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habt ihr es gewusst 😉

das Merkel-Regime veranstaltet inszenierte „Bürgerdialoge“, in denen handverlesene Bürger Fragen stellen, die vorher in einem Workshop geprobt wurden, damit die Gottkanzlerin nicht in Schwierigkeiten gerät 🙂
gespielte Demokratie ,
wir werden nur noch alle verarscht,
die 60 Zuschauer wurden genauestens aus erlesen 😉

 

9,5 MRD für Niger

0 für Bauern

DEUTSCHLANDFUNK.DE
Bundeskanzlerin Merkel hat dem afrikanischen Staat Niger weitere Hilfen zugesagt. Nach einem Treffen mit Präsident Issoufou im Gästehaus der Bundesregierung im brandenburgischen Meseberg sagte Merkel, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit habe man die Zuwendungen bereits mehr als verdoppelt. Be…

 

Der Emir des arabischen Landes, Tamim bin Hamad al-Thani, sagte dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch Direktinvestitionen im Volumen von 15 Milliarden Dollar zu. Katar erklärte, das Emirat werde in diesem Volumen eine Reihe von Investitionen tätigen und Wirtschaftsprojekte finanzieren.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/08/16/tuerkische-zentralbank-schraenkt-devisen-tauschgeschaefte-ein/?

YouTube https://m.youtube.com/watch?v=g2P0ZbyVggM

 

COMPACT verteidigte unsere 1000-jährige Geschichte gegen die antideutschen Dogmen. In unserer Reihe COMPACT-Geschichte blicken wir zurück auf große Leistungen und Verdienste unseres Volkes – reichhaltig illustrierte Schmuckausgaben machen in ihrer optischen Pracht nicht nur Stolz, sondern auch sinnlich Lust, ein Deutscher zu sein.

In unserer aktuellen Ausgabe COMPACT-Geschichte Nummer vier „Der Krieg, der viele Väter hatte“ widmet sich der hochdekorierte Bundeswehr-General Gerd Schultze-Rhonhof der Vorgeschichte des großen Völkerschlachtens 1939 bis 1945. Man muss seine Thesen nicht teilen – aber man muss zugeben, dass er eine saubere Recherchearbeit in den Archiven gemacht und viele Belege liefert.

Hier können Sie Schultze-Rhonhofs Resümée aus „Der Krieg, der viele Väter hatte“ lesen. Es empfiehlt sich ein Abonnement der Reihe COMPACT-Geschichte: für nur 26,40 Euro pro Jahr können Sie sich etwas Gutes tun – das sind Lehrwerke auch für Kinder und Kindeskinder! Als nächstes Heft erscheint übrigens im November in der Reihe COMPACT-Geschichte: „Das Diktat. Der Schandvertrag von Versailles. Mit einem Essay von John Maynard Keynes“.

Auszug aus COMPACT-Geschichte Nummer 4:

Vom Polenfeldzug zum Weltkrieg
_ von Gerd Schultze-Rhonhof

Folgte Hitler 1939 einem Generalplan zur Eroberung der Weltherrschaft? War der Angriff am 1. September für ihn nur der erste Schritt zur Besetzung des gesamten eurasischen Kontinents? Viele Indizien sprechen dagegen.

Ein vieldiskutiertes Thema sind Hitlers Kriegspläne zu Beginn des Polenfeldzugs 1939. Die vorherrschende Historikermeinung in Deutschland geht davon aus, dass Hitler einen lang gehegten und seit 1933 vorbereiteten Langzeitplan für einen Eroberungs- und Vernichtungskrieg um den „Lebensraum im Osten“ hatte.

