….ein Überfluss an Glück

Sen-sa-tio-nell!

03.07.2018

Endlich, endlich, endlich eine hochraffinierte Lösung eines der ältesten Menschheitsprobleme: Wie laufe ich knieschonend?

Laufen kann jeder. Fast jeder aber bekommt auf die Dauer Beschwerden, häufig eben Knieschmerz. Und dann beginnt die übliche Odyssee. Dutzende gute Ratschläge bis hin zu: „Laufen s` halt nicht mehr!“

Jetzt endlich die Lösung: Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben mit viel technischem Geschick einen Elektro-Stimulator Namens „Footstriker“ erfunden. Besteht aus einer tragbaren Batterie, einen EMS-Generator, einem Arduino-Mikrokontroller, und klebbaren Elektroden an der Wade. Dazu gehört auch noch eine spezielle Einlegesohle, versehen mit Drucksensoren. Die erkennen, ob der Läufer gerade am Boden ist, in der Luft schwebt, mit der Ferse, dem Mittel- oder Vorderfuß auftritt.

Jetzt kommt´s: Menschliche Raffinesse ist ja kaum erschöpflich: Sobald diese ganze Messeinheit erkennt, dass der Fuß in der Luft schwebt, vorher aber die Drucksensoren an der Ferse angesprochen haben, löst die Kontrolleinheit einen schwachen (schmerzlosen) Stromimpuls aus an der Wade.

    • Und der Wadenmuskel klappt den Fuß

nach vorne

    .

Dann kann der Läufer nur noch mit dem Mittel- oder Vorderfuß auftreten und das Ziel ist erreicht.
Das Ziel? Zitat: „Gesündere Bewegung“. Zitat: „Knieschonendes Laufen“.

Denn gewusst hätte man immer schon, so die Uni Saarland, dass

  • Studien zeigen, dass Fersenläufer eine Verletzungsrate haben, die ungefähr zwei Mal so hoch ist wie die von Vorderfußläufern (Prof. Krüger).
  • Da immer mehr Menschen Langstrecken laufen und sich so dem Risiko von Knieverletzungen und Ermüdungsbrüchen aussetzen, ist eine Prävention mehr als notwendig.

Kurz und gut: schmerzlose Stromstöße bringen den Fuß in die richtige Position.

Hab ich Sie genug unterhalten? Haben Sie sich genug amüsiert? Von Ihrem Lachkrampf erholt? Verstanden, was hier passiert ist?

Ernsthafte Forscher haben also 2018 erkannt, dass der Mensch besser Vorfuß laufen sollte. Wenn er schon läuft. Also federnd laufen. Ohne den typischen Aufprall mit der Ferse. Eine sensationelle, völlig neue Erkenntnis. Für die Forscher an der Uni Saarland.

Die jetzt nicht den Fehler begehen, dem Mensch zu sagen: „Laufen Sie auf dem Vorfuß“, sondern die ein hochraffiniertes elektronisches Gerät erfinden, welches das Bein zwingt, mit dem Vorfuß aufzutreffen.

Wie man das nennt? Entmündigung.

  • Vor 30 Jahren ließ ich meine Seminarteilnehmer aufstehen. Ließ sie auf der Stelle trippeln. Sensationelle Erkenntnis: Das klappt nicht auf der Ferse. Das klappt nur auf dem Vorfuß.
  • Und dann ließ ich sie ganz langsam im Saal im Kreise herumtrippeln. Sensationelle Erkenntnis: Das klappte nie auf der Ferse. Sondern nur auf dem Vorfuß.
  • Das war´s dann auch.

Die Menschheit lebt vom Fortschritt. Glaubt die Menschheit. Glaubt an den Fortschritt. Heißt bei mir Asphaltstraßen, Autos, Panzer, Atombomben. Fortschritt. Könnten Sie mir entgegenhalten: Fließendes Wasser, elektrischer Strom. Würd ich gerne mit Ihnen ausdiskutieren. Diesen Fortschritt.

Nicht nur Kinderwunsch

Artikel #963 vom 02.07.2018

Manche von Ihnen stellen mir ja sehr präzise Aufgaben. In diesem Fall war es „Kinderwunsch“ und „Neurodermitis“. Ach Kinder! Weil ich weiß, dass es eben nicht 30.000 verschiedene Krankheiten, sondern nur eine gibt, rattert da in mir so eine ganze Liste los.

