„Unbesiegbarkeit“….

Der Nobelpreis – Lob und Tadel

Artikel .1003 vom 11.03.2019

Die Vergabe des Nobelpreises Medizin 2018 beschäftigt mich seit Wochen ganz außerordentlich. Sie haben längst verstanden, weshalb: Hier wird ein falscher Götze vom Sockel gestoßen. Hier werden Leitlinien als das entlarvt, was sie sind… Täuschung. Hier erfolgt gerade wieder einmal so ein Paradigmenwechsel.

Der Nobelpreis lässt die Drohmedizin links liegen und adelt die Frohmedizin. Erstmals. Und un-umkehrbar.

Als die zwei nobelwürdigen Kandidaten feststanden, twitterte die Nobeljury:

„Der Nobelpreis dieses Jahres ist ein Meilenstein in unserem Kampf gegen Krebs“.

Und in der Begründung formulierte das Nobelkomitee:

„Das einzigartige an diesem neuen Ansatz ist, dass die Therapie ins Immunsystem eingreift, anstatt direkt Krebszellen zu attackieren“.

Prompt folgte die Deutsche Krebsgesellschaft. Die bisher mit Haut und Haaren Chemotherapie und Bestrahlung verteidigt hat. Nichts wissen will von neuen Wegen wie zum Beispiel der Ketose. Und diese starr denkende Deutsche Krebsgesellschaft meint doch jetzt tatsächlich:

„Eine der großen Hoffnungsträgerinnen der Krebstherapie ist die Immun-Onkologie“.

Also der Einsatz des Immunsystems. Und eben nicht Chemotherapie und Bestrahlung wie bisher. Heißt übersetzt: Auch den Herrschaften waren längst Zweifel gekommen. Auch die können lesen und wissen, dass zum Beispiel beim malignen Melanom nach fünf Jahren 91% der Patienten gestorben sind. Trotz Operation, Chemotherapie, Bestrahlung. Eine entlarvende Zahl. 91%!

Und nun die so gerühmte neue Idee, basierend auf (Zitat):

„Die natürliche Abwehr des Menschen ist in der Lage, nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Krebszellen zu erkennen und anzugreifen“.

Und zu heilen. Wird bezeichnenderweise hier nicht aufgeführt. Heilung! Woher wir das wissen? Von jedem Säugetier auf dieser Welt – mit Ausnahme Mensch. Alle anderen kennen keinen aggressiven Krebs. Wissen auch von den meisten natürlich lebenden sogenannten „Naturvölkern“. Es gibt ja noch einige Hundert. Die erste Großstudie dazu aus dem Jahre 1910 (News vom 15.09.2016).

Die Natur hat uns also dieses ach so neue nobelpreiswürdige Prinzip längst vor die Nase gesetzt. Der verbohrte Schulmediziner hat´s nicht wahrgenommen. Wollte davon nichts wissen. Als Erfüllungsgehilfe (durchaus positiv gemeint!) der Pharmaindustrie. Hand in Hand mit ihr kannte er eben nur die Chemotherapie. Noch einmal: Das ist keine Kritik. Ich war ein solch Schulmediziner. Auch ich wusste es nicht besser.

Habe aber mein Denken als Arzt erweitert. Habe dazu gelernt. Habe die Augen aufgemacht. Habe Rehe und Schwäne angeguckt. Habe Albert Schweizer ernst genommen (News vom 22.05.2013) und habe eine

neue Medizin entdeckt.

Die Frohmedizin. 20 Jahre später mit dem wissenschaftlichen Schlagwort „Epigenetik“ beschrieben. Klingt eben seriöser.

ABER!

ABER!

Was wurde denn da mit dem Nobelpreis prämiiert? Ein typischer, enger, in meinen Augen falscher Ansatz mit dem freilich richtigen, glücklichen Hintergedanken. Der Hintergedanke steht oben: Das menschliche Immunsystem kann Krebs bekämpfen und, wie wir genau wissen, auch heilen.

Geforscht und prämiiert wurde etwas anderes. Da wurden Proteine entdeckt wie zum Beispiel CTLA-4, die das Immunsystem, die T-Lymphozyten an ihrer aktiven Krebszell-Erkennung behindern. Proteine, die verhindern, dass diese Abwehrzellen die Krebszellen zum Absterben bringen, töten.

