NEM und meine Neurodermitis ist Vergangenheit

Neurodermitis – kurz und knapp

14.06.2018

Erreicht mich heute wieder so eine Glücksbotschaft. Den ganzen Tag habe ich gestrahlt:

„… ich war vor zwei Jahren bei Ihnen in der Praxis und habe ein Blutbild machen lassen.

Seit dem nehme ich NEM und meine Neurodermitis ist Vergangenheit.“

Unmöglich. Ich bin Schulmediziner. Ich war in der Hautklinik Erlangen lange genug. Unmöglich. Gibt es nicht. Gibt allenfalls einzelne Fallberichte von sehr, sehr tüchtigen Eltern, die durch viel Selbststudium die Ernährung der Kinder mit viel Glück erfolgreich verändert haben. Und die mit viel Liebe und Umsorgen das Stresslevel ihres Nachwuchses tief halten… können. Hohe Kunst.

Und hier steht „NEM“. Soeben habe ich wieder eine Veröffentlichung einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse gelesen, die ausdrücklich betont, dass es keine Studien gäbe, die den Wert von zusätzlichen NEM belegen würde. Das wird wirklich in Deutschland noch gedruckt. Aber nun ja… kennen wir auch aus der Politik.

Vor Tische, also im Original klang das alles noch ein bisschen bedrohlicher:

„Neurodermitis. Seit sechs Jahren schlecht, seit zwei Jahren ein Horror! Der ganze Körper sei befallen. Natürlich Heuschnupfen, natürlich Asthma bekannt.“

Können Sie sich den „Horror“, also den ganzen Körper bedeckt von Ekzem, juckend, rissig, offen, können Sie sich das vorstellen? Mein Sohnemann, der kann das. Inzwischen ist auch der gesund, und schreibt die merkwürdigen Gast-News.

Die ich deswegen mit großer Freude veröffentliche, weil ich Ihnen damit demonstrieren kann, dass man auch in ganz anderen Gedankenwelten leben, schweben kann und dennoch, praktisch, auf der Erde, zu ähnlichen Lebensphilosophien kommen kann, wie die auf dieser Website beschriebenen.

Fazit: Neurodermitis ist überhaupt auch nichts Besonderes. Ist das Übliche. Das Übliche hat für mich immer zwei Seiten:

  • Mangelzustände. Mängel an essenziellen Stoffen.
  • Falscher Überschuss. Chronische Vergiftung durch schädliche Stoffe.

Schädlich ist nicht nur Quecksilber oder Konservierungsstoffe, sondern, wie wir gelernt haben, auch zu viel Fructose, leere Kohlenhydrate. Und – gerade bei Neurodermitis – selbstverständlich Milch und abgeleitete Produkte.

Das sind die Regeln. In der Not hält man sich daran. Wenn´s einem gut geht, wird man etwas lässiger. Gilt für mich genauso.

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