Die vorherrschende Geschichtsschreibung
Manche Historiker sprechen auch von einem Rassen- und Vernichtungskrieg. Diese Mehrheitsmeinung geht dahin, dass Hitler 1939 nicht vorrangig die Danzig-Frage regeln, die wirtschaftliche Abschnürung Ostpreußens durch Polen mit Hilfe einer Autobahn durch den Korridor beenden und das Los der in Polen drangsalierten Deutschen mildern wollte. Diese Mehrheit ist der Überzeugung, dass Adolf Hitler 1939 Polen erobern wollte, um zusätzlichen Lebensraum für Deutsche im Osten zu erschließen. Um dies zu belegen, verweisen die genannten Historiker zum Ersten auf das Buch Mein Kampf, in dem Hitler 1924 geschrieben hat, Deutschland brauche neuen Lebensraum im Osten, und sie führen zweitens an, dass Hitler dieses Motiv in seinen Reden wiederholt genannt und er drittens das so Angekündigte 1941 mit dem Russlandfeldzug in der Tat umgesetzt habe. So sei es von 1924 an und auch 1939 stets sein Plan gewesen, Deutschland nach Osten hin zu erweitern. Alle Ereignisse um Danzig und so weiter seien ihm dabei nur willkommene Vorwände gewesen. Das klingt zunächst plausibel. Ein solcher Generalplan zur Osteroberung oder gar zur Welteroberung ist allerdings als Dokument nicht überliefert. Er ist bisher nur eine Hypothese.

Es muss zu denken geben, dass Hitler sein Lebensraum-Programm zwischen Mein Kampf im Jahre 1924 und seiner im Hoßbach-Protokoll überlieferten Ansprache von 1937 bereits deutlich auf Österreich und die Tschechoslowakei reduziert hat. Beides war 1939 schon sozusagen erledigt. Auch die wirtschaftlichen Überlegungen, die Hitler 1924 zu seiner Lebensraum-Idee geführt haben, waren inzwischen durch den ausgedehnten und erfolgreichen Präferenzhandel mit 26 Export-Import-Partnerstaaten nicht mehr aktuell.