Daraufhin wurden – natürlich – Pharmamedikamente entwickelt. Die diese Bremse neutralisieren. Die dadurch mithelfen, dass das Immunsystem seine gewünschte Wirkung auch wirklich entfalten kann.

Solch ein typisches Pharmamittel nennt sich Ipilimumab. Löst die „Bremse“ CTLA-4. Zugelassen zur Behandlung von metastasierendem Melanom.

Also wohl verstanden: Die Nobelpreisarbeiten haben nicht etwa das Immunsystem stark gemacht, sondern es belassen wie es ist. Wenn Sie wollen, beliebig schwach. Haben nur eine Bremse gelöst. So dass es dem – immer noch beliebig schwachen Immunsystem, nämlich Ihrem (bekommen Sie nie Schnupfen?) – erlaubt, schwächlich den Krebs zu bekämpfen. Das war die wesentliche Kritik.

Denn dieses Pharmamedikament, nobelpreisgewürdigt,

  • kann schwere Nebenwirkungen haben. Heißt auf Deutsch: Hat es.
  • hilft nur einem Teil der Patienten, bei anderen schlägt es nicht an.
  • hilft bisher nicht gegen die häufigsten Krebsformen Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs.
  • kostet. Ein Behandlungszyklus ein sechsstelliger Betrag.

Und was bringt´s? Was nützt es? Ganz konkret:

  • Todesrate nach fünf Jahren beim schwarzen Hautkrebs 91%. Mit Chemotherapie.
  • Ergänzt man Chemotherapie mit diesem neuen Mittel Ipilimumab, ist die Todesrate nach fünf Jahren nur noch 82%.
  • Die Überlebensrate nach fünf Jahren steigt also von 9% auf 18%. Immerhin. Trotzdem: Da wird man… demütig.

Bleiben wir bei den Nebenwirkungen, bleiben wir bei den hohen Kosten: Das menschliche Immunsystem kostet gar nichts. Das ist nämlich einfach da. Wird uns von der Natur gegeben. Wir hier im fränkischen Roth hatten die gleiche Idee wie das Nobelpreiskomitee, nur kamen wir von der anderen Seite:

  • Wir versuchen, das menschliche Immunsystem stärker zu machen, noch stärker. Unüberwindlich. So, dass Sie sagen können: Seit 10 Jahren bin ich nicht mehr krank.
  • Wir lösen also keine Bremse, sondern wir verstärken das Immunsystem. Konkret um den Faktor 5 – 6 (Zitat Professor Uhlenbruck).
  • Das schaffen wir durch Messung. Wir können das Immunsystem messen. Meines Wissens sind wir hier die ersten in Deutschland. Die – wiederum ganz konkret – das Aminogramm bestimmen.
  • Wissend, dass das menschliche Immunsystem ausschließlich (!!!) aus Eiweiß, aus diesen Aminosäuren besteht. Wir messen die, optimieren die.

Dass zur Aktivierung, zur Arbeit des Immunsystems selbstverständlich Vitamine und Co. gehören, das… wissen viele. Daran arbeiten viele, viele Ärzte und Praxen in Deutschland. Nur, noch einmal zum entscheidenden Punkt:

  • Die Basis ist das Aminogramm.

Erneut Kritik. Am Nobelpreis: Die bleiben bei ihrem Medikament stehen. Lösen eine Bremse eines (schwachen) Immunsystems. Nicht besonders berauschend. Wir gehen weiter. Wir gucken uns den Menschen als Gesamtkunstwerk an. Vergleichen ihn mit den übrigen Säugetieren auf dieser Erde:

  • Die Basis ist das Immunsystem. Die Basis ist die Optimierung der Blutanalyse. Geschieht täglich. Kennen Sie.
  • Darauf aber baut sich die epigenetische Trias: Bewegung, Ernährung, Denken.
  • Bewegung? Heißt Sauerstoff, heißt leben. Ernährung? Heißt Gift weglassen. Die üblichen 72% Müll (News vom 12.12.2016).
  • Und das Wichtigste: Stressabbau. Stress ist der stärkste Feind des Immunsystems (Prof. Pert). Die beste Formulierung zum Thema: Geborgenheit. Sich aufgehoben fühlen. Wie Ihnen das jeder Säugling unmittelbar vormacht.

