Brustkrebs?

Mein Kind ist geheilt!

25.06.2019

Weil so wichtig, noch einmal ein Artikel von 2012. Einer meiner schönsten:

Das Glück hinter dieser Überschrift erschließt sich nur einer Mutter. Einer Mutter, deren Kind der Schulmedizin, also der Resignationsmedizin, ausgeliefert war. Auch Sie hätten hier keine Wahl: Das Kind hatte viel zu hohen Blutdruck und war tatsächlich gefährdet.

Wie läuft so etwas ab? Der Hausarzt schüttelt bedenklich den Kopf, dann fangen die Untersuchungen an. Erst im Krankenhaus Ingolstadt, dann in der Universität München. Und mit welchem vorhersehbaren Ergebnis? Ich zitiere die Mutter: „Ursache wurde nie gefunden“.

Natürlich nicht.
Universitätsmedizin ist Resignationsmedizin. Wir beschreiben Krankheiten, wir heilen aber nicht. Für dieses Beschreiben gibt es dicke Lehrbücher und gelehrte, brillentragende Professoren, die ernst den Kopf schütteln. Weshalb ich diesen Ton anschlage? Weil ich auch zwei Kinder habe. Und eines davon ebenfalls chronisch krank, schwer krank war. Und ich erst am eigenen Kinde (nicht in der Uni) Epigenetik erlernt habe. Also nicht mehr Behandlung, sondern Heilung.
Eine wahrhafte Sensation. Auch von vielen von Ihnen, liebe Leser, in seiner Bedeutung noch nicht richtig verstanden.

Jedenfalls stellt mir die Mama ihr Kind vor. Mit Bluthochdruck. Braucht täglich Tabletten (Ramipril). Und bringt mit Blutwerte aus der Uniklinik mit. Ein Blick genügt: Zu wenig Kalium, zu wenig Magnesium. Genau die zwei in jedem biochemischen Lehrbuch beschriebenen Blutdrucksalze. Also gebe ich der Mama ein paar Ratschläge und lese heute:
„Gut zwei Wochen sind vergangen, seit ich mit meiner Tochter (6 Jahre) bei Ihnen in der Praxis war. Sie empfahlen uns wegen des Bluthochdruckes (Ursache wurde nie gefunden) ihr Kalium, Magnesium und Arginin zu geben. Wir freuen uns zu sagen, dass es bisher wirklich gut funktioniert. Bereits nach ein paar Tagen konnten wir die ursprüngliche Tablettendosis reduzieren. Vor mittlerweile 7 Tagen konnten wir das Medikament ganz absetzen. Dem Kind geht es sehr gut.

Auch die häufigen Situationen mit Unruhe, Unwohlsein, Übelkeit, gerade an heißen Tagen, blieben aus“.
Kind geheilt. Mutter glücklich. Und genau so – das ist das eigentlich Schlimme daran – könnten Hunderttausende, ja Millionen Menschen geheilt werden. Eben nicht bloß behandelt. Wenn Ärzte sich aus ihrer Fixation an die Pharmaindustrie lösen…könnten. Nun: Können sie nicht. Wir sind so ausgebildet, wir sind so erzogen.

Bleiben wir beim Glück: Kind geheilt. Wissenschaftliche Medizin kann wirklich. Nur eben nicht die Resignationsmedizin an der Uni München. Um Ross und Reiter zu nennen.

 

Warum gibt es Brustkrebs?

Artikel .1020 vom 24.06.2019

Ärzte können durchaus denken. Auch wenn Sie, der Patient, das nicht realisieren. Auch wenn Sie glauben, dass der Arzt ein Frage- Antwort-Automat sei. So wie heute (wie jeden Tag) die Dame mit Brustkrebs. Diagnose soeben. Und jetzt liegt vor mir der ewig lange Fragenkatalog, beginnend damit, ob Brust erhaltend operiert werden sollte, ob Chemotherapie wirklich, welche Sorte Chemotherapie, ob zusätzlich Bestrahlung, und welches Krankenhaus, welcher Professor, usw., usw.

Mich, genau wie viele andere Ärzte, beschäftigt in diesem Moment viel mehr die Frage: Weshalb überhaupt Brustkrebs? Wie konnte es dazu kommen? Wieso trifft es auch in diesem Jahr wieder zehntausende von Frauen? Die innerhalb von Minuten von fröhlichen, selbstbewussten Frauen in geschockte, verzweifelte Menschlein verwandelt werden…

Sie alle, liebe Leser, haben doch mitbekommen, was man 1984 beinah triumphierend verkündete: Endlich, endlich, endlich, hätte man zwei Inuitfrauen mit Brustkrebs gefunden. Eine Rarität. Eine Sensation. Und da hatte man Jahrzehntelang akribisch die gesamte Bevölkerung durchforscht. Heißt andersherum: Es gibt Völker ohne Brustkrebs. Ja, liest denn niemand? Verkündet denn niemand? Wäre dies nicht die wirkliche Aufgabe von Spiegel, Focus, FAZ und jedem anderen Käseblatt? Den Mitmenschen das Geheimnis der Krebsfreiheit, das Geheimnis der ewigen Gesundheit zu vermitteln? Wäre das nicht ein bisschen wichtiger als der steigende Aktienkurs?

