2019 war ich bei Ihnen zur Blutanalyse

Wenn gar nichts mehr geht

14.08.2019 | Strunz

Kennen Sie das? Völlige Erschöpfung? Leer? Zu nichts mehr Lust? Arbeit wird nur noch ganz mechanisch abgespult? Dann sind Sie in bester Gesellschaft. Wissen Sie natürlich.

Was tun? Mir sagte ein kluger Arzt einmal: „Treten sie halt kürzer, Herr Kollege!“ Das verdient eigentlich eine Ohrfeige. Solch einen Satz würde ich Ihnen gegenüber nicht formulieren. Urlaub ist ja theoretisch richtig, besonders wenn er 6 Monate dauert, aber machen Sie das einmal als Ärztin mit florierender Praxis und 3 Kindern zu Hause. Übliche Ratschläge also sinnlos. Noch einmal: Was tun?

Ganz einfach.

Verändern Sie Ihre Körperchemie. Optimieren Sie die Moleküle in Ihrem Körper und Ihrem Gehirn. Sie begreifen doch, dass ein einziges Molekül, genannt Kokain, jedenfalls für die nächsten 3 Stunden all Ihre Probleme lösen könnte. Leuchtet Ihnen ein. Nun… es gibt auch gesündere Moleküle, die etwas sanfter zum Erfolg führen. In diesem Sinne lesen Sie bitte die mail von heute:

 

„Am …2019 war ich bei Ihnen zur Blutanalyse.

Katastrophales Aminogramm, dramatischer Magnesiummangel, etc…. das Übliche halt.

Das war meine große Chance. Und die nutzte ich natürlich.

Ich hielt mich strikt an Ihren Einnahmeplan. Stellte meine Ernährung um – No Carbs.
Und es passierte nach ein paar Wochen ein kleines Wunder.

Ich war wieder fit wie ein Turnschuh, schmiss den Haushalt mit 3 Kindern mit links,
tägl. 30 min. Laufband, an manchen Tagen zusätzlich noch 40 min. Ergobike.

Ein Wunder war es deswegen für mich, weil als ich zu Ihnen in die Praxis kam, ging freilich
gar nix mehr. Soll heißen, ich konnte nicht einmal mehr meine Kinder versorgen, war nur
mehr müde und kaputt. Burn out, wie Sie feststellten.

 

Burn out heißt katastrophales Aminogramm. Inzwischen sind wir alle ein bisschen hellhörig geworden: Das Aminogramm ist das getreue Abbild Ihres Immunsystems. Lesen Sie noch einmal „Krebs und Depression“ vom 08.07.2019. strunz.de.  Hinter diesen beiden großen Komplexen Krebs und Depression steckt genau das (katastrophale) Aminogramm. NEU. Eine außergewöhnlich glückliche Bestätigung unserer Arbeit in den letzten 20 Jahren. Nachzulesen kürzlich im SPIEGEL sowie als Nobelpreis-Arbeit 2018.

Heißt, dass wir sehr zuversichtlich sind, Ihnen auch in schlimmen Situationen („nur mehr müde und kaputt“) helfen zu können. Warnung: Klappt nicht immer. Soeben Patientin, seit 6 Jahren schwere Depressionen, Psychopharmaka, natürlich kaputtes Aminogramm, der es leider trotz Amino8 immer schlechter ging.

Was steckt dahinter? Fragen Sie einfach Ihren Doktor. Der war auch Patient. Nach seinem Unfall. Und hat mit Schrecken beobachtet, wie seine Aminosäuren in den Keller gingen, trotz massiver Zufuhr. Habe also gelernt: Manchmal ist der Verbrauch stärker als die Zufuhr. Wie man dieses Problem löst, können Sie sich selbst überlegen.

Ich erwähne das, weil die mail von heute (s.o.) nämlich so weiter geht. Was tut man? Zunächst ganz schnell nachmessen. Zahlen überzeugen.

PS: Kleiner Tipp: Der Verbrauch an Aminosäuren wird sofort gedrosselt durch mehr „innerer Ruhe“. Notfall erzwingen mit massiven Gaben von Tryptophan. Natürlich rate ich in solch verzweifelten Fällen auch mal zur Schulmedizin. Kurzfristig.

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