enen individuellen Ernährungsplan.e

Noch so ein Segen

23.05.2019

Kürzlich hatte ich Ihnen die NEUE DEUTSCHE KETO-BIBEL, den „Keto-Kompass“ vorgestellt. Verfasst von vier Damen (News vom 21.01.2019). Neben der bekannten Ulrike Gonder war mir darunter eine Praktikerin aufgefallen. Eine Mathematik-Liebhaberin. Diplomiert mit einer biochemischen Arbeit. Ich spreche von Marina Lommel.
Die Dame hat noch etwas anderes außerordentliches geschaffen. Eine App. Nennt sich „foodpunk.de“

  • Enthält inen individuellen Ernährungsplan.e
  • Enthält viele, viele Rezepte, alle für Sie individuell berechnet.
  • Nachdem Sie in einem Fragebogen Ihr Ziel angegeben haben.

Das beginnt mit einem „30 Tage Kickstart“. In diesem Monat wird der Körper zu einer FETTVERBRENNUNGSMASCHINE!

Anschließend erhalten Sie jeden Monat neue Rezeptideen, und Ernährungsexperten berechnen Ihren individuellen Ernährungsplan monatlich neu auf möglicherweise veränderte Werte und Ziele.

Endlich! Endlich einmal Praxis! Und zwar auf Sie persönlich zugeschnitten.

Sie wissen, dass ich das nicht biete. Auch nicht bieten kann. Meine Rezeptbücher sind allgemein gehalten. Passen dann eben auch nicht für jeden.

Besonders hübsch das Motto, gereift im Gehirn der jungen, tüchtigen Dame:

  • EAT CLEAN.
  • BURN THE FAT
  • BOOST THE BRAIN

Bemerkenswert. Der Coach in der Hosentasche. Auf Ihrem Handy.

https://foodpunk.de/keto-ernaehrungsplan/

 

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Kann man Kohlenhydrate wiegen?

24.05.2019

Eine ungewöhnliche Idee. Ich lerne doch wirklich jeden Tag von Ihnen. Die Idee natürlich eines Praktikers, eines tätigen Menschen. Eines Menschen, der genauso wie ich manchmal verzweifelt. Verzweifelt an Ihnen. Da Sie ja sicher so intelligent sind wie Ihr Arzt und dennoch… manche Sachen einfach nicht so auf die Reihe bekommen können.

Der Grund? Falsche Konditionierung.

Die mail ist so „neu“, dass ich sie einfach wörtlich abschreibe:
„Ich „arbeite“ nebenbei als Laufcoach, was bedeutet, dass ich mit Leuten, die selber nicht die Motivation aufbringen oder nicht alleine laufen wollen, laufen gehe.

Im Zuge dieser Nebentätigkeit habe ich sehr viel mit übergewichtigen Menschen zu tun, die alle zwei Gemeinsamkeiten haben: Sie wollen abnehmen und sie haben Angst vor Fett in der Nahrung.

Egal, wie man argumentiert, welche Beweise man zitiert, die industrielle und mediale Gehirnwäsche der vergangenen Jahrzehnte, dass Fett fett mache, bekommt man kaum aus dem Schädel.

Vor wenigen Wochen habe ich einen Trick angewendet, dessen Erfolg mich selber überrascht hat: Ich habe angefangen den Leuten zu berichten, dass das Wort

  • „Körperfettanteil“

falsch sei und dass es sich präziserweise um den

  • „Körperkohlenhydratanteil“

handelt. Diese simple Änderung des Namens hat bei 4 von 7 Leuten dazu geführt, dass sie sich gesagt haben „Logisch, wenn mein Körperkohlenhydratanteil über 30% beträgt, dann sollte ich wohl weniger Kohlenhydrate essen.“ Im Umkehrschluss verdeutlicht dies wohl die einfache Tatsache, dass der Begriff Körperfettanteil vielen implizit zu verstehen gibt: „Ich habe einen zu hohen Fettanteil, also muss ich weniger Fett essen.“

Meine Idee: Lassen Sie uns die Begrifflichkeit konstant von Körperfettanteil in Körperkohlenhydratanteil ändern und das irreführende Wort Körperfettanteil nicht mehr benutzen. … wer weiß, vielleicht bewirkt eine einfache Namensänderung Großes.“
Das ist doch einmal eine Idee! Körperfett ist also gar kein Fett, sondern gespeicherte Energie, die ja tatsächlich in Form von Kohlenhydraten gegessen wird. Also… bitte stellen Sie sich auf meine Körper-Kohlenhydrat-Waage…

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