Acht Süßstoffe

Süßstoffe

28.09.2019 | Strunz

sind ein Thema, welches besonders deutlich den Einfluss der Industrie auf die biologische Wahrheit studieren lässt.
Zitat: „Über keinen Lebensmittelzusatzstoff gibt es so viele haltlose Behauptungen, Mythen, Märchen und Lügen wie über Süßstoff“.
Das begann schon 1898. 12 Jahre vorher hat Professor Fahlberg bei Magdeburg die erste Süßstofffabrik der Welt eröffnet. Und durfte sie 1898 wieder schließen. Weil es (Zitat):
„Durch Proteste der Landwirtschaft und der Zuckerindustrie zum ersten Süßstoffgesetz kam, das die Produktion, den Import und die gewerb-liche Verwendung von Saccharin unter Strafe stellte“.
Acht Süßstoffe sind in Deutschland zugelassen. Wussten Sie, dass drei davon reine Natur sind? Wir mussten also nicht auf den natürlichen Wunder‐Süßstoff STEVIA warten. Ein Pflanzenpräparat, in Japan offiziell zugelassen, lange Zeit. Nicht in Deutschland.

Wir mussten nicht warten: wir haben bereits drei völlig natürliche Süßstoffe mit den freilich abstoßenden Namen „Thaumatin“, Neohesperidin‐Dihydrochalcon“ sowie „Aspartam“. Das erste wird gewonnen aus einer Frucht, der Katemfe‐Frucht, das zweite aus der Schale von Bitterorangen, das dritte aus zwei Aminosäuren, wie sie in jedem Schluck Milch auch vorkommen.

Wieder Zitat:
„Aber auch die Natürlichkeit einiger Süßstoffe lässt die
Kritiker nicht verstummen“.
Ja wie denn auch. Hier geht es um die Zuckerindustrie. Um den Umsatz . Um Milliarden Dollar. Da wird gelogen ohne Ende. Da verstummt natürlich nichts.

Wer einmal klare, umfassende Information zum Thema Süßstoff braucht, kann nachlesen bei Sven‐David Müller. Ein Fachmann.

Nicht nur Träger des Bundesverdienst‐Kreuzes, sondern seit Geburt Diabetiker Typ I. Und genau deshalb ein wirklicher Zucker-Stoffwechsel‐Experte.

Quelle: Sven-David Müller “Mythos Süßstoff“

 

Vitamine ‐ das Tor zum Himmel

27.09.2019 | Strunz

… für eine zunehmende Anzahl von wirklich kranken Menschen. Menschen, die an Multipler Sklerose leiden. Eine Autoimmunkrankheit. Erst Kribbeln in den Armen, dann Schwäche und schließlich zunehmende Lähmung in Arm und Bein. Zieht sich über Jahre hin.

Natürlich hat die Medizin Mittel und Wege. Cortison. Interferon. Hilft, hält auf, stoppt manchmal, verzögert …

Und jetzt Vitamin D. Sonnenvitamin D. Längst bekannt war aus Groß‐Studien, dass Multiple Sklerose in Ländern mit mehr Sonne weniger häufig auftritt. Und dass Menschen, deren Mütter in der Schwangerschaft oder die selbst als Kinder mehr Vitamin D im Blut hatten, ein geringeres Risiko in sich trugen, an Multipler Sklerose zu erkranken.

Das war bekannt.

Professor B. Taylor (Hobart) hat Zahlen von 145 MS‐Patienten veröffentlicht. Er berichtet
„je höher der Vitamin‐D‐Spiegel im Blut, desto weniger häufig traten neue Schübe auf. Genauer: Für jeweils 10 nmol Zuwachs an Vitamin D fiel das Risiko eines erneuten MS-Schubes um 10%. Wurde der Vitamin‐D‐Spiegel im Blut verdoppelt, halbierte sich das Risiko für einen Rückfall“.
Eine wichtige Beobachtung! Es häufen sich in den letzten Wochen, Monaten, Jahren solche Studien. In denen gezeigt wird, dass angeblich so lächerliche Stoffe wie Vitamine genauso gut oder besser wirken als anerkannte „harte“ Präparate wie Cortison, Interferon, Chemotherapie usw.

Und es häufen sich für mich so glückliche Studienergebnisse, die zeigen, dass die Natur, dass Vitamine nicht nur vorbeugen, also vorher genommen werden müssten, sondern auch dann helfen können, wenn es ja eigentlich bereits zu spät ist.

All das habe ich in 17 Jahren Universität (17 Jahre meines Lebens!) nicht gelernt. Ich bin glücklich, diesen Paradigmen‐Wechsel der Medizin bewusst, wach, und als aktiv handelnder Arzt miterleben zu dürfen.

Vitamine sind unser Leben.

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