Selen!

 

Die neue Evolution

10.04.2019

Perfekt formuliert von Daniel Lieberman. Im deutschen Fernsehen bekannt geworden als der US-Professor, der jeden Morgen barfuß „auf dem Vorfuß“ an seinen Arbeitsplatz rennt. In die Uni.

Der Ihnen schlicht und einfach die Lösung all Ihrer Probleme aufzeigt. All Ihrer gesundheitlichen Probleme. Wenn Sie ein bisschen durch diese News geschult sind, wissen Sie, dass dann auch Ihre seelischen Probleme mitgelöst werden. Vom täglichen Ärger bis zur Depression.

Lieberman hat eine ganz schlichte Idee. Damit man mitbekommt, wie schlicht, zählt er zunächst auf, was wir, was unsere Gesellschaft so alles für Unfug anstellt.
Zunächst der Unfug:
Ein Tsunami von Übergewicht und chronischen, überflüssigen Krankheiten und Behinderungen rast soeben über den ganzen Globus. Diese vermeidbaren Krankheiten heißen Krebs, Diabetes Typ II, Osteoporose, Herzkrankheit, Schlaganfall, Nierenerkrankung, Allergie, Demenz, Depression, Angst, Schlaflosigkeit usw. usw. Milliarden Menschen leiden außerdem an Kreuzweh, Plattfüßen, Sehnen-Entzündung im Fuß, Kurzsichtigkeit, Arthritis, Verstopfung, Säure-Reflux und nervösem Darm.
Und jetzt die Lösung:
Der Hauptgrund, weshalb wir diese vermeidbaren Krankheiten eben nicht vermeiden, ist die Tatsache, dass wir nicht über die menschliche Evolution nachdenken. (Kommentar: Hoffentlich meint er nicht nur uns Ärzte, sondern auch Sie: Lassen Sie uns die Schuld ein bisschen verteilen…).
Freilich versteht er unter Evolution nicht nur die biologische Evolution, wie sie Darwin beschrieben hat, sondern auch eine neue, die kulturelle Evolution, die wir selbst entwickeln und an unsere Kinder weiter geben.
„Diese neue, kulturelle Evolution umfasst ganz besonders unsere Ernährungsgewohnheiten und unsere körperliche Aktivität (die fehlende!). Die machen uns krank“.
Noch einmal ganz deutlich:
„Wir werden chronisch krank, weil wir tun, was die Evolution uns zwingt zu tun, aber unter äußeren Bedingungen, an welche unser Körper sich nicht adaptiert hat. Und dann geben wir das soeben erlernte Falsche weiter an unsere Kinder, die dann auch krank werden.
Wenn wir diesen tödlichen Kreislauf unterbrechen wollen, dann müssten wir lernen, uns selbst respektvoll und vernünftig, manchmal auch mit sanftem Druck dazu zu bringen,

    • ZU ESSEN WAS UNS GESUND ERHÄLT
    • UND DEUTLICH MEHR ZU BEWEGEN“

Das nämlich war der Grundgedanke der Evolution ursprünglich.

Quelle: Daniel Lieberman „The Story of the Human Body“ Seite X

PS: Wer über diese Zeilen nachdenkt, wird entweder schamrot (heute wieder nicht trainiert) oder blass vor Wut über die Pharmaindustrie und die von ihr abhängige Schulmedizin.

Täglich Selen!

09.04.2019

Selen war Hobby und wissenschaftlicher Lebensinhalt meines frühverstorbenen Cousins Professor Dr. Thilo-Körner. Dem ich nur zustimmen konnte, seit ich – Jahrzehnte her – Selen zum ersten Mal geschluckt habe. In größerer Menge. Und dann einen so unerwarteten, jähen, überwältigenden Zuwachs an Lebensenergie verspürte, dass damals – schäme mich heute noch – ein Küchentisch in seine Einzelteile zerfiel, als ich meiner Frau die Sache mit dem Selen „mitteilte“. Falls Sie verstehen, dass hier zwischenmenschliche Kommunikation gemeint war.

 

Erklärt hatte ich Ihnen das seinerzeit mit zwei Tatsachen:

 

Selen produziert T3. Das aktive Schilddrüsenhormon. Selen beseitigt lähmende Schwermetalle. Das Energielevel schießt in die Höhe.

 

Ein neuer Aufsatz über dieses Wundermetall von Frau Dr. rer. nat. Christine Reinecke bringt mich dazu, Ihnen „täglich Selen!“ erneut ans Herz zu legen.

 

Neu lerne ich, dass Selen (laut Studien) chemotherapie-bedingte Nebenwirkungen beim Krebspatienten deutlich abschwächt. Dass Selen also erheblich dazu beiträgt, die Lebensqualität von bedauernswerten Krebspatienten, die durch Chemotherapie vergiftet werden, anzuheben.