Die Gegentheorie
Hitler hatte 1924 zwar in seinem Buch Mein Kampf geschrieben, und später mehrfach wiederholt, dass Deutschland „Lebensraum im Osten“ gewinnen und mit deutschen Bauern besiedeln müsse, und er hatte 1941 mit der Eroberung der Ukraine und Weißrusslands auch so gehandelt, aber er hatte diese Absicht in seinen ersten Amtsjahren wohl aufgegeben und selbst zu Kriegsbeginn 1939 nicht mehr verfolgt. Für diese These steht eine Zahl schwerwiegender Indizien.
1. Adolf Hitler hat die Wehrmacht nicht für einen Krieg im Osten rüsten lassen. Es fehlten Winterbekleidung, Logistik, Fernbomber und vieles mehr. Wenn er den Kampf um den Lebensraum im Osten 1935 bis 1939 noch immer im Sinn gehabt hätte, hätte er die Wehrmacht entsprechend ausrüsten lassen.
2. Hitler hat im September 1938 im polnisch-tschechischen Streit um die Stadt Oderberg gegen den Anspruch des deutschen Auswärtigen Amts entschieden, dass die tschechische, aber zu Teilen auch deutsch und polnisch besiedelte Stadt von Polen annektiert werden darf. Seine Begründung gegenüber dem AA: „Wir können nicht um jede deutsche Stadt mit Polen streiten.“ Wenn Hitler Krieg mit Polen hätte haben wollen, um den Weg nach Osten freizubekommen, hätte er hier nicht nachgegeben.
3. Am 14. März 1939 hat der Ministerpräsident der gerade selbständig gewordenen Karpato-Ukraine, Augustin Woloschin, sein Land unter die Schutzherrschaft des Deutschen Reichs stellen lassen wollen. Adolf Hitler hatte den dementsprechenden Antrag abgelehnt. Wenn Hitler Anfang 1939 noch immer den Plan verfolgt hätte, die Ukraine einmal als Lebensraum im Osten zu erobern, hätte er die Schutzherrschaft über diesen Teil der Ukraine übernommen und damit quasi seinen Fuß in der Tür der Ukraine gehabt.
4. Im August 1939 im sogenannten Zollinspektorenstreit zwischen dem Freistaat Danzig und Polen stand es dicht vor einem von Polen begonnenen Krieg. Hitler hat den Senatspräsidenten von Danzig jedoch gedrängt, für Entspannung zu sorgen und „die Angelegenheit nicht noch mehr zu vergiften“. Hätte Hitler so kurz vor dem dann wenig später von ihm selbst eröffneten Krieg den Konflikt mit Polen haben wollen, statt weiter zu verhandeln, hätte er den Danziger Zollinspektorenstreit nur weiter schmoren lassen müssen. Polen hätte den Krieg dann wohl selbst, wie angedroht, begonnen. Wenn Hitler unbedingt Krieg mit Polen hätte haben wollen, um Lebensraum im Osten zu gewinnen, hätte er diese Chance sicherlich genutzt.
5. Hitler hatte im August 1939, nachdem er den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion in der Tasche hatte, den schon angesetzten Angriffsbeginn der Wehrmacht auf Polen drei Mal verschieben lassen – jedes Mal mit der Begründung vor der Wehrmachtsführung: „Ich brauche noch Zeit zum Verhandeln.“ Wenn Hitler unbedingt seinen Krieg um den Lebensraum im Osten hätte haben wollen, hätte er die Wehrmacht zum Angriff antreten lassen, nachdem sie ja bereits voll aufmarschiert war und ihm Josef Stalin die erforderliche Rückendeckung dazu vertraglich zugesichert hatte.
6. Den ganzen August 1939 über liefen in Nürnberg und Berlin die Vorbereitungen für den nächsten Reichsparteitag, der ab dem 2. September in Nürnberg abgehalten werden sollte. Der Parteitag wurde erst sechs Tage vor Kriegsausbruch vertagt. Hitler hätte die Vorbereitungen für diese Großveranstaltung auf höchster politischer Ebene nicht auf vollen Touren und mit so viel Aufwand laufen lassen, wenn er damit gerechnet oder gar gewusst hätte, dass sie nicht stattfinden würde. Wenn der Polenfeldzug Teil eines lang gehegten Plans gewesen wäre, hätte Hitler den Reichsparteitag für 1939 lange vorher anderweitig terminiert. So ist eher zu unterstellen, dass Hitler damit gerechnet hat, dass er sich auf dem Parteitag mit einem Verhandlungserfolg um Danzig brüsten könne.
7. Am zweiten Tag des Polenfeldzugs hat Hitler der englischen Regierung den Rückzug der deutschen Truppen aus Polen und Entschädigung für alle bis dahin entstandenen Kriegsschäden an Polen angeboten, wenn London dafür in Warschau die Rückkehr Danzigs in das Deutsche Reich und eine exterritoriale Verkehrsverbindung vom Reichsgebiet nach Ostpreußen vermitteln würde. Hätte Hitler ganz Polen als deutschen Lebensraum erobern wollen, hätte er ein solches Angebot während des überaus erfolgreichen Feldzugbeginns nicht übermitteln lassen.
8. Nach dem siegreichen Polenfeldzug hat Hitler der englischen und der französischen Regierung Frieden angeboten. Zum Angebot gehörte die Räumung Polens durch die Wehrmacht, bis auf Danzig und den Korridor. Hätte Hitler Polen als Lebensraum im Osten haben wollen, hätte er dieses Angebot nicht gemacht.
9. Hitler hatte 1939 kein Konzept für die Eroberung eines Lebensraums im Osten. Er wusste – das geht aus Gesprächsaufzeichnungen hervor – während des Polenfeldzugs noch nicht, was er nach einem Sieg mit Polen anfangen sollte. Hätte Hitler 1939 noch immer vorgehabt, Lebensraum im Osten zu erobern, dann hätte er ein Konzept für das besiegte Polen parat gehabt.
10. 1940 hat Hitler in vertraglicher Absprache mit Stalin die vor etwa 200 Jahren in der Ukraine angesiedelten deutschen Bauern in den Warthegau, also an den Rand des Deutschen Reichs, umsiedeln lassen. Wenn er zu der Zeit noch immer deutsche Bauern in der Ukraine hätte ansiedeln wollen – wie in $Mein Kampf$ beschrieben – hätte er nicht das Gegenteil getan und die deutschen Bauern aus der Ukraine „heim ins Reich“ geholt.
11. Nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug hat Hitler die Panzer- und die Munitionsproduktion um ein Drittel zurückfahren lassen. Wenn er zu der Zeit an eine Fortsetzung des Krieges gegen die Sowjetunion gedacht hätte, um Lebensraum im Osten zu erobern, hätte er diese Reduzierung der Rüstung sicherlich nicht angeordnet.
12. Nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug hat Hitler 35 deutsche Heeresdivisionen auflösen oder kadern lassen. Wenn er zu der Zeit an eine Fortsetzung des Krieges gegen die Sowjetunion gedacht hätte, hätte er das sicher nicht veranlasst.
13. Im Jahr 1945 erbeuteten die Sieger alle deutschen Akten und Archive und werteten sie unverzüglich nach Belastungsmaterial gegen die Reichsregierung und die Wehrmachtsführung aus. Im Nürnberger Prozess konnte trotzdem kein einziges Dokument vorgelegt werden, das auf einen deutschen Vorkriegsplan zur Eroberung Polens, der Ukraine oder Russlands hingewiesen hat. Hätte Hitler vor Kriegsausbruch geplant, Polen als Erweiterung des Lebensraums für Deutschland zu erobern, so hätten die Sieger nach dem Kriege sicherlich Akten hierzu präsentieren können.