Offenbar nicht.

Ach ja, ganz am Rande: Weshalb also ein ganzes Volk niemals Brustkrebs bekommt, finden Sie wissenschaftlich exakt begründet im Brit Med J am 27.06.2013. Wo erstmals in einer gründlichen Metaanalyse von 21 unabhängigen Studien das Geheimnis sogar in Zahlen ausgedrückt wird:

Das Brustkrebsrisiko sinkt um 5 % pro 0,1g Anstieg von Omega 3.

Das war’s auch schon. Wenn Sie jetzt Ihren Kleincomputer (hieß früher Hirn) zur Hilfe nehmen, könnten Sie ja vielleicht ausrechnen, wie viel Omega 3 Sie wirklich brauchen. Übrigens eine sehr sorgfältige, lesenswerte Studie, die auch auf alle „wenn und aber“ eingeht.

Quelle: BMJ 2013;346:f37062

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An der Nase herumgeführt

24.06.2019

Immer mehr interessieren mich weniger die nackten Tatsachen, als vielmehr die Art, wie wir Menschlein miteinander umgehen. Wie wir uns gegenseitig an der Nase herumführen. Wenn man das ganze mit einigem Abstand betrachtet – wenn man das kann – wirkt es oft außerordentlich erheiternd und erfrischend. Sogar wenn es um das Thema Cholesterin und Herzinfarkt geht.
Eigentlich ein ernstes Thema. Für viele von Ihnen. Die mir – so wie heute – bedrückt gegenüber sitzen. Und von dem unerwarteten Herzinfarkt sprechen. Und von der Angst vor dem zweiten Infarkt. Die Ehefrau sitzt daneben und nennt Sie: Schwer depressiv. Sie selbst merken das gar nicht mehr.
Aber zurück zum unterhaltsamen Teil. Wenn Cholesterin Herzinfarkt macht, dann müsste man durch Senkung des Cholesterins den Herzinfarkt völlig beseitigen. Tja: Seltsamerweise nimmt ja die Anzahl der Herzinfarkte in Deutschland trotz massiven Tabletteneinsatzes zu.

Spricht sehr für die Pharmaindustrie. Wie die es täglich schaffen, grobes, eindeutiges Versagen dennoch in Millionengewinne umzuwandeln…Beim Thema Cholesterinsenker kann man wunderbar studieren, wie das klappt:
Schon 1992 hat Ravnskow (Brit Med J 305,15) alle 22 Studien, in denen man mit Cholesterinsenkung eine Veränderung der Sterblichkeit erreichen wollte, ausgewertet. Das Ergebnis war verblüffend:

Durch Senkung des Cholesterins ergab sich keinerlei Auswirkung auf die Gesamtsterblichkeit oder Sterblichkeit durch Herzerkrankung. Weshalb nicht?

Die Anzahl der positiven Studien war ebenso groß wie die der negativen Studien. Nur: Die positiven Studien wurden in der Presse und in Fachzeitschriften fünf bis achtmal häufiger zitiert (das wurde ausgezählt!) als die negativen Studien.

Schlussfolgerung: Der Irrtum, zu glauben, mit einer Senkung des Cholesterins (durch Tabletten oder Diät) würde man länger leben, beruht auf „einer einseitigen Sichtweise der Medien“.
Dazu meinte übrigens Prof. E. Ernst in Wien: „Die Publikation liest sich wie ein Kriminalroman. In schlichten Worten lautet die Schlussfolgerung: Cholesterinsenkung bringt nicht den gewünschten Effekt bezüglich Erkrankung oder Sterblichkeit. Der Grund, weshalb nahezu jeder Arzt und ein Großteil der Bevölkerung vom Gegenteil felsenfest überzeugt sind, liegt laut Meinung des Autors in der einseitigen Presse“.

Nachzulesen 1992. Erinnern Sie sich noch? „Die Vitaminlüge“ im Spiegel 2012? 20 Jahre später. Es hat sich nichts geändert.

Das Peinliche sind die entscheidenden drei Worte von Prof. Ernst, nämlich: „…nahezu jeder Arzt“. Die sind den Medien nämlich genau so ausgeliefert wie Sie. Die haben einfach die Zeit nicht mehr, wirklich nachzulesen.

Sie, liebe Leser, sind privilegiert. Sie haben am Beispiel der “Vitaminlüge“ (eine Serie von News) in den zwei Wochen damals gelernt, wie die Pharmaindustrie ihr Geld verdient, nämlich Meinung macht. Besonders eindrucksvoll ja der Artikel „Und Nummer 4?“ vom 08.05.2013.

Mein ärztlicher Rat: Glauben Sie der Natur. Laufen Sie los!

 

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