 

Mit Lebensqualität ist besonders die chronische Müdigkeit (Fatigue), aber auch Übelkeit, beschädigte Nieren- und Leberfunktion gemeint.

Das wird Sie weniger interessieren. Als Nicht-Krebspatienten. Einverstanden. Nachdem es bei Krebs häufig auch zur Anämie kommt, die man recht gut biochemisch erklären kann, wurde entdeckt, dass

 

Selen diese tumorbedingte Anämie stoppen kann. Dass Selen die roten Blutkörperchen vor oxidativen Schäden schützt.

 

Das interessiert auch den gesunden Menschen. Das interessiert ganz besonders den Sportler. Sportler nämlich leiden sehr häufig an Blutarmut. Besonders Ausdauersportler wie Marathonläufer. Eine ewige Krux: Je mehr man trainiert, desto weniger rotes Blut hat man, desto langsamer läuft man.

 

Also was nun? Durch Training wird man schneller, durch die unvermeidliche Anämie wird man langsamer.

 

Außer man lebt in Jamaika. Die Luft dort „stimuliert“ ganz außerordentlich die rote Blutbildung. Da werden Hämoglobin-Werte um die 19 g/dl erreicht (Sie haben 13 oder 14).

 

Wenn Sie also schon nicht in Jamaika trainieren, lieber Sportler, sollten Sie vielleicht an Selen denken.

 

Aber es geht noch weiter. In der großen Blutanalyse teile ich Ihnen zum Thema Selen regelmäßig mit: „So wichtig gegen Entzündung und Krebs“. Ein bisschen genauer:

 

    • Selen ist Bestandteil des Selenoprotein P, welches gezielt Schwermetalle bindet. Für Sie interessant Quecksilber (Fisch!).
      Ich esse sehr viel Fisch. Weiß selbstverständlich um die Giftigkeit. Habe aber immer genügend Selen im Körper, wasche die tägliche Quecksilberdosis wieder aus. Weshalb tun Sie es nicht auch?

 

    • Ein zentraler Entzündungsfaktor heißt NF-kB. Der wird durch Selen gehemmt. Heißt praktisch, dass Entzündungen reduziert werden.

 

    • Thema Immunsystem: Die so wichtigen T-Zellen, also Immunzellen, werden aktiviert durch den sogenannten Interleucin-Zwei-Rezeptor. Das kann aber nur in Abhängigkeit von Selen geschehen.
      Heißt übersetzt: Ohne Selen kein kompetentes Immunsystem.

 

    • Selen ist eine wesentliche Komponente der DNA-Reparatur. Beispielsweise repariert dieses Metall ein geschädigtes p53-Tumor-Supressor-Gen. Berühmt. Dieses p53 vernichtet Krebszellen durch Apoptose. Durch Selbstmord.
      So erreicht man sogar im Tumorgewebe selbst zumindest dauerhaften Wachstums-Stillstand. Ein ungeheures Versprechen.
      Noch einmal: Selen verschafft uns mehr Tumorsuppressor-Gene, die Krebszellen vernichten.

 

  • Berichtet wird sogar über eine direkte zytotoxische Wirkung von Selen gegen Krebszellen. Heißt: Selen tötet Krebszellen (Tumorzentrum München).

 

Sie merken schon: Es geht hier nicht um lustiges pi-pa-po wie mein persönliches Erleben, in der Einleitung geschildert, sondern hier geht es um handfeste, Lebensqualität entscheidende Tatsachen: Selen ist unbedingt notwendig für ein gesundes Immunsystem, Selen ist hochwirksam gegen Krebs.

Muss ich Ihnen, liebe Leserinnen, lieber Leser freilich nicht mehr erzählen. Wissen Sie längst aus „Geheimnis der Gesundheit“ oder aus den News, zum Beispiel (News „Eine Wunderpille gegen Krebs).

PS: Selen ist auch so ein Grund, der mich zu täglich 3,2 g Magnesium-Einnahme zwingt. Also zur künstlich erzeugten inneren Ruhe. Denn: Regelmäßig, praktisch immer messe ich bei Ihnen zu tiefe Selenspiegel. Sie verzichten also nicht nur auf Lebensqualität, sondern auch auf Gesundheit. Ihr wertvollstes Gut.

PS II: Zur Erinnerung: Anti-Krebswirkung ab 130 ng/ml. Mittelwert USA 160 ng/ml, Mittelwert Kanada 190 ng/ml, Mittelwert Guatemala (Mittelamerika) 240 ng/ml. Bei uns in Deutschland 70 bis 90 ng/ml. Kein Wunder….

PS III: Natürlich können Sie nichts dafür: Ist nun mal – genau wie Jod – in unseren Böden nicht mehr enthalten. Nur: Dieser so häufig von Ihnen geäußerte Satz: „Dafür kann ich nichts“ interessiert Ihren Körper leider überhaupt nicht.

Quelle: DER PRIVATARZT Feb. 2019, Seite 44

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s