Beispiel: Sei geplagt von Migräne. Nicht erzählt sie mir – braucht sie auch nicht – von Rückenschmerzen, Schwindel, Depression, PMS, eiskalten Händen, Blähungen.
Wissen Sie: Einzel-Symptome gibt es nicht: Migräne. Es gibt immer nur ganze Komplexe: „DIE Krankheit“. Beschäftigt man sich umfassend mit Migräne, heilt man den ganzen Menschen.
Eine hohe Kunst. Sie verstehen langsam. Aber zurück:

Also Kinderwunsch und Neurodermitis. Habe ich mir gedacht: Kann ich. Wird klappen. Kein Problem. Und habe so ähnlich mit der Patientin (und Schwester) gesprochen. Hat, wie ich heute weiß, deren Denken schlagartig verändert. Ins Positive.

Für dieses „kann ich“ habe ich 47 Jahre gebraucht. Für diese in der Medizin höchst unüblichen Glaubenssätze meinerseits bin ich außerordentlich dankbar. Diese meine feste innere Überzeugung ist ein wesentlicher Teil Ihrer Heilung. Das verstehen Sie auch.

Jedenfalls erreicht mich 3 Monate später eine Mail. Und da lernen wir dann indirekt (und ungewollt), dass außer den zwei Krankheiten natürlich noch vieles im Argen lag. Das jetzt plötzlich verschwunden war. Aber lesen Sie doch genauso erstaunt wie ich mit:

  • „Wir haben unsere Ernährung umgestellt und es funktioniert einfach toll! Ich genieße immer noch. Ich koche immer noch genauso gern und gut. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt, sondern ich weiß, dass ich gewonnen habe.
  • Ich nehme alle NEM, die Sie angekreuzt haben. Oh Mann, das waren echt viele…
  • Ich gehe mit meinem Mann Laufen. Morgens VOR der Arbeit.
  • Das ist für mich persönlich das Größte Wunder. Denn: Ich konnte noch nie aufstehen… das Weckerklingeln in der Früh hat mich bis vor ein paar Wochen noch in den Wahnsinn getrieben. Jetzt höre ich es oft nicht, denn ich mache den Wecker aus, BEVOR er klingelt, HÜPFE aus dem Bett und dann geht’s ab nach draußen. Ich habe an keinem einzigen Morgen mehr Stress, weil ich knapp dran bin oder der Morgen schon anstrengend ist. Und ich habe immer gedacht, dass ich ist halt einfach so bin; dass ich halt einfach nicht gut aufstehen kann. Unglaublich.
  • Meine Neurodermitis. Der Juckreiz war innerhalb weniger Tage deutlich besser. Nach ein paar Wochen waren alle Flecken verschwunden. Ohne dass ich noch Cortisonsalbe aufgetragen hätte.
  • Auch mein Heuschnupfen ist in diesem Jahr weit weniger ausgeprägt.
  • Ich hatte die letzten Monate keine, aber wirklich gar keine Zyklusbeschwerden oder Regelschmerzen mehr. Ging vorher nie ohne Schmerztabletten.
  • Ich hatte seit der Umstellung kein einziges Mal mehr Kopfschmerzen. Hatte ich früher nach jeder sportlichen Betätigung.
  • Ich habe so unfassbar viel Energie! Ich könnte die Hälfte davon verkaufen – es wäre immer noch mehr als genug.
  • …ich habe praktisch keine Regenerationszeit nach dem Sport mehr“.

Das war die Vorgeschichte. Das Vorgeplänkel. Das Glück der jungen Dame. Das nur so aus ihr herausgesprudelt ist. Kein Mensch, keiner von Ihnen, auch ich noch vor wenigen Jahren hätte solch eine Veränderung eines menschlichen Lebens für möglich gehalten. Innerhalb von 3 Monaten? Unmöglich, wenn man nicht gerade Zugang zu Kokain hat. Wie gesagt Vorgeplänkel. Denn jetzt kommt’s:

  • ICH BIN SCHWANGER. Größtes Glück. Wir platzen fast vor Freude… ich habe jetzt auch Vertrauen in meinen Körper, dass alles gut geht.“

Denken wir kurz nach. Fassen wir das obige noch einmal zusammen: Die Dame beschreibt positive Veränderungen, die man kaum glauben kann. Heißt anders herum: Wie sah das Leben eigentlich vorher aus? Höflich und rücksichtsvoll, wie sie nun einmal ist, hat sie mir das eingangs gar nicht so genau erklärt. Nur: Solch einen früheren Körper nenne ich krank. Keine Energie? Kopfschmerzen? Zyklusbeschwerden? Neurodermitis? Und denk mir dann immer: Somatische Intelligenz. Solch ein Körper will gar kein Kind bekommen. Was wundern wir uns eigentlich?

