… gegen Rheumaschmerz

Basenpulver gegen Rheumaschmerz

03.09.2018

Einleuchtende Theorie, elegantes Experiment, fröhliches Ergebnis. Fröhlich wird der Mensch immer dann, wenn Schmerzen schwinden. Jeder von Ihnen kann ein Liedchen davon singen.

Hintergrund ist die Beobachtung, dass die normale „Westerndiät“, also unsere übliche kohlenhydratbasierte Ernährung einschließlich Mc Donalds zu einer schwachen, systemischen metabolischen Acidose führt. Heißt übersetzt: Der Mensch ist leicht sauer.

Stimmt. Gucken Sie mal in die Gesichter Ihrer Mitmenschen.

Genauso bekannt ist, dass ein Umschwenken auf sehr viel mehr Salat, Gemüse und Früchte das Blut, den Urin leicht alkalisch, basisch werden lässt.

Auch wusste man, dass viel Gemüse chronischen Rückenschmerz lindert. Tatsächlich führt ja chronische Entzündung bei Rheuma-Patienten zu nachweislich Säureüberschuss in den Gelenken selbst (Synovia).

Dies alles zusammengenommen, hat man 37 Patienten mit aktiven Rheuma, die selbstverständlich alle mit Tabletten behandelt wurden, 12 Wochen lang mit einem

Basenpulver

versehen. Hat Schmerzintensität gemessen (kann man), die Beweglichkeit der Patienten aufgezeichnet und zusätzlich den Endorphin-Spiegel im Serum bestimmt.

Schlichtes Basenpulver, also anheben des pH resultierte in

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserter Beweglichkeit
  • Höherem Endorphin-Spiegel

Erfreuliches Neben-Ergebnis natürlich, dass der Schmerzmittel-Konsum gesenkt werden konnte, allein durch

Basenpulver

Man höre und staune.

Dabei ist die Idee doch eigentlich einleuchtend.

Wieder einmal so eine Erkenntnis, dass die Natur – im Grunde Salat und Gemüse – die Pharmaindustrie – Schmerzmittel, auch Kortison – ersetzen kann. Und wenn man die Menschen zu vernünftigerem Essen nicht bewegen kann, nennt man das Ganze einfach „das Wunderpulver“ und erntet Akzeptanz.

 

Quelle: The Open Nutrition Journal, 2008, 2, 100-105.

 

Das Aminogramm

Artikel #974 vom 03.09.2018

Ein Juwel in der Hand des kundigen Arztes. Gibt tiefe Einsicht in den Hormonstatus, in das so entscheidende Immunsystem, in den Abgrund täglichen Stresses, zeigt an, ob Sie im Gleichgewicht leben.

Eingeführt in die Bedeutung der Aminosäuren hat mich der Hormonpapst Morton Grossman. Uni Los Angeles. Schon 1975 durfte ich dort per Luftfracht alle 22 Aminosäuren bei Degussa, Frankfurt bestellen. Interessiert hatte damals schon der Zusammenhang zwischen Aminosäuren und Hormonen. Es entstanden so typische Arbeiten wie „…gastrin release… by individual amino acids…“
Publiziert in Gastroenterology.

Das weltweit führende Fachorgan. Noch heute bin ich stolz, dass ich als erster und wohl immer noch einziger deutscher Arzt dort fünf Arbeiten akzeptiert bekommen habe. Denn Deutschland, Europa spielt in diesem elitären Fachorgan in der Regel keine Rolle.

Zurück in Deutschland hatte ich das Glück, in München ein exklusives Kleinlabor zu finden, welches mir das Aminogramm erstellte. Die Basis der Frohmedizin. Das jähe Erkennen, dass ohne ein perfektes Aminogramm Gesundheit, besser noch Gesundung einfach nicht möglich ist. Noch einmal: Unmöglich ist. Da können Sie mit EKG, Endoskopie, Kernspin, Operationen herumlaborieren, solange Sie wollen. Heilung ohne perfektes Aminogramm…. ist im Körper nicht möglich. Hat also nichts mit frommen Wünschen oder Hokuspokus zu tun. Pure Biochemie.

Heute werden Ihre Aminosäuren in Europas größtem Labor bestimmt. Über zwanzig. Wir wählen für Sie die elf wichtigsten aus (8 essentielle, 3 semi-essentielle). Auch hier haben wird das Privileg, online von diesem Labor bedient zu werden. Haben die Ergebnisse also schon Sekunden nach der Messung. Die Werte darf ich kritisch betrachten, zurückrufen, korrigieren usw. Ein, wie ich glaube, wirklich einzigartiges Privileg.

Sie profitieren. Wissen natürlich nichts von dieser aufwendigen Hintergrundarbeit.

Folgerichtig, in Kenntnis des oft katastrophalen Aminogrammes, haben wir uns um entsprechende Substitution bemüht. Das begann mit dem Eiweißpulver höchster biologischer Wertigkeit (bin heute noch stolz darauf), setzte sich fort über flüssige Aminosäuren in Ampullen, wobei hier die wahre Anstrengung dem Geschmack galt (Aminosäuren schmecken und riechen scheußlich), mündet in den 10 wichtigsten Aminosäuren in Pulverform und/oder den acht essentiellen als Presslinge. Leider recht groß. Schwer zu schlucken. Aber in der Wirkung kaum zu übertreffen.

Lange habe ich gebraucht (typisch für mich), bis ich kapiert habe, dass meine zähe kleine Frau, wann immer lange Steigungen mit dem Rade erklommen werden müssen, heimlich zwei Amino-flüssig-Ampullen hinunterkippt. Das Resultat ist jedes Mal recht überzeugend.
Das Wissen um diese stimulierende Wirkung existiert in Ost-Asien seit Jahrzehnten.

Und nachdem meine Laktose-Intoleranz recht plötzlich verschwunden ist nach Amino4u, 3×10, habe ich wieder etwas für Sie gelernt: Enzyme, auch diejenigen, die Ihnen fehlen, bestehen aus Aminosäuren. Bietet man dem Körper diese Grundstoffe, ist er gelegentlich (immer?) willens, Sie zu bedienen.

Ich glaube tatsächlich an dieses Grundprinzip: Wenn wir langsam praktisch alle Krankheiten mit Hilfe der Molekularmedizin, sagen wir, in den Griff bekommen, so steckt dahinter die Idee, dass der Körper sich schon selbst heilen würde. Wenn ihm nur die Grundbausteine für die Heilung, für das kompetente Immunsystem, für die Enzyme, zur Verfügung stünden.

Das wahre Geheimnis der Aminosäuren, des Aminogrammes.

Kleine, feine Beobachtung am Schluss: Wissen Sie, was Histamin-Intoleranz ist? Wer daran leidet, weiß. Etwas ganz scheußliches. Eine mögliche Abhilfe scheint Histidin, 1 bis 3g täglich zu sein. Hat jedenfalls in den letzten 2 Wochen 3 Patientinnen schlagartig geholfen. Sie glauben nicht, wie die strahlen.

Aminosäuren. Wo in der Schulmedizin tauchen die auf? Die wichtigsten Bausteine des menschlichen Körpers? Schulmedizin zäumt einfach das Pferd von der falschen Seite auf. Wir starten, wir beginnen mit der Biochemie. Und vertrauen auf die Selbstheilungskraft des Körpers, die dann (erst dann!) möglich wird.

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