Das sind 13 Sachverhalte, die dagegen sprechen, dass Hitler 1939 und 1940 noch immer vorhatte, Lebensraum in Osten zu erobern, auch wenn die eingangs erwähnten drei Sachverhalte – Mein Kampf, seine Reden und der spätere Angriff auf die Sowjetunion dafür sprechen, dass er den Germanenzug nach Osten 1939 und 1940 immer noch beabsichtigte. Ein Wissenschaftler bewertet alle Sachverhalte, die er kennt, und nicht nur die, die seine Thesen stützen. Dem Leser ist die Bewertung selbst überlassen.

Herzlich,
Ihre COMPACT-Redaktion

„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“ Dieser Satz Joschka Fischers liegt schon etwas länger zurück, zeigt aber das Dilemma im Umgang mit unseren Helden. Jan von Flocken kennt diese Befindlichkeiten nicht. Im Gegenteil, Fischers Satz lässt von Flocken zur Höchstform auflaufen: „Was der Staat und seine besoldeten Helfershelfer an Schulen, Universitäten, Instituten, Medien etc. seit Jahrzehnten exekutieren: das Verschwinden unserer von Helden maßgeblich geprägten Vergangenheit im ewigen Orkus des Totschweigens – es soll ihnen nicht gelingen.“ Dieser Satz aus von Flockens Vorwort ist gleichsam Programm und Mission für vorliegenden Band. Herausgekommen ist wieder ein Lesevergnügen der besonderen Art. (zur Videovorstellung mit dem Autor) (zum Shop)

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Im Januar 2016 veröffentlichte das amerikanische „American College of Pediatricians“ eine Mitteilung, derzufolge die HPV-Impfung der verschiedenen Hersteller bei behandelten Mädchen und jungen Frauen vermehrt zu einem POF (premature ovarian failure), also einem vorzeitigen Funktionsverlust der Eierstöcke, führt, und dass dies unmittelbar auf die Impfung zurückzuführen ist. Dieser Funktionsverlust kann kurz nach der Impfung auftreten, aber auch noch Jahre danach:

https://naturheilt.com/blog/hpv-impfung-nebenwirkungen/

Je mehr Nebenwirkungen für die HPV-Impfung publik werden, desto unqualifizierter scheinen die Kritiken an den Impfkritikern zu werden!

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Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Unglaublich!!!

Bei der finanziellen Luxusversorgung von Pseudo-Flüchtlingen im deutschen Asylantenparadies ist es kein Wunder, dass diese 2016 fast 18 Milliarden Euro aus Deutschland in ihre Heimatländer überweisen konnten.

