die Produktion von Wundermolekülen

Ketose – kurz und knapp

13.04.2019

Brauchen Sie Motivation? Einen Anschubser? Haben auch Sie längst verstanden, dass ketogene Diät (was soll das Wort Diät! Hier geht es um gesunde Kost) ein Geheimnis birgt? Weit über die üblichen Gesundheitsvorschläge hinaus. Denn:

  • Ketose heißt nicht nur no carb.
  • Sondern zusätzlich die Produktion von Wundermolekülen, den Ketonkörpern.

Haben Sie verstanden. Wollen morgen damit anfangen (weshalb nicht heute?). Klappt aber nicht. Schon weil Sie sich nach drei Tagen schlecht fühlen. Stichwort craving. Heißhunger auf Süßes. Sie sind nun einmal zwar nicht Heroin- aber doch Zuckerabhängig. Über die Ähnlichkeit der Abhängigkeit von Kokain und Zucker hatten Sie hier ja schon lesen können. Wir unterschätzen das Thema Kohlenhydrate immer noch.

Die beste Kurzfassung, Sätze, die auch Ihnen den letzten Motivationskick geben könnten, habe ich gelesen von Prof. Dr. med. Enno Freye. Anästhesiologe, Intensivmediziner, Schmerztherapeut. Der meint:
„Und zu guter Letzt eine Empfehlung an alle diejenigen, die ihr Körperfett abschmelzen wollen (denn auch das fördert die Entzündung), gleichzeitig jedoch aktiv und körperlich fit bei niedrigem Entzündungsniveau ihres Körpers sein wollen:

Die ketogene Diät

Hierbei wird der übliche Kohlenhydratanteil zu 70% durch die guten Fette und den fetten Fisch ersetzt. Die Zeit des Umstiegs kann durch ein zeitliches Fastenfenster (täglich ab 18.00 Uhr bis zum nächsten Morgen 10.00 Uhr – das Abnehmen im Schlaf!) erleichtert werden.
Das Prinzip liegt in der aus den Nahrungsfetten in der Leber entstehenden sog. Ketonkörpern (=beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat), die insbesondere von der Nerven- und Muskelzelle zur Deckung des Energiebedarfs anstatt der Glukose herangezogen werden.
Der Vorteil besteht in der bei einer üblichen Glukoseverstoffwechslung entstehenden Vermeidung von aggressiven Sauerstoffradikalen. Diese werden bei der Fettverwertung nicht produziert (!) und wegen der höheren Energiedichte der Fette tritt langfristig auch kein Hunger auf.“
Wir merken uns: Sowohl Nervenzellen, also Gehirn, Rückenmark, die Nerven selbst wie auch die Muskelzellen, also das größte Organ Ihres Körpers, kann sich statt von Zucker von etwas anderem ernähren. Von Ketonkörpern. Mit einem entscheidenden Vorteil:

  • Sie vermeiden das übliche auf und ab von Insulin. Die Zuckerschwankungen. Den typischen Heißhunger.
  • Sie erreichen langfristig sogar „Hungerfreiheit“. Man isst einfach weniger. Finde ich sensationell.
  • Und man vermeidet freie Radikale. Genau darum geht es ja im weitesten Sinne bei jeder Erkrankung. Genau deshalb schlucken wir ja Antioxidantien.
  • Und genau diese freien Radikale (denken Sie an Röntgenstrahlung, an Radioaktivität) beleidigen ja ganz besonders Ihre Mitochondrien. Resultat? Krebs.

So viel zum längst bekannten Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs. Wusste schon der Nobelpreisträger Warburg.

Quelle: Professor Dr. Freye, Nutrition-Press, Nr. 10, Mai 2017, Seite 43

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