Kinderkriegen ist doch das simpelste, normalste, einfachste von der Welt. Die zentrale Aufgabe der Evolution, die Fortpflanzung. Die muss doch klappen, unabhängig von praktisch allen äußeren Einflüssen, oder? Sonst gäbe es uns doch gar nicht mehr.

Und da gibt es doch tatsächlich in Deutschland Menschen mit nicht erfüllten Kinderwunsch. Und denen erzählt man etwas von Hormonspiegeln und Eisprüngen.

Lesen Sie den ganzen Brief noch einmal und beantworten Sie dann für sich die Frage: Was ist der Grund für unerfüllten Kinderwunsch?

Schon mal ein Reh in einem Kinderwunschzentrum gesehen? Hilfe suchend? Auch nicht? Warum nicht?

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Statt schwerer Depression….

02.07.2018

….ein Überfluss an Glück. Schwer nachvollziehbar. Aber genauso steht´s in der mail von heute. Da fließt jemandem das Herze über und er hat die bewundernswerte Fähigkeit, dies auch in Worten auszudrücken. Selten genug.

Einer der erstaunlichsten Briefe, der mich je erreicht hat. Darf ich?

Da geht es um einen schlimmen Schicksalsschlag. Betrifft den Nachwuchs. Da sind wir alle äußerst empfindlich. Die Trauer um den Verlust würde jeden von uns „niederdrücken“, also depressiv machen. Hier wörtlich: „… war das schmerzhafteste, was ich jemals erlebt habe“.

Und die Dame „hatte größte Angst, nach dieser traumatischen Erfahrung in einen tiefes schwarzes Loch zu fallen“. Was hat sie also getan?

Sie „brauchte etwas, was die Gedanken ablenkt. Ein Ziel.“ Und das hat sie gefunden. Das Geheimnis heißt LESEN. Sie kennen meine Scherze darüber. Jedenfalls hat die Dame…

Aber lassen wir sie doch selbst weiter erzählen:

  • … ich habe ein paar Bücher von Ihnen gelesen und meine Ernährung auf no carb umgestellt. Ich gehe regelmäßig laufen, betreibe Yoga, Aerobic, Pilates, einfach alles, auf was ich Lust habe. Ich nutze freie Minuten, um mich in Achtsamkeit zu üben. Resultat?
  • Ich habe Angst, es laut auszusprechen, denn ich kann es selbst nicht glauben. Mir geht es gut. Ich bin glücklich und freue mich auf jeden bevorstehenden Tag…. ich habe keine Depressionen mehr. Mein Selbstbewusstsein ist stärker denn je.
  • Körperlich geht es mir gut. Ich habe keinerlei Darmprobleme mehr, nehme nicht mehr ständig zu, fühle mich wohl in meiner Haut, habe ständig Lust auf Bewegung, liege nachts nicht mehr wach.
  • Gesundes Essen bringt mir Freude, es macht mich sogar glücklich (Kommentar: Bitte hören Sie doch einmal wirklich zu. Nehmen Sie Ihren Mitmenschen ernst!). Ich habe meine Lebensqualität verfünffacht. Ich bin einfach stolz auf mich.
  • Auf der Arbeit bringe ich super Leistungen, bin stets konzentriert und hochmotiviert…. Sonntags freue ich mich schon auf die Arbeit. Das war früher nie so.
  • Alles was ich tue macht mir Spaß, ich lebe jede Minute meines Lebens bewusst.

Und weiter schreibt Sie: „Jetzt weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Dass ich nicht dem Alkohol oder den Drogen verfallen bin, um die Trauer zu betäuben. Dass ich mich nicht isoliert habe, um der Trauer aus dem Weg zu gehen.“

Ich denke, dass man das nicht kommentieren muss. Besser kann man ein glückliches, erfülltes Leben gar nicht beschreiben. Was Sie alle wohl verstanden haben: Das fiel nicht vom Himmel. Da brauchte es erst einen Auslöser, nämlich ein massives Trauma. Den Leidensdruck. Und dann brauchte es – Sie kennen mich – die Fähigkeit zu lesen. Die richtigen Bücher. Die richtige Anleitung.

Hinter diesen Büchern steckt, wie Sie alle wissen, eine Lebensphilosophie. Und dass diese Philosophie trifft, praktisch zutrifft, beweist auch dieses Schreiben.

Bewegung – Ernährung – Denken. Sagt uns die Evolution. Wer mit ihr im Einklang lebt, wird auch mit schwersten Lebenskrisen fertig. Ist das ein Angebot?

Ein Gedanke zu “….ein Überfluss an Glück

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