Spüren Sie Ihr Immunsystem?

Vitamin D und Omega 3

10.08.2018

Zwei Substanzen, die Sie mehr oder weniger überzeugt täglich einnehmen. Jeder von Ihnen, der diese News liest. Die meisten haben da so vage Vorstellungen: Omega 3 macht das Blut geschmeidig, verhindert Entzündungen an der Innenseite der Blutgefäße, verhindert (so) den plötzlichen Herztod.

Ach du meine Güte. Glauben Sie, dass Sie beim Joggen der plötzliche Herztod treffen wird? Eher wohl nicht. Wozu schlucken Sie dann Omega 3?

Und Vitamin D hat irgendetwas mit dem Immunsystem zu tun. Was merken Sie davon? Spüren Sie Ihr Immunsystem? Nun ja, wenn der Satz hieße: „Ich bin seit 6 Jahren nie mehr krank“, dann könnten Sie sich wohl eher für (auch) Vitamin D erwärmen.

Reden wir deutsch: So richtig überzeugt sind Sie nicht, aber Sie glauben – genau wie ich das tue – an essentielle Notwendigkeiten.

Ganz anders, wenn man plaudern würde über Ihr soziales Verhalten. Über den Umgang mit den Mitmenschen. Beispielsweise mit der Ehefrau. Oder mit Ihren Kindern. Da bekommen Sie ziemlich schnell ein schlechtes Gewissen. Oder wenn man plaudern würde über Ihre Fähigkeit, Sinnesreize zu filtern. Sinnesreize, die ja in jeder Sekunde in überwältigender Zahl auf Sie einstürmen, und mit denen Sie ständig irgendwie fertig werden müssen. Zum Beispiel im Straßenverkehr. Auf der Autobahn. Wenn Sie hier bessere und wirksamere Filter hätten… ja, das würde Sie interessieren.

Dann lassen Sie uns doch einmal über das Geheimnis SEROTONIN plaudern. SEROTONIN steuert eine große Bandbreite von Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen. Präzise gesagt: Es steuert

  • die verstandesmäßige Kontrolle
  • das Filtern von Sinnesreizen
  • das soziale Verhalten.

Wobei verstandesmäßige Kontrolle das Gegenteil dessen ist, was Sie bei Betrunkenen erleben. Wenn ich dem deutschen Gesundheitsministerium glaube, also bei einem Großteil der deutschen Bevölkerung täglich. Nur so – ich habe sehr lange für diese Einsicht gebraucht – kann man sich das Tottreten von Passanten, sehr viele Kriegsgreuel, einen Großteil der täglichen Verkehrsunfälle erklären.

Aber zurück zum SEROTONIN. Was glauben Sie wohl, weshalb die überwiegende Mehrzahl aller Psychopharmaka, also der meistverschriebenen Tabletten auf dieser Welt, sich präzise mit diesem einen Molekül, dem SEROTONIN beschäftigen?

Bezeichnenderweise indirekt, nicht direkt. Hier werden chemische Substanzen erfunden und patentiert (genau darauf kommt es an), die indirekt den Serotoninspiegel im Gehirn anheben sollen.

Das man das auch direkt mit Tryptophan erreichen kann ist klar, nur kann man Tryptophan, eine Aminosäure, nicht patentieren und daher damit kein Geld verdienen.

Wenn Sie über diesen Zusammenhang doch bitte einmal ganz kurz nachdenken würden. Sind wir wirklich alle hilflos ausgeliefert? Den Firmen Höchst, Bayer, Glaxo, etc.?

Jetzt kommt ´s: Kein geringerer als Bruce Ames, der meistzitierte Biochemiker dieser Welt, hat sich – fast selbstverständlich – genau mit diesem Molekül Serotonin intensiv auseinandergesetzt. Also dem Stoff, der Ihr tägliches Verhalten, Ihren Umgang mit der Welt steuert. Und hat uns gezeigt, dass

  • Vitamin D
  • Omega 3

die Menge an Serotonin in Ihrem Gehirn regulieren. Erinnern Sie sich an den Fachbegriff „Chefhormon“? (News vom 18.05.2014). Serotonin macht gute Laune und schafft inneren Abstand. Übersicht. Souveränität. Daher der Begriff Chefhormon.

Hätten Sie gerne?

Können Sie haben. Dank Prof. Ames.

Ames zeigt in seiner Arbeit „Vitamin-D und Omega-3 Fettsäuren steuern Synthese und Wirkung von Serotonin“, dass

  • Vitamin D die Bildung von Serotonin aus Tryptophan ermöglicht (mit Hilfe der Tryptophanhydroxylase2)
  • dass der unzureichende Vitamin-D-Spiegel (bei 70% der Bevölkerung) nahelegt, dass die Serotoninsynthese im deutschen Gehirn nicht optimal erfolgt. Stichwort Chefhormon.
  • EPA (ein Teil von Omega 3) erhöht die Freisetzung von Serotonin aus den Neuronen und
  • DHA (der andere Teil von Omega 3) erhöht die Serotoninaufnahme, in dem es die Durchlässigkeit der Zellmembranen in anderen Neuronen erhöht.

Heißt zusammengefasst: Wenig Vitamin D und wenig Omega 3 garantieren wenig Serotonin. Das Gegenteil ist auch wahr. Ich persönlich wünsche mir das Gegenteil.

Eben nicht mit Hilfe der Masse verschiedener Psychopharmaka, alle erfunden, um den Serotoninspiegel indirekt anzuheben, sondern getreu meinem Weltbild auf natürliche Weise.

So wie es jedes Tier ja auch tut. Jedes andere Säugetier. Und wie es unsere Vorfahren (hoffentlich) auch geschafft haben. Ohne die Firma Bayer. Und ohne die bekannten Nebenwirkungen (erinnern Sie sich? Gewichtszunahme 30kg in sechs Monaten? Diese Menschen sitzen vor mir. Schlucken Psychopharmaka. Glauben Sie, dass die glücklich sind? Auch nicht? Warum schlucken die dann?)

Jetzt kommt ´s II: Ames dreht das Argument natürlich auch herum und erklärt uns, dass unzureichende Spiegel von Vitamin D und Omega 3 logischerweise zu Störungen der Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen (Erinnern Sie sich? Soziales Verhalten? Der Umgang mit Ihren Kindern?) führen, nämlich wörtlich zu

  • ADHS
  • Bipolare Störung (Depression)
  • Schizophrenie
  • Unkontrolliertes Verhalten.

Wobei mich der letzte Ausdruck besonders fasziniert. Ich kann mir da so aufregende Bilder machen. Gerade von öffentlich bekannten Menschen aus der Politik.

Könnte es sein, dass Sie nach Lesen dieser News Ihr Vitamin D und Ihr tägliches Omega 3 ein wenig bereitwilliger schlucken?

Quelle: FASEBJ. 29,000-000(2015),www.fasebj.org

sowie News vom 27.02.2017

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