Lebensfreude

Vom Wesentlichen

20.05.2019

Heute geht es einmal nicht um korrekte Kost und Blutanalyse, sondern um das wirklich Wesentliche:

  • Lebensenergie
  • Lebensfreude
  • Souveränität
  • Gelassenheit

Von Lebensenergie und Lebensfreude habe ich auf der Universität gar nichts gelernt. Gab es da nicht. Medizin hatte in dieser Institution immer nur mit Krankheit, Schmerz, Leid und Tod zu tun.

Je länger ich Arzt bin, je mehr Wege der Heilung ich begleiten darf, desto sicherer weiß ich heute: Wir regenerieren nicht durch Training, sondern durch Freude. Wir heilen auch nicht durch quälende Diäten, spaßbefreiten Sport, Meditation mit eingeschlafenen derrière, sondern durch…Lebensfreude!

Woher nehmen?

Schlicht und simpel: Laufen Sie mal eine Stunde durch den Wald. Besser noch: rennen Sie. So richtig. Wenn Sie dabei noch keine Lebensfreude spüren, kommt die mit Sicherheit anschließend unter der Dusche. Anschließend beim Eiweißshake mit etwas Obst. Das ist Frohmedizin.

Frohmedizin ist eine wirklich neue Perspektive. Sobald wir sie verstanden haben, gewinnen wir Gesundheit. Damit auch Gelassenheit.

Souveränität und Gelassenheit, das sind beneidenswerte Eigenschaften. Kennen Sie. Es gibt sie ja auch wirklich, diese Menschen, die Sie niemals mit einem gequälten Lächeln begrüßen und sich sofort wieder abwenden, sondern…die sichtbar über der Sache stehen. Abstand haben. Sich Zeit nehmen. Souveräne Menschen.

Diese Haltung ist ein Ziel. Ein Lebensziel. Stellen Sie sich vor: Wenn Sie mit dieser Haltung nicht nur für eine Stunde, sondern jeden Tag, das ganze Leben lang reagieren und agieren könnten. Zu Hause, wenn Sie mit drei, vier oder fünf Kindern souverän und mit innerer Ruhe umgehen könnten. Denken Sie mal an die Seelen der Kinder. Die merken sich das, wenn sie „kurz abgefertigt“ werden. Kinder wollen Zuwendung. Erwachsene übrigens auch: die Kollegen, die Kunden. Souveränität und Gelassenheit – das Leben wäre leichter für alle.

Nur: Wie werden wir so? Ich habe lange darüber nachgedacht. Bin dabei ganz am Anfang gelandet. Beim Frühmenschen, dem Vielläufer. Fakt ist: Wir sind die Menschen, die wir heute sind, weil wir im Laufe der Evolution so viel herumgelaufen sind. In aufrechter Haltung. Mit starkem Rückgrat. Jeden Tag sind wir Marathon gelaufen. Das hat uns zum Menschen gemacht.

Souveräne Haltung, gelassene Ausdauer – das war mal ganz normal. Wie kommen wir nun dahin zurück? Ich meine: indem wir laufen!

Denn laufen, besonders meditatives Laufen (siehe Buch: „Laufend gesund“) befreit den Geist von quälenden Gedanken, befreit Ihren Körper von quälenden Verspannungen (Kreuzweh) und lässt Hormone wie Testosteron und Serotonin ansteigen. Dies führt dann zwangsläufig zu mehr Gelassenheit und Souveränität.

Wir laufen aus so ganz anderen, in Wahrheit himmlischen Gründen.

Quelle: „der strunz – kalender 2020“, S. 21, 22. Erscheint 27.05.2019

 

Gedanken zu Auto-immun

Artikel .1014 vom 20.05.2019

Auto-immun-Krankheiten kennen Sie. Beispiele sind Rheuma, Hashimoto, Lupus, Multiple Sklerose. Das Immunsystem des Menschen richtet sich gegen den Menschen selbst. Wenn man sich da einfühlt, wird man ziemlich traurig. Denn: Was soll man dagegen tun?

