Unser nächtlicher Zeitvertreib

Kennen Sie Schlafvertreibung?

05.11.2018

Bei Sonnenaufgang registriert Melanopsin im Auge: Licht! Schon sendet es über den Sehnerv Alarm zur master clock, diese wiederum funkt den Alarm weiter zur Zirbeldrüse und dort klingelt es dann zur großen Pause. Alle Enzyme schalten auf Stillstand, die für den letzten Umwandlungsschritt hin zum Melatonin verantwortlich sind. Solange weiter die Info „Licht!“ über die Augen bis zur Zirbeldrüse gefunkt wird, solange ist Pause mit der Produktion unseres Schlafhormons. Unser Schlafhormons Melatonin. Das aus Serotonin entsteht. Und das wiederum aus Tryptophan. Eiweiß! Natürlich kennen Sie sich hier längst aus.

Nun gab es bei der Entstehung des Lebens auf der Erde noch keine Smartphones und keine Fernseher. Und so konnte im Laufe der Evolution auch kein Sinnesorgan entwickelt werden, das elektrisches Flimmern von Sonnenlicht unterscheiden kann. Was dazu führt, dass unsere master clock glaubt, es sei hellerlichter Tag, solange wir auf einen Monitor schauen. Und sei es mitten in der Nacht.

Unser nächtlicher Zeitvertreib auf Facebook oder vor RTL ist also nichts anderes als Melatonin-Vertreibung. Und damit Schlaf-Vertreibung. Denn ist der Melatonin-Spiegel nachts zu niedrig, wird es schwierig mit dem Schlafen.

Deshalb: Licht aus. Oder zumindest: Schlafbrille an! Nur so können wir unser Melanopsin, unsere master clock und unsere Zirbeldrüse davon überzeugen, dass jetzt wirklich Nacht ist. Und damit Schluss mit der Produktionspause in Sachen Melatonin.

Gut schlafen können wir also, wenn die Melatoninproduktion funktioniert. Und die funktioniert, wenn das richtige Baumaterial vorhanden ist:

Das wichtigste Baumaterial für die Herstellung von Melatonin ist Tryptophan, eine Aminosäure. In vier Schritten wird es in Melatonin umgebaut. Nach dem zweiten Schritt entsteht zunächst Serotonin, der Stoff, der gute Laune verbreitet. Jeder der vier Umwandlungsschritte ist auf die richtigen Enzyme angewiesen. Sie können ihre Aufgabe jedoch nur vollbringen, wenn auch die passenden Wirkstoffe vorhanden sind: Vitamin B3, B6 und B12, Magnesium, Pantothensäure, alpha-Liponsäure, Betain und Folsäure. Fehlt auch nur ein Wirkstoff, kann noch so viel Tryptophan vorhanden sein, der Körper wird es nicht in Melatonin umwandeln können.

Solch spannende Lektüre finden Sie in den neuen SPIEGEL-Bestseller

Das schlaf gut buch

Falls Sie ein bisschen weiter denken und jetzt Angst um Deutschland bekommen – bald schläft mit Hilfe dieses Buches das ganze Land – darf ich Sie beruhigen. Guter Schlaf, wirklicher Tiefschlaf (selten genug) ist der wahre Urquell aller Energie. Ziel des schlaf gut buches ist also ein noch ausgeschlafeneres, fröhlicheres, energiegeladenes und erfolgreiches Land.
Wenn das nicht hochpolitisch ist…!

 

Nicht heilbar ist falsch

Artikel #983 vom 05.11.2018

Grundsätzlich. Wir sprechen hier von nicht heilbaren Krankheiten. Beispiele kennen Sie alle. Korrekt nämlich muss es heißen: „Von mir nicht heilbar“. Oder: „Durch die Universitätsmedizin nicht heilbar“.

Denn erstens gibt es unerwartete Spontanheilungen. Selbst bei AIDS. Und selbstverständlich bei Krebs. Hunderte von Fallbeispielen sind beschrieben. Außerdem gibt es diese sogenannten unheilbaren Krankheiten (machen Sie sich mal eine Liste) bei anderen Säugetieren nicht. Oder praktisch nicht. Und wenn dann ganze Völker beschrieben werden (News vom 15.09.2016)… dann bricht das Gebäude der heutigen Schulmedizin krachend zusammen.

Aber da muss man gar nicht so weit ausholen. Sie brauchen ja nur die mail des Tages lesen. Da geht es um eine Dame gesetzten Alters (also knapp älter als ich), sehr aktiv, die Brustkrebs bekommt. Leider auch gleichzeitig Metastasen an der Wirbelsäule. Prompt sind Wirbelkörper eingebrochen. Extrem schmerzhaft. Wirbelsäule operiert, und dann

  • 15 Bestrahlungen
  • Hormonersatztherapie
  • Mistel-Spritze
  • Biphosphonat Infusion (siehe News vom 20.11.2017).

Nach Aussage der Ärzte „sei der Krebs nicht heilbar“. Resultat: „Extreme Schwäche physisch und psychisch“ bei der Patientin. So der Ehemann.
Leider überzeugend die zwei Tumormarker:

  • CA 15-3 268,9 U/ml (normal bis 40 U/ml)
  • CEA 14,1 ng/ml (normal bis 4,7 ng/ml)

So kam die Dame zu mir. Begleitet von Hoffnungslosigkeit und depressiven Gedanken. Hätte wohl jeder von uns. Wohl verstanden: Völlig korrekt behandelt. Man hat sich wirklich Mühe gegeben, wenn ich allein an die Operation des Wirbelkörpers denke. Nur eben: Wir sind hier in der Universität. Korrekterweise heißt es hier: „Nicht heilbar“.

FOLGT FROHMEDIZIN: Dazu der Ehemann wörtlich:

„Ich war mit meiner an Brustkrebs erkrankten Frau vor 2 Jahren bei Ihnen. Nach Blutuntersuchung (Blutanalyse) und durch von Sie verordneten Behandlung von Lebens- und Essensumstellung sieht es heute so aus:

    • lt. Ultraschall kein Tumor mehr nachweisbar
    • Tumormarker CA 15-3: 20,3 U/ml (normal bis 40 U/ml)
    • CEA 0,9 ng/ml (normal bis 4,7 ng/ml)

HEISST ÜBERSETZT: Der Tumor sei nicht mehr nachweisbar (offenbar in Brust und Wirbelkörper). Die Tumormarker hätten sich völlig normalisiert.

Selbstverständlich ging es hier um

  • Ein kompetentes Immunsystem. Also Blutanalyse.
  • Bewegung. Kannte die Dame zum Glück.
  • In erster Linie aber um No carb.

Aber Sie wissen schon: Es gibt keine Anti-Krebskost. Habe soeben wieder die neuesten Leitlinien studiert. Alles Einbildung von uns (es gibt noch ein paar) Ärzten.

Den Patienten fragen? Kommt nicht in Frage!

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