seit März 18 kg abgenommen

Frau Professor und ihr Pantoprazol

25.11.2018

Professoren sind von Berufs wegen dafür da, anderen Menschen was beizubringen. Sie etwas zu lehren. Sie ein bisschen klüger zu machen. Ihnen vielleicht sogar bei der Lebensbewältigung zu helfen.

So eine Frau Professor schreibt mir soeben die mail des Tages. In ihrer hervorgehobenen Stellung kann sie es sich dabei durchaus erlauben,

    • ihren Gastroenterologen
    • und ihren Hausarzt

der klaren Lüge zu überführen. Oder sagen wir höflich: Der Unwissenheit. In Bayern gibt es dafür auch ein deutlicheres Wort.

Ich als kleiner Provinzarzt dürfte so etwas nicht tun. Deswegen lächle ich soeben und zitiere:

„Ich bin im März 2018 auf Ihre Bücher gestoßen, habe meine Ernährung umgestellt und seit März 18 kg abgenommen. Im Mai war ich bei Ihnen in der Praxis und habe inzwischen die NEM entsprechend Ihren Rezepten eingenommen. Morgen folgt das Nachmessen.

Mein SODBRENNEN, GLOBUSGEFÜHL und die MAGENPROBLEME sind verschwunden! Nachdem ich schon 3 Jahre lang Pantoprazol eingenommen hatte und sowohl der Gastroenterologe als auch mein Hausarzt mir ausdrücklich gesagt hatten, das habe NICHTS MIT DER ERNÄHRUNG ZU TUN und manche Menschen (Reflux-Patienten) müssten das eben für immer einnehmen, ist das unglaublich und wunderbar!

Anmerkung: Pantoprazol ist ein Säureblocker. Hemmt die Produktion der Magensäure. Habe ich lange Zeit für ein harmloses Mittel gehalten. Ist es natürlich nicht. Hab ich mich wieder mal geirrt.
Für diesen Gastroenterologen und diesen Hausarzt freilich gilt das Mittel offenbar immer noch als harmlos.

Ein paar Körper-Renovierungsarbeiten stehen noch an, aber ich möchte mich schon einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Ihr Ansatz hat bei mir zu einem ganz neuen Blick auf das Leben und der Gesundheit geführt. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über die verlorenen Kilos und darüber, endlich das Pantoprazol UND die Beschwerden los zu sein! Vielen Dank für Ihre ermutigenden Worte, Ihre Zugewandtheit und vor allem für Ihr enormes Wissen, das Sie mit uns teilen!“

Die Frau Professor guckt über den Tellerrand. Hat den „hüpfenden Punkt“ sehr gut verstanden: Hier ging es ja nicht nur um das Sodbrennen und die Magenprobleme, hier ging es ja nicht nur um den grundsätzlichen Verzicht auf Pharmamedikamente (mir inzwischen zur heiligen Pflicht geworden) sondern hier ging es, wie sie sehr richtig feststellt, um

    • einen ganz neuen Blick auf Gesundheit
    • und auf das Leben

nennt man ganzheitlichen Ansatz. Behandlung und Beseitigung nicht einzelner Krankheiten – die Idee, dass es viele verschiedene Krankheiten gäbe, ist sowieso absurd – sondern der „neue Blick auf das Leben“.

Wir sind eben nicht ausgeliefert. Wir sind eben nicht hilflos. Wir sind eben nicht Spielball bösartiger gesellschaftlicher Realitäten (ganze Ideologien leben davon) und eben auch nicht Spielball von 30.000 verschiedenen Krankheiten, die auf uns einstürmen, ob wir wollen oder nicht.

Wie sind eigenverantwortliche, von der Evolution ausgewählte, privilegierte, ausgesprochen lebenstüchtige, zähe, immunstarke Wesen, die sich gegen praktisch alle „Angriffe von außen“ wehren können. KÖNNEN!

Hilfreich selbstverständlich oft Hilfe von außen. Unterstützung durch den Mitmenschen. Bringt mich zur Grundidee: Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir leben mit, für und von dem Mitmenschen. Heißt hier ganz speziell: Selbstverständlich brauchen wie ab und zu den Fachmann, den Arzt, der FÜR SIE DA IST.

Das ist die Realität. Gerne könnten wir gemeinsam plaudern über den Unterschied zwischen Wunschdenken und Realität. Aber bitte vergessen Sie nie:

The world is what you think it is (Huna)

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