Fazit: Erstmals, sogar von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt, eine neue, eine natürliche, die richtige Idee zur Bekämpfung von Krebs. Und damit selbstverständlich von praktisch allen anderen Krankheiten. Krebs ist ja nur ein Beispiel. Ist der König aller Krankheiten. Dieses neue Paradigma wurde typisch eng-wissenschaftlich mit neuen Pharmamedikamenten eingeleitet. Die Idee dahinter ist aber jedem sofort einsichtig:

Jede Heilung ist Selbstheilung. Und geschieht durch das Immunsystem. Wer damit umgehen kann, gewinnt.

Persönlich bin ich dem Nobel-Komitee unendlich dankbar für ihre Leistung 2018. Für die Prämiierung der richtigen Idee. Eine Idee, die jeden von Ihnen unmittelbar jeden Tag betrifft.

Endlich Frohmedizin.

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…dann passierte etwas Hochinteressantes.

11.03.2019

Hier geht es um das Gefühl der „Unbesiegbarkeit“. Hier geht es um pures Glück. Interessiert? Möchten Sie sich Einklinken? Denken Sie soeben: „Ach ja, bitte! Ich auch!“. Dann lesen Sie mit mir die mail von heute. Der Schreiber nennt dies „Ein kleines Lauferlebnis“:
Weshalb eigentlich hören Sie in der Medizin, hören Sie von uns Ärzten grundsätzlich nur Leid und Tränen? In der Regel nur Negatives? Drohungen? Warnungen? „Wenn Sie nicht sofort… dann…!“
Weshalb erzählen wir Ärzte Ihnen nichts von der anderen Möglichkeit des Seins: Dem Glück? Dem Gefühl der Unverwundbarkeit? Der Selbstsicherheit? Der Geborgenheit? Tja…
Also dann mal los. So etwas habe ich auch noch nie gehört oder gelesen:
„Heute war es über 10 Grad warm und windstill, also blieben Handschuhe, Mütze und Jacke beim sonntäglichen Lauf zu Hause. Nach dem ersten Anstieg ging´s im T-Shirt weiter. Dann oben auf dem Berg, strahlender Sonnenschein, Windstille, kein Mensch weit und breit. Sonne auf der Haut heißt Vitamin D, kalte Luft soll das körpereigene Cortisol stimulieren. Beides hochwillkommen. Hole ich mir, also T-Shirt auch aus (keine Angst, das war’s).

Dann passierte etwas Hochinteressantes:

Auf der Haut verspürte ich angenehme Kälteschauer, zu spüren bis in die obere Kopfhaut. Sobald ich anfange, etwas zu frieren, laufe ich schneller, mir wird wieder warm. Durch den Luftzug auf der Haut immer wieder kleine „Flash‘s“ der angenehmen Art. So geht das dann immer hin und her: Tempo, Hitze, etwas langsamer werden, leichtes Frieren, Flash, dadurch Motivation, Tempo, Hitze usw.

Fühle mich unbesiegbar, das Tempo ist ganz gut. So geht das 1,5 Stunden, das pure Glück. Verrückt: ich friere nicht mitten im Februar mit freiem Oberkörper durch den Wald. Jetzt, am Abend, bin ich immer noch „high“. Was auch immer da passiert ist, das probiere ich wieder.
Dieses Gefühl der „Unbesiegbarkeit“. Ein maximales Stimulanz für Ihr Immunsystem. In dem Moment nämlich sind Sie geborgen. Sind Sie angstfrei. Haben Sie den Alltag hinter sich gelassen. Lernen Sie etwas über das Lebensgefühl von Urvölkern.

Beim Lesen ganz plötzlich ein Bild vor meinen Augen: Da gab es in Erlangen einen Hochschullehrer, der bei Wind und Wetter, ganz besonders im Winter, am Stadtrand, im Walde joggte, bekleidet nur mit kurzer Hose und Schuhen. Manchmal mit Pudelmütze dazu.

Wir haben immer gelächelt. Jetzt ahne ich erstmals, weshalb der sich so „exponiert“ hat.

Pures Glück?

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