Schweben?

Glaube

24.12.2018

Lassen Sie einmal für einen Moment das mit den Vitaminen, mit den Aminosäuren beiseite. Folgen Sie mir für ein paar Minuten in eine völlig andere Welt. In die Welt des Glaubens.

Jahrhunderte eine völlige Selbstverständlichkeit für jeden Europäer. Gläubig zu sein. Jahrtausende eine völlige Selbstverständlichkeit für alle Menschen außerhalb Europas. Gläubig zu sein.

Also die Welt voller Wunder, das zauberhafte Kunstwerk menschlicher Körper, die menschlichen Zellen, die magischen Kräfte Liebe, Hass, Zutrauen nicht zu erklären mit einem gewaltigen „Wuuuumps“, also dem Urknall (geht´s noch? Wie primitiv denn noch?), sondern das Unerklärliche auf einen Schöpfer zu beziehen.

Die haben damals auch anderes gelesen. So schickt mir eine dankbare Patientin (vormals Panik, Schlafstörung, Herzrasen, Depression; jetzt gesund) handschriftlich ein Zitat, das so wundervoll zu forever young passt:

Die auf den HERRN hoffen,
gewinnen neue Kraft:

  • Sie heben die Schwingen empor wie der Adler,
  • Sie laufen und ermatten nicht,
  • Sie gehen und ermüden nicht.
    Jes. 40,31

Erkennen Sie wieder. Stammt aus einem dicken Buch voller Sinnsprüche. Sinnsprüche übrigens, die für jede Gelegenheit und immer auch für das Gegenteil passen. Menschen haben eben gesammelt.
Nuuur:

Haben Sie es gelesen? Das Versprechen? Sie könnten laufen und würden nicht ermatten? Einen ganzen Marathon? 100 km? Ja du meine Güte…. dafür üben, trainieren Sie doch ständig. Leiden sich mehr oder weniger über die langen Strecken. Und hier steht das Versprechen

Sie würden nicht ermatten

oder mehr: Sie würden die Schwingen empor heben wie die Adler. Wenn ich´s nicht persönlich erlebt hätte. In Kanada. In Japan. In Hawaii. Wenn nicht die lange Zeit weltbeste Triathletin, Natascha Badmann, wörtlich das Gleiche erzählt hätte. Sich wie ein Adler über die Wettkampfstrecke erheben, von oben herab die armselige, kleine Ameise, die dort unten hechelt, keucht, schwitzt, zu belächeln und weiter zu schweben.

Schweben?

Der Adler nutzt die Kraft des Windes. Der muss sich gar nicht selbst anstrengen. Verstanden? Nennen wir Segeln im Aufwind. Die Kraft gibt es auch in Ihrem Leben.

Besonders hübsch, von Ihnen überlesen, das letzte Versprechen: „Sie gehen und ermüden nicht“. Am gleichen Tag schreibt mir eine Akademikerin, vormals 110 kg, jetzt 68 kg, wie sie in den letzten Monaten 1800 km gegangen sei. Ohne Ermüdung. Nordic Walking. Eine sensationelle Geschichte. Vielleicht ein andermal.

Und wie sollen alle diese Ausdauer-Wunderlichkeiten passieren? Wie soll man die „neue Kraft“ schöpfen?

In dem man auf den HERRN hofft. Steht hier.

Kurz nachdenken: Sie können nur auf jemand hoffen, dessen Existenz Sie als gesichert voraussetzen. Heißt also: Sie glauben bereits. Und damit hat der Mensch, hat jeder Mensch gewonnen.

Das Geheimnis dahinter? GEBORGENHEIT. Hatte ich Ihnen mehrfach erläutert. Das wahre Geheimnis immerwährender Gesundheit, Freiheit vom Krebs. Die Naturvölker kennen dieses Gefühl noch.

GEBORGENHEIT

Also: „Hier hast du meine Sorgen, schau, wie du damit zurechtkommst. Ich gehe jetzt getröstet ins Bett. Sorgenfrei“.

Dieses magische Gefühl „Geborgenheit“ kann jeder von Ihnen für Sekundenbruchteile, für einige Sekunden in sich fühlen. Wenn man sich ein bisschen vertieft. Ist leider schnell wieder weg.

