An der Harvard University

Vitamin D: Auch Schrottstudien wertvoll

04.07.2019

Zwar ist Vitamin D eine altbekannte Substanz, eigentlich ein Hormon, aber das Interesse an diesem Stoff wächst zunehmend. Weil man erst heute, ganz langsam das ungeheure Heilungspotential entdeckt, das in diesem Stoff verborgen ist.

Zum Beispiel bei der Heilung der multiplen Sklerose. Ausdrücklich. Heilung. Zum Beispiel als Zugang, als Türchen, als Pforte zum Umgang mit Auto-immun-Krankheiten generell.

Und weil Vitamin D tatsächlich „Ihr Immunsystem regiert“, ist es auch so wirkungsvoll gegen Krebs und Herzinfarkt. Die Wirkung bei Krebsverstehen Sie: Nobelpreis 2018 galt ja genau dem Beweis, dass ein starkes Immunsystem Krebstod verhindert. Und Herzinfarkt? Dahinter steht nun einmal Entzündung der Blutgefäß-Innenschicht. Und gegen Entzündung hilft – in meinen Augen – einzig und allein das kompetente Immunsystem. Also muss Vitamin D auch Herzinfarkt verhindern.

Tut es auch. Sie kennen die Studie (News vom 01.07.2019). 1801 Patienten, 10 Jahre beobachtet, zeigen, dass vernünftige Vitamin D-Spiegel im Blut (Gemessen. Genau das ist der entscheidende Punkt) den plötzlichen Herztod um 85% senkt.

Um 85%

Bei höherer Dosis also wohl 100%. Noch einmal: Hier wurde GEMESSEN!

Ganz anders zwei Schrottstudien.

    • Im Medical Center in Flint Michigan wurden 21 Studien nachträglich ausgewertet. Eine Metaanalyse. 83291 Patienten. Die Hälfte Vitamin D, die anderen nicht. Es fand sich kein Unterschied. Bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Sterblichkeit.
      Sie ahnen, was hier geschah: Vitamin D Dosen waren zum Beispiel 800 I.E., oder 1000 I.E., oder höchstens 2000 I.E. Auch wenn ich die originale Studie nicht bekomme, kenne ich die verwendeten Dosen in der Vergangenheit.
      Nennt man Homöopathie. Wo nix ist, kann man auch nix erwarten. Schrott.

      Und es wurde nicht gemessen. Die wirksame Vitamin D – Dosis mit Sicherheit nicht erreicht. Und nur durch Messung wäre man sich sicher, dass die Probanden ihre Kapsel wirklich geschluckt haben. Tun die nämlich in der Regel nicht! Ergebnis: Schrott.

  • An der Harvard University wurden 25871 Teilnehmer dokumentiert. Vitamin D, täglich 2000 I.E. hat eben nicht geschützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall.
    Natürlich nicht. 2000 I.E. (hier ist die Dosis angegeben) hilft eben nichts. Bringt nicht die genügend hohen Blutspiegel. Schrott.

Die da wären 40 bis 80 ng/ml. Und für diese korrekten Blutspiegel, die selbstverständlich vor Herzinfarkt schützen, braucht man nun einmal etwa 7000 – 9000 I.E. Vitamin D. Alles längst bewiesen und bekannt (News vom 18.05.2015).

Dennoch: Solche Schrottstudien sind wichtig und wertvoll. Sie zeigen Ihnen nämlich, der sie vielleicht keine Studien lesen, dass Sie mit der üblichen, vom Apotheker empfohlenen Dosis von 2000 I.E. (tatsächlich empfiehlt der 800 I.E. gemäß DGE) keinen Nutzen haben. Das ist sehr wohl auch ein Ergebnis.

 

 

Eine peinliche Droge

04.07.2019

Je mehr Zeit man mit medizinisch-wissenschaftlicher Literatur verbringt, je mehr aktuelle Artikel man täglich studiert (nicht oberflächlich liest), desto klarer wird jedem Arzt, wie sehr sich die heutige Universitätsmedizin der Pharmaindustrie ausgeliefert hat. Buchstäblich.

Kein Wunder. Ärzte bilden sich fort. Regelmäßig. Die Kosten für diese Fortbildung werden in Deutschland zu 90% von Pharmafirmen finanziert (SAT3). Tja. Worüber wird dann wohl gesprochen? Über tägliches Laufen???

Es gibt daher kein anderes Denken mehr als die primitive Verknüpfung: Hier Krankheit, dort Pille. Ausnahmen wie Professor Halle in München, die mit dem Fahrrad in die Uni kommen und Bewegung oft an die Stelle der Pille setzen, bleiben eben Ausnahmen.

