immer schlanker und jünger. ..

Bitte bleiben Sie krank!

26.10.2018

Sie helfen damit unzähligen Menschen. Beispielsweise den Angestellten in der Pharmaindustrie. Schon einmal nachgedacht? Deshalb bemüht die sich ja durch gezielte Falschinformation (Vitamin E hilft nichts) genauso wie aktives Bemühen (Statine nützen Ihnen), Sie krank zu halten. Das sollten Sie ganz sachlich und neutral sehen. Ohne Schaum vor dem Mund. Jeder schaut halt, wo er bleibt. Das gilt für Sie auch.

Bevor ich obige Sätze hingeschrieben habe, habe ich mich selbstverständlich abgesichert. Ich bin viel kritischer und vorsichtiger, als Sie glauben. Frag ich Sie erstmal: Kennen Sie Froböse? Professor Doktor Ingo Froböse? Eines der letzten großen Vorbilder in meinem Leben.

Der war mal viele Jahre Deutschlands zweitbester Hundertmeter-Läufer und Zweihundertmeter-Läufer. War aber auch deutscher Vizemeister im Vierer-Bob. Ein hochsportlicher Mensch. Nun… das sind viele Leute in ihrer Jugend. Und dann werden sie fett und alt.

Nicht Froböse. Der wird immer schlanker und jünger. Eine unglaubliche Erscheinung. Gucken Sie mal auf www.ingo-froboese.de. Fotos.

Da strahlt Sie Mister Fitness, Mister ewige-Jugend mit blauen Augen an. Unglaublich.

Dass er über 30 Bücher geschrieben hat, versteht sich von selbst. Und was für Bücher. Derzeit ist er – einer von unendlich vielen Jobs – Chef der Sporthochschule Köln. Und hat dort kürzlich ein Interview gegeben, was ich Ihnen wörtlich zitieren möchte.

Jetzt wird´s spannend:

„Da muss ich erstmals ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Ich habe 2004 sehr intensiv an der Entstehung des neuen Präventionsgesetzes mitgewirkt. In der letzten Anhörung des Gesetzesentwurfs, im deutschen Bundestag, hat man mir gesagt: „Froböse, Du hast ganz hehre Ideen. Aber das Geld im Gesundheitstopf, 250 Milliarden Euro, ist verteilt. Und niemand hat Interesse daran, dass wir es anders verteilen. „Das war eine ganz klare Botschaft an mich. Diese Botschaft hat mir damals schon eine Sache ganz deutlich gemacht:

Offenbar gibt es kein Interesse daran, das Thema Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit im Sinne des Gemeinwohls voranzutreiben.

…. Es gibt kein Geld mehr, um die Gesundheits- und Präventionsforschung nennenswert zu fördern.

Das hängt auch damit zusammen, dass viele Industrien – wie beispielsweise die Pharmaindustrie – erst dann Geld verdienen, wenn die Gesundheit des Menschen nicht mehr  optimal ist. Sie hat also kein Interesse daran, dass unsere Gesellschaft fit und leistungsfähig bleibt.

„Wir müssen also – jeder für sich – selbst ran“

Der Mensch spricht klar. Spricht wahr. Auch hier eine Ausnahme in Deutschland. Ich muss Sie wirklich nicht an die täglichen verquasten Lügen unserer Politiker erinnern. Täglich.

Da gibt es also 250 Milliarden Euro. Da gibt es offenbar keinen Euro für Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit. Nun ja…. sieht man unseren Politikern ja auch an. Passt ja alles zusammen.

Entscheidend ist selbstverständlich die Quintessenz von Professor Froböse:

EIGENVERANTWORTUNG

 

Impressionen Evolutionäre Medizin und Gesundheit, Teil VIII

26.10.2018

Gast News Nr. 66

Fortsetzung von Teil VII (siehe News 25.10.2018)

20 Wochen ketogene Ernährung und Auswertung. Die KOLIBRI Studie, durchgeführt unter Leitung von Prof. Ulrike Kämmerer, Universitätsklinikum Würzburg. In dieser prospektiv-kontrollierten Studie wurden Patientinnen mit Brustkrebs verschiedenen Ernährungsformen ausgesetzt. Untersucht wurde Energie- und Proteinversorgung, BMI, Fett- und Muskelanteil, Stoffwechsel, sportliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität über Fragebögen abgefragt.

Die Kohlenhydratlimitierte Brustkrebs Interventionsstudie (eine Wortschöpfung von Ulrike Gonder) vergleicht drei Ernährungsformen:

Ketogene Ernährung. Sehr fettreich (mind. 80 % der Energie), kalorien- und eiweißbilanzierte, kohlenhydratarme Ernährungsform (20-50g KH täglich), durch welche der Fasten-Stoffwechsel limitiert wird.

LOGI-Ernährung, kennen Sie. Selten verarbeitetes Getreide und Süßigkeiten. Wenig Vollkornprodukte, Kartoffeln, Nudeln Reis. Häufig Milchprodukte, Eier, Fleisch, Fisch, Nüsse. Oft Obst und stärkefreies Gemüse. Mit 100-120g täglich deutlich mehr Kohlenhydrate.

DGE-Ernährung. Bedeute 60 % der Energie aus Kohlenhydraten. Mir wird bei der Vorstellung schon übel. Ca. 385g KH täglich.

Eine unvergleichbar umfangreiche Studie, mit 152 Teilnehmern, wovon 121 statistisch verwertbar die 20 Wochen Studienablauf absolvierten. Zu Beginn wurden übrigens 549 Teilnehmer kontaktiert. Was oftmals von Nicht-Wissenschaftlern ignoriert wird:

Der enorme Aufwand der betrieben werden muss, nur um statistische Signifikanz zu erreichen. Heißt, genug Probanden zu sammeln.

Ist also eine Ausnahmestudie. Es gibt bis dato nichts Vergleichbares in Europa.

Die Kernaussage der Studie, bei Brustkrebspatientinnen:

Mithilfe der Ketogenen Ernährung konnte die beste Kalorienzufuhr und Proteinversorgung erreicht werden.

Darüber hinaus:

„Die KETO-Patientinnen erreichten das beste Muskel/Fettverhältnis(…).

Hinsichtlich der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebensqualität konnten sich die Teilnehmerinnen aller drei Gruppen deutlich verbessern – die „leitungsfähigste“ Gruppe mit der höchsten ermittelten Lebensqualität war die KETO Gruppe trotz des größten Anteils an metastasierten Patientinnen.“.

Da die Studie noch nicht veröffentlicht ist, kann ich das PDF des Vortrages noch nicht an Interessierte verschicken. Ich bitte daher um Geduld.

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