weint. Hat soeben Ihren Vater verloren. Magenkrebs. Operation, Bestrahlung, Chemotherapie. Ein qualvoller Tod. Papa war schon vorher zuckerkrank. Diabetes Typ II. Alle guten Ratschläge waren ‐ wie gewöhnlich ‐ umsonst. Also mehr Bewegung, schmeiß die Kohlenhydrate in den Müll usw.

Meine Angestellte wird stutzig. Zufall?

Heute sitzt mir ein Patient gegenüber. Verzweifelt. Lymphknotenkrebs. Ihm schwant Schreckliches. Er ist bereits zuckerkrank. Diabetes Typ II. Also eine Vor‐Krankheit, die sich in 4 Wochen völlig beseitigen ließe. Aber nicht lässt, weil alle guten Ratschläge ‐ wie fast immer ‐ umsonst sind. Also mehr Bewegung, wirf die Kohlenhydrate in den Müllschlucker usw.

Meine Angestellte wacht jetzt auf. Die bekommt das ja mit. Sie fragt jetzt nach Zusammenhängen.

Wann, liebe Leser, wird Ihre Seele begreifen, dass es nicht 30.000 Krankheiten, sondern eben nur eine gibt. Wenn Sie so falsch essen, dass Ihr Stoffwechsel entgleist (Diabetes Typ II), entgleist doch auch Ihr Immunsystem, und Sie werden Freiwild für alles Böse, was es auf dieser Welt gibt.

Und wenn ich als immerhin meistgelesener Arzt Deutschlands wissenschaftliche Studien der Harvard University zitiere mit der Quintessenz: „Unser täglich Brot bringt uns um“,  dann lächeln Sie überheblich. Und beißen ins nächste Brötchen.

Meine Angestellte tut’s nicht mehr. Ganz plötzlich. Die läuft jetzt…

PS: Da wird ständig „Diabetes Typ II“ angeschuldigt. Tja. Laut Diabetes-Papst Prof. Mehnert „gibt´s den gar nicht. Es gibt nur zu dick“ (Zitat).

Und wir mit unserem Übergewicht denken uns nichts Böses? Arrangieren uns damit? Womit? Siehe oben.

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