verkalkt?

Auch schon verkalkt?

16.12.2018

In frühen Jahren? Sie wissen, dass wir Kalkablagerungen z.B. an den Herzkranzgefäßen schon bei 18-jährigen finden. Ich hatte berichtet.
Dabei denken wir ja bei „verkalkt“ gleich mal ans Gehirn. Unser Gehirn. Diagnose natürlich leicht, wenn es bereits rieselt, wenn Sie frühmorgens auf dem Kopfkissen die Kalkhäufchen fortblasen dürfen…. sonst aber: Ich beruhige meine frühverkalkten (Gehirn) Patienten gar nicht mal so scherzhaft mit der Tatsache, dass man so das Leben doch sehr viel leichter erlebt. Es sogar schafft, die BILD-Zeitung zu lesen. Ohne sich aufzuregen.

Verkalken die Herzkranzgefäße, wird´s gefährlich. Wissen Sie. Verkalken die Blutgefäße insgesamt, kriegen Sie Bluthochdruck und Schlaganfall. Wissen Sie. Verkalken die Beinarterien, leiden Sie an der Schaufenster-Krankheit. Tut gemein weh, glauben Sie mir!

Kurz und gut: Lieber nicht. Lieber nicht verkalken. Sind wir uns einig? Falls Sie mit dem Kopf nicken, haben Sie verloren. Denn jede von mir vorgeschlagene Medizin ist, wie Sie wissen, Selbstheilung. Müssen Sie erledigen. Sie müssen etwas tun. Sie müssen sich aufraffen. Zum Beispiel zum täglichen Laufen.

Das wäre solch ein Ratschlag.

Für all die  vom Charakter etwas gemütlicheren unter Ihnen hätte ich freilich noch einen zweiten Vorschlag

  • nicht zu verkalken.
  • Kalk sogar wieder loszuwerden.

Der zweite Punkt klingt unerhört. In der deutschen Medizin nicht machbar. Gibt´s nicht. Nun ja: Die Wissenschaft weiß mehr. Sie kennen meinen Spruch. Nähern wir uns dem Problem Verkalkung in drei Stufen.

  • Vorbeugung. Verkalkung wird verhindert. Bewiesen in der Rotterdam-Studie mit 4.800 Probanden. Dort wurde gezeigt, dass Herzkreislauf-Erkrankungen wie auch das Todesrisiko dramatisch reduziert werden kann durch Vitamin K2 (News vom 11.04.2017).
  • Eine zweite, ähnliche Studie mit 1.600 Testpersonen zeigte, dass die Todesrate durch koronare Herzkrankheit (Verkalkung der Adern) umgekehrt proportional ist zur Einnahme von Vitamin K2.  Genauer: Das Todesrisiko sank jeweils um 9% bei zusätzlichen 10 μg Vitamin K2 pro Tag. Eindrucksvoll (Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009. 19 (7): 504)
  • Und jetzt kommt’s: In der sogenannten Knapen-Studie von 2015 wird gezeigt, dass Vitamin K2 die Arterienverkalkung verringert, reduziert. Es wird gezeigt, dass bereits verkalkte, verhärtete Adern innerhalb von 3 Jahren „weicher“ wurden, also kalklos wurden. In der Placebo-Gruppe stieg die Verkalkung in diesen 3 Jahren (natürlich) an. (Thromb Haemost. 2015. 113 (5): 1135)

Will ich gerne glauben. Wir kennen ja den Mechanismus: Vitamin K2 aktiviert sogenanntes Matrix-Gla-Protein, welches Kalzium binden kann und vom Blutgefäß (Innenseite) in den Knochen transportiert. Ein höchst erwünschter Prozess. Siehe (News vom 29.03.2015). Vitamin K2 scheint also Gefäße und Arterien wieder flexibel zu machen, den ursprünglichen Gesundheits-Zustand wieder herzustellen und so tatsächlich die Zeit zurückzudrehen.

Erinnern Sie sich? Wir sind so jung oder so alt wie unsere Blutgefäße. Eine schlichte Wahrheit.

PS: Seit wir Vitamin K2 messen können (erst kürzlich), lerne auch ich jeden Tag dazu. Insbesondere, wie schwierig es ist, den Wert wirklich anzuheben. Man braucht einfach sehr viel mehr. Und es gibt Präparate, die überhaupt nicht wirken (finden Sie auch bei Zink und Selen). Weiß man erst, wenn man misst.

Noch einmal: Messen!

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