Quelle: https://www.welt.de/…/Anfrage-der-AfD-Fluechtlinge-ueberwie…

Und wir deutschen tuns querfinzieren, wir bekommen solche Angebote nicht

 

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bei uns

 

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17 (!) syrische AUGENZEUGEN aus duma, gestern in den haag: alle aus dem krankenhaus, in dem die von der Bundesregierung offiziell gesponserte islamisten-propaga

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Jugendbanden

Schwedens Schandfleck

Von Andreas Pigl

  • Kriminalität, Arbeitslosigkeit und soziale Segregation: In Rosengard hat der Wohlfahrtstaat versagt.
Stockholm/Göteborg. Mehr als 80 Autos haben maskierte Täter im Westen Schwedens in der Nacht zum Dienstag angezündet, so viele wie noch nie. Die meisten Autos wurden über 20 Standorte verteilt am Montagabend in Schwedens zweitgrößter Stadt Göteborg in Brand gesetzt.
Die Polizei geht weniger als vier Wochen vor den schwedischen Parlamentswahlen am 9. September von einer „koordinierten Aktion“ aus. Bisher konnten weder Verdächtigen noch ein handfestes Motiv ausgemacht werden, es sollen aber mehrere Leute in Verbindung mit den Autobränden, die vermutlich über die Sozialen Medien geplant wurden, identifiziert worden sein.

Das Anzünden von Autos ist in Schweden weit verbreitet. 

Allein in den Vororten der Hauptstadt Stockholm werden fast täglich Autos abgefackelt – mutmaßlich von sozial benachteiligten Jugendlichen.

2017 wurden im Land laut dem schwedischen Zivilschutz 1457 Autos absichtlich in Brand gesetzt2016 waren es 1641.

Dabei gilt Schweden als Musterbeispiel eines funktionierenden Wohlfahrtsstaats.
Doch das Land hat seit mehreren Jahren steigende Probleme mit verarmten Stadtvierteln, die von hohen Migrantenanteil und Bandenkonflikten geprägt sind.
Die Konflikte zwischen den Banden werden dabei immer öfter mit Waffengewalt gelöst.
 2017 wurden mehr als 300 Schießereien mit insgesamt 41 Todesopfern gezählt, ein rasanter Anstieg zu vergleichsweise noch 8 Opfern im Jahr 2006.

Die Schießereien sind aber nur ein kleiner Ausschnitt der Probleme, mit denen diese Viertel zu kämpfen haben.

Viele Menschen hier haben kaum mehr Kontakt zur Außenwelt und die Jugend, die hier heranwächst, droht zu einer verlorenen Generation zu werden. 

Wie konnte es passieren, dass sich im Musterland Schwedens solche Gebiete entwickelt haben?

Erbe des Millionenprogrammes

Die schwedische Polizei führt eine Liste von insgesamt 53 exponierten  Gegenden in Schweden, die eine besonders hohe Armuts- und Kriminalitätsrate aufweisen.

In diesen Gegenden gibt es starke Zeichen einer Parallelgesellschaft und auch die Arbeit der Polizei gestaltet sich schwierig.

„Wir haben mehrmals Angriffe auf Polizisten erlebt. Manchmal waren es Kinder, die die Polizisten mit Steinen bewarfen, aber manchmal auch eine größere Gruppe, die etwa Polizeiwägen angezündet haben“, erzählt Linda Staaf, Leiterin der Nationalen Operativen Abteilung (NOA) der schwedischen Polizei.

Teilweise wären Polizisten auch außerhalb des Dienstes angegriffen worden. In manchen dieser Gegenden sei die Polizei deshalb nie alleine unterwegs.

Das bekannteste Beispiel dieser „exponierten Gegenden“ ist das Problemviertel Rosengard in Malmö.

Errichtet wurde Rosengard – sowie auch der Großteil der anderen Problemviertel – in den 1960er und 70er Jahren im Zuge des „Millionenprogrammes“ der schwedischen Regierung.

Ziel war es, innerhalb von nur zehn Jahren eine Million neue Wohnungen zu bauen. 

Schweden erlebte in dieser Zeit einen noch nie dagewesenen Wirtschaftsaufschwung, der Arbeitskräfte aus der ganzen Welt ins Land lockte.

Viele von ihnen zogen in die neu errichteten und erschwinglichen Wohngegenden.

