Tomatenbuch

Vitamin C in Deutschland

13.06.2019

Internet hat die Welt verändert. Als vor 40 Jahren feststand, dass Vitamin C, infundiert (!), Krebszellen tötet und das gesunde Gewebe in Frieden lässt, …konnte man das noch verschweigen. Unterdrücken. Lächerlich machen wie die Mayoklinik: Die einfach Vitamin C als Tablette verabreicht hat (also eben nicht als Infusion) und „bewiesen“ hat: Wirkt nicht. Eine typische Schrottstudie: Ergebnis stand von vorne herein fest.

Ganz anders also Vitamin C als Infusion. Schlägt jede Chemotherapie. Seit Jahrzehnten bekannt. Dummerweise ergibt Rechnen auf Volksschulniveau, weshalb sich dieses Wissen nicht durchsetzt: Wenn Chemotherapie 50 Milliarden Dollar bedeutet, sind das 5 Milliarden PR-Geld. Damit kann man viel kaufen. Kongresse, wissenschaftliche Arbeiten, Professoren, kurz und gut… Vitamin C hatte nie eine Chance.

Wenn es da nicht so einige wenige gäbe, die auf das große Geld auch einmal verzichten. So geschehen in einer Gemeinschaftsarbeit Uni Köln/Hannover/Wien. Im Jahr 2011. Da hat man doch tatsächlich einmal in Deutschland krebskranken Patientinnen Vitamin C infundiert.
Unglaublich. Und hat als Ergebnis gefunden, dass eine einzige Infusion wöchentlich (!!!) die Nebenwirkungen, die unangenehmen Begleiterscheinungen der Chemotherapie HALBIERT hat.
Nur noch halb so viel Nebenwirkungen wie

               –    Übelkeit                                      –    Depression
               –    Appetitlosigkeit                                      –    Schlafstörung
               –    Erschöpfung                                      –    Schwindel

Und wissen Sie, wie die das in Köln erklären? All diese unangenehmen, bekannten Nebenwirkungen einer Leitliniengerechten (oh, diese Sprache) Chemotherapie würden beruhen auf
–    Oxidativem Stress
–    Vit C Mangel
Sagen drei deutschsprachige Universitäten. Völlig neue Töne. Die sprechen tatsächlich von Vitamin C-Mangel bei krebskranken Patienten.

Das wirklich Aufregende dieser für Deutschland ungewöhnlichen Studie 2011 ist – wieder einmal – die Dosis. In der Krebstherapie verabreichen wir 60 g Vit C, sogar bis 120 g Vit C dreimal die Woche. Was wurde hier „ausprobiert“?
7,5 g einmal pro Woche. Nur. Fast Null.
Eigentlich lächerlich. Knapp Homöopathie. Und dennoch bereits eine für den Patienten außerordentliche Erleichterung. Nach einem möglichen Verschwinden des Krebses, also Abtöten der Krebszellen wurde selbstverständlich gar nicht gefragt. Kam wohl nicht vor. Kann man bei dieser Dosis auch nicht erwarten.

Nennt man Cunctatores. Zögerer, Zauderer, trauen sich nichts zu. Denn die Literatur müssen die einfach gekannt haben. Die müssen die richtigen, wirksamen Dosen gekannt haben.

Haben sich einfach nicht getraut.

Quelle: In vivo 25: 983-990 (2011)

“Ich lebe wieder“ dank Tomatenbuch

14.06.2019

Folgt ein Lehrstück, in welchem ich mich wiedererkenne. In welchem meine gesamte Ausbildung zum Arzt konzentriert aufscheint: hier die Krankheit, da die passende Tablette. Moment: die hoffentlich passende.

Anderes habe auch ich nicht gelernt.

In der mail des Tages schreibt mir eine ehemalige Leistungssportlerin (DDR). Die Atemprobleme bekommt. Worauf der Kardiologe einen alten Herzinfarkt feststellt. Konsequenz? Zwei Stents. Also kleine Röhrchen in den verengten Herzkranzgefäßen. Dazu Feststellung eines labilen Bluthochdruckes.

Erklären konnte der Chefarzt der Intensivstation sich das nicht bei einer 1,74 großen, 59 kg leichten ehemaligen Sportlerin. Aber…was soll er tun?
Zitat: „Innerhalb von 2 Jahren bin ich 39 Tablettenänderungen mit 29 verschiedenen Medikamenten durchlaufen“.
Es ging ihr von Woche zu Woche schlechter, die massiven Nebenwirkungen „wurden mir als Ausnahme bestätigt“. Ärzte wunderten sich, „wieso ich mit Blutdrucksenkern höhere Werte als ohne Tablette hatte“.
Ein Jahr später Schlaganfall. Hat sie so empfunden. Leider von all ihren Ärzten auch in einem CT des Kopfes nicht gesehen. Erst zwei Jahre später erkannte der Neurologe in den gleichen Bildern „plötzlich 2 Schlaganfälle“. Wohl verstanden: die Lähmung, Sehstörung, Gleichgewichtsverlust waren die ganze Zeit da. Den Ärzten unerklärlich.
Das Besondere: „Ich bin in den vielen Nächten, die ich durch die Medikamente nicht schlafen konnte, gelaufen, stundenlang, egal ob mir regelmäßig der Fußboden entgegen kam“.
Und dann kam das Tomatenbuch. Noch einmal:
DAS TOMATENBUCH
Auch in diesem Brief lerne ich von Ihnen, dass dieses Buch Leben verändert. So auch hier. Zitat: „Ich lebe wieder!“ Alle Medikamente in den Müll (wirklich alle Pharmamedikamente weggeworfen), kohlenhydratfrei gegessen, Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine & Co). Resultat (Zitat): „Seitdem schlafe ich endlich wie ein Kind erholsam und mein Allgemeinbefinden ist bestens“.

Zwar hätten sich die Mediziner des Herzzentrums (soll ich verraten, wo?) bei ihr mehrfach entschuldigt: ein Kernspin (endlich) hätte nämlich nicht 2, sondern 5 Hirninfarkte festgestellt; hätten sich aber abschließend immer hinter die aktuellen Leitlinien versteckt.

Das sind von der Ärztekammer abgesegnete Behandlungsrichtlinien. Wie die aussehen, haben wir soeben kennengelernt: 29 verschiedene Medikamente. Sie ahnen, dass mir bei dem Wort Leitlinien kribbelig wird. Weil ich natürlich weiß, wie die entstehen…Eigene Story.

Fazit: Das Tomatenbuch lohnt. Und wie umfassend das wirkt, dass es also nicht nur gesund macht, sondern auch die Gedanken ordnet, entnehme ich dem abschließenden spöttischen Kommentar:
„Herr Dr. Strunz, Ihre herrlich unverblümte Art und Weise, unsere allgemeinübliche Leicht-und Gutgläubigkeit auf die Schippe zu nehmen und mich damit direkt mit meiner Nase auf das Tatsächliche zu schubsen, darüber kann ich wieder herzlich lachen“.
Ein zentraler Gedanke. Wer wieder lachen kann, hat gewonnen. Siehe News vom 08.12.2013

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