Als Praktiker glaube ich tatsächlich, dass man heute nur im Kloster die Chance hätte, „ins Licht zu fallen“.

Wussten die alten Meditationsschulen alle.

Wenn der Muskel schreit…

Artikel #991 vom 24.12.2018

Muskelschmerzen kennen wir alle. Beispiel Muskelkater. Zusammen mit Muskelschwäche und Müdigkeit erlebt das jeder, der einmal 100 km gerannt ist. Oder einen sehr schnellen Marathon. Da ist man tagelang außer Gefecht.

Dumm nur, wenn man völlig erschöpfte, schmerzende Muskulatur der Beine verspürt, ohne dass man den Grund kennt. Und das schon über 10 Jahre. Der Herr war völlig verzweifelt, wie er sagte. War wohl schon bei „allen Ärzten“ in seiner großen Stadt. Natürlich bei Internisten, bei Orthopäden, bei Neurologen, bei Venenspezialisten. 10 Jahre lang. Und jetzt würde es seit einem Jahr immer schlimmer. Seit Wochen “permanent.“ Keine Kraft, schmerzende Beine.

Tatsächlich wurde alles an ihm durchprobiert, was gut und teuer ist. Fehlte eigentlich nur noch die Muskelbiopsie (es gibt da wirklich unangenehme autoimmune Krankheiten der Muskelzelle).

Was tut man in solchen Fällen? Man zieht sich zurück. Man weiß ja, dass die vielen Kollegen, die sich mit dem Problem beschäftigt haben, sich gut auskennen. Weiß auf Grund der eigenen Ausbildung, was da alles schon gemacht und ausgeschlossen wurde. Also zieht man sich zurück.

Wird Molekularmediziner. Macht eine Blutanalyse. Findet – eine wesentliche Hilfe – ein praktisch perfektes Aminogramm. Mit der kleinen Ausnahme Phenylalanin. Also Vorstufe von Dopamin. Das Wort kennen sie als Dopamin-Mangel vom Parkinson. Merkwürdig, dachte ich.

Aber findet natürlich auch andere Defizite wie Magnesium (Muskelsalz), wie Zink (Immunsystem), bestätigt eine bekannte Zöliakie usw.. Der Mensch hat eben Läuse und Flöhe… Sie kennen meinen Satz.

Also bekam der rätselhafte Herr ein Programm: Auffüllen. Laborwerte in Ordung bringen. Nicht darüber philosophieren, was wohl an seinen Schmerzen, seiner Kraftlosigkeit schuld sein könnte, sondern… erst einmal dem Körper die Möglichkeit geben, sich selbst zu heilen.

Und das tat er akribisch

  • Fühlt sich von Woche zu Woche „mit seiner Beinmuskulatur besser“
  • Konnte seinen natürlichen Bewegungsdrang (Radfahren, Wandern, Schwimmen, Golf) eher nachkommen
  • Und dann: „eine weitere Besserung war Woche für Woche spürbar und ich darf ihnen mein Glücksgefühl mitteilen, wonach ich mich erstmals nach ca. 4 Monaten problemfrei fühlte. Ich konnte es kaum glauben, dass dies nach so langer Leidenszeit möglich sei.“

Mitbekommen? Wie sich Molekularmedizin von normaler Medizin unterscheidet? Die vermutet, und sucht dann die Gründe für diese merkwürdige Muskelschwäche. Korrekt. So habt ich´s auch gelernt. Nur… wenn das zu keinem Ziel führt? Wenn der Patient zunehmend leidet?

Dann tun wir etwas Neues: Wir geben dem Körper die Chance, sich selbst zu heilen. So wie das jedes Reh ja auch tut, wenn es Beschwerden haben sollte. Und das tun wir unter der biochemischen Annahme, dass wesentlich für Heilung alle essentiellen Substanzen des Körpers seien.

Klingt logisch. Und? Hatte wieder mal Erfolg.

In einem, zugeben, auch mir noch heute rätselhaften Fall.

PS: Sie haben verstanden, dass ich ihnen hier ein nagelneues, ungewöhnliches, erfolgreiches Heilungsprinzip vorgestellt habe. Selbstverständlich auf jede mögliche Krankheit anwendbar.

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