Das führte jedoch zu einer Abschottung vom Rest der schwedischen Gesellschaft.

Die einst modernen Plattenbauten des „Millionenprogrammes“ wurden seither vernachlässigt und sind heute stark verfallen.

Wer es sich leisten kann, zieht woanders hin. Übrig bleiben Problemviertel mit hoher Armutsquote und eine immer stärkere soziale Segregation. Ideale Voraussetzungen für Kriminalität und die Entwicklung einer Parallelgesellschaft.

„Nur die Spitze des Eisberges“

Manche dieser Viertel seien schon komplett unter die Kontrolle von Banden gefallen, erzählt Staaf. „Sie haben sogar eigene Banken geschaffen, zu denen die Leute gehen, wenn sie Geld brauchen. 

Selbst wenn Verbrechen geschehen, gehen sie anstatt zur Polizei zu den Banden, wo sie ihr eigenes System für Gerechtigkeit haben. 

Sie vertrauen ihnen mehr, weil sie sonst kaum Kontakt zur Außenwelt haben.“

Die Zahl der Bandenmitglieder schätzt die Polizei auf 5000.

Der Großteil von ihnen sei männlich und im Alter von 18 bis 25, maximal 30 Jahren. Aber auch Kinder von 5 bis 9 Jahren würden in ihr Geschäft eingebunden werden, etwa um Waffen und Drogen zu schmuggeln. 

Die Polizei versucht diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, indem sie vermehrt Präsenz zeigt und die sichtbare Kriminalität bekämpft. „Wir wollen ihnen zeigen, dass wir etwas unternehmen und dass sie sich auf uns verlassen können.“

Berichte in internationalen Medien führen die Kriminalität in diesen Vierteln Schwedens oft auf die Einwanderungswelle von 2015 zurück, als Schweden mehr als 160.000 Asylsuchende aufnahm – pro Kopf gesehen mehr als jedes andere europäische Land.

Doch aus der Erfahrung der Polizei hat sich die Situation seither nicht viel geändert. „Ein paar der neuen Migranten steigen zwar in diese kriminellen Netzwerke ein, werden dort aber nur ausgenützt. Der Großteil der an den Schießereien beteiligten ist in Schweden geboren. Diese Entwicklung gab es also schon lange vorher.“

Für ein Buch über die Gangszene hat der schwedische Journalist Joakim Palmkvist auch einige ihrer Mitglieder persönlich getroffen und versucht ihre Motive zu erforschen. „Die Arbeitslosigkeit in manchen Teilen Rosengards liegt weit über 90 Prozent. 

Wer hier aufwächst, sieht um sich herum nur Menschen in miserablen Verhältnissen“ sagt er. „Und dann sehen sie Kriminelle, die sich schöne Kleidung und Autos leisten können. Die Vorbilder für sie sind also eindeutig.“

Palmkvist kritisiert, dass die öffentliche Debatte über die Problemviertel sich nur auf repressive Lösungsansätze wie etwa mehr Polizei und strengere Waffengesetze beschränke. Sinnvoller fände er es, wenn man versuchen würde, die Lebensumstände der Menschen zu verbessern.

Die Idee des Folkhemmet

Der berühmte schwedische Wohlfahrtstaat habe in Hinblick auf die Problemviertel versagt, meint Maria Oskarson, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Göteborg. Gegründet wurde dieser auf der Idee des „Folkhemmet“ (zu deutsch „Volksheim“), die besagt, dass jeder Bürger die selbe staatlichen Leistungen erhalten sollte, unabhängig von Herkunft und sozialer Stellung. In den 90er Jahren wurden allerdings viele Reformen umgesetzt, die sich von dieser Idee wieder entfernten.

Neben einigen Kürzungen sei es vor allem privaten Anbietern erlaubt worden, früher exklusiv staatliche Leistungen etwa im Gesundheits-, Pflege oder Schulwesen anzubieten. 

Davon haben vor allem wohlhabendere Schweden Gebrauch gemacht. Während früher Schüler etwa nur die Schulen in ihren Gegenden besuchen konnten, wurde durch eine Reform die freie Schulwahl und auch die Eröffnung von Privatschulen erlaubt.