Das für mich eindrucksvollste Beispiel dieser Abhängigkeit sind die Statine. Die Cholesterinsenker. Kein verschreibender Arzt weiß, was er da wirklich tut. Das dürfen Sie ganz wörtlich nehmen. Denn Statine sind Falschgeld. Schleichen sich in unser Gehirn…

    • weil sie den Zahlenwert Cholesterin in Ihrem Blut tatsächlich senken. Eindeutig.
  • weil sie Männern (nicht Frauen) mittleren Alters mit nachgewiesener Herzkrankheit tatsächlich helfen. Zwischen 0 % und 3 %. 1,7 % ist eine typische Zahl. In Wahrheit lächerlich.

Das war aber auch schon alles. Diese 1,7 %, diese Augenwischerei mit dem Absenken des Cholesterins erkaufen die Menschen sich mit… und das muss man sich Punkt für Punkt vergegenwärtigen:

 

    • Wenn gesunde Menschen sich mit Statinen vor dem Herzinfarkt schützen wollen, vorsorglich, dann finden sich pro 10 000 (in Deutschland nehmen 5 Millionen diese Droge) 307 mit zusätzlichem grauen Star, 23 mit akutem Nierenversagen und 74 Extrapatienten mit Leberfunktionsstörung. Diese scheußlichen Zahlen müssen Sie in Deutschland mit 500 multiplizieren – bei 5 Millionen Statinschluckern
    • Zusätzlich verstärkt Statin die Muskelermüdung bei 30 %, zersetzt den Muskel sogar bei 11,3 %. Es lässt den Muskel sich entzünden, führt zu einer nekrotisierenden autoimmunen Muskelerkrankung, die bis 12 Monate dauern kann.
    • Junge Männer, die die niedrigste Dosis Statin schlucken, erleiden zehnfach mehr erektile Dysfunktion.
    • Von 10 000 Patienten mit Statin-nebenwirkungen erleiden 40 lebensbedrohliche interstitielle Lungenerkrankungen.
    • Statine erhöhen den Blutzucker sowohl bei Gesunden wie auch bei Diabetikern. Bewiesen an 15 Millionen Veteranen in 10 USA-Krankenhäusern.
    • In die gleich Kerbe schlägt die sogenannte JUPITER-Studie: Statine können manifesten Diabetes Typ II hervorrufen bei Frauen.
    • Bestätigt in der PROV-IT Studie, wo Statine das HbA1c auf über 6 % (krankhaft) anhob. Bestätigt in der Womens Initative Studie an 153 840 Frauen: Statine produzieren Diabetes.
    • Vinogradowa dokumentierte schon 2011 in BMC Cancer, dass langjährige Einnahme von Statinen assoziiert war mit erhöhtem Risiko von Darmkrebs, Blasenkrebs und Lungenkrebs.
    • Das sogenannte Confirm Register schockierte die Wissenschaftliche Welt 2012 mit der Feststellung, dass Statine Hand in Hand gehen mit verstärkter Herzkranzgefäßverkalkung. Also genau das Gegenteil von dem bewirken, was uns die Firma verspricht.
    • Das sogenannte Veteran Affairs Diabetes Trial bewies 2012 die Verbindung zwischen Statinen und beschleunigtem, vermehrten Auftreten von Koronarkalk bei Patienten mit Diabetes Typ II. Die ausdrücklich vor Statin-Einnahme eben keine Koronarverkalkung aufwiesen.
  • Und schließlich hat uns Lee und Goldberg schon 2011 gezeigt, über welches Gen Statine zu verkümmerter Muskulatur führen, zum „Wasting“, also Schrumpfen der Muskulatur und Muskelschäden. Kommt hinzu, dass Statine Herzmuskelerkrankungen hervorrufen als Resultat der Q10-Vernichtung durch Statine.

So kann man endlos weiterzitieren. Die Übersichtsarbeit (News vom 30.01.2017), bietet 39 Zitate. 39 kritische Arbeiten, Arbeiten über negative Effekte von Statin, die nicht nur „vergessen“ wurden in den Fachzeitschriften, sondern die ausdrücklich aktiv unterdrückt wurden. So hier zu lesen.

Nun ja: Gesunder Menschenverstand versteht diese Zusammenhänge. Statine bringen derzeit 20 Milliarden Dollar pro Jahr. 10% opfern die Firmen für PR, für Public Relation. Für 2 Milliarden Dollar lässt sich in einem engen Gebiet wie Medizin so ziemlich alles kaufen. Bringt uns auf den immer gleichen Punkt: Eigenverantwortung. Sie sind für Ihr Leben selbst verantwortlich. Kein Mensch zwingt Ihnen die Pille in den Mund.

Alternativen? Zwei ganz sicher:

  • Laufen. Sie laufen um Ihr Leben.
  • No Carb. DIE Entdeckung der Charitè. (News vom 19.12.2013).

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