Die Evolution

Wir gehen zur Krankheit

07.12.2018

Unter den sicher 100 „Gesundheitsbüchern“ in meinen Regalen steht eines, das ich immer wieder, nun schon Jahre, aufschlage mit gemischten Gefühlen. Ein hochwissenschaftliches Werk verschiedener Autoren. Mitreissende Passagen, oft Aha-Erlebnisse, dann aber auch wieder Textpassagen, von denen ich mich mit Grausen abwende.

Nachdem ich aber immer wieder Diamanten darin aufstöbere, nachdem hier ohne Herumdrucksen auch von Liebe oder Selbstheilungskräften gesprochen wird (mit ausführlichen wissenschaftlichen Literaturzitaten), möchte ich den besonders Neugierigen von Ihnen das Büchlein eben doch ans Herz legen.

Ob Sie die Sprache vertragen, können Sie ganz leicht austesten. Ich zitiere einfach aus der Einleitung:

 

Die Evolution hat über Millionen von Jahren ein fehlerfreies, perfektes Endergebnis in Form des Homo sapiens hervorgebracht, der allerdings im 21. Jahrhundert keine „artgerechte Haltung“ mehr erfährt.

Unser Tagesablauf entspricht heute nicht mehr den Vorgaben der Evolution, sich gesund zu ernähren, sich ausreichend im Freien zu bewegen und für genügend Schlaf zu sorgen, speziell auch vor Mitternacht, damit der Körper das so wichtige Melatonin freisetzen kann.

Die zunehmende Entstehung – vor allem chronischer – Erkrankungen, ist eine zwangsläufige Folge…

Auf der psychischen Ebene gilt: Das Gefühl kommt nicht zu uns, sondern wir gehen zum Gefühl. Wir lächeln nicht nur, wenn wir glücklich sind, sondern wir werden auch glücklich, wenn wir lächeln. Alle Gefühle werden von uns bewusst oder unbewusst generiert.

Dies ist auch auf die körperliche Ebene zu übertragen: Die Krankheit kommt nicht zu uns, sondern wir gehen zur Krankheit. Wir haben dies meist durch einen Mangel an Achtsamkeit und Disziplin verursacht, z.B. im Hinblick auf Ernährung, Bewegung, Ruhe, Schlaf – ganz allgemein gesprochen durch die Art und Weise unserer Lebensführung.

Wenn wir jedoch  die volle Verantwortung für unsere aktuelle Situation übernehmen und auf allen drei Ebenen (Körper, Seele und Geist) die Reiz- und Mangelzustände analysieren und ausgleichen, dann kann eine vollständige Heilung selbst in schwersten Krankheitsfällen möglich sein.

Die explosionsartige Zunahme chronischer Erkrankungen mit äußerst geringer Heilungsquote, trotz Zunahme der medizinisch-technischen Möglichkeiten, zeigt, dass neue Wege der Behandlung gefunden werden müssen. Die derzeitigen Therapiekonzepte führen oft dazu, dass der Patient zum Pflegefall wird und die letzten Monate oder Jahre seines Lebens erheblich leidet.

 

Als solch einen kleinen Diamanten bezeichne ich den hübschen Satz: „Die Krankheit kommt nicht zu uns, sondern wir gehen zur Krankheit“. Ein komplettes Umdenken. Leuchtet aber jedem spontan ein.

Und dann das Heilsversprechen: Eigenverantwortung. Kommt dann noch ein bisschen Wissen dazu (Wissen, wie´s in diesem Büchlein vermittelt wird) hat man sein Leben, seine Gesundheit, sein Schicksal deutlich besser im Griff, als wenn man sich….

wie gewohnt, dem Facharzt, der Klinik ausliefert. Voller Vertrauen. Was ja ursprünglich auch ganz richtig war. Doch hatte das in der Regel eben nur mit Behandlung (aufopferungsvoll von Seiten des Krankenhaus-Personales!) und selten mit der Heilung zu tun.

Genau darum geht es in diesem Büchlein.

Quelle: „Elemente der Gesundheit“ 2012 Eigenverlag der Ulrich Volz GmbH, ISBN: 978-3-9814759-1-3

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