„Was Schulen betrifft, ist die Segregation schon sehr, sehr weit gegangen“ sagt Oskarson. „Einige prestigeträchtige Schulen verlangen, dass die Kinder schon bei Geburt angemeldet werden. Und auf der anderen Seite haben wir Schulen in den Problemvierteln mit sehr hohem Migrantenanteil und Lehrermangel.“

Die Qualität der Bildung hänge seitdem stark von der gewählten Schule ab. Davon, dass jeder Bürger dieselbe Leistung vom Staat erhalten würde, kann also nicht mehr die Rede sein, meint Oskarson. „Die Idee des Folkhemmet existiert zwar noch formell, aber sie wird in der Praxis nicht mehr umgesetzt“.

Keine Vorbilder

Einer der wenigen, der sich direkt in die Problemzonen in den schwedischen Städten begibt, ist der 28-jährige Magnus Linarsson, der vor drei Jahren für sein Lehramtsstudium nach Göteborg gezogen ist. Er arbeitet für die christliche Organisation „Dream Center“, die Jugendliche davon abhalten will, in die Kriminalität abzudriften.

Durch seine Arbeit kennt er bereits die Orte an denen sich viele der Jugendlichen aus problematischen Haushalten treffen würden. Etwa in den Parks oder auf dem Platz vor Nordstan, dem größten Einkaufszentrum der Stadt. „Die meisten von ihnen haben sehr schlimme Sachen erlebt. Einige haben erzählt, dass sie von ihren Vätern geschlagen werden oder dass sie schon seit sie zwölf sind Drogen nehmen. Sie hatten zwar Essen auf ihrem Tisch, aber ein wirklich schreckliches Leben.“

Die Organisation hat sich ein kleines Appartement gemietet, in dem sich die Jugendlichen regelmäßig treffen und gemeinsam essen.

Man wolle den Jugendlichen einen Rückzugsraum bieten, in dem sie sich sicher fühlen und offen reden können, sagt Magnus. Das größte Problem sieht er darin, dass die Jugendlichen in ihrem Umfeld keine positiven Vorbilder hätten, zu denen sie aufschauen könnten. 

Sobald er mit seinem Studium fertig ist, möchte er deshalb als Lehrer an einer der Schulen in den Problemvierteln anfangen, um den Kontakt zu den Jugendlichen aufrecht zu erhalten. „Natürlich mag ich mein Fach, aber die Kinder sind für mich der wichtigste Grund. Viele glauben, dass sich niemand für interessiert und ihre Lage aussichtslos ist. Ich möchte ihnen Hoffnung geben.“

Viel Geduld
Im September stehen in Schweden die nächsten Parlamentswahlen an. Die Problemviertel und die steigende Zahl an Schießereien werden dabei im Wahlkampf ganz oben auf der Agenda stehen. Im Jänner drohte Premier Stefan Löfven noch damit, das Militär in diese Gegenden zu schicken, um Ordnung zu schaffen. Eine langfristige Lösung bietet aber keine der Parteien an. 
„Wir müssen verstehen, dass es eine lange Zeit gebraucht hat, bis diese Gegenden zu dem wurden, was sie heute sind“, sagt Polizistin Staaf. „Und es wird lange dauern, bis wir sie wieder in die schwedische Gesellschaft integriert haben. Viele erwarten schnelle Lösungen, aber die gibt es nicht. Es wird viele Jahre und viel Geduld brauchen.“

Hopfen (Humulus) Hopfen entstammt in seiner Wildform wahrscheinlich den feuchten Bergtälern im vorderen Asien. Heute ist der Echte Hopfen (Humulus lupulus) in mehr als 50 Ländern zwischen dem 35. und 55. Breitengrad kultiviert und wird überwiegend für das Bierbrauen verwendet. Unter anderen Breitengraden kann er nicht mehr ausreifen. In Mitteleuropa ist der Wilde Hopfen nahezu […]

über Hopfen (Humulus) – eine alte Heilpflanze — das Erwachen der Valkyrjar

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