Das Leben schreibt Geschichten

 

Lächeln Sie mit

14.03.2019

Das Leben schreibt Geschichten, wie man sie schöner nicht erfinden könnte. Wissen Sie natürlich. Nur: Ich sitze hier an der Quelle. Geschichtlein bekomme ich täglich zugemailt. Und gluckse häufig vor Vergnügen. Darf ich Sie einmal teilhaben lassen?

Die Mail besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil dient der Einstimmung, der zweite dem Vergnügen. Nun, dann mal los:

  • Seit meinem Besuch bei Ihnen in Roth geht es mir immer noch täglich besser. Ich habe inzwischen meine Ernährung komplett umgestellt, wodurch sich mein Gewicht um 8kg reduziert hat, lese täglich Ihre News und Bücher, die ich inzwischen fast alle besitze und teilweise auch als Hörbuch für unterwegs heruntergeladen habe.

    Ich laufe jeden Tag mit meinem Hund mindestens zwei Stunden, inzwischen auch ohne Probleme und „schnaufe wie ein Pferd“ den Berg hinauf; das ging ja vor dem Besuch bei Ihnen gar nicht mehr. Ich kann wieder tief durchatmen und auch meine Gedanken sind viel klarer. Auch das oft „schwermütige“ und ängstliche ist endlich weg.

Soweit, so gut. Ist zwar wieder einmal ein Wunder, weil dieser Erfolg mit dem ungeheuer teuren, aufwendigen, bewundernswerten Gebäude der Schulmedizin nie und nimmer erreicht werden kann. Die Schulmedizin hat die Instrumente gar nicht. Aber lassen wir das. Kommen wir zum Vergnügen:

    • Mein Arzt meinte, das Cholesterin sei mit fast 200 aber sehr hoch, da müssten wir schnell handeln und stellte mir ein Rezept aus. Zu Hause lese ich „Statine“ und suche gleich in Ihren News alles darüber heraus. Also Rezept in den Müll, denn Omega-3 und Magnesium nehme ich ja jetzt genug zu mir 🙂
    • Bei der nächsten Kontrolle meinte der Doktor, das Cholesterin sei gut dank der Statine, nun auf 145. Stellte mir wieder ein Rezept aus und meinte bis zum nächsten Mal sei es dann noch niedriger…

Ich wollte keine Diskussionen, hab nicht gesagt, dass ich die gar nicht genommen habe und mir nur Omega-3, Magnesium und Laufen geholfen haben.

Aber vielleicht sage ich es ihm bei der nächsten Kontrolle doch…

Ich glaub, die verräts dem Doktor. Weil die völlig zurecht stolz auf sich ist. Weil dieser eine Mensch 5 Millionen Deutschen widersprochen hat: 5 Millionen glauben, unbedingt Statine nehmen zu müssen. Schlichter Unfug, wie hier bewiesen.

Bitte vergessen Sie nicht: “Hier“ heißt Wissenschaft. All diese Aussagen, all diese Rezepte beruhen auf kontrollierten, wissenschaftlichen Arbeiten. Die man einfach lesen müsste. Mit lesen meine ich meine Kollegen. Aber das Thema hatten wir ja schon (Prof. Dr. Antes, News vom 12.01.2009 ).

Die Mail enthält noch einen dritten Teil. Kürzer. Fröhlicher. Die Quint-Essenz, also der Sinn dieses ganzen Unternehmens:

  • „Ich bin ein komplett neuer Mensch und freue mich inzwischen positiv auf jeden neuen Morgen. Ich habe ein ganz anderes Lebensgefühl, mache mit Freude Sport und unternehme viel.“

Genau darum geht es. Es geht nicht um Eisenspeicher oder Cholesterin, es geht um die FREUDE, es geht um das positive Lebensgefühl. Hier wird schlicht und einfach das Ziel jeglicher Medizin definiert.

Ist uns ein bisschen aus dem Blickfeld gerutscht…

Vollblut

14.03.2019

Die Werte der Blutanalyse werden (fast) alle im Serum bestimmt. Heißt: Die roten Blutkörperchen werden abzentrifugiert, der Überstand, das Serum verwertet.

Natürlich könnte man Werte auch im Vollblut bestimmen. Bei den Mineralien wäre das sogar vorteilhaft, heißt es. In den roten Blutkörperchen seien höhere Konzentrationen von z.B. Magnesium oder Calcium, man könnte eine größere Menge Mineralien in der Blutprobe messen. Dadurch würde die Messung genauer.

Nur: Es fehlen die großen Vergleichsstudien. Praktisch die ganze Welt misst Blutwerte im Serum. Also sind fast alle Studien auf Serumwerte aufgebaut. Hier kennen wir uns aus, hier haben wir Vergleichswerte, hier sind wir zuhause.

Kann man von Vollblut nicht sagen.

Dennoch, aus gegebenen Anlass, ein Hinweis, wie ein Vergleich der beiden Methoden aussehen könnte. Gezeigt am Beispiel

 

Magnesium

 

Im Serum Normalbereich 0,7 bis 1,1 mmol/l.
Im Vollblut Normalbereich 1,3 bis 1,8 mmol/l.

 

Setzt natürlich voraus, dass die Annahme 1,3-1,8 mmol/l fundiert ist.  Bei Laborwerten, die ich nicht persönlich „gelebt“ habe, bin ich durchaus skeptisch bzw. kritisch.

Also entspricht für Magnesium:
Serum_(mmol/l)                                           Vollblut  (mmol/l)

 

0,7                                                                         1,3

0,8                                                                         1,425

0,9                                                                         1,55

1,0                                                                         1,675

1,1                                                                         1,8

 

Nehmen wir als Beispiel einen Magnesiumwert von 1,48 im Vollblut. Der ist nicht etwa hoch, sondern ausgesprochen tief, wie Sie an dieser Tabelle ablesen können. Denn Sie wissen: Für mich fängt das Leben ab 1,0 mmol/l (im Serum) an.

Für diese Erkenntnis, für dieses Wissen habe ich viele, viele Jahre gebraucht. Habe die Blutwerte von Tausenden Patienten mit ihrem Befinden, ihren Beschwerden verglichen.

Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass Magnesium-Mangelzustände wie Migräne, Tinnitus, Hörsturz, kalte Hände, nervöses Herz, Herzrhythmusstörungen, beherrscht  werden, in der Regel verschwinden ab 1,0 mmol/l.

Hieße im Vollblut also über 1,675 mmol/l.

Vielleicht habe ich dem Einen oder Anderen mit dieser Aufstellung geholfen.

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