Schulmedizin handelt folgerichtig. Man unterdrückt. So wie man Diabetes unterdrückt, Bluthochdruck unterdrückt, so versucht man auch hier die Reaktion selbst, die Entzündung zu unterdrücken:

  • mit Kortison
  • mit Methotrexat (MTX)
  • mit Immunsuppressiva

Eine typische Auswahl. Man geht nämlich – ganz entscheidend – von der irrigen Vorstellung aus,

das gesamte Immunsystem

sei falsch gepolt. Würde sich gegen den Körper selbst richten. Dass diese Vorstellung Unfug ist, versteht jeder, wenn er ein kleines bisschen nachdenkt: Denn wäre dem so, wäre der Mensch tot. Ziemlich schlagartig.

  • Heute darf ich so reden. Heute darf ich Ihnen meine Gedanken dazu mitteilen. Denn heute ist 2019. Der Nobelpreis Medizin 2018 hat ja hervorgehoben, dass Gesundheit – selbst bei Krebs – einzig und allein vom Immunsystem abhängt.

Deswegen kann – so meine Gedanken seit 30 Jahren – bei Auto-Immun-Krankheiten nicht das gesamte Immunsystem befallen sein. Nehmen Sie einfach Hashimoto:

Auto-immun-entzündliche Erkrankung der Schilddrüse. Aber eben der Schilddrüse. Nicht des großen Zehs, nicht der Milz, nicht des Auges.

Heißt: Es ist eben nicht das gesamte menschliche Immunsystem fehlgeleitet. Dann darf man zurecht die Frage stellen:

Weshalb Immunsuppressiva?

Die unterscheiden nicht. Die unterdrücken das gesamte Immunsystem. Nicht nur die auto-immunen Zellen der Schilddrüse. Wann immer sich einer von Ihnen vorstellt mit Rheuma oder Multipler Sklerose, der dann meist in der Universitätsklinik Immunsuppressiva bekommen hat, werde ich… ganz traurig.

Denn die Idee ist … krumm. Nur – wie soll ich den kritisch beraten? Der glaubt natürlich der Klinik.

Kurz und gut: Auto-immun-Krankheiten betreffen nur einen Teil, einen kleinen Teil des Immunsystems. Vielleicht 5%? Vielleicht 10%? Und wir als positive Denker beschäftigen uns mit den restlichen 90%. Versuchen die so stark wie möglich zu machen. Heißt 5- bis 6-mal stärker (Zitat Prof.Uhlenbruck), ein generelles Therapieprinzip meiner Praxis. Wissen Sie, was dann passiert?

Der kranke Anteil (des Menschen) wird im Verhältnis kleiner. Der gute starke überwiegt. Mal seh´n, pflege ich zu formulieren, was dann noch von Ihrem Leid übrig bleibt. Ob Sie es überhaupt noch bemerken usw.

Dazu kleine Rechnung: Auto-immun befallen seien 5% des gesamten Immunsystems. Bleiben 95% gesund. Machen wir das gesamte Immunsystem 5-mal stärker, resultieren dann 25% Auto-immun, aber 475% gesundes Immunsystem. Können Sie ja auch in Gramm ausdrücken.

Ein Erklärungsversuch. Ein hochwirksames Bild, was einen Ingenieur eher nicht überzeugt. Aber: Wirksamkeit in der Praxis bewiesen (News vom 07.12.2016News vom 31.12.2012)

Wissen Sie, weshalb die Schulmedizin das nicht nachvollziehen kann? Weil sie das Immunsystem heute noch nicht messen kann. Zwar einzelne Immunzellen, aber nicht „das System“.
Weil sie mit dem Aminogramm nicht umgehen kann. Manch einer von Ihnen ahnt ja, wie weit wir hier sind hier in Roth, Mittelfranken. Und welchen Aufwind wir bekommen haben durch den

Nobelpreis Medizin 2018

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