eine öffentliche Impfempfehlung

Hilflosigkeit in Berlin.

07.07.2019

Der Berliner Impfbeirat hat eine öffentliche Impfempfehlung gegen Meningokokken ausgesprochen. Also Bakterien, die durch direktes Anhusten übertragen werden und die bei 10 Prozent der Bevölkerung vorkommen.
Wenn die Erkrankung ausbricht, kommt es bei zwei Drittel der Patienten zu einer Hirnhautentzündung und bei einem Drittel zu lebensgefährlicher Blutvergiftung. Bis zu 20 Prozent behalten bleibende Schäden. Also eine sehr ernsthafte Erkrankung.
Nun also solle man sich unbedingt impfen lassen. Verstehen wir. Und ausdrücklich betont der Berliner Impfbeirat, dass auf Grund dieser öffentlichen Impfempfehlung eine geimpfte Person im Falle eines Impfschadens Schadensersatzansprüche gegenüber dem Land Berlin hat. Klingt tröstlich. Man fühlt sich aufgehoben. Man darf klagen.

Das wirklich Schlimme an dem Aufruf ist ein einziger Satz:
Die einzige wirksame Möglichkeit der Prävention
besteht in einer Impfung.

Glatt gelogen. Ungeheuerlich. So nimmt man dem Menschen die ureigene Verantwortung. So macht man ihn unmündig. Kennen wir ja aus der Politik. Kennen wir ja aus der Sozialgesetzgebung. Dem Menschen seine Würde nehmen, nämlich seine ureigene persönliche Verantwortung für sein eigenes Leben.
Denn die einzig wirksame Möglichkeit der Prävention ist selbstverständlich nicht die Impfung. An der kann man erkranken und sterben. Wie geschehen. Sondern ist die Stärkung der körpereigenen Immunabwehr. Hätten Sie ein (ich zitiere) fünf- bis sechsmal stärkeres Immunsystem (Zitatende, Prof. Uhlenbruck), können Ihnen Bakterien, aber auch Viren einfach nichts mehr anhaben. Die Grundidee von HIV-Positiven, die einfach kein AIDS bekommen. Das Grundprinzip der Tierwelt. Rehe mit Meningokokkensepsis sind – ich wette – sehr, sehr selten.
Aber auch der Berliner Impfbeirat folgt dem Zeitgeist. Angst machen. Abhängig machen. In diesem Fall auf den gütigen Übervater, nämlich die Pharmaindustrie, hinweisen. Die wird’s schon richten.

In diesem Zusammenhang lese ich am Schluss eines Artikels über „Fruchtzucker macht Bauchspeicheldrüsenkrebs“ den bemerkenswerten Aufruf:
„Es geht darum, dass man sich Informationen aus verschiedenen Quellen holt und sich nicht nur auf die Aussagen der Schulmedizin verlässt. Es geht um das eigene Leben – Überleben. Und genau deswegen sollte man auch dementsprechend eigenverantwortlich damit umgehen, also die Verantwortung nicht zur Gänze an andere abschieben. Letztendlich ist es immer Ihre eigene Entscheidung, welche Methode der Behandlung Sie für sich auswählen. Denn niemand außer Ihnen selbst wird die Konsequenzen dafür tragen müssen.“
Wie wahr. Die Konsequenzen tragen Sie. Nicht der Arzt. Und auch nicht der Berliner Impfbeirat.

Zucker ist nicht gleich Zucker

01.02.2014

auch wenn genau dies die Amerikanische Vereinigung der Getränkehersteller (Coca Cola, Kraft Foods) behautet. Es existiert ein himmelweiter Unterschied zwischen Glukose und Fruktose. Also Fruchtzucker.

Auch für uns wichtig, weil wohl sämtliche Softdrinks (Cola etc.) mit Maissirup, mit HFCS-90 gesüßt ist, also mit 90 % Fruktose. Übrigens auch Brot, Süßigkeiten, Fertigsoßen, Suppen, Konserven usw. Wir essen große Mengen an Fruktose. Na und?

Wenn da nicht die neue Erkenntnis gewesen wäre, dass Alzheimer nichts weiter ist als Altersflecken im Gehirn. Altersflecken sind eine Verbindung von Zucker und Eiweiß. Und dass hier Fruktose 10-mal gefährlicher sei für die Entstehung von Alzheimer als Glukose. Als Traubenzucker.

Jetzt kommt’s: Ganz neu aus der UCLA. Der Universität von Los Angeles. Meine Heimat für zwei Jahre. Dort hat man Bauchspeichel-Krebs gefüttert. Einmal mit Glukose, und einmal mit Fruktose. Und fand

  • Glukose haben die Krebszellen gefressen
  • Nur mit Fruktose aber konnten sie sich sogar vermehren und ausbreiten

Prof. Heaney: „Bauchspeicheldrüsenkrebs wird durch Fruktosekonsum in einem viel höherem Maße gefördert als durch Glukosekonsum.“ Das war’s schon.

Immer schräger gucke ich sie mir an, die Obstauslagen bei Aldi und Lidl. Auf süß gezüchtete, von weit importierte, unseren Genen völlig unbekannte Obstsorten. Fruktose. Rauhe Mengen. Und Softdrinks, von denen ja auch jeder Deutsche ungeheure Mengen trinkt, kommen mir nicht mehr ins Haus. Ich mag weder Alzheimer noch Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Dürfte ja wohl auch für jeden anderen Krebs gelten. Fruktose ist Gift. Gilt ganz sicher – laut der American Heart Association – auch für

  • Diabetes
  • Herzkrankheiten
  • Schlaganfall
  • Sowieso Krebs

Da braucht man über die unvermeidliche Folge von Zuckerkonsum, ob nun Glukose oder Fruktose, auf das überbordende Körpergewicht gerade der US-Amerikaner schon gar nicht mehr abzielen. Im Vergleich kaum der Rede wert.

Quelle: Cancer Res Aug 1, 2010 70;6368. In einer Besprechung findet man übrigens die Überschrift: “Blitzschnelle Vermehrung von Krebszellen mit Hilfe von Fruktose“. Eine glänzende Zusammenfassung. (http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-zucker-ia.html)

Ein Gedanke zu “eine öffentliche Impfempfehlung

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